Vorhang auf für die 53. Auflage der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 19. bis 22. Juni 2025: Der Auftakt zur Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) bildete am vorletzten März-Wochenende die Ouvertüre zu einem Epos in vielen Akten auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Auf der mit über 25 km längsten Rennstrecke der Welt werden sich in diesem Jahr die stärksten GT3-Teams, -Fahrer und -Fabrikate um den begehrten 24h-Siegerpokal streiten. Höhepunkte sind der erste Akt bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (24. / 25. Mai) und natürlich das Finale Furioso bei den eigentlichen 24h Nürburgring, die noch bunter und vielfältiger werden dürften als zuvor. Neben den etablierten Teams der deutschen Premiumhersteller Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche melden sich in diesem Jahr Mannschaften mit GT3 der Marken Aston Martin, Ferrari, Ford und Lamborghini zu Wort. Das Geschehen beim Auftakt zeigt: Die
vermeintlichen „Exoten“ und „Underdogs“ sind voll bei der Musik und werden bei der Vergabe der Top-Positionen ein Wort mitsprechen. Wer sich seinen Logenplatz für dieses Spektakel sichern möchte, kann bereits jetzt zuschlagen.
Beim NLS-Auftakt stand zunächst ein Titelverteidiger im Rampenlicht. Frank Stippler
sicherte sich im Audi R8 LMS GT3 von Juta Racing die Pole-Position und zeigte, was
noch im bereits etwas älteren GT aus Ingolstadt steckt. Er führte damit ein denkbar
buntes Feld in die Aufwärmrunde vor dem Start: Acht verschiedene Marken rangierten im ersten NLS-Qualifying der Saison auf den zehn Top-Positionen. Neben Stippler etwa ging der Walkenhorst-Aston Martin GT3 ins Rennen, in Reihe zwei und drei folgten der
McLaren 720S GT3 von Dörr Motorsport sowie der Ferrari 296 GT3 von Kondo Racing /
Rinaldi. Lamborghini, Mercedes-AMG, BMW, Porsche reihten sich dahinter ein – ein
echtes Fest der aktuell wohl schönsten Sportwagen. Im Rennen waren es dann die
Platzhirsche, die den Ton angaben: Porsche landete einen sauberen Vierfachsieg, bei
dem die beiden Falken-911er vor dem „Grello“ des Manthey-Teams und dem 911 GT3R
von Dinamic GT rangierten.
Und natürlich ging es auch sonst äußerst sehenswert zu beim Saisonauftakt: 22 teils hart umkämpfte Fahrzeugklassen, in denen vom Produktionswagen bis zum reinrassigen
Rennboliden alles vertreten war, waren zu sehen. Ein gutes Vorzeichen für eine auch im
Amateur- und Breitensport spannende Saison – das sahen auch die Fans so und sorgten
schon bei diesem ersten Schaulaufen für eine tolle Kulisse.
Alte und neue Highlights für Besucher
Auch wenn zwischen dem Auftakt der Nordschleifen-Saison Ende März und dem
Saisonhöhepunkt bei den 24h Nürburgring drei Monate liegen, können sich die Fans ihr
persönliches Ticket schon jetzt sichern. Neu in diesem Jahr: Tickets gibt es durchgängig
auch am Eventwochenende online im 24h-Ticketshop. Auch mit der elektronischen
Eintrittskarte auf dem Handy erhält man rund um die Strecke Einlass. Eine weitere
Neuerung für Besucher ist die Möglichkeit, sich seinen Parkplatz bereits im Vorfeld zu
sichern: Auf der Parkfläche D9 (bei Nürburg) stehen entsprechende Kontingente zur
Verfügung, für die dann von Donnerstag bis Sonntag eine durchgehende
Parkberechtigung erworben werden kann. Und der Weg zum Ring lohnt an allen diesen
Tagen! Denn ab dem Fronleichnams-Donnerstag (19. Juni) erleben sie auf der längsten
Rennstrecke der Welt ein Riesenprogramm. Neben den 24h werden auch die
Leistungsprüfung der Rundstrecken-Challenge (Donnerstag) sowie das 24h-Classic Rennen (Samstag) für Dramatik sorgen. Auf dem Grand-Prix-Kurs gibt es kurzweilige
Stunden mit den Rennen der Tourenwagen-Legende sowie der Cup- und Tourenwagen Trophy. Abseits des Rennprogramms sorgen Highlights wie der traditionelle Adenauer
Racing Day am Mittwoch für gute Unterhaltung. Natürlich gehört auch die bereits
legendäre Falken Drift Show am Freitagabend wieder zum Programm, die in der
Müllenbach-Schleife parallel zur großen Autogrammstunde und dem Pitwalk an Start und Ziel stattfindet.