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11 August, Dienstag

DTM Nürburgring 2026: Alle Infos für Besucher

Auf dem Nürburgring startet die DTM in ihre zweite Saisonhälfte. Hier sind alle wichtigen Infos für Besucher in der Übersicht. Anreise und Parken am NürburgringBesucher können Ihr Fahrzeug am Nürburgring auf den ausgeschilderten Parkplätzen gegen eine Parkgebühr von 12 Euro abstellen. Für den Anfahrtsweg mit dem Auto sind folgende Anfahrtsrouten empfehlenswert: aus Fahrtrichtung Köln: A1 bis...
DTM Nürburgring 2026: Alle Infos für Besucher

11.08.2026

Auf dem Nürburgring startet die DTM in ihre zweite Saisonhälfte. Hier sind alle wichtigen Infos für Besucher in der Übersicht. Anreise und Parken am NürburgringBesucher können Ihr Fahrzeug am Nürburgring auf den ausgeschilderten Parkplätzen gegen eine Parkgebühr von 12 Euro abstellen. Für den Anfahrtsweg mit dem Auto sind folgende Anfahrtsrouten empfehlenswert: aus Fahrtrichtung Köln: A1 bis Autobahn-Ende aus Fahrtrichtung Trier/ Luxemburg: A48 bis Autobahn-Abfahrt Ulmen aus Fahrtrichtung Koblenz: A61 bis Autobahn-Abfahrt Wehr Dekra Fan TowerEinen einzigartigen Blick auf den Nürburgring bietet der Dekra Fan Tower. Von dem rund neun Meter hohen Turm aus können die Zuschauer die Action auf der Strecke aus einer völlig neuen Perspektive verfolgen. Der Dekra Fan Tower befindet sich direkt neben der DTM Fan Zone. Driver of the day powered by PME LegendWährend der beiden Rennen haben alle Fans die Möglichkeit, ihren persönlichen „Driver of the Day" zu wählen – ganz einfach per DTM App oder auf der Website. DTM AppDie neue DTM-App ist der perfekter Event-Begleiter. Mit der App verpassen Fans vor Ort keine Session, Autogrammstunde und man kann sich dank der integrierten Übersichtskarte problemlos an der Strecke orientieren.  DTM Classic ShowrunAm Nürburgring lässt sich DTM Geschichte Hautnah erleben! Legendäre Fahrzeuge wie der BMW E30 M3, Mercedes 190E EVO II oder Audi V8 drehen in mehreren Demorunden täglich ihre Runden. Freut euch auf den originalen Sound, kultige Lackierungen und jede Menge Nostalgie! Freitag: 13:20 bis 13:40 und 18:05 bis 18:25 Samstag: 12:05 bis 12:25 und 17:20 bis 17:35 Sonntag: 09:40 bis 09:55 DTM eSports FinalePremiere für die DTM eSports Championship: Erstmals wird das Finale der Meisterschaft live vor Ort und vor Publikum im RaceRoom SimRaceCafé ausgetragen. Von 15 bis 18 Uhr geht es erst an den digitalen Hockenheimring, bevor das letzte Rennen auf dem virtuellen Nürburgring ausgetragen wird. Schaut vorbei und unterstützt die DTM-eSports-Fahrer bei spannenden Rennen! DTM Fan Tour powered by PirelliBegib dich auf eine spannende und exklusive Reise hinter die Kulissen der DTM. Erhalte Hintergrundinformationen aus erster Hand und freue dich auf ein besonderes Erlebnis mit dem Besuch zentraler Hotspots im Fahrerlager (z.B. Reifenservice, Technische Abnahme, Parc Fermé, uvm.). Lass dich überraschen und tauche in eine neue Perspektive der DTM ein. DTM Kart-Grand-PrixAm Freitagabend ab 18:30 Uhr wird es auf der Ring Kartbahn richtig spannend: Die DTM-Stars Tom Kalender, Ben Dörr und David Schumacher treten gegen Fans, Medienvertreter und Fahrer anderer Rennserien an. Zuschauer sind herzlich willkommen. DTM Truck Go & Stop-WettbewerbAm Samstag, 15. August, geht der DTM Truck Go & Stop-Wettbewerb in seine dritte Runde. Ab 18:45 Uhr messen sich Zugmaschinen von Teams aus der DTM und den Rahmenserien in einem besonderen Wettbewerb auf der Start- und Zielgeraden vor Tribüne 3. Gefahren wird im K.O.-Modus über eine Strecke von 400 Metern. Am Ende zählt nicht nur Tempo, sondern vor allem das präzise Bremsen: Wer punktgenau am Ziel stoppt, kommt eine Runde weiter. Nach seiner Premiere im letzten Jahr bietet das Format erneut eine ungewöhnliche, aber unterhaltsame Gelegenheit, die Teams hinter der DTM in Action zu sehen. eSports Area und Beat the ProDie Möglichkeit, ihr Fahrkönnen auszutesten haben Besucher an den Simulatoren von RaceRoom. Die Simulatoren stehen kostenfrei in der Fan Zone zur Verfügung. Highlight am Stand von RaceRoom ist „Beat the Pro“ am Samstagabend um 17:30. Hier treten Fans gegen echte DTM Fahrer an. Diesmal am Start: DTM Rookie Finn Wiebelhaus! Fan ZoneDer Treffpunkt für die Fans: Die DTM Fan Zone. Chillen und die DTM auf einem Big Screen genießen, Spaß auf der Hüpfburg, Kinderschminken und Tattoos für Kids, die BWT Water Station, die DTM Reaction Wall, das neuste DTM Merch oder Meet the Drivers: der Besuch in der Fan Zone lohnt sich immer. Kinofilm: Need for Speed presented by CineStarSamstagabend ab 20 Uhr wartet auf alle Filmfans ein Highlight in der DTM Fanzone: „Need for Speed“ im Freiluftkino präsentiert von CineStar. LageplanMit dem Lageplan verschafft man sich den besten Überblick und findet auf Anhieb die wichtigsten Anlaufpunkte. Den Lageplan findest du hier. Meet The DriversAm Samstag und Sonntag haben Besucher die Möglichkeit, die schnellsten Fahrer der Serien bei einer „Meet the Drivers“-Autogrammstunde in der Fan Zone zu treffen. Samstag 12..45 bis 13.05 Uhr: BMW M2 Cup 14.55 bis 15.15 Uhr: Porsche Carrera Cup Deutschland (PSCCD Paddock) 16.15 bis 16.45 Uhr: DTM Sonntag 12.45 bis 13.05 Uhr: ADAC GT4 Germany Pit Stop Challenge by Driver Für alle, die selbst testen wollen, wie sie sich in der Box schlagen würden: Die neue Pit Stop Challenge by Driver in der DTM Fan Zone. Hier kann sich jeder im Räderwechsel auf Zeit beweisen. Außerdem kann man tolle Preise gewinnen. Vorbeikommen, abliefern und abstauben. PitwalkAm Samstag sowie am Sonntag ist die Boxengasse für Zuschauer für einen Pitwalk geöffnet. Fans können dann die Boxengasse betreten und die Rennteams aus nächster Nähe beobachten. Der Pitwalk ist für alle Besucher kostenlos. Samstag: 17.45 Uhr bis 18.30 Uhr Sonntag: 11.50 Uhr bis 12.35 Uhr RahmenprogrammVolles Programm: Neben der DTM startet auf dem Nürburgring auch die ADAC GT4 Germany, der BMW M2 Cup und der Porsche Carrera Cup Deutschland.

DTM-Titeljagd am Nürburgring: Engel unter Druck der Verfolger

10.08.2026

Die DTM steuert auf die Zielgerade zu: Beim sechsten von acht Tourstopps geht der Meisterschaftskampf auf dem Nürburgring (14. bis 16. August) in die heiße Phase. Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) reist mit einem Vorsprung von 21 Punkten in die Eifel. Ein beruhigendes Polster ist das allerdings nicht, denn die Tabellenführung wechselte in der laufenden Saison bereits achtmal. Mit Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing), Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf) und dem wiedererstarkten Thomas Preining (A/Manthey) lauern drei weitere Titelkandidaten in Schlagdistanz. Wie ausgeglichen der Kampf um die Krone ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Unter den ersten acht sind sieben verschiedene Hersteller vertreten – beste Voraussetzungen für ein spannendes Wochenende am Nürburgring. Tickets gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt die Rennen live im Free-TV. Sendebeginn ist am Samstag und Sonntag jeweils um 13 Uhr. Im kostenlosen Livestream sind die beiden Meisterschaftsläufe bei Joyn, ran.de, ServusTV On und auf dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen. Am Sonntag wird zudem erstmals ein DTM-Rennen mit einer Live-Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Fans angeboten. Die Übertragung ist über tohr-blindenreportage.de abrufbar. Keyfacts, Nürburgring, Nürburg, Saisonrennen 11 und 12 von 16•    Streckenlänge: 3.629 Meter•    Layout: Elf Kurven (sieben Rechts-, vier Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren•    Sieger 2025, Rennen 1: Jack Aitken (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3)•    Sieger 2025, Rennen 2: René Rast (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 Evo) Engel im Höhenflug – Verfolger unter ZugzwangEngel fährt in diesem Jahr auf der Überholspur und gehört in der DTM seit dem ersten Lauf zur Spitzengruppe. Der Routinier überzeugt mit beeindruckender Konstanz: Im Schnitt sammelte der Mercedes-AMG-Pilot bisher 29 Punkte pro Rennwochenende. In der Eifel jubelte Engel dieses Jahr zudem über den Sieg beim ADAC Ravenol 24h Nürburgring und geht mit guten Erinnerungen in den sechsten DTM-Stopp. „Es ist kein Geheimnis, dass der Nürburgring eine meiner Lieblingsstrecken ist. Ich habe dort tolle Erfolge gefeiert. Die vielen Fans machen jedes Rennen zu einem Spektakel. Die Tabellenführung ist eine Momentaufnahme. Wir denken von Rennen zu Rennen und wollen uns stetig verbessern. Denn die Konkurrenz schläft nicht“, sagt Engel.  Für den Gesamtzweiten Thiim lief es am Rennwochenende in Oschersleben nicht nach Wunsch. Der Däne verlor die Tabellenführung, will am „Ring“ mit seinem Aston Martin Vantage GT3 aber wieder um den Sieg kämpfen. Thiim: „Dass wir als Tabellenzweiter zum Nürburgring reisen und überhaupt über den Titel sprechen können, ist etwas, wovon wir vor der Saison geträumt haben. Für uns Fahrer ist die Sprintstrecke eine gute Mischung aus engen Kurven und schnellen Passagen. Genau das liebe ich an der DTM: Wir fahren häufig Streckenvarianten, die man aus anderen Rennserien so nicht kennt.“ Auer wartet nach einem starken Start mit drei Podestplätzen aus den ersten drei Läufen auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Der Österreicher braucht in der Eifel wieder ein Top-Ergebnis, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Mit Rückenwind reist dagegen Mirko Bortolotti an den Nürburgring (TGI Team by GRT). Der Italiener schrieb in der DTM Geschichte, als er in Oschersleben den weltweit ersten Rennsieg des Lamborghini Temerario GT3 feierte. „Wenn wir eine Siegchance bekommen, nutzen wir sie“, kündigt Bortolotti an. „Auf dem Nürburgring habe ich 2023 mein erstes DTM-Rennen gewonnen. Mit dem Temerario stecken wir noch voll in der Entwicklung. Für uns wird es darum gehen, in den Trainings die richtige Abstimmung fürs Fahrzeug zu finden. Wichtig ist für mich, in eine Position zu kommen, in der ich um ein gutes Ergebnis kämpfen kann.“ Das TGI Team by GRT geht am Nürburgring mit einem neuen Fahrer ins Rennen: DTM-Rennsieger Christian Engelhart (Starnberg) feiert sein Comeback und ersetzt im Lamborghini-Team den verletzten Maximilian Paul.  Heimspiel für zwei Eifel-TeamsManthey und HRT Ford Performance sind am Nürburgring zu Hause. Von den Firmensitzen beider Rennställe bis zur Traditionsstrecke sind es nur wenige Minuten. Auch für Ford-Fahrer Arjun Maini (IND) ist das Eifelrennen ein Heimspiel. Der Inder lebt im nur eine gute Autostunde entfernten Troisdorf. Porsche-Pilot Preining will im „Grello“ von Manthey nach der Galavorstellung in Oschersleben den nächsten starken Auftritt folgen lassen. Noch wartet der 28-Jährige allerdings auf seinen ersten DTM-Sieg auf dem Nürburgring. „Wir gehen hochmotiviert in unser Heimspiel und wollen vor unseren Fans an die Leistung des letzten Rennwochenendes anknüpfen. Mercedes ist diese Saison stark unterwegs. Aber das sind wir auch und es wird langsam Zeit, den ersten DTM-Sieg für Porsche am Nürburgring zu holen“, erklärt Preining. Rennaction und Nostalgie am NürburgringZusätzliche Rennaction versprechen auf dem Eifelkurs drei weitere Rennserien: Die ADAC GT4 Germany, der BMW M2 Cup und der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland sorgen für packenden Motorsport. Wer es nostalgisch mag, kommt bei den Showfahrten mit legendären Fahrzeugen aus vier DTM-Jahrzehnten auf seine Kosten. Auch abseits der Rennen wartet am Nürburgring ein volles Programm. Am Freitag ab 18.30 Uhr findet auf der Ring-Kartbahn der DTM Kart Grand Prix statt, unter anderem mit Ben Dörr, Tom Kalender und David Schumacher. Am Samstag ab 15 Uhr wird im RaceRoom SimRaceCafé im Ring-Boulevard das Finale der DTM eSports Championship ausgetragen, am Abend wartet dann der Wettbewerb „DTM-Trucks Go and Stop“ auf der Start-Ziel-Geraden.

BELMOT Oldtimer-Grand-Prix mit positiver Bilanz: Starke Premieren und große Klassiker

09.08.2026

Der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix zieht eine rundum positive Bilanz seiner 53. Auflage: Bei bestem Sommerwetter kamen von Freitag bis Sonntag 43.0000 Zuschauer an den Nürburgring – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Starke Starterfelder voller legendärer Rennwagen, neue Programmbausteine und zahlreiche prominente Piloten sorgten für ein ebenso emotionsreiches wie abwechslungsreiches Wochenende. Auch Partner und Veranstalter zeigten sich hochzufrieden.  Von Vorkriegsrennwagen und Formel-1-Fahrzeugen über Sportwagen, GT und Tourenwagen bis zu jüngeren Prototypen spannte der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix drei Tage lang einen weiten Bogen. Gut gefüllte Tribünen, reger Betrieb in den Fahrerlagern und viel Zuspruch für das Rahmenprogramm prägten das Wochenende. Bewährte Höhepunkte mit starken StarterfeldernZu den Höhepunkten zählte erneut das Abendrennen der zweisitzigen Rennwagen und GT bis 1965, das in der Dämmerung Langstreckenflair bot. Beleuchtete Heißluftballons und das Feuerwerk schlossen den Rennsamstag stimmungsvoll ab. Hubertus Graf Dönhoff, auf dessen Initiative in den siebziger Jahren der spätere Oldtimer-Grand-Prix entstand, organisierte erneut diesen Höhepunkt des Rennprogramms. Die Zukunft des historischen Motorsports sieht er optimistisch: „Besonders freut mich, dass der Generationenwechsel zunehmend gelingt und die Eigentümer ihre wertvollen Fahrzeuge jüngeren Fahrern immer mehr anvertrauen. Genau so bleibt historischer Motorsport lebendig.“ Nicht minder legendär: Viele Fahrzeuge im Feld der Tourenwagen Goldene Ära. Hier kamen zahlreiche Stars und Fahrzeuge unterschiedlicher Epochen zusammen. Das Super Touring Revival präsentierte sich nach seinem Debüt im Vorjahr erneut hervorragend besetzt. Zu den prominenten Piloten gehörte Uwe Alzen, der den OGP für sein Comeback nach fast vierjähriger Rennpause gewählt hatte und im Opel Vectra STW von 1998 gleich den ersten Lauf gewann. „Das ist eine Mega-Veranstaltung“, freute sich Alzen. „Ich habe Freunden in den USA per Livestream das Fahrerlager und die vielen tollen Autos gezeigt und ihnen gesagt: Jungs, ihr müsst unbedingt hierherkommen. Ich habe das Wochenende wirklich genossen.“ Der Porsche Classic Cup begeisterte mit Cup-Fahrzeugen verschiedener Generationen. Die Vintage Sports Car Trophy brachte zahlreiche Vorkriegsrennwagen ins historische Fahrerlager und auf die Strecke. Zu sehen war auch der Mercedes-Benz 680 S, mit dem Rudolf Caracciola 1927 das Eröffnungsrennen des Nürburgrings gewann. Eine Bugatti-Ausstellung ergänzte am Sonntag das Bild. Motorradgeschichte präsentierte „GrabTheFlag!“ mit Motorradlegende Helmut Dähne als Ehrengast und zwei Maschinen aus seiner außergewöhnlichen Karriere. Neue Formate überzeugen auf AnhiebAuch die neuen Punkte im Rennstreckenprogramm fanden großen Zuspruch. Die Formula Heritage präsentierte Formelgeschichte als Time-on-Track-Format, unter anderem mit dem Embassy Hill GH1/3, den Alan Jones 1975 beim Großen Preis von Deutschland fuhr. Das Trophy Race for Ferrari Cars schlug die Brücke in den neueren GT- und Supersportwagen-Rennsport. Beim von BMW Classic präsentierten Class One Revival zählte der Sieger-BMW M3 GT2 der 24h Nürburgring 2010 zu den Blickfängen. Die erstmals vertretene Interwetten Sports Cars Challenge begeisterte mit leistungsstarken Sportwagen, eindrucksvoller Performance und gewaltigem Sound. Der frühere Formel-1-Pilot Christian Klien gewann beide Rennen im PRC WPR66. Er schwärmte zugleich von der gesamten Veranstaltung: „Wenn ich die alten DTM-Autos sehe und vor allem höre, kommen sofort Kindheitserinnerungen hoch. Das Schöne am Oldtimer-Grand-Prix ist, dass hier alles zum Anfassen nah ist. Jeder verbindet mit bestimmten Autos eigene Erinnerungen, und alle sind aus demselben Grund hier: aus Leidenschaft für den Motorsport.“ Großen Zuspruch bei Besuchern und Beteiligten fanden auch die Talkrunden von Schnitzer Classic. Im Gedenken an den in diesem Jahr verstorbenen Herbert Schnitzer sprach Podcaster Karsten Arndt mit Fahrern und Weggefährten über Fahrzeuge und Erlebnisse aus vielen Jahrzehnten Schnitzer-Motorsport. BELMOT bleibt bis 2029 an BordEin wichtiges Signal für die weitere Entwicklung setzte die Verlängerung der Partnerschaft mit BELMOT bis einschließlich 2029. Die Klassik-Versicherung ist seit 2024 Namenspartner des OGP und bringt sich traditionell mit spannenden Talks, Services für Teilnehmer und vielen weiteren Details ein. Roland Koch, Leiter Marketing BELMOT und Mannheimer Versicherung: „Der OGP hat sich für BELMOT als hervorragendes Treffen der Community erwiesen. Wir haben unser Konzept in jedem Jahr weiterentwickelt – Hand in Hand mit den Veranstaltern und so, dass der gesamte OGP und vor allem die Besucher und Aktiven profitieren. Am wichtigsten sind für uns die persönlichen Gespräche.“ Wolfgang Schulz freute sich für die OGP-Veranstaltergemeinschaft: „Mit BELMOT haben wir einen Partner an unserer Seite, der die Wünsche und Bedürfnisse der Oldtimer-Gemeinschaft nicht nur kennt, sondern auch lebt. BELMOT bereichert die gesamte Veranstaltung mit spannenden Programmpunkten, hochwertigen Serviceleistungen und großer Leidenschaft.“ Auch die weiteren Partner trugen zum Gelingen bei: Junghans war erneut Official Timing Partner, im Zelt von Motor Klassik trafen Fans zahlreiche Allstars bei Autogrammstunden und Classicbid veranstaltete am Samstag eine Automobilauktion im ring°boulevard. Sehr positives Fazit und Vorfreude auf 2027Philip Bruns, Organisationsleiter des BELMOT Oldtimer-Grand-Prix, zog für die Veranstaltergemeinschaft aus CHRSN – Sport GmbH, Histomobil GmbH und HMSC – Wirtschafts GmbH ein sehr zufriedenes Fazit: „Unser Dank gilt unseren Partnern und den Verantwortlichen des Nürburgrings. Mit ihrer Unterstützung haben wir ein Rennwochenende geboten, das bei den Besuchern sehr gut ankam. Das zeigen uns die vielen positiven Rückmeldungen, die uns bereits während der Veranstaltung erreicht haben.“ Im kommenden Jahr wird der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix erneut Anfang August ausgetragen. Der genaue Termin steht angesichts der Planungen zum 100. Geburtstag des Nürburgrings noch nicht endgültig fest. Bruns: „Als größtes und traditionsreichstes Klassikevent am Nürburgring werden wir den 100. Geburtstag dieser einzigartigen Rennstrecke ganz sicher gebührend mitfeiern.“

Ikonen auf der Strecke, Legende am Steuer: Mustang und Kurt Thiim bei der DTM Classic am Nürburgring

06.08.2026

Kaum eine Strecke ist so eng mit der Geschichte der DTM verbunden wie der Nürburgring, seit 1984 war die Serie in ausnahmslos jeder Saison zu Gast. Passend also, dass am DTM-Rennwochenende vom 13. bis 15. August auch eine Auswahl legendärer DTM-Klassiker, wie Audi V8, Mercedes 190E Evo II und BMW M3 E30 auf der Grand-Prix-Strecke ihre Runden drehen und die Anfänge der Serie erlebbar machen. Insgesamt fünf Mal lassen die Boliden der 80er und 90er Jahre die Eifel beben. Auch am Steuer erwartet die Besucher eine Legende: DTM-Champion Kurt Thiim pilotiert einen Mercedes 190E EVO II. Zwei Mal konnte der Däne während seiner aktiven Zeit am Ring einen Sieg nach Hause fahren. 1986 krönte er seine Saison zusätzlich mit dem Gesamtsieg, damals auf einem Rover Vitesse. Vom Titel träumt auch Sohn Nicki, der in diesem Jahr im Aston Martin in der DTM mehrfach überzeugen konnte, bereits an der Tabellenspitze stand und mit Sicherheit auf die Unterstützung seines Vaters vor Ort zählt. Schon seit letztem Jahr hat die DTM einen neuen Publikumsliebling: den Ford Mustang GT3. Mit Arjun Maini und Finn Wiebelhaus im Cockpit stand das Muscle Car in dieser Saison bereits mehrfach auf dem Podium. Der neue GT3-Renner von Ford ist jedoch nicht das erste Pony, das die DTM aufmischt. Bereits Ende der 80er und Anfang der 90er Jahren ging der Berliner Einzelkämpfer Gerd Ruch mit einem Mustang der dritten Generation, auch Foxbody genannt, an den Start und eroberte die Herzen der Zuschauer. Nach über 30 Jahren kehrt das Rennpferd aus Michigan an den Nürburgring zurück und liefert den Fans ein einmaliges V8-Sounderlebnis. Für Ford-Fans nicht genug: Drei Ford Sierra Cosworth RS500, Meisterauto im Jahr 1988, lassen sich live und in Action bestaunen. Darüber hinaus ergänzt eine Rarität aus Japan die Auswahl an DTM-Klassikern: eine echte Toyota Supra Mk3 DTM von 1987. Schon 1989 war der Wagen, damals mit Philipp Müller als Fahrer, auf dem Nürburgring im Einsatz. Bis heute ist er im originalen Look und mit historischer Startnummer unterwegs. Wer sich den von den DTM-Klassikern gebotenen Hochgenuss für die Augen und Ohren nicht entgehen lassen möchte, der sollte am Freitag von 13:20 bis 13:40 und 18:05 bis 18:25, am Samstag von 12:05 bis 12:25 und 17:20 bis 17:35 und am Sonntag von 09:40 bis 09:55 an die Strecke kommen. Für alle die es nicht in die Eifel schaffen: Auch im Fan TV bei Joyn werden die Motorsport-Ikonen zu sehen sein.

16 junge Talente beginnen ihre Ausbildung am Nürburgring

06.08.2026

Für 16 junge Menschen beginnt am 01. August ein neuer Lebensabschnitt: Sie starten ihre Ausbildung am Nürburgring und legen damit an einer der außergewöhnlichsten Arbeitsstätten Europas den Grundstein für ihre berufliche Zukunft. Ob bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG oder den Nürburgring Hotels & Ferienpark – die Bandbreite der Ausbildungsberufe ist ebenso vielfältig wie die Einsatzbereiche innerhalb der bekannten Event- und Freizeitdestination. Für ihr erstes Gruppenfoto versammelten sich die Berufseinsteiger vor dem info°center des Nürburgrings. Für Besucher aus aller Welt ist es häufig der erste Anlaufpunkt an der legendären Rennstrecke. Für die neuen Auszubildenden beginnt hier hingegen die berufliche Laufbahn und der Blick hinter die Kulissen einer Destination, die weit mehr ist als eine Rennstrecke. In den kommenden Jahren lernen sie die unterschiedlichsten Abteilungen und Aufgabenbereiche kennen – und erleben den Nürburgring aus einer völlig neuen Perspektive. Ein Arbeitsplatz mit außergewöhnlicher VielfaltWer seine Ausbildung am Nürburgring beginnt, entscheidet sich bewusst für Vielfalt und für weit mehr als einen klassischen Ausbildungsbetrieb. Motorsportveranstaltungen, Konzerte, Messen, Firmenevents, Tourismus, Hotellerie und Gastronomie sorgen das gesamte Jahr über für abwechslungsreiche Aufgaben und ein internationales Arbeitsumfeld. Kaum ein anderer Ausbildungsstandort vereint so viele unterschiedliche Berufsfelder an einem Ort. „Während meiner Zeit als Aushilfe im info°center habe ich schnell gemerkt, wie vielfältig und abwechslungsreich die Arbeit am Nürburgring ist. Deshalb freue ich mich sehr, nun meine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau zu starten und aktiv dazu beizutragen, Gästen und Besuchern besondere Erlebnisse zu ermöglichen.", sagt die 17-jährige Sophie Löhr, die ihre Ausbildung bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG begonnen hat und zuvor als Aushilfe im info°center des Nürburgrings tätig war. Die 19-jährige Lilli Sophia Schmidt, die ihre Ausbildung bei den Nürburgring Hotels & Ferienpark startet fügt aus ihrer Sicht hinzu: „Der Nürburgring vereint für mich spannende Events, Menschen aus aller Welt und ein einzigartiges Arbeitsumfeld. Dass ich meine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei den Nürburgring Hotels und Ferienpark an einem Ort beginnen kann, der so viele Menschen begeistert, macht mich stolz und motiviert mich sehr. Besonders freue ich mich darauf, Veranstaltungen mitzugestalten und dabei zu lernen, wie unvergessliche Erlebnisse für die Gäste entstehen.“ Zwei Wochen voller Einblicke hinter die KulissenDamit alle Berufseinsteiger die gesamte Vielfalt der Destination kennenlernen, starten die Auszubildenden zunächst mit einer zweiwöchigen Einführungs- und Schulungsphase. Neben der Vorstellung der verschiedenen Nürburgring-Unternehmen und Vorträgen aus den einzelnen Fachbereichen stehen unter anderem Besuche der ring°kartbahn, Einblicke in das Nürburgring Formel-Training sowie ein Praxistag beim Streckenmanagement auf dem Programm. So erhalten die Nachwuchskräfte bereits zu Beginn ihrer Ausbildung einen umfassenden Überblick über die zahlreichen Aufgabenbereiche und Unternehmen am Nürburgring. Ausbildung am Nürburgring – vielfältige Berufe, vielfältige PerspektivenSeit dem 01. August absolvieren insgesamt 44 Auszubildende ihre Ausbildung innerhalb der Destination Nürburgring. Sie erlernen ihre Berufe in unterschiedlichen Fachrichtungen. Bei der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG werden Veranstaltungskaufleute, Kaufleute für Büromanagement und für den Einzelhandel, KFZ-Mechatroniker, Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration, Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sowie Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ausgebildet. Darüber hinaus bietet das Unternehmen das duale Studium BWL – Messe-, Congress- & Eventmanagement an. In den Nürburgring Hotels & Ferienpark werden Fachkräfte im Gastgewerbe, Hotelfachleute, Köchinnen und Köche, Fachleute für Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie sowie Veranstaltungskaufleute ausgebildet. Die Destination Nürburgring bietet darüber hinaus vielfältige berufliche Perspektiven in weiteren Unternehmen. Hierzu zählen neben der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG als Betreibergesellschaft und den Nürburgring Hotels & Ferienpark auch die nürburgring.tv GmbH & Co. KG sowie die Nürburgring eSports GmbH & Co. KG, die das breite Spektrum der Destination mit den Bereichen Medienproduktion und digitalem Motorsport ergänzen. Mit rund 350 Festangestellten und mehr als 1.000 Aushilfen gehört die Destination Nürburgring zu den größten Arbeitgebern der Region. ℹ️ Alle Informationen zu Stellen- und Ausbildungsangeboten gibt es hier.

Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+: Die Nordschleife in 7:32:070 Minuten!

04.08.2026

Am 28. Juli 2026 fuhr Kevin Berger im Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ eine Rundenzeit von 7:32:070 Minuten. Bei sommerlichen Bedingungen mit Temperaturen von 24 Grad Celsius (Luft) und 30 Grad Celsius (Asphalt) konnte er auf Anhieb seine Performance unter Beweis stellen. "Eine Rekordrunde auf der Nürburgring-Nordschleife ist immer eine außergewöhnliche Teamleistung. Sie steht für tausende Stunden Entwicklungsarbeit, intensive Erprobung und den Mut, neue Wege zu gehen. Der vollelektrische Mercedes-AMG CLA 45 ist ein eindrucksvoller Beleg für die Innovationskraft unserer Mannschaft“ - Dr. Stefan Weckbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH und Leiter Geschäftsbereiche Mercedes-Benz G-Klasse & Mercedes-Maybach. Alle Rekordfahrten und weitere Infos Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunde des Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.

Sommerfest in der Grünen Hölle: Emotionaler Triumph beim 6h-Rennen

02.08.2026

Das KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie bot am 01. August 2026 bei traumhaftem Kaiserwetter und vor voll besetzten Tribünen mitten in den Sommerferien eine fantastische Kulisse für das traditionelle Saisonhighlight in der Grünen Hölle. Sechs Stunden voller Taktik, knallharter Rad-an-Rad-Duelle und bester Stimmung auf den Rängen prägten das siebte NLS-Rennen des Jahres. Den Gesamtsieg sicherte sich nach 41 absolvierten Runden das Mercedes-AMG Team RAVENOL vor der Mannschaft von Schubert Motorsport und dem Team 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON. Im Mittelpunkt des Rennens stand die emotionale Rückkehr von Ralf Aron. Rund fünf Monate nach seinem schweren Unfall bei den 12 Hours of Bathurst feierte der Este im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 80 ein beeindruckendes Renn-Comeback. Bereits im morgendlichen Zeittraining setzte Aron ein Ausrufezeichen, als er Mercedes-AMG GT3 mit einer Fabelzeit von 7:51.506 Minuten auf die Pole-Position stellte. Im Rennen überzeugte Aron zusammen mit Luca Stolz auf ganzer Linie und überquerte nach sechs Stunden fehlerfreier Fahrt als strahlender Gesamtsieger die Ziellinie. Für seinen Teamkollegen Stolz war der Triumph das perfekte Geschenk zum 31. Geburtstag. „Das war ein fantastisches Rennen für uns, das extrem viel Spaß gemacht hat. Sechs Stunden voller Action bei bestem Eifelwetter – ich habe immer noch ein breites Grinsen im Gesicht. Es ist wirklich das schönste Geburtstagsgeschenk. Wir haben einen rundum fehlerfreien Tag erwischt, das Auto hat kaum einen Kratzer abbekommen – einfach perfekt“, erklärte ein sichtlich gelöster Luca Stolz nach der Zieleinfahrt. Auch Ralf Aron verbarg seine Emotionen nicht: „Damit ist das Comeback perfekt und ich bin überglücklich. Davon habe ich im Vorfeld nicht einmal zu träumen gewagt. Es war mir eine riesige Freude, das Rennen gemeinsam mit Luca zu bestreiten.“ Den zweiten Platz im Gesamtklassement sicherte sich nach 41 absolvierten Runden mit einem Rückstand von 39,480 Sekunden die Mannschaft von Schubert Motorsport. Im BMW M4 GT3 EVO mit der Startnummer 77 zeigten Jens Klingmann, Ugo de Wilde und Nordschleifen-GT3-Debütant Tim Tramnitz eine hochkonzentrierte Vorstellung. „Luca war ein enorm starker Gegner. Die Mercedes-Crew war schon im Qualifying extrem schnell unterwegs und hat sich den Sieg heute verdient. Wir lagen zwischendurch zwar in Schlagdistanz, aber immer wenn wir näher kamen, konnten sie noch einmal nachlegen. Ich bin mächtig stolz auf meine beiden Teamkollegen – allen voran auf Tim, der hier sein erstes GT3-Rennen auf der Nordschleife absolvierte“, fasste Routinier Jens Klingmann den Kampf an der Spitze zusammen. Tim Tramnitz zog ebenfalls ein rundum positives Fazit: „Es ist ein großartiges Gefühl. Nach meinem ersten Stint hatten wir zwar einen etwas kniffligen Boxenstopp, aber der Wagen lag hervorragend. Die Erfahrung von Jens hat mir besonders in der Vorbereitung auf das Wochenende enorm geholfen.“ Sein Teamkollege Ugo de Wilde freute sich ebenso über den Erfolg: „Dieses erste Nordschleifen-Podium wollte ich unbedingt einfahren. Tim hat bei seinem Einstand einen fantastischen Job gemacht.“ Den verbleibenden Platz auf dem Gesamtsiegerpodest sicherten sich als Drittplatzierte und zugleich Sieger der Klasse SP9 PRO-AM 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON im Porsche 911 GT3 R EVO (#48). Das Trio mit Patrick Assenheimer, Tobias Müller und Dylan Pereira lieferte ebenfalls eine starke Leistung ab. Während Dylan Pereira unmittelbar nach seinem Renn-Einsatz die Weiterreise zum nächsten Einsatz nach Magny-Cours antrat, feierten Patrick Assenheimer und Tobias Müller den Pokalerfolg vor Ort alleine. „Dylan hat uns aus dem Auto per FaceTime angerufen und wir konnten seinen Jubel live miterleben. Er hat die ganze Fahrt über mitgefiebert. Das Rennen lief fantastisch und nach dem letzten Lauf stehen wir erneut auf dem Gesamtwertungs-Podium. Trotz einer leicht verstellten Spur haben wir eine absolut solide Vorstellung ohne Fehler und Strafen abgeliefert“, berichtete Tobias Müller. Auf dem vierten Gesamtrang lief der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 4 von Goroyan RT by Car Collection ein, pilotiert von Artur Goroyan, Alex Fontana und Nico Menzel, die sich damit den zweiten Rang in der Klasse SP9 PRO-AM sicherten. Den fünften Gesamtrang schnappte sich im packenden Schlussakkord das Team FK Performance Motorsport im BMW M4 GT3 EVO (#1). Das Quartett Leyton Fourie, Dan Harper, Pavel Lefterov und Maxime Oosten überholte in der allerletzten Runde noch den Porsche 911 GT3 R EVO (#123) von Mühlner Motorsport, der von Martin Rump, Ben Bünnagel und Noah Nagelsdiek gefahren und somit auf Platz sechs gewertet wurde.In der Klasse SP9 AM setzte sich nach einem dramatischen Kampf nach dem letzten Boxenstopp der Lamborghini Huracan GT3 EVO II (#786) von Renazzo Motorsport durch, gefahren von Sak Nana, Christoph Breuer und Thomas Mutsch. Sie verwiesen den Porsche 911 GT3 R (#5) von BLACK FALCON Team EAE mit Mustafa Mehmet Kaya, Gabriele Piana und Mike Stursberg auf den zweiten Klassenrang. Emotionale Momente und Action in den MarkenpokalenAuch abseits der Top-Kategorie SP9 lieferte der sechsstündige Eifel-Klassiker einmalige Geschichten. Für ein ganz besonderes Highlight sorgte das Gemeinschaftsprojekt von Porsche Heritage und Museum und dem Team75 Bernhard. Im exklusiv gestalteten Porsche 718 Cayman GT4 RS CS (#718) verabschiedeten die beiden Nordschleifen-Legenden und Porsche-Markenbotschafter Timo Bernhard und Jörg Bergmeister den allerletzten in Zuffenhausen gebauten Mittelmotor-Rennwagen dieser Baureihe gebührend. „Dieses Auto war ein extrem wichtiges Kundensport-Modell für Porsche. Wir wollten ihm einen würdigen Abschied bereiten. Der Empfang durch die Fans war einfach gigantisch – das macht einen unheimlich stolz“, erklärte Timo Bernhard sichtlich gerührt vor dem Start. Jörg Bergmeister ergänzte schmunzelnd: „Als die Anfrage kam, musste ich nicht lange überlegen. So wie wir damals zusammen angefangen haben, schließt sich hier nun auf der Nordschleife der Kreis.“ Das Duo spulte fehlerfreie 37 Runden ab und krönte den emotionalen Abschiedseinsatz mit dem vierten Rang in der Klasse SP10.In den stark besetzten Markenpokal-Klassen ging es ebenso hoch her. In der Wertungsklasse CUP2 feierte das Team BLACK FALCON Team ZIMMERMANN einen souveränen Klassensieg. Alexander Hardt, Benjamin Hites und Benjamin Koslowski setzten sich im Porsche 911 GT3 Cup (#900) gegen die Markenkollegen Ryan Harrison, Raphael Rennhofer und Leon Wassertheurer vom Team LIQUI MOLY by BLACK FALCON (#902) durch. Den dritten Platz auf dem CUP2-Podium sicherten sich Patrik Grütter und Fabio Grosse für das SRS Team Sorg Rennsport (#901). In der CUP3-Kategorie (Porsche Endurance Trophy Nürburgring) holten Oskar Sandberg und Alexander Fielenbach ihren vierten Sieg. Im Porsche 718 Cayman GT4 CS (#953) von Smyrlis Racing zeigten die beiden nach einer verhängten Durchfahrtsstrafe wegen eines Frühstarts eine furiose Aufholjagd und bogen nach sechs Stunden als Klassensieger ab. Sie verwiesen Lorenz Stegmann und Moritz Oberheim von W&S Motorsport (#962) sowie Marius Rauer, Michal Makes und Toby Goodman (#961, ebenfalls W&S Motorsport) auf die Ränge zwei und drei. Spannende Ausgangslage im MeisterschaftskampfMit dem erneuten Klassensieg beim Saisonhighlight zementierte das Trio Edoardo Bugane, Yannick Fübrich und Sven Markert vom Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels seine Führung in der Gesamtwertung. Mit makellosen 79,00 Punkten feierte das BMW-M240i-Gespann (#650) bislang in jedem bestrittenen Saisonlauf den Klassensieg. Dahinter folgen Alexander Fielenbach und Oskar Sandberg (64,00 Punkte) sowie das Trio Anton Abée, Yannik Himmels und Jörg Viebahn (56,00 Punkte). Benjamin Albers und Raphael Rennhofer komplettieren mit jeweils 55,00 Zählern die Top-10. Da es in dieser Saison keine Streichergebnisse mehr gibt, fließen ausnahmslos alle Resultate in die Wertung ein – was den Titelkampf enorm brisant macht: Die Führenden müssen in den verbleibenden Läufen weiter verlässlich punkten und dürfen sich keinerlei Patzer oder Ausfälle erlauben. Nach dem erfolgreichen Sechsstunden-Spektakel verabschiedet sich die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie in eine kurze Sommerpause, ehe am 12. und 13. September 2026 mit dem großen Double-Header aus NLS8 und NLS9 das nächste Highlight auf dem Nürburgring ansteht.

Vor 50 Jahren: Der Unfall von Niki Lauda

01.08.2026

Ein Jahr vor seinem 100. Geburtstag ist der Nürburgring eine vielfältige Eventlocation, an der neben spannendem Motorsport eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen stattfindet. Die Ursprünge der Entwicklung zum Nürburgring von heute, bestehend aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife, liegen über 50 Jahre zurück. Im Zentrum der Geschehnisse in den 1970er Jahren steht ein Mann, dessen Unfall auf der Nordschleife sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt: Niki Lauda. Während der sogenannten „Goldenen Zeit des Motorsports“ in den 1950er und 1960er Jahren waren Autorennen um ein Vielfaches gefährlicher als heute. Nach einer Reihe von tragischen Unfällen auf den Rennstrecken dieser Welt entwickelten die Fahrer ein neues Bewusstsein für ihre Gesundheit. Daraus entfachte Ende der 1960er eine Diskussion um Sicherheit im Motorsport, welche vor allem den 22,835 Kilometer langen Nürburgring betraf. Zu unsicher, zu gefährlich, in vielerlei Hinsicht nicht mehr zeitgemäß – so das Urteil vieler Rennfahrer. Der Boykott der Eifelrennbahn seitens der Formel 1 im Jahr 1970 führte zu umfangreichen Sicherheitsumbauten, gestaffelt über mehrere Jahre, während derer sich das Bild des Nürburgrings grundlegend wandelte. Die Formel 1 sah die Umbauten im Jahr darauf als ausreichend an kehrte wieder in die Eifel zurück, vorläufig für zwei mal drei Jahre. Auch wenn es trotz der Sicherheitsmaßnahmen immer wieder zu teils schweren Unfällen kam, reiste die Königsklasse auch im Sommer 1976 wieder an den Nürburgring – durch den auslaufenden Vertrag zum vorerst letzten Lauf auf der Eifelrennbahn. Trotz der umfangreichen Verbesserungen wurden im Vorfeld dieser Veranstaltung jedoch wiederum Stimmen laut, vor allem die von Niki Lauda, dass die Kombination aus Nordschleife und Formel 1 schlichtweg zu gefährlich sei und von einem Start abgesehen werden sollte. Bekanntermaßen fand der Große Preis des Jahres 1976 trotzdem wie vorgesehen statt. In der zweiten Runde dieses Rennens verlor jedoch ausgerechnet der Österreicher, der am Rennwochenende von vielen Fans für seine Aussagen gegen den Nürburgring angefeindet wurde, in der Linkskurve am Abschnitt Bergwerk die Kontrolle über seinen Ferrari 312T2. Der Wagen durchbrach die Fangzäune, schlug in die Böschung ein und wurde brennend auf die Strecke zurückgeschleudert. Weitere Fahrzeuge konnten nicht mehr ausweichen, Lauda saß bewusstlos im brennenden Ferrari und überlebte nur durch die erfolgreichen Rettungsversuche einiger Fahrerkollegen. Hierdurch wurde auch den Befürtwortern des Nürburgrings klar, dass es neue Lösungsansätze brauchte. Auch wenn das Rennen später neu gestartet wurde, markiert der 01. August 1976 einen Wendepunkt in der langen Geschichte des Nürburgring. Dass die Formel 1 zurückkehren würde, erschien nach dem Rennen unter dem Eindruck des Geschehenen als ausgeschlossen. Lauda, der sich zwar gegen einen Großen Preis mit Formel-1-Wagen auf dem Nürburgring ausgesprochen hatte, die Strecke an sich aber nicht ablehnte, kämpfte sich in den folgenden Wochen trotz schwerster Verletzungen in den Rennwagen zurück und verpasste die Weltmeisterschaft des Jahres 1976 nur knapp. In der Betrachtung der Ereignisse des Sommers 1976 wird oft behauptet, dass Laudas Unfall der hauptsächliche und alleinige Grund für das Aus der Nordschleife als Austragungsort des Großen Preises von Deutschland war. Vorwürfe von vielen Seiten kamen auf, dass Lauda der „Totengräber der Formel 1 auf der Nordschleife“ sei. Die finale Entscheidung hierzu wurde allerdings nicht direkt nach dem Rennen im August 1976 getroffen. Erst im März 1977 wurde, nachdem viele Faktoren betrachtet wurden, im Rahmen einer Streckenbegehung von den Fahrervertretern der Formel 1 entschieden, dass auf der Nordschleife keine Rennen der Königsklasse mehr stattfinden würden. Den Wegfall der Formel 1 am Nürburgring Mitte der 1970er Jahre der Person Lauda anzulasten, wäre folglich ebenso falsch wie zu behaupten, er habe mit seiner Haltung dem Nürburgring langfristig geschadet. Vielmehr lässt sich sagen, dass durch das Fernbleiben der wichtigsten Sportveranstaltung des Landes sowie durch die mahnenden Worte des Österreichers ein Denkprozess Fahrt aufnahm, an dessen Ende die Entscheidung stand, die Grand-Prix-Strecke zu bauen. Dieser neue, deutlich kürzere und allem voran auf Sicherheit ausgelegte Kurs sollte die Zukunft des Nürburgrings und damit auch die Zukunft einer ganzen Region sichern. Im November 1981 begannen die Bauarbeiten, im Mai 1984 wurde die neue Strecke eröffnet. Der damals noch deutlich weniger bekannte Ayrton Senna gewann das Eröffnungsrennen, an dem neben einigen Formel-1-Weltmeistern auch Lauda selbst, voll des Lobes für den neuen Kurs, teilnahm. Die Grand-Prix-Strecke stellt seit Mitte der 1980er Jahre einen wichtigen Faktor für die Zukunft des Nürburgrings dar. Bei der Entwicklung der Sicherheit auf der neuen Strecke hatte ein Mann mitgewirkt, von dem es viele wohl nicht erwartet hätten: Niki Lauda. Nachdem er Mitte der 1970er durch seine Stimme auf Missstände an der Nordschleife aufmerksam machte, nutzte er nun seine Erfahrung, um den Nürburgring weiterzuentwickeln. Auch wenn ihn diese Strecke für sein Leben gezeichnet hatte, hat Lauda, verstorben im Jahr 2019, in vielerlei Hinsicht zur Zukunftssicherung des Nürburgrings beigetragen. Das Erbe seiner Person hinsichtlich des Nürburgrings ist der Wandel, den er angestoßen hat – und dieser Wandel hat dazu beigetragen, den Nürburgring zu dem zu machen, was er heute ist: Der Welt schönste Rennstrecke, die auch im 99. Jahr ihres Bestehens unzählige Fans aus aller Welt in die Eifel zieht.

NLS7: KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen läutet die heiße Phase ein

30.07.2026

Am kommenden Samstag (1. August) steht mit dem traditionellen KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen das Saisonhighlight der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie auf dem Programm. Mit 50 Prozent mehr Fahrzeit als bei den regulären 4-Stunden-Läufen bietet das sechsstündige Spektakel auf der legendären Nordschleife extra viel Action, Taktik und Dramatik. Bei guten Wetteraussichten verspricht der Blick in die Teilnehmerliste ein hochspannendes und abwechslungsreiches Feld: Von brandneuen GT3-Projekten über emotionale Comebacks bis hin zu einzigartigen Geschichten aus dem Breitensport ist alles vertreten. Tickets sind ab 25 Euro hier erhältlich, Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Wer das Geschehen nicht hautnah vor Ort verfolgen kann, ist ab 08:15 Uhr (Rennstart um 12 Uhr) im kostenlosen Livestream bestens aufgehoben. Ein rollendes Kunstwerk im Zeichen der Familie: Hommage an das Porsche MuseumBeim 6h-Rennen erwartet die Fans ein historisches Highlight auf der Nordschleife: Ein exklusiv gestalteter Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport schlägt als rollendes Kunstwerk die Brücke zwischen Geschichte, Architektur und modernem Kundensport. Das Besondere liegt hierbei im gelebten Familiengedanken der Marke: Einmalig arbeiten das Team von Porsche Heritage und Museum, die Motorsportexperten aus Weissach und das Team 75 Motorsport Hand in Hand für einen gemeinsamen Renneinsatz. Es ist eine Verneigung vor der erfolgreichen GT4-Kundensporthistorie und zugleich der Abschied des allerletzten in Zuffenhausen gebauten Mittelmotor-Rennwagens dieser Baureihe, dessen Design die futuristische Formensprache des Porsche Museums aufgreift. Gesteuert wird das spektakuläre Jubiläumsfahrzeug von zwei echten Nordschleifen-Ikonen und Porsche-Markenbotschaftern: Timo Bernhard und Jörg Bergmeister. Die beiden langjährigen Weggefährten bringen geballte Eifel-Erfahrung mit – Bernhard feierte bereits 10 Gesamtsiege in der NLS, Bergmeister trug sich zweimal in die Siegerliste ein. Nun teilen sich die beiden Nordschleifen-Rekordhalter erstmals das Cockpit eines GT4-Rennwagens und brennen auf den Einsatz – schließlich zählt der Eifelkurs für beide zu den Lieblingsstrecken. Der Rücktritt vom Rücktritt: Herzblut und Drehzahl-Sound im Civic Type REinen maximalen Kontrast zum werksunterstützten Jubiläumsprojekt bildet der Einsatz von Mark Giesbrecht, Frank Kuhlmann und Michael Flehmer, die die unvergleichliche Vielfalt und den Breitensport-Charakter der NLS perfekt repräsentieren. Das Trio besteht aus echten Nordschleifen-Routiniers: Flehmer führt die Riege mit beeindruckenden 42 Klassensiegen an und krönte seine Karriere 2014 mit dem NLS-Gesamttitel an der Seite von Rolf Derscheid. Giesbrecht und Kuhlmann machen das erfahrene Gespann komplett – beide feierten in der Serie bereits jeweils 26 Klassensiege. Dass ihr altbewährter Honda Civic Type R überhaupt beim 6h-Rennen in der Eifel rollt, ist eine emotionale Wende im Saisonplan – und womöglich erst der Anfang für das verbleibende Rennjahr, wie Giesbrecht erklärt: „Bei uns ist es im Grunde der Rücktritt vom Rücktritt. Ursprünglich wollten wir dieses Jahr in der DHLM starten, mussten das aber aus Termingründen verschieben. Nach einer halben Saison Untätigkeit hat es uns schlicht keine Ruhe mehr gelassen. Kurzentschlossen fahren wir nun das 6h-Rennen – und wenn alles gut läuft, hängen wir definitiv noch ein bis zwei weitere Läufe in dieser Saison dran. Alle im Team waren sofort Feuer und Flamme – und wir freuen uns riesig, den Fans an der Nordschleife wieder ein echtes Zweiliter-Gruppe-H-Auto zu präsentieren.“ Langersehntes Renn-Comeback: Ralf Aron greift nach Verletzungspause wieder anEin starkes und emotionales Statement erwartet die Fans in der GT3-Klasse: Rund fünf Monate nach seinem schweren Unfall bei den Bathurst 12 Hour kehrt Mercedes-AMG Performance-Fahrer Ralf Aron wieder auf die Rennstrecke zurück. Der 28-jährige Estländer, der sich im Februar zwei Wirbelbrüche zuzog, feiert beim siebten NLS-Lauf im Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Teams RAVENOL sein Comeback. Dass die Zeit dafür reif ist, betonte Aron nach intensivsten Reha-Monaten spürbar erleichtert: „Die Motorsport-Community hat mir in dieser Zeit unglaublich viel Kraft gegeben. Nach Reha und intensivem Training fühlte sich bei den Tests im Mai vom ersten Moment an wieder alles genau richtig an. Umso mehr freue ich mich, dass jetzt mein erster Renneinsatz bevorsteht.“ Im Cockpit teilt er sich das Fahrzeug mit dem frischgebackenen 24h-Nürburgring-Sieger Luca Stolz, der pünktlich am Rennwochenende seinen 31. Geburtstag feiert. Königsklasse wächst weiter: Neue GT3-Projekte mit langfristigen AmbitionenApropos GT3: Die Top-Kategorie der NLS verzeichnet zum Saisonhöhepunkt weiteren hochkarätigen Zuwachs. Neben den etablierten Größen treten gleich mehrere Teams mit frischen Projekten an – viele davon mit langfristiger Perspektive. Ein spannendes Debüt feiert ERA Motorsport, ein Team aus den USA, das unter anderem in der IMSA aktiv ist: Das Team bringt erstmals ein Mercedes-AMG Kundensportfahrzeug (GT3 EVO) auf die Nordschleife und schickt mit Kyle Tilley, Adam Christodoulou und Jake Hill ein starkes Trio in der SP9 Pro-Am ins Rennen. Ebenfalls ein echter Blickfang in der SP9 Am ist die Rückkehr von Dörr Motorsport: Das Team setzt auf den spektakulären McLaren 720S GT3, pilotiert von den Brüdern Ben und Phil Dörr sowie Nordschleifen-Legende Volker Strycek. Einen Meilenstein setzt zudem der amtierende NLS-Gesamtsieger FK Performance Motorsport: Nach dem Titelgewinn im Vorjahr feiert die Mannschaft aus Bremen ihr GT3-Debüt auf der Nordschleife. Den BMW M4 GT3 Evo steuert ein hochkarätiges Quartett um BMW-Werksfahrer Dan Harper, Leyton Fourie, Maxime Oosten und Pavel Lefterov. Den langfristigen Sprung in die SP9 Am wagt unterdessen Joos Sportwagentechnik. Das Team setzt einen Porsche 911 GT3 R für Teameigner Michael Joos, Nordschleifen-Routinier Fidel Leib und Marco Lamsouguer ein. Und die Ambitionen reichen weit über das 6h-Rennen hinaus, wie Michael Joos betont: „Seit unserem Test im vergangenen Jahr haben wir an einem eigenen GT3-Programm auf der Nordschleife gearbeitet. Wir bestreiten nun die restlichen vier NLS-Saisonrennen mit dem 911 GT3 R. Unser Ziel ist es, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln, um einen soliden Grundstein für ein langfristiges Engagement in der Serie zu legen.“ Für optischen und sportlichen Glanz sorgt schließlich das Team up2race, das mit seinem goldfarbenen Porsche 911 GT3 R – liebevoll „Goldy“ genannt – sein NLS-Debüt gibt. In der SP9 Pro-Am teilt sich DTM-Star und Ex-SimRacer Tim Heinemann das Cockpit mit dem ehemaligen Fußballprofi Oleksii Kikireshko, den Heinemann zugleich als Coach betreut. Internationaler Glanz und Permit-A-Jagd bei Four MotorsAuch das nachhaltige Team Four Motors sorgt beim 6h-Rennen für ein echtes Highlight in der Teilnehmerliste: Im Bioconcept-Car #420 (Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport) teilt sich ein internationales Trio das Cockpit, das Motorsport-Know-how auf Weltklasse-Niveau vereint. Mit dem australischen WEC-Pilot und Le-Mans-Klassensieger Yasser Shahin, dem amtierenden Porsche Junior Marcus Amand aus Frankreich sowie dem Italiener Enzo Trulli – Sohn des ehemaligen Formel-1-Pioniers Jarno Trulli – treffen drei außergewöhnliche Karrieren aufeinander. Für alle drei Piloten ist der siebte NLS-Lauf zudem eine wichtige Reifeprüfung: Sie absolvieren auf dem Bioconcept-Renner ihre DMSB Permit Nordschleife A, um sich die höchste Freigabe für künftige Einsätze in den Top-Klassen der Grünen Hölle zu sichern. Tickets für das Rennwochenende kosten 25 Euro (Kinder bis einschließlich 14 Jahre sind kostenfrei) und sind hier sowie an den Tageskassen erhältlich. Das Ticket beinhaltet den Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, zu den Zuschauerbereichen Brünnchen und Pflanzgarten sowie zum Fahrerlager, der Boxengasse und der Startaufstellung.Das Zeittraining findet am Samstagmorgen von 08:30 bis 10:00 Uhr statt. Anschließend haben Fans beim Pitwalk ab 10:20 Uhr in der Boxengasse sowie beim anschließenden Gridwalk ab 11:10 Uhr in der Startaufstellung die Gelegenheit, die Fahrzeuge und Piloten aus nächster Nähe zu erleben. Das sechsstündige Rennen wird um 12:00 Uhr gestartet. Wer das Spektakel nicht vor Ort verfolgen kann, schaltet ab 08:15 Uhr den offiziellen Livestream ein oder verfolgt das Geschehen über „Radio Nürburgring“ auf rpr1.de sowie in der RPR1-App.