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13 Januar, Donnerstag

Ab Montag: Täglich kostenlose Corona-Tests am Nürburgring

Täglich, kostenlos, ohne Termin: Ab Montag, 17. Januar, besteht wieder für jedermann die Möglichkeit, sich am Nürburgring auf das Corona-Virus testen zu lassen - mittels Antigen-Schelltest. Die Test-Station öffnet jeden Tag, auch an den Wochenenden, von 14:00 bis 18:00 Uhr. In Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Ahrweiler werden am Nürburgring künftig wieder kostenfreie Antigen-Tests...
Ab Montag: Täglich kostenlose Corona-Tests am Nürburgring

13.01.2022

Täglich, kostenlos, ohne Termin: Ab Montag, 17. Januar, besteht wieder für jedermann die Möglichkeit, sich am Nürburgring auf das Corona-Virus testen zu lassen - mittels Antigen-Schelltest. Die Test-Station öffnet jeden Tag, auch an den Wochenenden, von 14:00 bis 18:00 Uhr. In Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Ahrweiler werden am Nürburgring künftig wieder kostenfreie Antigen-Tests angeboten. Standort der Test-Station ist erneut im ring°carré (ehemals Eifeldorf) - unweit des ring°boulevards an der Grand-Prix-Strecke. Der Weg ist vor Ort ausgeschildert. Das öffentliche Testangebot für „jedermann“ am Nürburgring bedeutet: Es ist keine Anmeldung erforderlich, lediglich der Personalausweis muss zur Identifikation mitgebracht werden. Die Registrierung erfolgt digital mittels QR-Code. 15 Minuten nach dem Abstrich liegt das Ergebnis vor. Der Befund wird anschließend ebenfalls digital per E-Mail oder SMS übermittelt. Steht kein Smartphone zur Verfügung, gibt es aber auch die Alternative der schriftlichen Anmeldung vor Ort. Foto: Nürburgring

Nürburgring nonstop: Saisonkarte ab sofort erhältlich

11.01.2022

Ein Ticket fürs ganze Jahr: Ab sofort ist die Saisonkarte 2022 für die Touristenfahrten Nürburgring erhältlich. Sie ermöglicht das ganze Jahr lang unlimitierten Zugang während der öffentlichen Sessions. Die Saisonkarte gilt dabei sowohl für die Nordschleife, als auch die Grand-Prix-Strecke. Der Preis bleibt stabil.  Knapp 200 Mal öffnen sich dieses Jahr die Tore zur Nordschleife und zur Grand-Prix-Strecke für Touristenfahrer. Mit der Jahreskarte sind all diese Termine inklusive! Der offizielle Startschuss für die Touristenfahrten 2022 fällt am Samstag, 12. März. Das gesamte Wochenende steht die Nordschleife für jedermann offen. Danach geht es Schlag auf Schlag: Beinahe täglich öffnet die Strecke dann für Privatfahrer. Die genauen Zeiten finden sich hier auf der Webseite des Nürburgrings.  Echte Highlights versprechen wieder das Oster-Wochenende - Karfreitag, 15. April, bis Ostermontag, 18. April - sowie die Green-Hell-Driving Days. Letztere finden vom 16. bis 19. Juni und vom 1. bis 3. Oktober 2022 statt. Wer das ultimative Fahrvergnügen sucht, ist mit der Saisonkarte also gut beraten. Sie gibt es weiterhin für 2.200 Euro und berechtigt zum Fahren auf der Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke.  Der Erwerb funktioniert schnell und unkompliziert: Auf der Webseite des Nürburgrings registrieren, Saisonkarte wählen, den Kauf-Vorgang wie gewohnt abschließen. Zwei Monate sind es noch, bis es endlich wieder losgeht. Aktuell wird der Asphalt auf dem winterlichen Nürburgring erneuert. Pünktlich zum Saisonbeginn haben alle Fahrer dann wieder perfekte Bedingungen auf den bekanntesten 20,832 Kilometern dieser Welt.

Karate am Ring: Erstes Event in 2022 erfolgreich!

10.01.2022

Mit dem Internationalen Rhein Shiai ging am Wochenende die erste Veranstaltung des Jahres über die Bühne. Mehr als 500 Sportler aus dem In- und Ausland lieferten sich am Nürburgring hochkarätige Karate-Wettkämpfe. Die Organisatoren verließen sich hierbei auf die vielseitige Indoor-Infrastruktur der modernen Eventlocation. Dreh- und Angelpunkt des Karate-Wettstreits war die ring°arena. Bis zu 8 Wettkämpfe konnten im Infield der Multifunktionsarena gleichzeitig ausgetragen werden. Betreuer und Trainer fanden derweil auf den komfortablen Tribünen Platz. „Optimale Räumlichkeiten“, resümiert der organisierende Sen5 Karate Verein im Anschluss an die Veranstaltung. Insbesondere, um die strengen Corona-Schutzauflagen erfüllen zu können. Auch das angrenzende Bitburger Event-Center wurde rege genutzt - und auf der ring°wall präsentierte sich der Verein und lieferte dem vorbeischlendernden Nürburgring-Besucher Impressionen vom Event. Nach dem gelungenen Start ins Veranstaltungs-Jahr 2022 geht nun der Blick nach vorne. Noch 2 Monate sind es, bis Mitte März die Motoren auf der Rennstrecke wieder starten. In der ring°arena fliegen dann die Pfeile bei Darts am Ring. 

Rallycross-WM am Ring: Termin für 2022 steht fest!

07.01.2022

Save the date: Die FIA World Rallycross Championship gastiert auch 2022 am Nürburgring! Nach der verschneiten 2021er-Premiere reisen die besten Rallycross-Piloten der Welt diesmal im Sommer an den Ring. Am 30. und 31. Juli kommt es in der Eifel zur zweiten Auflage des World RX of Germany. Sobald der Ticket-Vorverkauf startet, informieren wir auf nuerburgring.de und über unseren Newsletter.  > weitere Infos zur FIA World RX Die Trauben hängen hoch nach einer furiosen Premiere der Rallycross-Weltmeisterschaft 2021. Ein Titelkampf bis in die letzte Kurve, gespickt mit actionreichen Duellen und ganz viel Kontaktsport. Ein Event, das wahrlich begeistert hat. Schauplatz ist auch in dieses Jahr die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings. Knapp einen Kilometer lang und umrandet von den zahlreichen Tribünen wartet die Strecke in der Müllenbachschleife auf die rund 600 PS starken Rallycross-Fahrzeuge. Letztere starten dieses Jahr in eine neue Ära. Ab 2022 geht die World RX nämlich voll elektrisch an den Start.  Sobald Vorverkauf für die FIA World RX of Germany 2022 (30. & 31. Juli) startet, gibt es alle Infos hier auf nuerburgring.de. Selbiges gilt für Übernachtungs- und Campingmöglichkeiten an der Strecke. © Christian Hahn / Nürburgring

Nürburgring verkündet Termine für Touristenfahrten 2022

14.12.2021

Nürburg. Die neue Geschäftsführung am Nürburgring beginnt mit ihrer Arbeit offiziell eigentlich erst am 1. Januar. Dennoch haben Ingo Böder und Christian Stephani bereits eine wichtige Entscheidung getroffen: Die Preise für die Touristenfahrten bleiben weiterhin stabil – trotz Inflation und trotz gestiegener Kosten. Zeitgleich veröffentlicht die Rennstrecke die Termine für die Touristenfahrten 2022 auf der Grand-Prix-Strecke und der legendären Nordschleife. Hierzu gehören auch die Highlight-Wochenenden wie die „Green Hell Driving Days“ und das Oster-Wochenende, die gleich mehrere Tage Fahrspaß am Stück bieten. Für Vielfahrer gibt es weiterhin das Angebot der Saisonkarte, die ab dem 11. Januar erhältlich ist. „In diesen Zeiten, in denen gerade so vieles teurer wird, möchten wir den Fans unserer Rennstrecke ein Stück Beständigkeit geben“, heißt es von der zukünftigen Geschäftsführung der Nürburgring-Betreibergesellschaft. Die Entscheidung für stabile Preise sei deshalb auch ein Zeichen des Zusammenhaltens in schwierigen Zeiten. Denn neben Gelegenheitsfahrern aus der ganzen Welt hat sich eine große Gemeinschaft an Fans gebildet, die regelmäßig mit ihrem eigenen Fahrzeug auf der Strecke unterwegs sind. Die Regeln für eine Fahrt im Rahmen der Touristenfahrten sind denkbar einfach: Grundsätzlich kann jeder, der im Besitz eines Führerscheins ist und ein zugelassenes, verkehrstüchtiges Auto oder Motorrad besitzt, auf der Grand-Prix-Strecke oder Nordschleife fahren. Es gelten die Regeln der Straßen-Verkehrsordnung. Das bedeutet, dass beispielsweise das Rechtsfahrgebot gilt und das Überholen demnach ausschließlich links erlaubt ist. Eine Stoppuhr darf ebenfalls während der Fahrt nicht mitlaufen. Diese Regeln definieren die Touristenfahrten als Fahrangebot für jedermann und grenzen sie klar von Rennveranstaltungen ab. Touristenfahrten nahezu täglich – erster Termin am 12. MärzFür alle, die die geschichtsträchtige Rennstrecke unter die eigenen Räder nehmen möchte, hat die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG nun die Termine veröffentlicht. Der offizielle Startschuss für die Saison der Touristenfahrer fällt am Samstag, 12. März. Ab 21. März geht es dann richtig los: Beinahe täglich öffnet dann die Rennstrecke ihre Schranken für Privatfahrer. Echte Highlights versprechen wieder die Green-Hell-Driving Days und das Oster-Wochenende zu werden. Vom 15. bis 18. April, vom 16. bis 19. Juni und vom 1. bis 3. Oktober kann der Nürburgring gleich mehrere Tage am Stück von morgens bis abends befahren werden. Eine Runde Nordschleife gibt es ab 25 EuroNeben den Terminen 2022 gibt es auf unserer Webseite die Möglichkeit das Guthaben für die Touristenfahrten aufzuladen. Mit einem eigenen Kundenkonto hat jeder seine persönlichen Daten im Blick. Da die Rundenpreise auch im sechsten Jahr stabil bleiben, kostet eine Runde über die Nordschleife weiterhin von Montag bis Donnerstag 25 Euro und von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen 30 Euro. Auf der Grand-Prix-Strecke gibt es – unabhängig vom Wochentag – den 15-Minuten-Stint ebenfalls für 30 Euro. Wer das Fahrvergnügen ohne Limit sucht, ist mit der Saisonkarte gut beraten. Sie gibt es für 2.200 Euro und berechtigt zum Fahren auf der Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke. Bis es wieder losgeht, müssen sich die Fans allerdings noch etwas gedulden. Aktuell wird der Asphalt auf dem winterlichen Nürburgring erneuert. Die Arbeiten werden rechtzeitig zum Saisonbeginn fertiggestellt sein und dann allen Fahrern wie gewohnt die besten Bedingungen bieten.

Neue Geschäftsführung - Doppelspitze am Nürburgring

08.12.2021

Nürburg. Die zukünftige Geschäftsführung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG steht fest. Die Betreibergesellschaft der Rennstrecke geht mit der Doppelspitze Ingo Böder und Christian Stephani ins neue Jahr. Beide sind fest mit dem Ring und der Region verwurzelt. Mit ihrer fundierten Erfahrung im Event- und Vertriebsbereich sollen sie die Entwicklung der einzigartigen Destination Nürburgring weiter vorantreiben. Ab dem 1. Januar 2022 wird die neue Geschäftsführung ihre Arbeit aufnehmen. Eine stringente Weiterentwicklung der Rennstrecke, das Beibehalten gelebter Werte, das vielseitige Know-How aus dem eigenen Team: Mit der Präsentation seiner neuen Geschäftsführung setzt die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG ein klares Zeichen für die Zukunft und auf eine bewährte Philosophie. Denn trotz vieler externer Bewerbungen um die Führungsposition wurde mit Ingo Böder und Christian Stephani eine Nürburgring-interne Lösung gefunden. Beide verfügen über fundiertes Wissen rund um die Business- und Eventlocation und gehen somit die aktuellen Aufgaben sowie die Zukunftsprojekte umgehend an. Böder übernahm in diesem Jahr die Aufgabe als „Head of Events & Operations“ an der Rennstrecke und sammelte zuvor 17 Jahre lang seine Erfahrungen in leitender Funktion bei einer großen Event-Agentur. Christian Stephani ist seit nunmehr zehn Jahren in unterschiedlichen Funktionen am Nürburgring tätig: Davon acht Jahre im Vertrieb der Nürburgring-Betreibergesellschaft und seit 2019 als Geschäftsführer der Nürburgring Langstrecken-Serie. Zwei Jahre lang stellte er sich hier erfolgreich den Herausforderungen. Geschäftsführer mit Rennstrecke und Region verwurzeltBeide Geschäftsführer sind unweit des Nürburgrings aufgewachsen und in der Region verwurzelt. Ingo Böder stammt aus einem Ort in der Verbandsgemeinde Adenau, Christian Stephani aus der Nähe von Mayen. Der Nürburgring hat sie deshalb bereits seit ihrer Kindheit begleitet. Die Doppelspitze wird ihre jeweiligen Kernkompetenzen in Zukunft vollends in das Nürburgring-Geschäft einbringen. Christian Stephani übernimmt deshalb zusätzlich die Leitung des Vertriebs, Ingo Böder bleibt weiterhin verantwortlich für den Bereich „Events & Operations“. Durch die unmittelbare operative Einbindung der Geschäftsführung verspricht sich die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG noch schnellere und effizientere Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse. Darüber hinaus soll der Kontakt in die Region weiterhin aktiv gelebt werden. Für all dies bringt die neue Geschäftsführung die besten Voraussetzungen mit. Statements: Ingo Böder, Geschäftsführer Nürburgring:„Ich bin zum Nürburgring gekommen, um meine langjährige Erfahrung in der Event-Branche einbringen zu können. Durch die vielen Veranstaltungsformate, die hier jeden Tag durchgeführt werden, hat mich die Aufgabe unweit meines Heimatortes von Anfang an sehr gereizt. Vom Formel-Training bis zu den Touristenfahrten und vom 24-Stunden-Rennen bis Rock am Ring gibt es hier ein weltweit einzigartiges Portfolio und vielseitige Anforderungen. Nun freue ich mich, in der Rolle des Geschäftsführers und mit einem starken Team an meiner Seite, diese international bekannte Location weiter voran zu bringen.“ Christian Stephani, Geschäftsführer Nürburgring:„Ich habe mittlerweile über zehn Jahre lang meine Erfahrungen in unterschiedlichen Funktionen am Nürburgring sammeln können. Als Geschäftsführer der Nürburgring Langstrecken-Serie konnte ich noch einmal einen ganz neuen Blickwinkel bekommen und wertvolle Erkenntnisse sammeln. Diese möchte ich nun im Sinne der Location Nürburgring, unserer Kunden und Veranstalter sowie der Partner und Unternehmen einbringen. Diesem Auftrag blicke ich mit enormer Motivation entgegen.“

Nürburgring schreibt Rallycross-Geschichte: Herzschlagfinale um WM-Titel!

28.11.2021

Beim Saisonfinale am Nürburgring hat Johan Kristoffersson die FIA World Rallycross Championship 2021 gewonnen. An einem packenden Adventswochenende fiel die Entscheidung erst im allerletzten Rennen. Bei winterlichen Bedingungen verfolgten die Zuschauer die Action auf Kies und Asphalt in der Müllenbachschleife. Die Rennstreckenbetreiber zeigten sich nach der gelungenen Premiere zufrieden. „Das war total verrückt – ein unglaubliches Finale“, sagte ein sichtlich ergriffener Johan Kristoffersson. In einem atemberaubenden Rennen hatte er sich kurz zuvor hauchdünn vor seinen direkten WM-Kontrahenten Timmy Hansen geschoben. Nach den Vorläufen und den beiden Halbfinals trennte die beiden in der Gesamtwertung gerade mal ein Punkt. Somit war klar: Wer im Finale vorne liegt, ist Rallycross-Weltmeister 2021. Und die letzten Runden des Jahres hatten es wirklich in sich. Die beiden Schweden lieferten sich von Start bis zum Ziel ein Duell Stoßstange an Stoßstange – mit dem besseren Ende für den nun vierfachen Weltmeister Kristoffersson. Dementsprechend glücklich zeigte er sich nach dem Zieldurchlauf. Auch die Betreiber des Nürburgrings schauen zufrieden auf das Premieren-Wochenende bei dem die neue Strecke zum ersten Mal von den besten Rallycross-Piloten der Welt unter die Räder genommen wurde. Mit großem Aufwand war der rund ein Kilometer lange Kurs aus Kies und Asphalt angelegt worden. Gefahren wurde gegen die eigentliche Fahrtrichtung des Nürburgrings. Und am Samstagmorgen wartete noch eine zusätzliche Herausforderung: frisch gefallener Schnee und wechselnde Wetterbedingungen. WM-Dritter Niclas Grönholm sprach sogar vom verrücktesten Rallycross-Rennen seiner Karriere. Der Auftritt am Nürburgring war gleichzeitig das Ende einer Ära in der Rallycross-Weltmeisterschaft. Ab dem kommenden Jahr steigt die Serie von Verbrenner-Motoren auf reine Elektro-Rennfahrzeuge um. Einen ersten Eindruck bekamen die Fans hiervon ebenfalls am Nürburgring. Die Legende unter den Rallye-Fahrzeugen, der Lancia Delta Integrale, wurde in der E-Version für die Saison 2022 vorgestellt. Mit dem Rallycross Finale endete auch die Rennsaison am Nürburgring. Nun werden in den nächsten Wochen die Nordschleife und Grand-Prix-Strecke vorbereitet. Bereits im März können sich die Fans wieder auf Motorengeräusche in der Grünen Hölle freuen. Dann mit dem Saisonstart der Nürburgring Langstrecken-Serie (26.03.2022).

Asphaltfräse macht den Anfang: Nürburgring bekommt zweieinhalb Kilometer neuen Asphalt

18.11.2021

Die Nordschleife und die Grand-Prix-Strecke bekommen in diesem Winter insgesamt zweieinhalb Kilometer neuen Streckenbelag. Den Startschuss für die Arbeiten gab diese Woche eine mächtige Asphaltfräse auf der Döttinger Höhe. Sie wird sich nun von der langen Nordschleifen-Geraden durch die Abschnitte Antoniusbuche, Tiergarten und Hohenrain-Schikane bis zur Grand-Prix-Strecke arbeiten. Hier werden die Hyundai N Kurve vor Start-Ziel sowie die Verbindungsstücke zwischen beiden Rennstrecken neu asphaltiert. Bis Februar 2022 werden die Baumaschinen Vollgas geben, damit der Saisonstart wie jedes Jahr bei besten Streckenbedingungen stattfinden kann. Nächstes Event: WorldRX Nürburgring (27. & 28. November) „Die Asphaltarbeiten auf unseren Rennstrecken sind einer der emotionalsten Bestandteile meines Jobs“, erklärt Projektleiter Alexander Schnobel. „Wir arbeiten hier im Auftrag der 95-jährigen Geschichte unserer Rennstrecke. Die Erhaltung der Streckencharakteristik hat bei den Bauarbeiten immer höchste Priorität. Gleichzeitig stellen wir einen modernen Standard her, der den heutigen Anforderungen an unsere Strecken gerecht wird.“ Seit 20 Jahren ist Schnobel am Nürburgring für die Bauplanung und die Infrastruktur zuständig und hat bereits etliche Projekte rund um die Strecke umgesetzt. Neben den Asphaltarbeiten gehören hierzu auch die vielen baulichen Sicherheitsmaßnahmen, die neue Race Control oder das digitale Test-Cluster auf der Döttinger Höhe.  Grundhafter Ausbau auf der Nordschleife – neue Asphaltoberfläche auf der Grand-Prix-StreckeIm Durchschnitt wird jedes Jahr auf Nordschleife und Grand-Prix-Strecke ein Kilometer Asphalt erneuert. Bei einer Gesamtlänge von rund 25 Kilometern muss die Qualität des neu eingebauten Asphalts deshalb rund 15 bis 20 Jahre den höchsten Beanspruchungen standhalten, bevor er wieder erneuert wird. „Unsere Rennstrecken sind von Mitte März bis Mitte November täglich ausgelastet. Neben den rund 50 Großveranstaltungen sind dies unter anderem Fahrtrainings, Touristenfahrten oder die Testfahrten der Industrie“, erklärt Alexander Schnobel. Darüber hinaus erläutert der Projektleiter, dass bei den Bauarbeiten auf den Rennstrecken unterschiedlich vorgegangen wird. Bei der Nordschleife werden demnach auch die unter dem Asphalt liegenden Schichten der 1927 eröffneten Strecke erneuert. Über ein Meter tief wird der Bereich deshalb ausgeschachtet und anschließend komplett neu aufgebaut. Bei der modernen Grand-Prix-Strecke, auf der 1984 zum ersten Mal gefahren wurde, reicht es hingegen in der Regel, wenn die oberen beiden Asphaltschichten zunächst abgefräst und anschließend erneuert werden. Eigens entwickelte Asphaltmixturen sorgen zudem dafür, dass das jeweilige Grip-Niveau auch bei der neu eingebauten Oberfläche auf den jeweiligen Strecken einheitlich bleibt. Dies soll den Fahrern auf einer Runde von 25 Kilometern Länge ein verlässliches Fahrgefühl ohne zu große Unterschiede geben.   2,5 Millionen Euro für neuen AsphaltInsgesamt investiert der Nürburgring für die Baumaßnahme rund 2,5 Millionen Euro. Wie in der Vergangenheit setzt man hierbei auf Expertise aus Rheinland-Pfalz – so sind die Firma Schnorpfeil aus Treis-Karden und in der Planung das Ing.-Büro Porz & Partner aus Sinzig beteiligt. Eine der Besonderheiten in diesem Jahr: Obwohl die Bauarbeiten auf der Nordschleife und Grand-Prix-Strecke zwei Strecken einschließt, die getrennt voneinander betrieben werden können, werden sie auf einer zusammenhängenden Fläche durchgeführt. Er umfasst die Strecke von der Döttinger Höhe bis zur Sabine-Schmitz-Kurve, und beinhaltet die Verbindungsstücke zwischen Grand-Prix-Strecke und Nordschleife sowie die dort befindliche Hyundai N Kurve der Grand-Prix-Strecke. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten Ende Februar abgeschlossen sein. Kurz darauf startet der Nürburgring im März in seine 95. Saison.

Für mehr Sicherheit bei den Touristenfahrten: Zufahrt Breidscheid bleibt Einsatzkräften vorbehalten

17.11.2021

Die Nordschleifenzufahrt in Breidscheid steht künftig bei den Touristenfahrten ausschließlich Einsatzfahrzeugen offen. Das haben die Betreiber der Rennstrecke im Sinne der Sicherheit entschieden. Durch die Schließung der sogenannten „zweiten Zufahrt“ sollen mögliche Störungen im Touristenverkehr vermieden werden. Lange Zeit war es auch Touristenfahrern möglich, im Adenauer Ortsteil auf die Strecke zu gelangen. Dies wird künftig nur noch über die Hauptzufahrt nahe der Ortschaft Nürburg möglich sein. Im April 2020 konnten Privatfahrer nach kurzer Corona-Pause erstmals wieder auf der legendären Nordschleife ihre Runden drehen. Die beliebten Touristenfahrten waren das erste Angebot, das der Nürburgring unter strengen Hygiene-Auflagen wieder möglich machen konnte. Alle Parkplätze rund um die Strecke wurden zur Kontaktminimierung geschlossen und auch die Schranke an der zweiten Zufahrt im Adenauer Stadtteil Breidscheid blieb unten. Lediglich die Hauptzufahrt nahe Nürburg konnte im Rahmen des Konzepts genutzt werden. Nach den Erfahrungen der letzten zwei Jahre wird die Zufahrt Breidscheid nun dauerhaft für Touristenfahrer geschlossen bleiben und nur noch von Einsatzkräften genutzt werden. Dieser Schritt soll weiterhin die Sicherheit für die Touristenfahrer erhöhen. Ursprünglich haben sich Fahrzeuge an dieser Stelle auf halber Runde in den laufenden Verkehr einfinden müssen.  Für die Rettungs- und Einsatzkräfte bedeutet die exklusive Nutzung der Zufahrt Breidscheid, dass sie ohne zusätzliches Verkehrsaufkommen auf die Strecke gelangen, bei einem Zwischenfall schneller am Ort des Geschehens sind und bei Bedarf die 20,8 Kilometer lange Strecke an dieser Stelle verlassen können. Die Sicherheit der Einsatzkräfte und des Verkehrs wird durch eine Warnleuchte zusätzlich erhöht. Sie zeigt dem herannahenden Verkehr an, dass die Zu- und Abfahrt gerade genutzt wird.