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25 Juni, Samstag

René Rast und „Kuba“ Giermaziak feiern ersten NLS-Sieg

René Rast hat in seiner langen Motorsport-Laufbahn schon einige wertvolle Rennen und Titel gewonnen. Am Samstag konnte er endlich eine Lücke in seinem Trophäen-Schrank füllen. Der dreimalige DTM-Champion siegte zusammen mit Jakub „Kuba“ Giermaziak beim 45. RCM DMV Grenzlandrennen. Sowohl für den Audi-Werksfahrer als auch für den Polen war es der erste Gesamtsieg in einem Rennen der Nürburgring...
René Rast und „Kuba“ Giermaziak feiern ersten NLS-Sieg

25.06.2022

René Rast hat in seiner langen Motorsport-Laufbahn schon einige wertvolle Rennen und Titel gewonnen. Am Samstag konnte er endlich eine Lücke in seinem Trophäen-Schrank füllen. Der dreimalige DTM-Champion siegte zusammen mit Jakub „Kuba“ Giermaziak beim 45. RCM DMV Grenzlandrennen. Sowohl für den Audi-Werksfahrer als auch für den Polen war es der erste Gesamtsieg in einem Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS). Dabei musste der Fahrer des Scherer Sport Team Phoenix im Audi R8 LMS GT3 insbesondere in den letzten 30 Minuten von NLS3 harte Arbeit verrichten. „Natürlich hatte ich gehofft, dass wir gewinnen werden. Wir mussten hart dafür kämpfen, speziell in den letzten beiden Stints. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Der BMW war extrem stark. Jeder Sieg, egal in welcher Rennserie ist wertvoll. Der heutige hat für mich einen hohen Stellenwert“, sagte Rast. Christian Krognes saß ihm im BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport unablässig im Nacken. Der Norweger versuchte alles, einmal war er knapp davor Rast zu passieren, als er ihn auf Höhe der Bilstein-Kurve außen herum attackierte, aber letztlich verhinderte der Verkehr auf der Strecke weitere aussichtsreiche Momente. Am Ende fehlten Krognes und Teamkollege Sami-Matti Trogen 4,673 Sekunden auf den siegreichen Audi R8 LMS GT3. „Das war ein enges Rennen. Es war immer nur eine kleine Lücke da, aber ich konnte sie nicht schließen. Ich habe mein Bestes gegeben, aber René war sehr schnell. Wir hatten ein wenig am Setup des Autos verändert, das hat das Auto ein wenig schwieriger beherrschbar gemacht. Aber, wir mussten etwas probieren, um ihn noch überholen zu können“, sagte Krognes. Trotz seines bisher besten Ergebnisses in der NLS wirkte auch der aus dem Sim-Racing kommende Trogen ein wenig enttäuscht: „Wir hatten die Möglichkeit zu gewinnen. Die Unterschiede zwischen realem und virtuellem Racing sind marginal. Platz zwei ist ein solides Ergebnis.“ Rundum gelungen war der Tag für Teamchef Ernst Moser: Frank Stippler und Vincent Kolb fuhren mit 2:20,775 Minuten Rückstand Rang drei für die Audi-Crew ein. „Mein Start war gut, ich hatte ein gutes Duell mit ,Onkel` Stolz. In Führung liegend habe ich an Vincent übergeben und er hat einen guten Job gemacht, obwohl er noch vor kurzem an Corona erkrankt war. Es war unklar, ob er die Stints kräftemäßig durchhalten kann. Von daher war P3 das Optimum und wir sind überglücklich. Glückwunsch an das Schwesterauto, für Phoenix ist das ein super Ergebnis“, sagte Frank Stippler und Kolb ergänzte: „Mein erster Stint war ein bisschen verwachst, da habe ich Zeit liegen gelassen. Im letzten Stint konnte ich wieder einiges rausfahren. Ich hatte jetzt zehn Tage Corona. Deswegen bin ich im Großen und Ganzen zufrieden.“ Hubert Haupt im Pech, Reifenschaden in aussichtsreicher LageLange Zeit sah es nach einem Dreikampf zwischen Audi, BMW und Mercedes-AMG aus. Aber 77 Minuten vor dem Ende musste Hubert Haupt an dritter Position liegend seinen Mercedes-AMG GT3 mit einem Reifenschaden hinten links auf Höhe Döttinger Höhe abstellen. Zusammen mit Luca Stolz hatte der Teamchef des Haupt Racing Team zeitweise sogar in Front des großen Feldes auf der legendären Nordschleife gelegen.Knapp am Podium vorbei raste gleich eine ganze Mercedes-Armada. Luca-Sandro Trefz, Patrick Assenheimer und der vor allem im ersten Rennabschnitt sehr beherzt fahrende junge Schweizer Julien Apotheloz sicherten Landgraf Motorsport Platz vier vor den beiden Schnitzelalm Racing-Teams Marcel Marchewicz und Miklas Born sowie Carrie Schreiner und Peter Terting. Erneut stark war die Leistung der US-Amerikanerin Janine Shoffner und ihres Partners Moritz Kranz. Das Duo siegte im Mercedes-AMG GT3 des Team GetSpeed beim NLS-Comeback trotz widriger Umstände erneut in der SP9 Am-Klasse. Aufgrund eines Gelb-Vergehens in der Qualifikation musste man von der letzten Position der Gruppe starten. „Ich habe die Nordschleife vermisst, es ist schön wieder hier zu sein. Und dann direkt wieder einen Klassensieg einfahren zu können, das fühlt sich toll an,“ sagte Shoffner. Klassensieg in der CupX für Geburtstagskind Felix von der LadenIn der Porsche Endurance Trophy Nürburgring Cup2 wiederholte das Team Black Falcon mit dem Porsche 911 GT3 Cup (992) und den Piloten Tobias Müller und Paul Harkema den Klassensieg aus NLS2. In der Cup3 nutzten Jens Moetefindt, Moritz Oberheim und Thorsten Wolter vom Team FK-Performance Motorsport die technischen Probleme der Sieger der ersten beiden Rennen, Mauro Calamia, Ivan Jacoma und Kai Riemer, zu ihrem ersten Erfolg der Saison. Das Trio von Schmickler Performance powered by Ravenol wurde dieses Mal nur Sechster. Einen Klassensieg feierte auch Janis Waldow mit Max Lamesch und Andreas Patzelt beim Debüt von Waldow Performance mit dem Mercedes-AMG GT4 in der SP10. Sich selber beschenkte Felix von der Laden an seinem 28. Geburtstag: Platz eins in der Klasse CupX zusammen mit Georg Griesemann, Maik Rönnefarth und Yves Volte im KTM X-Bow GTX von Teichmann Racing. Adrenalin-Trio führt die Meisterschaft anIn der Meisterschaft führen nach drei Rennen Oskar Sandberg, Sindre Setsaas und Daniel Zils, die mit dem BMW 330i (G20) des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive den dritten Sieg in der Klasse VT2 mit Heck- + Allradantrieb feierten. Ihnen auf den Fersen liegen die zweifachen Cup2-Sieger Müller/Harkema (BLACK FALCON Team IDENTICA); Dritte sind JayMo Härtling und Michael Sander, die mit dem BMW M240i Racing von Schnitzelalm Racing in ihrer Klasse einen Sieg und zwei zweite Plätze ergatterten. Weiter geht es in der NLS am 9. Juli mit dem ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen.

Spannende Duelle beim 45. RCM DMV Grenzlandrennen der NLS

23.06.2022

Das erste Viertel der Saison in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ist absolviert. Nach einer zweimonatigen Pause steht am kommenden Samstag (25. Juni 2022) das 45. RCM DMV Grenzlandrennen auf dem Programm. Erwartet wird bei sonnigen Temperaturen um 22 Grad alles andere als ein laues Motorsport-Lüftchen rund um die legendäre Nordschleife. Das Teilnehmerfeld verspricht spannende Duelle um vordere Platzierungen in allen Klassen und brandheisse Action. Tickets gibt es für familienfreundliche 18 Euro pro Person (Kinder bis 14 Jahren frei). Damit geht es nicht nur auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten, sondern auch ins Fahrerlager, die Boxengasse und die Startaufstellung. Zunächst einmal richtet sich der Blick auf die Gesamtwertung. Nach zwei Rennen liegen gleich neun Fahrer mit jeweils 30 Punkten vorne. Dies sind zum einen aus der Klasse VT2-FWD die Piloten Felix Schumann, Michael Paatz und Timo Hochwind vom Mathilda Racing Team LAVO Carwash in ihrem Volkswagen Scirocco R. Zum anderen Oskar Sandberg, Daniel Zils und Sindre Setsaas (Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive) im BMW 330i aus der VT2-R+4WD. Und zu guter Letzt Mauro Calamia, Ivan Jacoma und Kai Riemer aus der Cup3 mit dem Porsche 718 Cayman GT4 CS aus dem Team Schmickler Performance powered by Ravenol. Enger geht es kaum. Unmittelbar dahinter folgen Fahrzeuge und Piloten aus den Klassen CUP2, V4, BMW M240i, V5 und BMW M2 CS. Die Rechnung, mit dem neuen Punktesystem mehr Klassen zu möglichen Meisterklassen zu machen, geht also auf und unterstreicht, dass das neue Punkteschema der NLS schon jetzt ein erfolgreich ist und für mehr Vielfalt sorgt. Der dreimalige DTM-Champion René Rast fährt mit GiermaziakNatürlich stehen die Boliden der SP9 im Laufe des vierstündigen Rennens wie immer besonders im Mittelpunkt. Eine interessante Paarung geht für das Scherer Sport Team Phoenix im Audi R8 LMS GT3 an den Start. Mit dem Polen Jakub „Kuba“ Giermaziak fährt der dreimalige DTM-Champion René Rast, der am vergangenen Wochenende in Imola (ITA) seinen 25. DTM-Sieg feierte. „Ich bin sehr gerne auf der Nordschleife unterwegs“, so Rast. „Es macht viel Spaß, mit dem R8 dort zu fahren. Ich bin lange kein NLS-Rennen mehr gefahren und habe noch nie eines gewonnen. Daher wird es mal Zeit.“Schnitzelalm Racing bringt einen Hauch von Romantik in NLS: Carrie Schreiner bildet erstmalig mit ihrem Freund Peter Terting im Rahmen der NLS im Mercedes AMG GT3 ein schnelles Paar. „Ich bin voller Vorfreude auf das kommende Wochenende. Wir haben hart dafür gearbeitet, ein gutes Paket zusammenzustellen. Ich bin überzeugt davon, dass ich von Peter viel lernen kann. Er hat schon auf allen möglichen Autos bewiesen, dass er sehr schnell sein kann. Ich werde mit Sicherheit jede Sekunde genießen, auf der besten Rennstrecke der Welt, auf einem GT3-Fahrzeug und dann noch mit meinem Freund zusammen. Das ist für mich was ganz Besonderes“, sagt Carrie Schreiner. Janine Shoffner zurück in der Nürburgring Langstrecken-SerieIn der Pro-Am-Klasse gibt es ein Comeback von Janine Shoffner. Sie ist wieder für das Team GetSpeed mit Moritz Kranz im Mercedes-AMG GT3 von der Partie. Die US-Amerikanerin war im letzten Jahr die erste Fahrerin, die sich auf der Nordschleife der Herausforderung im GT3-Fahrzeug stellte, auf Solopfaden unterwegs zu sein. Zuvor gewann sie in 2021 in der NLS sechsmal in Folge die Am-Klassenwertung der SP9 mit Kranz und somit auch die damit verbundene Klassensieger-Trophäe. Zudem beendete sie die Saison als Gewinnerin der NLS-Ladies-Trophäe. Das Junior-Team startet mit dem neuen BMW in der SP8T Kaum hatten sie sich verabschiedet, stehen sie schon wieder auf der Matte. Die Rede ist von den Piloten des BMW Junior-Teams. Daniel Harper, Max Hesse und Neil Verhagen sind in der SP8T mit dem jüngst präsentierten BMW M4 GT4 Concept dabei. In der VLN-Klasse TCR sorgt Scherer Sport mit der Nennung des neuen Audi RS3 LMS ebenfalls für Furore. Neben dem ehemaligen VLN-Junior Christoph Breuer wird das Fahrzeug vom „güldenen Leuchter“ Benjamin Leuchter und Andreas Gülden gesteuert. Betreut wird das Fahrzeug vom neuen Scherer Team Projekt, das sich aus Mitarbeitern verschiedener Betriebe der Scherer Gruppe zusammensetzt. Janis Waldow ist mit neuem Auto in der SP10 dabeiSo manch einer wird sich auch verwundert die Augen reiben, wenn Janis Waldow in der Boxengasse aus dem Cockpit klettert. Denn der Bonner fährt dieses Mal nicht wie gewohnt in einem Renault Mégane RS oder Alpine A110 GT4. Zusammen mit Max Lamesch und Andreas Patzelt bringt Waldow Performance einen Mercedes-AMG GT4 ins Grid. „Wir gehen mit Mercedes als neuer Marke zusätzlich zu unserem bisherigen Programm an den Start. Wir sehen das als eine neue Herausforderung an und wollen uns für die Zukunft breiter aufstellen. Für uns haben wir den Mercedes GT4 als das geeignete Fahrzeug identifiziert. Wir wollen in der SP10-Klasse konkurrenzfähig sein. Ich freue mich sehr auf das neue Projekt. Ich bin gespannt, wie das neue Projekt am Wochenende anlaufen wird“, sagt Janis Waldow. Wer das Rennen nicht live vor Ort verfolgen kann, sollte am Samstagmorgen den aufwändig produzierten Livestream einschalten. Die Übertragung mit packenden Aufnahmen aus dem ROWE-Helikopter, zahlreichen Onboard-Kameras und der KW-SlowMo startet um 08:15 Uhr und endet mit der Siegerehrung um ca. 16:30 Uhr.

Nürburgring bietet vielseitiges Event-Programm im Juli

21.06.2022

Mit Vollgas startet der Nürburgring in die zweite Jahreshälfte. Im Juli wartet die große Bandbreite des Motorsports auf die Zuschauer – mit imposanten Race Trucks, ultraschnellen Rallycross-Fahrzeugen oder dem riesigen Starterfeld der Nürburgring Langstrecken-Serie. Und bei Rad am Ring braucht es Muskelkraft und Ausdauer anstatt Pferdestärken. Die Event-Highlights im Juli im Kurzportrait. World RX of Germany | 30. – 31. Juli 2022Außergewöhnlich und spektakulär geht es am Ring auf und neben dem Asphalt zur Sache. Bei der FIA World RX of Germany kämpfen die Fahrer auch auf Kies um wichtige Punkte in der Weltmeisterschaft. Besonders aufregend und kurzweilig ist dabei der Modus, mit dem um den Sieg gefahren wird. Über mehrere Vorläufe kämpfen jeweils sechs Fahrzeuge gegeneinander um den Einzug in Halbfinale und Finale. Der gegenseitige Kontakt gehört hier zum guten Ton. Die Strecke ist knackig, abwechslungsreich und gerade mal einen Kilometer lang. Auf den stadionartigen Tribünen der Müllenbachschleife haben die Zuschauer das gesamte Renngeschehen von Start bis Ziel im Blick. Für Freunde und Familien gibt es zudem interessante Ticketpakete. ADAC Truck-Grand-Prix | 15. – 17. Juli 2022 Motorsport in XXL, Musikfestival, erlebnisreiches Fahrerlager. Der Int. ADAC Truck-Grand-Prix kommt mit einem bunten Erlebnis-Wochenende an den Nürburgring. Die Race Trucks bringen mit bis zu 1.050 PS die Tribünen zum Beben. Eine Premiere feiert im Rahmenprogramm die neue Serie für LMP3 und Sport-Prototypen in Deutschland, der Prototype Cup Germany. Musikalische Highlights erwarten die Besucher am Freitag- und Samstagabend in der Müllenbachschleife, wo nach langer Zeit auch wieder die Country-Band Truck Stop mit dabei sein wird – und natürlich Dauerbrenner Tom Astor, der seit 1986 bei jedem County-Festival am Ring war. Am Freitag findet im ring°boulevard die öffentlich zugängliche Truck-Grand-Prix Job-Expo statt. Hier werden Menschen, die Berufskraftfahrer werden möchten, mit Unternehmen der Branche zusammengebracht. 6h-Rennen Nürburgring Langstrecken-Serie | 9. Juli 2022 Auf der Kombination aus legendärer Nordschleife und Grand-Prix-Strecke geht es beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der NLS zur Sache. Mit rund 160 Fahrzeugen gibt es hier die ganze Faszination des Rennsports zu erleben – vom ausgewachsenen GT3-Boliden bis zum seriennahen Kleinfahrzeug. Die Zuschauer sind dabei mittendrin im Geschehen. Im Fahrerlager und sogar in der Startaufstellung können sie mit Teams und Fahrern auf Tuchfühlung gehen. Auf der Tribüne der Grand-Prix-Strecke und rund um die Nordschleife kann das Rennen von verschiedenen Zuschauerpunkten aus verfolgt werden – vom Start bis zur berühmten Champagnerdusche. Rad am Ring | 22. – 24. Juli 2022 Bei Rad am Ring wird kräftig in die Pedale getreten. Für die ambitionierten Fahrer geht es sogar rund um die Uhr zur Sache. 24-Stunden-Rennen werden für Rennradfahrer und Mountainbiker ausgetragen. Bei der anspruchsvollen Topografie des Nürburgrings kein einfaches Unterfangen. Immerhin warten hier pro Runde alleine 300 Meter Höhenunterschied. Neben dem Ultra- und dem Langstrecken-Event werden diverse Jedermann-Rennen als Teil des German Cycling Cup, ein Zeitfahren und Tourenfahrten ohne Zeitnahme angeboten. Zuschauer haben freien Eintritt. GRIP – das Motorevent & European TimeAttack Masters | 10. Juli 2022 Spektakuläre Jedermann Dragraces, Drift- und Renntaxi-Fahrten, Meet & Greets mit bekannten RTL II Stars und weitere Programmpunkte gibt es bei GRIP – das Motorevent zu erleben. Bei der Premiere am Nürburgring machten 30.000 Besucher die Ein-Tages-Veranstaltung zu einem Mega-Erfolg. Im Fahrerlager können Fans ihre mobilen Schätze präsentieren, bewundern und mit Gleichgesinnten fachsimpeln. Zudem wartet eine Kids-Area oder die Expomeile. Ebenfalls im Rahmenprogramm der Veranstaltung: die European TimeAttack Masters. Bei der Zusammenkunft der europäischen TimeAttack-Szene treten die besten Teams aus ganz Europa gegeneinander an und kämpfen um den Titel der Europameisterschaft in Ihren jeweiligen Klassen. Veranstaltungsüberblick | Juli 2022 01. – 03.07.   ADAC/DMC Reinoldus Race Weekend 02.07.             RCN 4/GLP 3 09.07.             Nürburgring Langstrecken-Serie 5 (6h-Rennen) 10.07.             GRIP – Das Motorevent 10.07.             European TimeAttack Masters 15. – 17.07.   ADAC Truck-Grand-Prix 22. – 24.07.   Rad am Ring 29. – 31.07.   ADAC Racing Weekend 30. – 31.07.   FIA World RX of Germany

Camping an der Nordschleife bei den 12h Nürburgring

15.06.2022

Der Vorverkauf für die limitierten Campingtickets bei den 12h Nürburgring (9.-11. September 2022) ist eröffnet. Erstmals haben die Fans der Nürburgring Langstrecken-Serie die Möglichkeit, am Streckenabschnitt Brünnchen zu campen – mit Toiletten, Duschen, Wasserversorgung und Beleuchtung. Tickets können hier geordert werden.„Die 12h Nürburgring werden gleich in mehrfacher Hinsicht ein Saisonhöhepunkt, der diesen Namen auch verdient“, sagt Michel Pathe, Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG. „Camping an der Nordschleife ist dabei ein elementarer Bestandteil – neben dem Rennen selbst mit seiner sportlichen Herausforderung sowie dem bunten Rahmenprogramm, das wir Zuschauern rund um den Grand-Prix-Kurs anbieten. “Im Vorverkauf erhältlich sind Personentickets für das Camping von Donnerstagabend bis Sonntag. Die weiteren Gebühren für Fahrzeuge, Anhänger etc. gemäß der bekannten Kostenstruktur des Nürburgrings für Bedarfscampingplätze werden vor Ort erhoben (hier geht's zur Preisübersicht). Ebenfalls online erhältlich sind Wochenendtickets für den Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, dem Fahrerlager, Pit- und Gridwalk – Kinder bis 14 Jahre frei – sowie Karten für die große 90er-Party am Samstagabend in der ring°arena.Die 12h Nürburgring werden am Samstagnachmittag um 14:30 Uhr gestartet. Teil eins führt bis 20:30 Uhr in die Dämmerung hinein. Über Nacht herrschen Parc-Fermé-Bestimmungen. Die Teams dürfen nicht an den Rennfahrzeugen arbeiten. Am Sonntagmorgen erfolgt der Restart mit einer neuen Startprozedur, bei der die Fahrzeuge in den Intervallen wieder ins Rennen geschickt werden, mit dem sie am Abend zuvor abgewinkt wurden.Für Unterhaltung ist auch neben der Rennstrecke gesorgt. Neben der 90er-Party in der Nacht von Samstag auf Sonntag laden unter anderem Ausstellungen von BMW M und dem Porsche Club Nürburgring, die Haribo Road Show sowie das ‚RPR1. On Tour Livemobil‘ tagsüber zum Flanieren auf dem ring°boulevard und dem ring°carré ein. Auch bietet sich für die Zuschauer ein Besuch im Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk an. Der Eintritt ist für alle Ticketinhaber frei.

Packender Motorsport mit Turniermodus, Superpole und Fan-Nähe bei der World RX

14.06.2022

Die FIA World RX of Germany bringt in diesem Jahr wieder packende Motorsport-Action an den Nürburgring. Vom 30. bis 31. Juli wird mit kurzweiligen Rennen im Turniermodus, einem Superpole-Shootout und mit dem freien Zugang zum Fahrerlager den Fans so einiges geboten. Die rasanten Fahrzeuge der Weltmeisterschaft haben jede Menge PS unter der Haube und sind in dieser Saison erstmals rein elektrisch unterwegs. Die Tickets für das Motorsport-Spektakel gibt es hier. Die FIA World Rallycross Championship ist die erste Weltmeisterschaft, die rein elektrisch am Nürburgring an den Start geht. Was die Fahrer und ihre Fahrzeuge können, zeigt sich auf dem gerade mal ein Kilometer langen Rundkurs aus Kies und Asphalt. Packende Zweikämpfe und nervenaufreibende Überholmanöver gehören dabei zum guten Ton. Die Zuschauer sind bei jeder Aktion mittendrin, denn auf den stadionartig angeordneten Tribünen in der Müllenbachschleife hat man von Start bis Ziel alles im Blick. Zur Sache geht es bei den Rennen mit jeweils fünf Fahrzeugen im Turniermodus. Mit Vorläufen, Halbfinale und Finale verspricht jedes Rennen echten Nervenkitzel. Wer das Finale gewinnt steht dementsprechend auch ganz oben auf dem Siegerpodest.Durch das kurzweilige Motorsport-Format mit vielen Rennen, Ausscheidungen im K.O.-System und einem aufregenden Finale, ist die FIA World RX of Germany für PS-Enthusiasten, Familien und Gelegenheitsbesucher gleichermaßen geeignet. Deshalb gibt es auch unterschiedliche Ticketangebote und Pakete. Tagestickets sind ab 39 Euro zu haben, Wochenendtickets für 59 Euro. Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren sowie Menschen mit Behinderung erhalten eine Ermäßigung auf den Ticketpreis. Kinder bis einschließlich 12 Jahre genießen sogar freien Eintritt. Darüber hinaus gibt es spezielle Ticketpakete für Familien und Freunde sowie VIP-Tickets für ein exklusives Motorsport-Abenteuer.

Green Hell Driving Days – vier Tage Touristenfahrten am Stück

09.06.2022

Vom 16. - 19. Juni finden auf dem Nürburgring die ersten Green Hell Driving Days des Jahres statt. Gleich vier Tage am Stück, von morgens bis abends, kann jeder die legendäre Nordschleife unter die eigenen Räder nehmen. Um 8 Uhr öffnet sich die Schranke am Donnerstag, 16. Juni, zum ersten Mal. Gefahren wird nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung. Traditionell finden die Green Hell Driving Days zwei Mal im Jahr statt. Das lange Touristenfahrten-Wochenende wird wieder Nürburgring-Fans aus nah und fern anziehen. Fahren kann im Rahmen der Öffnungszeiten jeder, der im Besitz eines Führerscheins und eines ordnungsgemäß angemeldeten Autos oder Motorrads ist. Das Guthaben für die Fahrt können Besucher jederzeit online aufladen. Hierzu wird lediglich ein Account benötigt, der ganz einfach erstellt werden kann. Die Zufahrt zur Strecke gelingt anschließend per QR-Code. Aufladungen können online jederzeit und von überall aus getätigt werden. Jeder Nutzer hat dabei volle Transparenz über die Transaktionen. Da die Touristenfahrten nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung stattfinden, gibt es feste Regeln für die Teilnahme. So darf zum Beispiel ausschließlich links überholt werden. Darüber hinaus ist verkehrsgefährdendes Verhalten wie z.B. Drifts oder das Stoppen von Zeiten verboten. Damit Fahrspaß und Sicherheit an erster Stelle stehen, setzt der Nürburgring umfangreich Sicherheitspersonal an und auf der Strecke ein. Die geltenden Regeln gibt es – unter anderem als internationales Erklärvideo – hier und auf den Screens an der Rennstrecke. Mehr Service und Vorteilsaktion für TouristenfahrerSollte es im Rahmen der Touristenfahrten zu Zwischenfällen kommen, ist das Personal schnell zur Stelle. Wenn die Sperrung der Strecke notwendig wird, gibt es eine Information der ungefähren Sperrdauer über die Bildschirme an der Rennstrecke sowie online. In der Zwischenzeit bekommen die Besucher in verschiedenen Nürburgring Locations Vorteile angeboten. So gibt es im Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk den Eintritt für 7,90 € statt 9,90€. In der Nürburgring eSports Bar warten 10% auf alle digitalen Fahrpakete. Und wer sich stärken möchte, bekommt in den Restaurants LUCIA - Pollo Italiano und Bitburger Gasthaus ebenfalls 10% Rabatt. Öffnungszeiten Green Hell Driving Days Nordschleife:•    Donnerstag, 16. Juni 2022: 08:00 – 19:00 Uhr•    Freitag, 17. Juni 2022: 08:00 – 19:30 Uhr•    Samstag, 18. Juni 2022: 08:00 – 19:00 Uhr•    Sonntag, 19. Juni 2022: 08:00 – 19:00 Uhr

Nürburgring wird beim 12h-Rennen erneut zur Pilgerstätte für Motorsportfans

07.06.2022

Vom 9. bis 11. September 2022 ist am Nürburgring Motorsport-Unterhaltung auf höchstem Niveau geboten. Bei der Premiere der 12h Nürburgring gibt es für die Zuschauer ein abwechslungsreiches Programm auf und neben der Rennstrecke. Jeweils sechs Stunden Rennaction am Samstag und Sonntag werden garniert von der großen ‚Back to the 90’s‘-Party in der ring°arena und einem bunten Programm auf dem ring°boulevard und im ring°carré, bei dem es jede Menge zu entdecken gibt. Beim NLS-Saisonhöhepunkt werden zudem von Donnerstagabend bis Sonntag Bedarfscampingplätze an der Nordschleife geöffnet. Tickets für die 12h Nürburgring sind online unter www.nuerburgring.de erhältlich. Wochenendtickets gibt es für 42 Euro pro Person. Jugendliche bis 14 Jahren haben freien Eintritt. Die 12h Nürburgring warten mit einem sportlichen Novum auf. Das Rennen wird in zwei Abschnitten zu je sechs Stunden gefahren. Die Besonderheit dabei ist, dass die Fahrzeuge am Sonntagmorgen in den Intervallen wieder auf die Rennstrecke gehen, wie sie am Samstagabend um 20:30 Uhr abgewinkt wurden. Die Prozedur ist zum Beispiel mit dem Verfolgungsrennen beim Biathlon vergleichbar.Am Samstagabend wird die Start-Ziel-Gerade nach dem Abwinken zum Parc Fermé. Es darf über Nacht nicht an den Boliden geschraubt werden. Am Sonntagmorgen ziehen dann alle Fahrzeuge in die Boxengasse vor, wo sie sich nach dem Zieleinlauf sortiert in drei Reihen aufstellen. Der Sieger von Teil eins startet als Erster aus der Boxengasse. Die weiteren Fahrzeuge folgen in dem Abstand, den sie beim Überqueren der Ziellinie am Samstag hatten. Es gilt dann auf der gesamten Strecke Code-60. Sobald alle Fahrzeuge das Rennen aufgenommen haben, wird die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben und die Jagd geht weiter. Von der Tribüne in die ring°arena: ‚Back to the 90’s‘Im Anschluss an Teil eins des Rennens geht es am Samstagabend bei der Party ‚Back to the 90’s‘ in der ring°arena rund. Die Zeitreise in das Zeitalter von Boybands, Neonfarben und wilden Frisuren begleiten die Showacts Masterboy & Beatrix Delgado, Candela Squad, Caught in the Act, Loona und das Mütze Katze DJ Team. Die Veranstaltung beginnt mit dem Fallen der Zielflagge um 20:30 Uhr. Tickets für ‚Back to the 90’s‘ sind online unter www.nuerburgring.de zu buchen. Bei zeitgleicher Buchung eines 12h Nürburgring-Tickets erhalten Käufer € 5,00 Rabatt auf das Party-Ticket im Nürburgring Online-Shop. Erstmals Camping an der Nordschleife bei der NLS Erstmals werden bei den 12h Nürburgring die Bedarfscampingplätze rund um die Nordschleife bei einem NLS-Rennen geöffnet. Die Rennfans haben so die Möglichkeit, wie beim 24h-Rennen ihre Lager aufzuschlagen und die Grüne Hölle zu genießen.

Rock am Ring mit 90.000 Wochenendtickets ausverkauft - Limitierte Tagestickets verfügbar

31.05.2022

Kurz vor Beginn des Festivals kann Rock am Ring mit 90.000 verkauften Wochenendtickets ausverkauft melden. Ein Besucherrekord, der in der Größe 2022 erstmalig bei dem traditionsreichen Festival erreicht werden konnte. Für Kurzentschlossene gibt es noch limitierte Tagestickets. Für die Fans, die am Wochenende nicht dabei sein können, überträgt RTL+ exklusiv das komplette Programm beider Hauptbühnen live, kostenlos und frei zugänglich im Webbrowser auf RTLplus.de und über die App für RTL+ Premium User:innen. Darüber hinaus bringt eine Partnerschaft mit TikTok das Festival-Erlebnis in die weltweite Community. Neben Hashtag-Kampagnen, Live-Programm, offiziellen Rock am Ring Playlisten, sind auch Backstage-Eindrücke mit beliebten Creator:innen geplant. Bei Rock am Ring können sich die Fans nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause vom 3. bis 5. Juni unter anderem auf die Headliner Green Day, Muse und Volbeat freuen. Insgesamt sind rund 70 Acts geplant, darunter Placebo, Måneskin, Marteria, Casper, Beatsteaks, Jan Delay & Disko No. 1, The Offspring, Korn, Deftones und Scooter. Seit 1985 pilgern zunächst am Pfingstwochenende, dann am ersten Juni-Wochenende zehntausende Musikfans an den Nürburgring. Über die Jahrzehnte spielten auf dem Festival Acts wie David Bowie, The Bangles, Alanis Morissette, The Fugees, Red Hot Chili Peppers, Rage Against The Machine, Metallica, Die Toten Hosen, A$AP Rocky oder Jay-Z. Von Beginn an war das Festival so immer auch ein Spiegel des jeweils geltenden Pop-Zeitgeists. Bei Rock am Ring wurden Entwicklungen antizipiert, große und kleine Karrieren angestoßen.

Audi gewinnt das 24h-Jubiläumsrennen

29.05.2022

Die Lokalmatadoren von Phoenix haben sich nach einem spektakulären Jubiläumsrennen die 50. Auflage der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring den insgesamt sechsten Gesamtsieg beim „Eifel-Marathon“ gesichert. Der Südafrikaner Kelvin van der Linde, die beiden Belgier Dries Vanthoor und Frederic Vervisch sowie der Niederländer Robin Frijns setzten sich nach 24 Stunden in der „Grünen Hölle“ im Audi R8 LMS evo II mit einem Vorsprung von 0:55.276 Min. vor den Meuspather Nachbarn im #3 Getspeed-Mercedes-AMG durch, der von DTM-Champion Maximilian Götz, Fabian Schiller und dem Briten Adam Christodoulou durch. Nach zwei Corona-Jahren mit stark eingeschränkten Besucherzahlen erlebten 230.000 Zuschauer am gesamten Wochenende den 50. „Eifel-Marathon“ und sorgten für eine beeindruckende Kulisse. Das Phoenix-Team um Chef Ernst Moser rückte mit dem sechsten Erfolg wieder etwas näher an die sieben Siege von Rekordgewinner Manthey heran. „Wir sind gut durch die Nacht gekommen und vorhin haben die Ingenieure einen guten Job bei den Reifen gemacht. Da konnten wir einen großen Vorsprung auf den Mercedes herausfahren. Wir haben den Sieg verdient, denn wir hatten immer die richtigen Reifen drauf“, erklärte Dries Vanthoor. Für Kelvin van der Linde (2017) sowie für Dries Vanthoor und Frederic Vervisch (beide 2019 ebenfalls mit Phoenix) war es jeweils der zweite Sieg bei den 24h Nürburgring, für Robin Frijns war es die Premiere. „Dieser Sieg ist wieder einmal eine großartige Mannschaftsleistung“, sagt Julius Seebach, der für den Motorsport bei Audi verantwortliche Geschäftsführer der Audi Sport GmbH. „Unser neuer Audi R8 LMS evo II hat in einem enorm harten Wettbewerb bewiesen, dass er ein absolutes Siegfahrzeug ist.“ Maximilian Götz aus dem zweitplatzierten Getspeed-Trio sagte: „Eigentlich lief alles nach Plan. Man muss aber sagen, dass der Audi echt stark war. Am Ende muss man nach so einem Rennen mit den ganzen Kapriolen zufrieden sein. Ein zweiter Platz ist toll. Aber natürlich wollten wir gewinnen.“ Den starken Auftritt von Getspeed rundete das Schwesterauto mit der #4 ab. Maro Engel, der Franzose Jules Gounon und der Spanier Dani Juncadella fuhren als Dritte ebenfalls aufs Podium. Insgesamt waren 135 Autos an den Start gegangen. Zahlreiche Favoriten strauchelnNach einer spektakulären Startphase, die vor allem der #99 Rowe-BMW und der #7 Konrad-Lamborghini prägten, begann bereits früh ein regelrechtes Favoriten-Sterben. Dabei schieden mehrere Top-Teams durch Unfälle oder technische Defekte ausschieden oder entscheidend zurückfielen, nachdem sie zwischenzeitlich das Feld angeführt hatten. Dabei folgten auf den Rowe-BMW #99 sein Schwesterauto mit der #98, der von der Pole-Position gestartete #126 octane126-Ferrari, der #7 Konrad-Lamborghini, der #5 Phoenix-Audi und der #90 TF Sport-Aston Martin. Besonders spektakulär verabschiedete sich der Titelverteidiger: der Belgier Laurens Vanthoor berührte im #1 Manthey-Porsche auf der Döttinger Höhe ausgerechnet den #15 Phoenix-Audi seines Bruders Dries am Steuer und schleuderte mit dem „Grello“ bei rund 260 km/h in die Leitplanken. Gegen Morgen beruhigte sich das Geschehen dann langsam, bis mehrere Regenschauer wieder für Spannung sorgten. Drei Stunden vor Rennende hatte sich ein Zweikampf um den Sieg zwischen dem #15 Phoenix-Audi und de #3 Getspeed-Mercedes-AMG herauskristallisiert. Dabei hatte die Phoenix-Mannschaft den Vorteil, bei späteren Boxenstopps jeweils reagieren zu können, und nutzte das mit Kelvin van der Linde am Steuer und geschnittenen Slick-Reifen bei teilweise nasser Strecke für einen letztlich beruhigenden Vorsprung für die letzte Rennstunde. Jubiläum der 24h Nürburgring wurde ausgiebig gefeiertDas Wochenende rund um die 50. Auflage des traditionsreichen Rennens stand ganz im Zeichen des großen Jubiläums. So gab es ein Wiedersehen mit zahlreichen ehemaligen 24h‑Gesamtsiegern. Knapp 40 ehemalige Gewinner aus der Zeit zwischen 1970 und 2021 waren der Einladung des veranstaltenden ADAC Nordrhein gefolgt. Sie waren natürlich begehrte Autogrammgeber und auch als Zeitzeugen gefragt. Mit Timo Bernhard und Marcel Tiemann waren auch zwei der erfolgreichsten Piloten der 24h-Historie dabei, die es auf je fünf Siege am Ring brachten. „Ich hatte Marcel zehn Jahre nicht gesehen und mich sehr gefreut, ihn jetzt hier zu treffen. Unsere Erfolge haben uns aber zusammengeschweißt und die Verbundenheit ist immer geblieben“, sagte Bernhard: „Ich habe hier so viel gelernt und bin sehr demütig, dass ich dieses Rennen fünfmal gewinnen durfte.“ Auch für Tiemann, der 2010 nach einem schweren Unfall seine Karriere beenden musste, war die erste Rückkehr zu den 24h Nürburgring nach zwölf Jahren emotional. „Ich habe viele Leute aus dem Team und auch Olaf Manthey wiedergesehen, außerdem einige Fans, die ich von früher noch kannte“, sagte Tiemann, der vier seiner fünf Siege gemeinsam mit Bernhard im Manthey-Porsche gefeiert hatte. Begegnungen mit den Helden von einst gab es aber auch bei der großen Ausstellung ehemaliger Teilnehmerfahrzeuge auf dem ring°boulevard, den zudem ein „Walk of Fame“ mit großformatigen Fotos der 24h-Rennen seit 1970 zierte. Das umfangreiche Besucherprogramm bot auch sonst zahllose Attraktionen, die die Besucher teilweise auch vor die Qual der Wahl stellten. Zu den besonderen „Geburtstagsgeschenken“ gehörte dabei ein waschechter Weltrekord: Live-TV-Partner NITRO übertrug das Geschehen am Nürburgring von der Vorberichterstattung am Samstag bis nach Fallen der Zielflagge am Sonntag in einer 27-stündigen Dauersendung und stellte damit einen Weltrekord für die längste TV-Übertragung eines Live-Sportevents auf. Termine für 2023 stehen bereits festNach dem runden Jubiläum zogen die Veranstalter ein positives Fazit. „Die tolle Zuschauerkulisse und der spannende Sport auf der Strecke hat diese Veranstaltung zu einem wirklich würdigen Jubiläum gemacht“, bilanzierte Rennleiter Walter Hornung. „Das gibt uns eine Menge Schwung, den Blick nach vorne richten und in eine spannende Zukunft zu starten.“ Die Weichen dafür sind bereits gestellt, denn bereits frühzeitig verständigten sich die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG und der veranstaltende ADAC Nordrhein auf die Termine der kommenden Jahre. Auch die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Titelsponsor TotalEnergies für das kommende Jahr ist bereits fix. „Wir freuen uns, auf diese Weise allen Beteiligten von den Teams und Fahrern bis zu unseren vielen Helfern und den Fans Planungssicherheit zu geben“, so Walter Hornung. Im kommenden Jahr werden die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring vom 18. bis 21. Mai 2023 ausgetragen. Den Prolog gibt es erneut bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers vom 21. bis 23. April 2023.