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21 April, Dienstag

Ticket mit exklusiven Zusatzleistungen: 24h Newcomer Package ab sofort erhältlich

Wer die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring zum ersten Mal als Besucher erlebt, der bekommt nicht nur jede Menge Top-Rennsport geboten. Die Festival-Atmosphäre im riesigen Event-Areal ist auch mit einer Menge Trubel verbunden – inklusive einer hohen Auslastung an vielen Hotspots rund um Strecke. Um den Einstieg leicht und komfortabel zu machen, schnüren die Veranstalter jetzt ein attraktives neues...
Ticket mit exklusiven Zusatzleistungen: 24h Newcomer Package ab sofort erhältlich

21.04.2026

Wer die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring zum ersten Mal als Besucher erlebt, der bekommt nicht nur jede Menge Top-Rennsport geboten. Die Festival-Atmosphäre im riesigen Event-Areal ist auch mit einer Menge Trubel verbunden – inklusive einer hohen Auslastung an vielen Hotspots rund um Strecke. Um den Einstieg leicht und komfortabel zu machen, schnüren die Veranstalter jetzt ein attraktives neues Leistungsbündel: Das 24h Newcomer Package richtet sich vor allem an internationale Gäste, die erstmals am Ring sind. Sie erhalten eine klare, planbare Kombination aus Eventticket (4 Tage) und exklusiven Zusatzleistungen, die ihr Geld alle Male wert sind: 86 € fallen als Basispreis für das Ticket an – optional sind Parkplatz oder Campingareal dazu buchbar. Infos und Ticket-Direktlinks gibt es hier: Das Basisangebot des 24h Newcomer Packages gilt von Mittwoch bis Sonntag und bietet alle Leistungen des regulären Event-Tickets. Dazu zählen der Zugang zu den geöffneten Tribünen an der Grand-Prix-Strecke, zu den Zuschauerbereichen an der Nordschleife sowie den Eintritt ins Fahrerlager. Auch alle Fan-Highlights wie Pitwalk, Trackwalk und die Drift-Show sind natürlich enthalten. Der Aufpreis von 12 Euro auf das Eventticket sichert den Käufern ein komfortables Rennerlebnis. Denn als exklusive Zusatzleistung kommt der Zutritt zu den Tribünen T10a und T10b im Bereich der Michael-Schumacher-S hinzu, der ausschließlich Ticketinhabern des Pakets vorbehalten ist. Eine Sitzplatzreservierung ist damit nicht verbunden. Innerhalb des Bereichs gilt weiterhin freie Platzwahl. Zusätzlich wird für diesen Tribünenbereich eine eigene Videowand aufgebaut, damit Ticketinhaber die Renn-Action jederzeit im Blick behalten – auch wenn sich das Geschehen gerade in einem anderen Streckenabschnitt abspielt. Optional dazubuchen: Parken und Campen in der Nähe der Exklusiv-TribüneAls weitere exklusive Leistungen können ausschließlich Käufer des 24h Newcomer Packages einen Parkplatz oder die Campingmöglichkeit im Bereich Müllenbach zubuchen. Zur Auswahl steht auf dem genutzten Bereich C6 alternativ eine Fünf-Tage-Parkberechtigung (50 € / Fahrzeug) oder alternativ eine Campingberechtigung (100 € / Person inkl. Fahrzeug und Wohnwagen bzw. Wohnmobil). Beide Leistungen gelten jeweils von Mittwoch bis Sonntag – also für die Tage mit besonders großem Besucherandrang. Camping gilt als Pauschale für die 24h und ist ebenfalls von Mittwoch bis Sonntag nutzbar. Für Nutzer des Campingangebots steht die typische Ausstattung der temporären Campingplätze rund um den Nürburgring bereit: Temporäre Sanitäranlagen (WC/Duschen) sind vorhanden, Stromanschlüsse werden nicht angeboten. Das Angebot ist strikt limitiert und wird verkauft, solange verfügbar. Der Vorverkauf läuft ab sofort. 24H NEWCOMER PACKAGE IM ÜBERBLICK 💸 Preise•     24h Newcomer Package (Basisticket): 86,00 Euro / Person•     Optional: Parkticket (Mi. – So., Areal C6): 50,00 Euro / Fahrzeug•     Optional: Camping (Mi. – So., Areal C6, inkl. Fahrzeug und Wohnwagen bzw. Wohnmobil): 100,00 Euro / Person 🎟️ Basisleistungen Event-Ticket (enthalten)•     Freie Platzwahl auf allen geöffneten Tribünen (Grand-Prix-Strecke)•     Zugang zu allen geöffneten Zuschauerbereichen an der Nordschleife•     Eintritt ins Fahrerlager•     Zugang zu Pitwalk, Trackwalk und Drift-Show sowie zur Fanmeile auf dem ring°boulevard. 🫱🏼‍🫲🏼 Exklusive Zusatzleistungen•     Park- / Campingareal C6 ist ausschließlich für die Käufer des 24h Newcomer Packages reserviert, Anreise ab Mittwoch möglich•     Exklusiver Tribünenbereich T10a / T10b (Blick auf Michael-Schumacher-S, Zutrittskontrolle, keine Sitzplatzreservierung)•     Eigene Videowand für Tribünenbereich T10a / T10b ℹ️ Buchung•     Infos und Tickets gibt es hier.

24h Qualifiers: Scherer PHX holt den Sieg beim Sonntagsrennen

19.04.2026

Bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers gab es an diesem Wochenende ein Wechselbad der Motorsport-Gefühle. Nachdem das erste Rennen am Samstag nach einem tragischen Unfall schon in der Startphase abgebrochen werden musste, gefiel Rennen 2 am Sonntag den Fans mit einem packenden Verlauf. Als Sieger wurden nach 28 Runden Christopher Haase / Alexander Sims / Ben Green, Scherer Sport PHX-Audi R8 LMS GT3 evo II #16 abgewinkt. Sie hatten im Ziel einen Vorsprung von 28,024 Sekunden auf Luca Engstler / Mirko Bortolotti / Patric Niederhauser, Abt-Lamborghini Huracan GT3 EVO2, #84. Mit dem 24h-Qualifiers-Wochenende endet auch die Vorbereitungsphase auf die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026. Der Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife verspricht eine Fortsetzung der spannenden Duelle beim Prolog und jede Menge Top-Motorsport. Bereits kurz vor Ende der Nennungsfrist steht fest, dass die Obergrenzen von 150 möglichen Startern beim größten Langstreckenrennen der Welt in diesem Jahr erreicht wird.  Im Top-Qualifying war es Thierry Vermeulen, der im Ferrari 296 GT3 Evo26 #45 die Bestzeit mit einem denkbar knappen Vorsprung von einer Tausendstel Sekunde vor David Jahn im BMW M4 GT3 Evo #23 fuhr. Den Ferrari von Realize Kondo Racing übernahm beim Start Dennis Marschall, der die Führung nur kurz verteidigen konnte. Denn schon bald wurde der Italo-Racer von den Verfolgern kassiert und fiel in Runde drei nach einem Leitplankenkontakt aus. Für das ganz große Rennsport-Kino sorgten anschließend Max Verstappen im Mercedes-AMG GT3 #3 und Christopher Haase im Scherer-Audi R8 LMS GT3 evo II #16: Beide lieferten sich einen aufsehenerregenden Kampf mit Windschatten-Duellen und Überhol-Versuchen. Der vierfache Formel-1-Weltmeister behielt zunächst die Überhand und dominierte als Führender die ersten rund eineinhalb Rennstunden, bevor ihn ein Defekt am Frontsplitter nach Runde zehn für eine halbstündige Reparaturpause an die Box zwang. Mitreißender Motorsport auch beim packenden FinishAm Ende war es das Team Scherer PHX, das sich mit seinem Audi R8 LMS GT3 evo II #16 durchsetzen konnte. „Unser Wochenende war ein Up and Down“, analysierte Christopher Haase die Scherer-PHX-Sicht der Dinge. „Wir hatten mit den Regenbedingungen heute wirklich zu kämpfen. Ich hatte auch einen kleinen Einschlag in den Reifenstapeln. Wir haben uns wirklich schwergetan, das Auto zum Arbeiten zu bekommen. Im Top Qualifying hat sich das ganze Bild wieder geändert und der Audi ging ziemlich gut, fast perfekt. Im Rennen lief es zwar gut für uns, aber die Balance ist nicht unbedingt da, wo ich es mir persönlich wünsche.“ Zufriedene Gesichter bei den Zweitplatzierten: „Sportlich gesehen war es ein tolles Wochenende für uns. Wir hatten zwei gute Rennstarts – gestern und heute. Die Dinge gehen in die richtige Richtung, was die Vorbereitungen für die 24h Nürburgring betrifft“, fasste Mirko Bortolotti das Rennen aus Sicht des Abt-Lamborghini #84 zusammen. Ein ultrapackendes Finish gab es im Kampf um Platz drei, bei dem sich schließlich Thomas Preining / Matt Campbell, Manthey-Porsche 911 GT3 R (992) Evo26 #911 durchsetzten, die sich auf den letzten Kilometern einen sehenswerten Fight mit Maro Engel / Fabian Schiller / Luca Stolz, RAVENOL-Mercedes-AMG GT3, #80 geliefert hatten. Schweigeminute für Juha MiettinenDer zweite Rennlauf des Wochenendes war durch eine Schweigeminute eingeleitet worden. Die versammelte Langstrecken-Familie gedachte damit des Finnen Juha Miettinen (BMW 325i, #121), der bei einem schweren Unfall im ersten Rennen am Samstag tödlich verunglückt war. „Auch die Mitglieder des Rennteams waren zur Schweigeminute in die Startaufstellung gekommen und haben dort die Unterstützung der anderen Fahrer und der Fans auf der Tribüne gespürt”, erklärt Rennleiter Walter Hornung. „Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Teamkollegen. Gleichzeitig bin ich erleichtert, dass die anderen Verletzten das Krankenhaus nach einem intensiven Check alle noch am Abend wieder verlassen konnten. Das ist auch das Verdienst der Helfer, die bei diesem schweren Unfallgeschehen im Einsatz waren. Für die ehrenamtlichen Sportwarte, Rettungssanitäter und Notfallseelsorger, die vor Ort waren, war der Unfall mit insgesamt sieben beteiligten Fahrzeugen eine extreme Herausforderung. Für ihren Einsatz möchte ich mich ganz ausdrücklich bedanken.”

Bulletin der Rennleitung: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring

18.04.2026

Statement der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring: Beim ersten Rennen der ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (18. April 2026) gab es in der Startphase einen schweren Unfall mit sieben beteiligten Teilnehmern. Nach der Kollision mehrerer Fahrzeuge unterbrach die Rennleitung den Lauf unverzüglich um die umfangreichen Bergungs- und Rettungsmaßnahmen zu ermöglichen. Trotz der unmittelbar eintreffenden Hilfe konnten die Notfallmediziner nach der erfolgten Bergung aus dem Fahrzeug den beteiligten Pilot Juha Miettinen (BMW 325i, #121) nicht retten, der Fahrer verstarb im Medical Center, nachdem alle Reanimationsversuche erfolglos blieben. Die weiteren beteiligten sechs Piloten wurden zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht. Es besteht für keinen der Verletzten Lebensgefahr. Das Rennen wird am Samstagabend nicht wieder aufgenommen. Die Gedanken aller Beteiligten bei den 24h Nürburgring sind bei den Hinterbliebenen von Juha Miettinen. Im Rahmen der Startaufstellung für das Sonntagsrennen um 13:00 Uhr wird es eine Gedenkminute für den verstorbenen Motorsportler geben. Samstag, 18. April 2026, 20:00 Uhr

EVENTGUIDE 24h Qualifiers & 24h-Rennen

17.04.2026

Der neue Eventguide für die 24h Qualifiers und für das 24h-Rennen ist online 🤩 Ab sofort habt ihr alles Wichtige rund um die Events in einer Anwendung gebündelt: eine interaktive Karte zur Orientierung, spannende Fan‑Hotspots, das komplette Programm sowie alle Infos zu Parken und Anreise. Premiere feiert der Eventguide bei den 24h Qualifiers – zum 24h‑Rennen steht er dann in der vollen Ausbaustufe für euch bereit. ➡️ Hier geht es direkt zum Eventguide.

24h Qualifiers werden zum GT3-Gipfeltreffen

15.04.2026

Die ADAC 24h Qualifiers bieten den Fans vom 17. bis 19. April einen echten intensiven Vorgeschmack auf die 24h Nürburgring am Himmelfahrtswochenende. Auf der vorläufigen Nennliste stehen 132 Fahrzeuge, allein in der Top‑Klasse SP9 sind 37 GT3‑Autos am Start. Prominentester Pilot des Wochenendes ist erneut Formel-1-Vierfachweltmeister Max Verstappen, der im Mercedes‑AMG GT3 fährt und sich bei den beiden vierstündigen Rennen des Wochenendes noch einmal intensiv auf den Start beim Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife vorbereiten will – den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai. Der Niederländer muss sich dabei gegen extrem starke Konkurrenz wehren, denn die Elite der weltbesten GT3-Teams wird am Ring erwartet. Schließlich können beim 24h-Prolog zum letzten Mal Daten gesammelt und die Rennwagen auf Herz und Nieren gecheckt werden. Und auch erste Vorentscheidungen wird das Wochenende bringen. Denn im Rahmen der 24h Qualifiers werden einige Startplätze für das Top‑Qualifying der 24h vergeben – ein weiterer Grund, warum Teams hier nicht nur „testen“, sondern liefern müssen. Wer sich dieses Motorsportspektakel nicht entgehen lassen möchte, der kann sich sein Ticket ab 10 Euro (Schnupperkarte Freitag, Wochenendticket: 45 Euro) sichern. Nachdem der erste NLS-Lauf 2026 witterungsbedingt abgesagt wurde, stand der zweite Lauf ganz im Zeichen von Formel-1-Star Max Verstappen. Der Niederländer demonstrierte mit heißen Zweikämpfen und Top-Rundenzeit, wie ernst er das Abenteuer Nordschleife nimmt und wie gewissenhaft er sich auf sein Debüt bei den 24h Nürburgring vorbereitet. Zusammen mit Daniel Juncadella und Jules Gounon wurde er sogar als Sieger abgewinkt, allerdings musste das Team aus der Wertung genommen werden, weil mehr Reifensätze verwendet wurden als das Reglement erlaubt. Bei NLS3 eine Woche vor den 24h Qualifiers waren es dann drei erfahrene 24h-Teams, die das Geschehen dominierten. Schubert BMW holte den Sieg vor Porsche-Traditionsteam Manthey und einem Ford Mustang von HRT. Siegerfahrer Philipp Eng schwärmte anschließend von der „sehr hohen Qualität“ im Feld. „Das war mein erstes Rennen auf der Nordschleife seit zwei Jahren. Dass wir da gleich gewinnen können, war ziemlich cool“, freute sich der Österreicher. Bei den 24h Qualifiers werden die Belgier Charles Weerts und Ugo de Wilde im Schubert-Cockpit sitzen und sich dann erneut auch mit dem Manthey-Porsche auseinandersetzen. Der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven im Cockpit des grellgelben 911ers bestätigte den Eindruck des Siegers: „Ich glaube, die Konkurrenz ist in diesem Jahr besonders stark. Es war nicht einfach, einige Fahrer und Autos zu überholen.“ Er weiß zu gut, wovon er spricht: Nach Pech im Qualifying musste er sich im Rennen von Platz 16 aus durch das Feld hindurchkämpfen. „Manchmal musst Du da 20 km warten, bevor man sich am nächsten Konkurrenten vorbeikämpfen kann“, erklärte er nach dem Rennen, bei dem es allerdings auch nicht primär um das Ergebnis ging: „Oberste Priorität war, Daten zu sammeln und einen guten Test zu fahren, ohne allzu viel Risiko einzugehen“, so Güven. GT3-Gipfel in SP9: Neun Marken und prominente NamenIm stark besetzten Starterfeld reicht fast schon der Blick auf die Top-Klasse SP9 um zu verstehen, warum die 24h Qualifiers so viel Zugkraft haben: In der Nennliste stehen GT3 von Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, McLaren, Mercedes‑AMG, Lamborghini und Porsche – damit ist die Spitzengruppe maximal breit aufgestellt. Verstappen ist dabei nicht der einzige Name mit Strahlkraft: Mit Thomas Preining (DTM‑Champion 2023) und Mirko Bortolotti (DTM‑Champion 2024) sind zwei prägende DTM‑Titelträger der jüngsten Vergangenheit im Feld vertreten. Daneben setzt die SP‑X-Klasse Akzente: Vier Fahrzeuge sind genannt, darunter zwei HWA Evo R – optisch eine kultige Reminiszenz an die legendären DTM‑Mercedes 190 Evo und damit eines der beliebtesten Fotomotive der Fans. Apropos Kult: Auch der BMW M3 Touring 24h geht an den Start – dem Kombi mit GT3-Technik unter der Haube und exzellentem Fahrer-Line-up gehören ebenfalls die Sympathien vieler Fans. Starke Besetzung: GT4, Cup-Klassen und seriennahe Duelle sorgen für ZündstoffDie Qualität des Starterfeldes gilt bei den 24h Qualifiers nicht nur für die Spitze. In SP10 (SRO‑GT4) sind elf Fahrzeuge von vier Herstellern angekündigt. Hier duellieren sich mit BMW M4 GT4, Mercedes‑AMG GT4, Porsche 718 Cayman GT4 und Toyota GR Supra GT4 hoch attraktive Fahrzeuge. Und da es in den beiden Rennen des Wochenendes auch um wertvolle Punkte für die NLS geht, sind auch die Cup-Klassen gut besetzt. Das gilt etwa für die Porsche 911 GT3 Cup (992) und 718 Cayman GT4 Clubsport aus der Porsche Endurance Trophy, die für enge Fights und spannende Rennen bekannt sind. Bei den Serienwagen sind es die Starter der beiden „kleinen“ VT2-Kategorien, die für Furore sorgen werden – jeweils neun Fahrzeuge mit Front- / Allradantrieb (VT2 Front) bzw. Hecktriebler (VT2 Heck) sind hier gemeldet. Für viele verkörpern gerade sie den echten Spirit der 24h und sind die Seele im bunten Multiclass-Feld auf der Nordschleife. Zehn Nennungen liegen in der BMW M240i-Klasse vor, die damit die stärkste der drei sortenreinen Rennklassen für die Tourenwagen aus München sein wird. Es riecht nach 24h: zwei Rennen und eine historische PremiereDen Auftakt zum Rennwochenende gibt es bereits am Freitagmittag bei den Test- und Einstellfahrten zu den 24h Qualifiers. Nachmittags folgt dann das Qualifying der DHLM, die damit zum ersten Mal auf der Rennstrecke zu sehen ist: Die Serie tritt bei den 24h die Nachfolge des bisherigen 24h-Classic-Rennens an und ist über den Winter zu einem echten historischen Championat geworden, bei dem es um den offiziellen Titel des Deutschen Historischen Langstrecken-Meisters geht. 108 Teams haben ihre Nennung für diesen ersten Lauf abgegeben, der am Samstagvormittag ab 12:00 Uhr für drei Stunden Action sorgt. Das ist eine perfekte Einstimmung auf das erste der beiden Vierstundenrennen, die den sportlichen Kern des Wochenendes bieten. Gewertet als NLS‑Läufe vier und fünf geht es natürlich vor allem um die intensive Vorbereitung auf die 24h. Dazu zählt die Gelegenheit, im ersten Heat am Samstag (ab 17:30 Uhr) in die Abenddämmerung hineinzufahren. Rennen 2 am Sonntag (Start 13:00 Uhr) wird eingeleitet von einem Top-Qualifying, bei dem der Fight um die Pole im Einzelzeitfahren ausgetragen wird. Jeweils morgens stehen außerdem die 90-minütigen Qualifyings auf dem Zeitplan (Samstag ab 8:30 Uhr, Sonntag ab 8:15 Uhr). Tickets sind im Vorverkauf erhältlich; das Schnupperticket für Freitag ist für 10,00 Euro zu haben, das Wochenendticket (Freitag bis Sonntag) liegt bei 45,00 Euro. 

Hoher Aufwand für hohe Chancengleichheit

09.04.2026

Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang. Nicht nur Fans aus der ganzen Welt wollen bei dem legendären Langstreckenrennen vor Ort sein, sondern auch immer mehr internationale Teams. Die hohe Nachfrage sorgt auch für eine große Herstellervielfalt: Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden voraussichtlich neun verschiedene Marken alleine in der Top-Klasse SP9 vertreten sein. Dazu kommen auch noch acht verschiedene Reifenhersteller! Eine wohl einmalige Kombination im aktuellen internationalen Motorsport. Doch für den ADAC Nordrhein als Veranstalter bedeutet das auch jede Menge Arbeit. Schließlich sollen die Fans spannenden, engen und ausgeglichenen Motorsport auf der schönsten Rennstrecke der Welt erleben. Dafür arbeiten der Veranstalter und der Technikausschuss im Hintergrund an der perfekten Balance der technischen Parameter. Transparenz statt TaktikspielchenAuch bei den 24h Nürburgring versuchen Teams und Hersteller naturgemäß, ihre wahre Leistungsfähigkeit möglichst lange zu verbergen. Um das echte Potenzial der Boliden zu kennen, wurde deshalb eine Technikkommission eingerichtet. „Die besteht aus vier Personen“, erklärt Rennleiter Walter Hornung, „und kann inzwischen auf eine jahrelange Erfahrung und viele Daten zurückgreifen. Auch beim vergangenen NLS-Rennen konnten wieder Daten gesammelt und mit bestehenden abgeglichen werden.“ Der Kommission steht ein breites Arsenal an Maßnahmen zur Verfügung. Ein zentrales Werkzeug ist die Balance of Performance (BoP). Denn die Fahrzeugkonzepte der Supersportwagen an der Spitze des Feldes sind höchst unterschiedlich: Front-, Mittel- und Heckmotoren sind am Start, ein Drei-Liter-Turbo soll ebenso um den Sieg kämpfen wie ein Vier-Liter-Boxermotor oder ein 6,3-Liter-Hubraum-Monster. Die BoP ermöglicht es, die Leistung der unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte durch technische Parameter anzugleichen. Weiterhin gibt es das Musterreifen-Prozedere, das die Kosten und Performanceunterschiede im Bereich der Reifen unter Kontrolle halten soll. Weitere Maßnahmen im Vorfeld des Saisonhighlights sollen Taktikspielchen bei den Rundenzeiten verhindern. Die virtuelle Ideallinie: Keine Chance für TaktiererDa die 24h Nürburgring heute eher einem langen Sprintrennen gleichen, hat die Startposition eine höhere Priorität als früher. Deswegen versuchen die Teams alles, um ins entscheidende dritte Top Qualifying zu kommen, in dem die vordersten Startplätze vergeben werden. Einen Teil der Startplätze können sich die Teams vorab bei der NLS und den 24h Qualifiers sichern. Das verringert den Druck auf Fahrer und Team. Um auch hierbei Taktikspielchen zu unterbinden, nutzt der Veranstalter eine sektorbasierte Analyse. Die Rennstrecke ist dafür in zahlreiche Abschnitte unterteilt. Statt nur die Zeit einer gesamten Runde zu werten, werden die theoretisch besten Sektorzeiten (auch aus unterschiedlichen Runden) kombiniert. Nimmt also ein Fahrer in einem Sektor absichtlich Gas weg, um seine Zeit zu verschlechtern, entlarvt ihn die Bestzeit aus einer anderen Runde. So lässt sich die wahre Performance eines Autos nicht mehr so leicht verstecken. „Es ist schon ein gewisses Katz- und Mausspiel“, so Hornung weiter. „Die Hersteller verfügen über eine wahre Armada an Ingenieuren, denen die Technikkommission auf die Schliche kommen soll.“ Technische Stellschrauben für mehr BalanceDie Technikkommission kann an verschiedene Stellschrauben drehen, um einen ausgeglichenen Kampf zwischen den Herstellern und Fahrzeugen herzustellen. Die Balance of Performance (BoP) bietet die Möglichkeit, performancerelevante Parameter zu ändern. Dazu gehören unter anderem: das Fahrzeugmindest-gewicht, Luftmengen- und Ladedruckbegrenzung, das maximal zulässige Kraftstoffvolumen, Veränderung aerodynamischer Hilfsmittel und damit verbunden auch Bodenfreiheit, Mindestfahrhöhe, Anstellwinkel und nicht zuletzt die Boxenzeit und die Stintlänge. Der Rennleiter hat die Möglichkeit – in Abstimmung mit den Sportkommissaren notfalls auch während der Veranstaltung – Änderungen an diesen Parametern vorzunehmen. Bei diesen kurzfristigen Anpassungen werden häufig das Mindestgewicht und der Ladedruck geändert, da dies für die betroffenen Teams am schnellsten umsetzbar ist. Das Musterreifen-Prozedere für besseren ÜberblickBis 2017 führten die Hersteller einen wahren „Reifenkrieg“ mit unzähligen Spezialmischungen. Das ließ nicht nur die Kosten explodieren, sondern machte eine BoP fast unmöglich, da die unterschiedlichen Reifen zu starke Auswirkungen auf die Performance des Fahrzeuges hatten. Das heute geltende Musterreifenprozedere sieht deshalb klare Regeln vor: Die Hersteller müssen Referenzreifen beim ADAC Nordrhein e. V. hinterlegen, die als Vergleichsobjekte für chemische Analysen dienen. Pro Fahrzeugmodell ist in diesem Jahr die Reifenauswahl für 24h Nürburgring und die NLS-Läufe inklusive der 24h Qualifiers auf nur vier Spezifikationen (Mischungen) limitiert. Neue Hersteller oder Fahrzeughomologationen erhalten als „Starthilfe“ die Chance, zusätzliche Spezifikationen zu benennen. Vor jeder Veranstaltung müssen von diesen drei Spezifikationen nominiert werden, die dann verwendet werden dürfen. Der Tausch einer Spezifikation ist während einer Veranstaltung ausgeschlossen. Auch die Zahl der insgesamt eingesetzten Slicks ist begrenzt. Für die 24h Qualifiers liegt sie bei 48 Reifen (maximal 24 Stück je Rennen), für die 24h Nürburgring dürfen bis zu 116 Slicks pro Fahrzeug verwendet werden. Maßnahmen greifen bereits im VorfeldDass diese Maßnahmen funktionieren, zeigte der zweite NLS-Lauf Ende März. Hier platzierten sich sechs verschiedene Marken in den Top 10 – abzüglich eines Mercedes-AMG GT3, der nachträglich disqualifiziert wurde: Das Team hatte einen Reifensatz mehr genutzt als in der NLS zugelassen. „Die Rennergebnisse der vergangenen Jahre sprechen für sich“, lobt Rennleiter Hornung die Arbeit der Technikkommission. „Auch nach rund 4.000 Kilometern Renndistanz sind am Ende der 24 Stunden meist noch mehrere Fahrzeughersteller in einer Runde – eine Dominanz einer Marke gibt es nicht. So konnten wir im vergangenen Jahr etwa auch noch am Sonntagvormittag einen engen Kampf an der Spitze sehen.“ Die Fans können sich also darauf verlassen, dass sie vom 14. bis 17. Mai 2026 ein spektakuläres Wochenende erleben werden.

Was ist neu? Die Reglementsänderungen 2026

01.04.2026

Der Wandel gehört bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring zum Konzept. Schließlich passen die zuständigen Organisatoren beim ADAC Nordrhein das Reglement des Klassikers seit der Premiere im Jahr 1970 immer wieder an. So halten sie mit der technischen Entwicklung schritt, aber auch die Abläufe wurden immer wieder verbessert und die Sicherheit für alle Beteiligten erhöht. Wie attraktiv das Rennen auch bei seiner 54 Auflage ist, zeigt der Riesenandrang der Teams. Bereits über drei Wochen vor dem Nennschluss (22. April) zeichnet sich ab, dass die maximal möglichen 150 Startplätze ausgebucht sein werden. Die Regularien zum Thema Starterliste finden sich wie alle anderen Spielregeln der 24h Nürburgring in der Ausschreibung als zentralem Dokument des Events. Hier ein Ausblick auf die wichtigsten Neuerungen – und eine Auffrischung in Sachen Startplatzvergabe… Top Qualifying: Drei Mal Vollgas – drei Mal SpannungFür die Fans an der Strecke und am Bildschirm ist sicherlich der neue Ablauf des Top Qualifyings die auffälligste Änderung. Es ist nun, ähnlich wie in der Formel 1, in drei Abschnitte unterteilt: Top Q1, Top Q2 und Top Q3 als Highlight. „Wir haben uns für das neue Format entschieden, da wir den Ablauf für die Fans nachvollziehbarer und transparenter gestalten wollten“, erklärt Rennleiter Walter Hornung die Evolution des Einzelzeitfahrens. Für dieses sind wie bisher nur die Top-Klassen des Feldes zugelassen: SP9 (FIA-GT3), SP11 (GT2), AT1 und SP-Pro. Und schließlich sind auch Fahrzeuge der SP-X startberechtigt, soweit das Team einen entsprechenden Antrag bei der Rennleitung platziert und eine Motorleistung von mindestens 450 PS vorweisen kann. Wie bislang ist auch eine vorzeitige Qualifikation für das Einzelzeitfahren möglich. Maximal sechs Fahrzeuge können sich im Vorfeld den Startplatz für den Kampf um die Pole-Position im abschließenden Top Q3 sichern. Hierzu werden die Ergebnisse aus den NLS-Läufen 1 bis 3 sowie des ADAC 24h Nürburgring Qualifiers herangezogen. Bei den NLS-Läufen gibt es einen Startplatz für die Gesamt-Schnellsten aller Qualifyings und zwei Plätze für die Schnellsten der Rennen, wobei jeweils alle Sektorenzeiten, die die in der Ausschreibung aufgeführten Kriterien erfüllen und zur Wertung gekommen sind, zu theoretischen Bestzeit-Runden kumuliert werden. Im Rahmen der 24h Qualifiers wird ein Startplatz an das Team mit der schnellsten Rundenzeit aus Qualifying und Top-Qualifying vergeben. Je ein weiterer Startplatz geht an die Teilnehmer mit der theoretisch schnellsten Renn-Rundenzeit in den beiden Heats des Wochenendes. Bei den 24h Nürburgring wird es dann am Freitag ernst: Im Top Q1 treten zunächst einmal alle startberechtigten Fahrzeuge an, die noch nicht für das Top Q3 gesetzt sind – für bereits vorqualifizierte Fahrzeuge ist die Teilnahme außerhalb der Wertung ebenfalls erlaubt, aber nicht obligatorisch. Die 20 schnellsten Autos aus der ersten Top Q-Session rücken in das Top Q2 auf. Diese kämpfen dann um die verbleibenden freien Plätze für das Einzelzeitfahren. Bei dieser Session können die vorqualifizierten Fahrzeuge nicht teilnehmen. Die Top-Q-Sessions 1 und 2 gehen über 35 Minuten. Im finalen Top Q3 treten dann maximal zwölf Fahrzeuge in einem Einzelzeitfahren im Kampf um die Pole-Position gegeneinander an. Light Panels – für bessere Sicht auch tagsüberDass bei einsetzender Dunkelheit die Flaggensignale der Streckenposten durch Leuchttafeln ersetzt werden, ist an ausgewählten Positionen inzwischen bewährte Praxis bei den 24h Nürburgring. Doch ab 2026 sollen die Fahrer an diesen Streckenabschnitten auch tagsüber visuell stärker unterstützt werden – schließlich hat das Eifelwetter gerne Regen und Nebel im Gepäck. Deswegen werden dort zusätzlich zu den Flaggen nun auch Light Panels eingesetzt. Diese geben dabei ausschließlich das Flaggensignal wieder, welches am Streckenposten gezeigt wird. Maßgeblich ist immer das Flaggensignal – die Anzeige der Light Panels hat insofern keine sportrechtliche Relevanz, sondern dient alleine der Unterstützung. „Wir haben dieses System beim zweiten NLS-Rennen 2026 ausprobiert“, erzählt 24h-Rennleiter Hornung. „Es kam bei den Fahrern und den Sportwarten vor Ort, die es bedienen müssen, sehr gut an.“ Geplant ist, an der Nordschleife 28 dieser Anzeigetafeln einzusetzen, auf dem GP-Kurs acht. Nennungen: 150 Teilnehmer gehen maximal ins RennenDie ADAC RAVENOL 24h Nürburgring sind in Sachen der Teilnehmerzahl traditionell das größte Rennen der Welt. Doch auch auf die längste Rennstrecke der Welt passen nicht unbegrenzt viele Fahrzeuge: 150 Teilnehmer sind laut Reglement maximal startberechtigt. Während diese Zahl in den vergangenen Jahren nicht ganz erreicht wurde, freuen sich die Organisatoren 2026 über einen wahren Ansturm an interessierten Teams, sodass bereits drei Wochen vor dem Nennungsschluss sicher ist: Die Maximalzahl wird in diesem Jahr ausgeschöpft. Um den Teams ein gerechtes Verfahren zu bieten, sieht die Ausschreibung vor, dass nach dem Ende der Nennfrist eine Prüfung und Auswahl erfolgt, bei der unter anderem die Ausgewogenheit der Klassen und die technische und sportliche Qualität der Teams und Fahrzeuge relevant sind – schließlich lebt das Rennen auch von der Vielfalt vom „kleinen“ Produktionswagen bis zum bulligen GT3. Zieht ein vom Veranstalter angenommenes Team seine Nennung zurück, ist ein Nachrückverfahren vorgesehen, bei dem freiwerdende Plätze dann durch zuvor nicht berücksichtigte Teams nachbesetzt werden.

24h Nürburgring versprechen Riesen-Show auf der legendären Nordschleife

16.03.2026

Der Countdown für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026 ist in diesem Jahr besonders spannend. Zahlreiche hochkarätige Projekte sind in diesem Jahr angekündigt und versprechen einen heißen Tanz an der Spitze: Die mit der Startnummer #1 antretende Mannschaft von Rowe Racing wird von Dutzenden GT3 gejagt, in denen die Crème de la Crème der Langstrecken-Spezialisten ins Volant greift. Mindestens acht Marken (Audi, Aston Martin, BMW, Ford, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche) und mehr Teams in der Top-Klasse als in den Vorjahren werden wohl am Ende der Nennungsfrist (Ende April) auf der Starterliste stehen. Hinzu kommen stark besetzte weitere Klassen, die vom bulligen GT bis zum pfeilschnellen Serienwagen für ein blutdrucksteigerndes Geschehen sorgen werden. Für die Extraportion Spannung sorgt in diesem Jahr auch die einmal mehr unkalkulierbare Eifelwitterung, die mit einem Wintereinbruch den ersten Saisonlauf der NLS (Nürburgring Langstrecken-Serien) vereitelte. Nun stehen der versammelten Langstrecken-Community vor den 24h nur noch zwei NLS-Läufe sowie die ebenfalls zur NLS zählenden ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (17. – 19. April) zur Verfügung: Ein enges Zeitfenster angesichts der akribischen Vorbereitungen, die gerade für die Top-Teams vor dem Langstreckenklassiker angesagt ist. Und das gilt sogar für einen vierfachen Formel-1-Weltmeister: Max Verstappen hat seinen Start bei den 24h Nürburgring angekündigt und sorgte damit für Euphorie nicht nur bei seinen niederländischen Landsleuten, sondern bei vielen Motorsportfans weltweit. Er will den Mercedes-AMG GT3 seines Rennteams beim zweiten Lauf zur NLS (21. März) höchstpersönlich auf Herz und Nieren testen – und wird es dabei sicher mit einigen zusätzlichen Konkurrenten zu tun bekommen, deren Testprogramm durch den abgesagten Saisonauftakt durcheinandergewirbelt wurde. Für zusätzliche Spannung sorgt dabei, dass es ab der ersten NLS-Runde auch um die 24h geht. Schließlich können im Rahmen der NLS-Läufe vor dem Saisonhighlight die ersten Plätze für das entscheidende Top-Qualifying 3 bei den 24h ergattert werden. Jeweils bis zu drei Plätze werden über die Qualifying- und Renn-Performance der NLS-Läufe 1 bis 3 vergeben, bis zu drei weitere Plätze über die Performance bei den 24h Qualifiers. Eine attraktive Aussicht und ein zusätzlicher Anreiz für die Teams, denn die GT3-Teams, die sich ihren Platz nicht vor den 24h sichern, müssen sich einem zweistufigen Shoot-Out stellen, bei denen nur die schnellsten Fahrzeuge die jeweils nächste Runde erreichen. Die Pole-Position und die Plätze in den vordersten Startreihen stehen dann erst nach dem dritten Top-Qualifying fest. Starke Teams versprechen spannende Fights an der SpitzeDer Verstappen-Mercedes-AMG GT3 ist eine der beiden Speerspitzen des Performance-Aufgebots der Stuttgarter. Das Schwesterfahrzeug in den Farben von 24h-Hauptsponsor RAVENOL wird ebenso mit exzellenten Werkspiloten besetzt sein. Den Vorjahressiegern von Rowe Racing droht außerdem Gefahr aus dem eigenen Lager, denn die Titelverteidiger setzen 2026 wieder auf zwei Fahrzeuge, nachdem im Vorjahr nur ein Auto eingesetzt wurde. Zum Werksaufgebot von BMW zählt außerdem der BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport. Zum Kreis der heißen Siegkandidatenwerden gesellen sich außerdem eine Reihe von Porsche-Teams, so etwa die beiden von Schnabl eingesetzten 911 GT3 R in den Farben der Reifenhersteller Falken und Dunlop. Ebenfalls bereits bestätigt ist der 911er des Teams Dinamic GT, das 2025 hinter Rowe und Manthey auf P3 abschloss. Zu den ganz heißen Kandidaten auf vordere Positionen gehören außerdem eine Reihe weiterer Teams. So etwa die beiden Lamborghini der neuesten Generation von Abt Motorsport. Oder auch die Ford Mustang GT3, die im vergangenen Jahr noch hier und da mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hatten und inzwischen längst ausgereifte Langstreckenboliden sind. Herzblutprojekte und Fan-Lieblinge en MasseAuch außerhalb des Kreises der Gesamtsiegkandidaten kündigen sich in diesem Jahr Fahrzeuge an, denen die Herzen der Fans zufliegen werden. Da sind zum Beispiel die in der Sonderklasse SP-X startenden HWA Evo, deren Optik den legendären 190er Evo2-Mercedes der goldenen DTM-Ära entlehnt ist. Oder auch der in der gleichen Klasse startende BMW M3 GT3 Touring 24h – womit nach vielen Jahren wieder ein rennfertiger Kombi bei den 24h Nürburgring mitmischt. In der Top-Klasse hat das Team „Saugmotoren Motorsport“ einen der fast schon legendären BMW Z4 GT3 angekündigt, die von Fans und Fahrern nach wie vor liebevoll „Zetti“ genannt werden. Hinzu kommen die stark besetzten Klassen, in denen spannende Kämpfe um Positionen und Pokale für Action sorgen. Auch wenn die 24h Nürburgring nicht zur PETN (Porsche Endurance Trophy Nürburgring) zählen, dürften die beiden Cup-Klassen für die dort startenden Fahrzeuge auch beim Saisonhöhepunkt stark besetzt sein. Und auch in den weiteren „Special“-, Cup- und Serienwagen-Klassen haben bereits zu Saisonbeginn viele Teams ihren Start angekündigt. Diese 54. Auflage der 24h Nürburgring verspricht Top-Sport und ganz viel Nordschleifen-Emotion.

Die Saison startet: Premieren, Klassiker und die volle Ring-Vielfalt

11.03.2026

Wenn im März die ersten Motoren aufheulen, beginnt am Nürburgring mehr als nur eine neue Rennsaison. Es startet ein Jahr, das die ganze Bandbreite der legendären Event-Location widerspiegelt: hochkarätiger internationaler Motorsport, publikumsnahe Serien auf der Nordschleife, Festivals, Community-Events, Familienformate und Mitmachangebote. Rund 60 Veranstaltungen machen den Nürburgring 2026 von Frühjahr bis tief in den Herbst hinein zum Treffpunkt für Fans aus aller Welt – und zu einem starken Impulsgeber für die Region. Zu den prägenden Höhepunkten im Kalender zählen traditionsreiche Publikumsmagnete wie die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, die DTM, Rock am Ring, der Int. ADAC Truck-Grand-Prix sowie der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix. Sie stehen für volle Tribünen, volle Campingplätze und eine Atmosphäre, die es so nur in der Eifel gibt. Zwischen März und Oktober wechseln sich diese Großereignisse mit einer Vielzahl weiterer Formate ab – vom internationalen GT-Sport bis zur nahbaren Nordschleifen-Action. Die Nordschleife als HerzstückAls weltweit bekanntes Markenzeichen bildet die legendäre Nordschleife auch 2026 den Prüfstein für fahrerische Höchstleistung. Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie, die RCN Rundstrecken-Challenge und die GLP Gleichmäßigkeitsprüfung sorgen über das gesamte Jahr hinweg für Rennsport zum Anfassen. Hier erleben Fans packende Duelle, offenes Fahrerlager und Motorsport, der greifbar bleibt. Höhepunkt ist das 24h-Wochenende im Mai, wenn mehr als 100 Fahrzeuge zur Jagd durch die „Grüne Hölle“ starten und zehntausende Fans entlang der Strecke campieren. Kaum ein anderes Rennen verbindet sportliche Höchstleistung und leidenschaftliche Fankultur so intensiv. Neue Impulse im internationalen Rennkalender2026 setzt der Nürburgring gezielte Akzente: Erstmals gastiert die MICHELIN 12H Nürburgring in der Eifel. Die Premiere im Rahmen der Michelin 24H SERIES erweitert das internationale Langstreckenportfolio und unterstreicht die Bedeutung des Standorts im globalen GT-Sport. Auch im Zweiradbereich beginnt ein neues Kapitel: Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft tritt künftig unter dem Namen EURO MOTO an. Mit neuem Auftritt und geschärftem Profil positioniert sich die Serie neu – und ist das Aushängeschild für den Motorradrennsport auf der Grand-Prix-Strecke.  Ergänzt wird das internationale Programm durch Formate mit hochwertigem GT-Sport wie die DTM, GT World Challenge oder das ADAC Racing Weekend – ein dichtes Spektrum aus Markenvielfalt, Nachwuchsförderung und Spitzenmotorsport. Wer es gerne eine Nummer größer mag, kann beim Int. ADAC Truck-Grand-Prix die rund 1000 PS starken Racetrucks bewundern. Festival und buntes Fahrerlager inklusive. Ein fester Bestandteil der Saison bleibt zudem der historische Motorsport. Mit der ADAC Nürburgring Classic, dem BELMOT Oldtimer-Grand-Prix sowie dem traditionsreichen ADAC 1.000km Rennen schlägt der Nürburgring auch 2026 die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Historische Formelwagen, Tourenwagen-Ikonen und Langstreckenklassiker erinnern daran, dass hier seit 1927 Motorsportgeschichte geschrieben wird – lebendig, laut und mit unverwechselbarem Charakter. Festival, Szene, CommunityDer Nürburgring ist jedoch weit mehr als Rennsport. Wenn im Juni beim ausverkauften Rock am Ring rund 90.000 Musikfans die Eifel in ein Festivalmeer verwandeln, zeigt sich eine andere Facette des Areals. Events wie der Nürburgring Drift Cup, GRIP – Das Motorevent oder Rad am Ring verbinden Szene, Mitmachcharakter und Leidenschaft für Mobilität in all ihren Formen. Hier gibt es ebenfalls eine Premiere: Mit der Low Scty PS Arena feiert ein Community-Event am Nürburgring Premiere, welches in Österreich bereits zu einer echten Event-Größe mit tausenden Fans herangewachsen ist. Hinzu kommen Indoor-Highlights in der ring°arena und im ring°boulevard – von Darts am Ring bis zum größte E-Darts-Turnier Europas (DLMM) und von Jobmesse bis zum beliebten Familientag. Diese Mischung aus Spitzensport, Entertainment und Community-Formaten macht die Saison 2026 zu einem vielseitigen Erlebnis für unterschiedlichste Zielgruppen – vom eingefleischten Motorsportfan bis zum Familienausflug. Mehr als ZuschauenUnd auch abseits der Großevents bleibt der Ring erlebbar: An weit über 100 Tagen öffnen Nordschleife und Grand-Prix-Strecke für Touristenfahrten, After-Work-Classics oder den Rad- und Lauftreff ihre Schranken. Hier wird aus dem Zuschauer der Akteur – ein Angebot, das den Nürburgring Jahr für Jahr neu erlebbar macht. Mit etablierten Klassikern, internationalen Premieren und einer klaren Vielfalt startet der Nürburgring in eine Saison, die Tradition und Zukunft gleichermaßen verbindet. 2026 verspricht einmal mehr ein Jahr voller Emotionen, Geschwindigkeit und unvergesslicher Momente.