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11 Mai, Montag

Die 24h Nürburgring starten in die Festivalwoche

Die Eifel füllt sich: Seit Montagmorgen sind die Bedarfscampingplätze rund um den Nürburgring geöffnet, und die ersten Fans haben sich an der schönsten Rennstrecke der Welt eingerichtet. Damit beginnt endlich die Festivalwoche bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, die zum Treffpunkt der internationalen Langstreckenszene wird. Schon bevor sich die ersten Räder drehen, deutet alles auf ein...
Die 24h Nürburgring starten in die Festivalwoche

11.05.2026

Die Eifel füllt sich: Seit Montagmorgen sind die Bedarfscampingplätze rund um den Nürburgring geöffnet, und die ersten Fans haben sich an der schönsten Rennstrecke der Welt eingerichtet. Damit beginnt endlich die Festivalwoche bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, die zum Treffpunkt der internationalen Langstreckenszene wird. Schon bevor sich die ersten Räder drehen, deutet alles auf ein außergewöhnliches Wochenende hin: Der Vorverkauf lief so stark, dass alle Mehrtagestickets für die 24h bereits im Vorverkauf abgesetzt wurden, derzeit sind nur noch Tagestickets für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar. Rund um den Ring wird am Wochenende mit sehr hohem Besucherverkehr gerechnet, und wer kein Ticket hat, das für den Samstag gültig ist (Zwei-, Drei- oder Viertagesticket), sollte keinesfalls am Samstag auf gut Glück zum Ring fahren. Alle Infos und Tickets gibt es hier. Alle wichtigen Links und Infos auf einen BlickSportlich steht das Rennen 2026 unter besonderen Vorzeichen. Mit Max Verstappen tritt einer der erfolgreichsten Formel-1-Piloten der Gegenwart erstmals bei den 24h Nürburgring an. Der Niederländer startet im GT3 des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing gemeinsam mit Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella. Sein Debüt sorgt für weltweite Aufmerksamkeit, ist aber nur ein Teil der Geschichte: Mit 161 genannten Fahrzeugen wird das größte Starterfeld seit über zehn Jahren erwartet. In der gesamtsiegfähigen SP9-Klasse sind Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche vertreten – neun Marken, die für eine außergewöhnliche Leistungsdichte an der Spitze stehen. Starterfeld der GT3-SchwergewichteZu den Favoriten zählen neben dem Verstappen-Auto unter anderem die Titelverteidiger von Rowe Racing (BMW), Manthey mit dem Porsche 911 GT3 R, die starke Audi-Mannschaft von Scherer PHX, Lamborghini-Teams wie Abt, das Mercedes-AMG-Aufgebot, HRT mit dem Ford Mustang GT3 sowie weitere internationale Topteams. Für erhöhten Konkurrenzdruck sorgt auch, dass das Event erneut zur Intercontinental GT Challenge zählt, was weitere starke internationale Teilnehmer anlockt. Highlight vor dem Start: Neues Top-Qualifying-FormatEinen ersten Vorgeschmack auf den Kampf um die Spitze liefert am Freitag das Top-Qualifying. Im neuen, dreistufigen Format werden die schnellsten Teams der Top-Klassen die besten Startplätze unter sich ausfahren — bis zum finalen Stechen um Pole-Position und erste Startreihe. Gerade bei der enormen Leistungsdichte im GT3-Feld dürfte schon dieser Schlagabtausch zu einem der sportlichen Höhepunkte des Rennwochenendes werden. Action nicht nur beim Kampf um den GesamtsiegGerade das Multiclass-Racing prägt den Charakter der 24h Nürburgring. Während an der Spitze GT3-Fahrzeuge um den Gesamtsieg kämpfen, geht es in zahlreichen weiteren Klassen um eigene Siege und Podien. GT4-Fahrzeuge, Cup-Porsche, Serienwagen und viele mehr teilen sich die 25,378 Kilometer lange Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke. Genau diese Mischung aus Werkssport, Weltstars, Nordschleifen-Spezialisten und ambitionierten Privatteams macht den Reiz der 24h Nürburgring aus. Festivalfeeling am ring – und zu HauseDer offizielle Startschuss für das Fanprogramm fällt am Mittwoch mit dem Adenauer Racing Day. Danach folgen vier Tage Motorsport-Programm mit RCN, zwei Läufen der Tourenwagen-Legenden sowie dem dreistündigen zweiten Lauf zur Deutschen Historischen Langstrecken-Meisterschaft. Rund um die Nordschleife wird das Bild vom einzigartigen Festival-Flair mit kreativen Fans in bester Partylaune geprägt. Vor allem rund um Start / Ziel finden Besucher außerdem viele Fan-Highlights im Fahrerlager und im ring°boulevard. Aktuelle Infos zu Programm, Zeitplan, Anreise, Parken und Zuschauerbereichen gibt es auf 24h-rennen.de, im WhatsApp-Kanal der 24h Nürburgring (24h-rennen.de/whatsapp) und im digitalen 24h Eventguide (maps.24h-rennen.de). Marathon-LivesendungAuch wer nicht vor Ort ist, verpasst nichts. NITRO überträgt das Rennen live und in voller Länge im Free-TV. Ergänzend bietet die offizielle Homepage unter www.24h-rennen.de/live das zentrale Info-Cockpit mit Livestream, Inboard-Perspektiven, Livetiming, Ticker und vielen weiteren nützlichen Infos. Der Rennstart erfolgt am Samstag, 16. Mai, um 15:00 Uhr. Von da an heißt es: 24 Stunden Vollgas in der legendären Grünen Hölle – beim Rennen des Jahres!

#24HNBR: Wochenendtickets ausverkauft – nur noch Tagestickets für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar

10.05.2026

Was sich in den vergangenen Tagen bereits abzeichnete, ist nun Realität geworden: Alle Mehrtagestickets für die 24h Nürburgring sind bereits im Vorverkauf bestellt worden, ab sofort sind nur noch Tagestickets für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar. Diese können online bestellt oder vor Ort gekauft werden. Für den Samstag bedeutet das: Wer bis jetzt noch kein Ticket hat, das für den Samstag gültig ist (Zwei-, Drei- oder Viertagesticket), sollte keinesfalls am Samstag auf gut Glück zum Ring fahren. Dies gilt auch für Campingbesucher, die bis jetzt noch kein für mehrere Tage gültiges Eintrittsticket bestellt haben. Die Gründe für die notwendig gewordene Begrenzung liegen vor allem in der begrenzten Kapazität von Parkplätzen und Bedarfscampingflächen an Grand-Prix-Kurs und Nordschleife. Auch die angespannte Verkehrssituation auf den wenigen Zufahrtsstraßen zum Ring lässt vor allem am Samstag keine weiteren Besucher zu. „Wir freuen uns natürlich über den riesigen Zuspruch langjähriger und neu hinzugekommener Fans, die uns in diesem Jahr förmlich überrannt haben”, erklärt 24h-Rennleiter Walter Hornung. „Gleichzeitig arbeiten wir aber natürlich eng mit dem Nürburgring und den Behörden zusammen, um für alle Besucher einen geordneten und sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Daher mussten wir erstmals in der über 50-jährigen Geschichte der 24h Nürburgring die Ticketanzahl beschränken.” ➡️ Jeder, der auf Nummer sicher gehen will, dass er zumindest ein Tagesticket für Donnerstag, Freitag oder den Rennsonntag bekommt, sollte sich seine Eintrittskarte schnellstmöglich unter hier sichern.

Insight - Was Nordschleife und 24h Nürburgring für die Automobilindustrie bedeuten

08.05.2026

Welche Rolle spielen die 24h Nürburgring für die Unternehmen der Automobilindustrie? Die Antwort liegt nicht allein zwischen Startaufstellung und Zielflagge, sondern vor allem in der Entwicklungsarbeit, die dem großen Ereignis vorausgeht. Denn bevor bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring um Positionen gekämpft wird, ist die Nordschleife der zentrale Prüfstand für Performance unter realen Extrembedingungen – und zugleich die Schnittstelle zwischen Entwicklung, Motorsport und Serienfahrzeug. Die einzigartige Kombination aus Länge, Streckencharakteristik und Witterung macht die Nordschleife zu einem Ort, an dem sich Motorsport, Industrie und Produktentwicklung unmittelbar miteinander verzahnen. Was hier besteht, bewährt sich nicht nur im Wettbewerb – sondern auch auf der Straße. „Die 24h Nürburgring sind eines der wichtigsten Motorsportereignisse weltweit“Christoph Sagemüller, Mercedes-AMG Motorsport Für Mercedes-AMG Motorsport sind die 24h Nürburgring dabei weit mehr als ein einzelnes Event. „Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist für uns eines der wichtigsten Motorsportereignisse weltweit – nicht nur historisch, sondern vor allem strategisch“, erklärt Christoph Sagemüller, Leiter Mercedes-AMG Motorsport. Entscheidend sei dabei nicht allein das Ergebnis, sondern die Leistungsfähigkeit unter realen Bedingungen: „Gesamtsiege wie 2013 und 2016 sind für uns ein klarer Beleg für die Performance unserer Marke.“ Die Grundlage dafür entsteht auf der Strecke selbst. Die Nordschleife gilt als ultimativer Härtetest – und als Entwicklungsplattform zugleich. „Was hier funktioniert, funktioniert unter nahezu allen Bedingungen“, so Sagemüller. Die dort gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in Serienfahrzeuge ein – etwa in den Bereichen Fahrdynamik, Dauerhaltbarkeit und Performance unter Extrembedingungen. Motorsport und Serie sind dabei eng miteinander verzahnt: „Unser Anspruch ist es, Performance glaubwürdig von der Rennstrecke auf die Straße zu bringen.“ Die Test- und Entwicklungsarbeit findet für die Performance-Marke deshalb auch auf verschiedenen Ebenen statt. Im Rahmen der offiziellen Test- und Entwicklungsfahrten des Nürburgrings ist AMG bis zu 17 Wochen im Jahr auf der Nordschleife unterwegs. Eines der spektakulärsten Ergebnisse dieser Arbeit: der Mercedes-AMG ONE – bis heute im Rahmen der offiziellen Rekordfahrten des Nürburgrings das schnellste Serienfahrzeug auf der 20,832 Kilometer langen Nordschleife. Ebenfalls auf diesem legendären Asphalt entwickelt: der Mercedes-AMG GT 63 PRO, das sogenannte „Beast of the Green Hell“. Mit dem Fahrzeug werden bis heute im Rahmen der Co-Pilot-Fahrten des Nürburgrings Besucher aus der ganzen Welt von erfahrenen Rennfahrern über die Nordschleife pilotiert – ein direkter Transfer von Entwicklung in ein erlebbares Markenerlebnis. „Eine Ölmarke, die auf der Nordschleife performt, ist mehr als alltagstauglich“Martin Huning, RAVENOL  Auch für Zulieferer sind die Nordschleife sowie die Test- und Entwicklungsfahrten zentraler Bestandteil der Arbeit. RAVENOL nutzt die Strecke gezielt, um Produkte unter realen Bedingungen zu testen und zu optimieren. „Wir entwickeln permanent neue Produkte und möchten diese genau dort erproben, wo sie später auch eingesetzt werden“, erklärt Martin Huning, Direktor Motorsport bei RAVENOL. Der Nürburgring ist dabei weit mehr als nur Teststrecke: „Jeder weiß um die besonderen Herausforderungen der Nordschleife. Eine Ölmarke, die hier performt, ist mehr als alltagstauglich.“ Die enge Verbindung zwischen Testen und Wettbewerb zeigt sich insbesondere im Umfeld der 24h Nürburgring. Als Titelpartner ist RAVENOL fest verankert und betreut beim legendären Rennen einen großen Teil der Fahrzeuge. „Neben einem eingespielten Team und erfahrenen Fahrern braucht es vor allem ein zuverlässiges Gesamtpaket – und dazu gehören auch die richtigen Betriebsstoffe“, so Huning. „Die Nordschleife testet Fahrzeug, Fahrer und Reifen gleichzeitig“Marco Lo Prato, Goodyear  Eine ähnliche Perspektive nimmt Goodyear ein, dessen Reifen unter extremen Bedingungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen müssen. Für den Reifenhersteller steht bei den 24h Nürburgring vor allem die Konstanz im Fokus. „Es geht nicht darum, für wenige Runden maximale Performance zu liefern, sondern über 24 Stunden hinweg Verlässlichkeit und Vertrauen zu schaffen“, erklärt Marco Lo Prato, Manager Global Communications – Racing bei Goodyear. Die Nordschleife fungiert dabei als „lebendes Labor“, in dem sich Technologien unter realen Extrembedingungen beweisen müssen. „Sie testet alles gleichzeitig – Fahrzeug, Fahrer und Reifen“, so Lo Prato. Genau diese Anforderungen machen den Nürburgring zur Benchmark, die weit über den Motorsport hinausreicht: „Die Erkenntnisse aus dem Rennsport fließen direkt in unsere Serienprodukte ein. Was hier funktioniert, schafft Vertrauen – auch im Alltag.“ Die Nordschleife als Maßstab der Entwicklung Dass selbst erfahrene Teams und Hersteller jedes Jahr erneut gezielt auf der Nordschleife testen, ist kein Zufall. Mit ihren 73 Kurven, Steigungen und Gefällen sowie einer abwechslungsreichen Mischung aus technischen Passagen und High-Speed-Abschnitten stellt die Nordschleife Fahrer, Fahrzeug und Technik vor immer neue Herausforderungen. Hinzu kommt die besondere Herausforderung der 24h Nürburgring selbst: dichter Verkehr mit Fahrzeugen unterschiedlichster Leistungsklassen, wechselnde Bedingungen bei Tag und Nacht sowie eine Renndistanz, die höchste Präzision und Zuverlässigkeit erfordert. „Die Nordschleife stellt jedes Jahr neue Anforderungen, deshalb ist eine gezielte Vorbereitung unverzichtbar“, betont Sagemüller. Für alle Beteiligten gilt dabei derselbe Grundsatz: Erfolg entsteht nicht während der 24h Nürburgring, sondern in den Wochen und Monaten zuvor – auf der Strecke, im Testbetrieb und in der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Damit wird deutlich: Die 24h Nürburgring sind nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch die sichtbarste Spitze eines umfassenden Entwicklungsprozesses. Die Nordschleife bildet dabei die Schnittstelle zwischen Motorsport, Industrie und Serienprodukt – ein Sieg bei den 24h Nürburgring und eine erfolgreiche Rekordfahrt stehen dabei vor allem für eines: weltweite Anerkennung und Sichtbarkeit. Oder, wie es im Kontext der Entwicklungsarbeit seit jeher heißt:„Jeder lobt, was Nürburgring-erprobt.“

ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026: Erste Ticketkategorien ausverkauft – 24h-Tickets dringend im Vorverkauf sichern!

07.05.2026

24h-Fans aufgepasst! Der Ansturm vor allem auf den Samstag des 24h-Wochenendes ist so groß, dass erste Ticketkategorien ausverkauft sind. Das Wochenendticket (Freitag / Samstag / Sonntag) und das Raceticket (Samstag / Sonntag) sind ab sofort nicht mehr verfügbar. Auch in der Kategorie Eventticket (Donnerstag – Sonntag) wird es langsam eng: Hier stehen derzeit nur noch 7.500 Karten zur Verfügung (Stand: Donnerstag, 07. Mai). Jeder, der die 24h Nürburgring live vor Ort erleben will, sollte sich also seine Eintrittskarte schnellstmöglich hier sichern. Neben dem Vier-Tages-Ticket sind auch weiterhin noch Tageskarten für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar. Wer aber am Samstag ohne Ticket auf gut Glück zum Ring fährt, wird keine Eintrittskarte mehr kaufen können!  Um den Samstag als beliebtesten Tag bei den 24h Nürburgring vor allem mit Blick auf die Verkehrssituation zu entzerren, haben die Veranstalter eine große Bitte an alle Fans: Bildet nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften, reist am Samstag sehr, sehr frühzeitig an oder – noch besser – nutzt das Eventticket, um schon am Donnerstag oder Freitag zum Ring zu fahren. Wer eigentlich nur einen Tagesausflug zum Ring machen wollte, kann am Fronleichnams-Donnerstag bis in den späten Abend Rennaction auf der Nordschleife erleben. Auch der Sonntag mit dem Zieleinlauf um 15:00 Uhr bietet nicht nur ein tolles Rennprogramm, sondern auch eine entspanntere Anfahrt.

24h Nürburgring nutzen erstmals volle digitale Power an der Nordschleife

04.05.2026

Die Digitalisierung der legendären Nordschleife hat bereits im Sommer 2024 die nächste Stufe erklommen. Nach einer zweijährigen Bauphase und einer Investition von rund zwölf Millionen Euro sorgt ein Netz aus 100 Kameras und 46 LED-Panels für ein neues Sicherheitsniveau. Bisher wurde das Upgrade nur bei Touristen-fahrten, Trackdays und Testfahrten eingesetzt. Bei den diesjährigen ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird dieses System nun erstmals vollständig in den Rennbetrieb integriert. Lückenlose VernetzungDie Basis bilden 100 Kameras und 46 LED-Panels, die entlang der gesamten Strecke installiert wurden. Durch die Verlegung von 80 Kilometern Elektro- und Datenkabeln kann die gesamte Nordschleife – inklusive aller 73 Kurven – lückenlos überwacht werden. Im Normalbetrieb der Nürburgring-Nordschleife – etwa bei Touristenfahrten – sind nicht alle Streckenposten besetzt, durch die Kameras und Panels können die Fahrzeuge aber auf der Strecke verfolgt werden und bei Problemen rechtzeitig gewarnt werden. Bei den 24h Nürburgring sorgt das Feature für ein Sicherheits-Plus. Bei Zwischenfällen – etwa technischen Defekten, Unfällen oder rutschigen Stellen – kann die Rennleitung noch schneller reagieren. „Seit knapp zwei Jahren können wir mit diesem Digitalisierungsschritt den Ablauf von Touristen- und Testfahrten verbessern“, berichtet Ingo Böder, Geschäftsführer Nürburgring GmbH. „Jetzt freuen wir uns, dass auch die 24h Nürburgring davon profitieren können.“ Mehr Sicherheit auch bei HelligkeitBei Touristenfahrten und Trackdays sollen die 46 LED-Panels entlang der GP-Strecke und der Nordschleife die Fahrer schon hunderte Meter vor Gefahrenstellen warnen und damit Unfälle vermeiden. Bei den 24h Nürburgring werden diese zur Unterstützung der Fahrer und Streckenposten genutzt. Der Fokus liegt dabei auf Erhöhung der Sicherheit bei Helligkeit. Sie geben dabei ausschließlich das Flaggensignal wieder, welches am jeweiligen Streckenposten gezeigt wird. Die Panels haben im Gegensatz zu den Flaggen keine sportrechtliche Relevanz. Bei einsetzender Dunkelheit werden die Flaggen, wie bisher, durch Lichtsignale ersetzt. In Verbindung mit weiteren Maßnahmen – wie etwa dem Incident Kamera System, das die Liveübertragung aus allen Cockpits möglich macht – gehen die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring im Bereich Sicherheit einen weiteren großen Schritt nach vorne.

#24hNBR – Wichtige Ticket-Info

30.04.2026

🎫 Die Ticket-Nachfrage im Vorverkauf ist außergewöhnlich hoch.Erstmals in der Geschichte der 24h Nürburgring könnte es sein, dass aufgrund der schon vorab großen Nachfrage die Tageskasse nicht mehr geöffnet wird.  Deshalb: Sichert euch eure Tickets frühzeitig online, damit ihr auf jeden Fall dabei seid!  🚗 Auch schon mal ein Hinweis für die Anreise:Reist am besten frühzeitig an und plant genügend Zeit ein – sowohl für den Bezug der Campingplätze, als auch für den Renntag selbst. Wir halten euch in den kommenden Wochen natürlich weiter auf dem Laufenden!

Teilnehmerboom bei den 24h Nürburgring

29.04.2026

Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring werden ihrem Ruf als Motorsport-Festival der Superlative in diesem Jahr mehr als gerecht: Mit 161 genannten Fahrzeugen wird es das größte Starterfeld seit über zehn Jahren geben – zuletzt waren 2014 mit 165 Fahrzeugen noch mehr Teams beim Langstrecken-Klassiker in der Grünen Hölle vertreten. Weil der Ansturm der Teams so groß ist, wird sogar die Ausschreibung angepasst, die das Feld ursprünglich auf 150 Teilnehmer beschränkte. Möglich wird das auch, weil viele Rennteams ihren Platzbedarf beschränken und so Platz für die Konkurrenten und Kollegen machen. Der erste Blick auf die Starterliste verspricht extreme Leistungsdichte mit neun GT3-Herstellern und über 40 Fahrzeugen in der Topklasse. Zugleich lebt das Rennen auch 2026 von dem, was die 24h Nürburgring seit jeher ausmacht: echtem Multiclass Racing, bei dem Weltstars, Werkspiloten und Nordschleifen-Spezialisten ebenso vertreten sind wie ambitionierte Privatfahrer. ➡️ Hier geht es direkt zur Starterliste. Mit Max Verstappen steht ein prominenter Debütant besonders im Fokus. Der Formel-1-Weltmeister ist mit seinem Mercedes-AMG Team Verstappen Racing am Start, in dem er sich den Mercedes-AMG GT3 mit Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella teilt – drei Teamkollegen, die sowohl mit ihrer Erfolgsstatistik als auch mit ihrer Nordschleifen-Expertise zur absoluten Spitze gehören. Gemeinsam formiert sich damit ein Aufgebot, das für viele Konkurrenten zur Benchmark werden dürfte. Auch der bisherige Saisonverlauf auf der Nordschleife unterstreicht das Potenzial: Beim NLS-Auftakt war das Team zunächst siegreich, ehe eine Disqualifikation den Erfolg wieder kostete; bei den Qualifiers Mitte April wurde die Vorbereitung mit weiteren Führungskilometern fortgesetzt, bevor ein technischer Defekt zum Ausfall führte. Weltklassepiloten in der SpitzengruppeAuch jenseits des Verstappen-Autos ist die Spitze 2026 herausragend besetzt. In den Topklassen SP9, SP-Pro, SP-X und AT1 stehen zusammen 49 Fahrzeuge, die zugleich um die begehrten Plätze im dreistufigen Top-Qualifying kämpfen. Der Kampf um die besten Startpositionen wird damit in diesem Jahr extra-brisant, und schon im Zeittraining ist der Druck enorm. Schließlich ist im „24h-Sprint“, zu dem sich der Langstreckenklassiker entwickelt hat, die gute Startposition wichtiger denn je, wenn man um den Gesamtsieg mitkämpfen will. Die Titelverteidiger von Rowe-BMW schicken in diesem Jahr zwei ihrer BMW M4 GT3 auf die Jagd nach dem Sieg – im Cockpit jeweils ein Aufgebot von Top-Werkspiloten. Ebenso stark besetzt sind die Markenkollegen von Schubert, die das BMW-Aufgebot komplettieren. Bei Porsche bildet erneut Manthey die Speerspitze und schickt den „Grello“ #911 mit Kévin Estre, Thomas Preining und Ayhancan Güven ins Rennen – damit sitzen dort gleich zwei DTM-Champions im Auto. Preining sicherte sich den Titel 2023, Güven krönte sich 2025 zum Champion. Estre wiederum gewann die 24h Nürburgring 2021 im Manthey-Porsche. Auch die Sieger der 24h Qualifiers, Scherer PHX (Audi) sind vertreten, Abt (Lamborghini), Walkenhorst (Aston Martin), Dinamic und Lionspeed (Porsche), HRT (Ford) und weitere Spitzenteams bringen Fahreraufgebote an den Ring, die kaum Wünsche offenlassen. Neun Hersteller in der Topklasse, Spannung im gesamten FeldDie enorme Qualität an der Spitze spiegelt sich auch in der Markenvielfalt wider. Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche sind neun Hersteller in der Topklasse vertreten. Dazu kommen insgesamt 22 weitere Klassen, in denen ebenfalls um Siege, Podien und Prestige gefahren wird. Außerhalb der Topgruppe wird es besonders bei den GT4 in der SP10 (13 Starter) sowie in den beiden Porsche-Cup-Klassen (Cup 2 mit 11 Startern und Cup 3 mit 17 Startern) spannend. Und so zeigt sich, dass das Salz in der Suppe der 24h Nürburgring die Vielfalt ist: Während vorne um den Gesamtsieg gekämpft wird, entstehen quer durch das Feld die vielen weiteren Geschichten, die das Rennen so einzigartig machen. Riesen-Starterfeld – möglich dank TeamgeistDass 2026 überhaupt 161 Fahrzeuge an den Start gehen können, ist keine Selbstverständlichkeit. Denn die Ausschreibung sah bislang maximal 150 Fahrzeuge vor – vor allem, weil die Platzverhältnisse im Fahrerlager und in den Boxen den Anforderungen der Teams kaum noch gerecht werden: Wo früher vielen Teams ein Werkstattzelt für den kompletten Service reichte, stehen heute die Trucks aufgereiht. Um dennoch allen genannten Teilnehmern eine Startmöglichkeit zu geben, waren in den vergangenen Tagen intensive Abstimmungen nötig. Mitarbeiter des ADAC Nordrhein suchten in Gesprächen mit zahlreichen Teams Lösungen, ordneten Flächen neu und hinterfragten jeden Quadratmeter, der als Platzbedarf angemeldet war. So wurde mit viel Kleinarbeit der Weg freigemacht, das Riesen-Starterfeld zuzulassen. „Wir freuen uns sehr über die außergewöhnliche Resonanz auf die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026“, sagt Rennleiter Walter Hornung. „Dass wir dieses große und hochkarätige Feld an den Start bringen können, ist nur möglich, weil viele Teams kooperativ mitgezogen haben. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Hier zeigt sich der besondere Geist der Langstrecken-Community an der Nordschleife: Vom Weltstar bis zum Privatpiloten ziehen alle an einem Strang, weil jeder Teil dieses besonderen Rennens sein will.“

Von der Königsklasse in die Grüne Hölle

28.04.2026

Die Nachricht schlug Wellen: Max Verstappen tritt bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring an. Der vierfache Formel-1-Weltmeister krönt damit eine lange Vorbereitungsphase, die mit SimRacing begann, über NLS-Starts und den obligatorischen Permit-Erwerb für die Nordschleife bis zum Prolog bei den 24h Qualifiers führte. Wenn am 16. Mai die Startampel auf „Grün“ springt, wird sich der Niederländer als 35. Formel-1-Pilot in der Statistik der 24h verewigen. Er ragt mit seinen vier F1-Titeln dabei sicherlich aus der Statistik heraus. Doch einige der ehemaligen 24h-Piloten unter den F1-Veteranen konnten und können es mit seiner Prominenz durchaus aufnehmen – angefangen von Niki Lauda, der 1973 den Langstreckenklassiker am Ring gewann, bis hin zu den deutschen F1-Helden Christian Danner, Nick Heidfeld und Timo Glock. Auch in Sachen GP-Teilnahmen führt Verstappen (bis dato 236 F1-Starts) die Statistik an. Nelson Piquet (204 GPs) hatte eine ähnlich umfangreiche Karriere in der Königsklasse hinter sich bevor er 1994 am Ring antrat. Ebenfalls nicht zu toppen: Verstappens vier WM-Titel, an die immerhin Piquet (Titelträger 1981, ’83 und ’87) sowie die 24h-Teilnehmer Lauda (1975, ’77 und ’84) sowie Jack Brabham (1959, ’60 und ’66) heranreichen. Der zum „Sir” geadelte Australier kam 1980 in die Eifel, blieb im Audi 80 des Teams Karthauser aber chancenlos. Auch „Striezel“ Stuck bleibt unerreichtAls 24h-Rookie gibt es naturgemäß auch einige Aspekte, bei denen eine Reihe von 24h-fahrenden Grand-Prix-Piloten die Nase vorne haben. So wäre ein langer Atem notwendig, um die 19 Starts bei den 24h einzuholen, die Hans-Joachim Stuck von 1970 bis 2011 sammelte. „Striezel“ brachte es in dieser Zeit auf drei Gesamtsiege – allen voran natürlich der erste Platz bei der Premiere der 24h im Jahr 1970. Ebenfalls drei Siege verbuchte Markus Winkelhock bei seinen bislang 16 Starts auf seinem Konto. Der erfolgreichste Ex-Formel-1-Pilot bei den 24h kommt aber aus Portugal: Pedro Lamy sammelte zwischen 2001 und 2010 fünf Gesamtsiege und sechs Klassensiege. Es gab nicht nur Besuch aus der KönigsklasseZu den Weltklassepiloten, die bei den 24h den Weg an den Ring fanden, gehörten nicht nur jene aus der Formel 1: Mit Walter Röhrl (GER), Ari Vatanen (FIN) und Sébastien Loeb (FRA) standen auch drei waschechte Rallye-Weltmeister am Start. Der Finne brachte es auf einen WM-Titel (1981), Röhrl auf zwei (1980 und 1982) und Loeb sogar auf neun (2004 bis 2012). Nicht zu vergessen Johnny Cecotto. Der Venezolaner fuhr vor seiner Zeit in der Formel 1 (1983 bis 1984) in der Motorrad-WM zwei Weltmeistertitel (1975 und ’78) sowie 14 Rennsiege ein. Und auch die 24h mischte er bei seinen vier Starts zwischen 1988 und 1992 auf – er holte 1992 den Gesamtsieg gemeinsam mit Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner sowie Jean-Michel Martin und Marc Duez.

Mai-Highlights am Nürburgring: 24h-Rennen, Green Hell Driving Days und eine PS-Premiere

28.04.2026

Nach einem tollen Saisonstart schaltet der Nürburgring im Mai gleich mehrere Gänge hoch: Der kommende Monat steht im Zeichen eines der bekanntesten Langstreckenrennen der Welt, feiert die Deutschland-Premiere eines einzigartigen PS-Festivals und bietet Fans zahlreiche Gelegenheiten, selbst auf der Strecke aktiv zu werden. Verstappen, Fahrradfahren, Viertelmeile – im Mai ist für jeden etwas dabei. Informationen zu allen Events gibt es auch im Netz auf nuerburgring.de. Das sind die Nürburgring-Highlights im Mai: Deutschland-Premiere: Low Scty PS Arena & Bikeforce26 | 09. Mai 2026Am 09. Mai verwandelt sich der Nürburgring in das Zentrum der europäischen Automobil- und Mobilitätskultur. Die Low Scty PS Arena kommt erstmals nach Deutschland. Das Festival ist weit mehr als ein klassisches Auto- und Tuning-Treffen: Auf der Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke treffen JDM-Legenden auf US-Muscle-Cars und kompromisslose Hypercars. Ein Highlight ist das „Race402“: Beim traditionsreichen Viertelmeilen-Beschleunigungsrennen auf der Start-Ziel-Geraden messen sich Boliden mit insgesamt über 125.000 PS im direkten Duell. Parallel dazu schlägt das Herz der Zweirad-Fans bei der „Bikeforce26“ schneller. Die Stuntbike-Competition verspricht Adrenalin pur, wenn die talentiertesten Piloten Europas ihre Skills zeigen. Fahrzeuge hautnah und Benzingespräche gibt es beim Gridwalk während der Drivers-Parade sowie beim „Cars on Track“, bei dem über die Rennstrecke geschlendert werden kann. Tickets sind ab 29,99 Euro erhältlich. Das Rennen des Jahres auf der Nordschleife: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring | 14. bis 17. Mai 2026Mitte Mai blickt die Motorsport-Welt in die Eifel. Bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring treten Mensch und Maschine gegen die Grüne Hölle an – und Zehntausende fiebern rund um die Strecke mit. Auch wenn die endgültige Starterliste zum Redaktionsschluss noch nicht veröffentlicht ist, lässt der Veranstalter bereits durchblicken: Dieses Jahr wird es richtig voll – auf und neben der Nordschleife. Die 150 Startplätze sind allesamt belegt und der Zuschauerzuspruch bei den Vorbereitungsrennen war riesig. Ein Grund: Formel-1 Fahrer-Max Verstappen tritt dieses Mal beim 24h-Rennen an und möchte sich die Langstreckenkrone aufsetzen. Tagestickets starten bei 37,00 Euro, das volle Event-Erlebnis von Donnerstag bis Sonntag ist ab 74,00 Euro buchbar. Wer die Action zuhause verfolgen möchte: Neben dem Livestream bei YouTube in deutscher und englischer Sprache übertragt der TV-Sender NITRO das gesamte Rennen. Zweirad-Rennsport und Tourenwagen-Action Am Wochenende nach dem 24h-Rennen gehört die Grand-Prix-Strecke zunächst den Bikern: Das ADAC / DMC Reinoldus Race Weekend (23. bis 24. Mai) bietet packenden Breitensport in zahlreichen Klassen – von der Scooter-Klasse über den Yamaha R7 & R3 Cup bis hin zum spektakulären Northern Sidecar Cup. Der Eintritt ist mit 10,00 Euro pro Tag besonders familienfreundlich. Den motorsportlichen Abschluss des Monats bilden die DMV Goodyear Racing Days (29. bis 31. Mai) mit teilnehmerstarken Tourenwagen- und GT-Serien sowie die Nordschleifen-Spezialisten der RCN und GLP am 30. Mai. Selbst mitfahren: Green Hell Driving Days, Rad- und Lauftreff & Trackwalk Nordschleife Für all jene, die das Lenkrad (oder den Lenker) lieber selbst in die Hand nehmen, bietet der Mai reichlich Gelegenheit, den Asphalt der legendären Rennstrecke aus der Cockpit-Perspektive zu erleben. Den Auftakt machen die Green Hell Driving Days powered by Goodyear vom 01. bis 03. Mai: Rund um den Maifeiertag öffnet die Nordschleife an drei aufeinanderfolgenden Tagen von morgens bis abends ihre Schranken für Touristenfahrer. Wer die Ideallinie hingegen lieber entschleunigt und mit fachkundigen Hintergrundinfos erkunden möchte, kann bei den Trackwalks Nordschleife am 08., 22. und 29. Mai hinter die Kulissen blicken. Da die Plätze für diese exklusiven Führungen zu Fuß und per Bus streng limitiert sind, ist hier eine schnelle Anmeldung ratsam. Alle Informationen dazu auf der Webseite des Nürburgrings. Auf Muskelkraft kommt es am 25. und 30. Mai an: Sobald die Motoren ruhen, gehört die Strecke beim Rad- & Lauftreff ab 19:00 Uhr den Radfahrern und Läufern. Es ist die seltene Chance, die berühmten Kurvenkombinationen in der besonderen Atmosphäre der Abendsonne zu genießen und die „Grüne Hölle“ als ganz besondere Herausforderung mit dem Fahrrad zu bezwingen. Die Nürburgring-Highlights im Mai 2026:•    01. - 03.05.2026: Green Hell Driving Days powered by Goodyear (Touristenfahrten)•    09.05.2026:          Low Scty PS Arena & Bikeforce26•    14. - 17.05.2026: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring mit RCN und DHLM•    23.- 24.05.2026:  ADAC / DMC Reinoldus Race Weekend•    25.05.2026:         Rad- & Lauftreff (Nordschleife & GP-Strecke)•    29. - 31.05.2026: DMV Goodyear Racing Days•    30.05.2026:         RCN & GLP