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29 Juni, Montag

Premiere für Michelin 24H SERIES European Series am Nürburgring

Hochspannende Titelkämpfe gehen beim vorletzten Saisonlauf 2026 in die nächste Runde. Drei Rennen sind absolviert, zwei stehen noch aus – und die Michelin 24H SERIES European Series steuert auf ein ganz besonderes Rennwochenende zu. In einer Woche kehrt die Meisterschaft mit dem erstmals ausgetragenen Michelin 12H NÜRBURGRING nach Deutschland zurück. Die entscheidende Phase der Saison 2026...
Premiere für Michelin 24H SERIES European Series am Nürburgring

29.06.2026

Hochspannende Titelkämpfe gehen beim vorletzten Saisonlauf 2026 in die nächste Runde. Drei Rennen sind absolviert, zwei stehen noch aus – und die Michelin 24H SERIES European Series steuert auf ein ganz besonderes Rennwochenende zu. In einer Woche kehrt die Meisterschaft mit dem erstmals ausgetragenen Michelin 12H NÜRBURGRING nach Deutschland zurück. Die entscheidende Phase der Saison 2026 beginnt mit dem vorletzten Rennen in einer Woche Der neue Michelin 12H NÜRBURGRING bildet den vierten Lauf der hochkarätigen fünfteiligen Meisterschaft GetSpeed Team PCX Racing führt mit dem Mercedes-AMG GT3 EVO die Gesamtwertung der GT3-Klasse an Auch in den Klassenwertungen sind spannende und unvorhersehbare Duelle garantiert Das komplette Renngeschehen ist am kommenden Wochenende live auf dem YouTube-Kanal Creventic Motorsports TV zu verfolgen Sowohl in der GT3-Gesamtwertung als auch in den meisten Klassenwertungen ist das Titelrennen vollkommen offen. Der vierte von insgesamt fünf Saisonläufen auf dem Nürburgring Grand Prix Circuit (3. bis 5. Juli) dürfte daher eine entscheidende Rolle im Kampf um die Meisterschaft spielen.Die Fahrerpaarungen für das 30 Fahrzeuge starke Starterfeld stehen größtenteils fest. Da die von Creventic organisierte Rennserie erstmals auf der traditionsreichen Strecke in Rheinland-Pfalz gastiert, lassen sich Prognosen kaum treffen. Zu viele Unbekannte versprechen ein spannendes Rennwochenende. Wird das zweigeteilte Zwölf-Stunden-Rennen den vierten unterschiedlichen Sieger und den vierten verschiedenen Hersteller der Saison hervorbringen?Als Spitzenreiter der GT3-Gesamtwertung und der GT3 PRO-AM-Wertung reist das Nürburgring-Team GetSpeed Team PCX Racing an. Den Mercedes-AMG GT3 EVO mit der Startnummer 28 teilen sich Benjamin Paque, Jordan Boisson, Patrick Charlaix und Mikhaël Grenier.HOFOR Racing feierte zuletzt einen beeindruckenden Gesamtsieg sowie den Erfolg in der GT3-AM-Klasse beim Michelin 12H PAUL RICARD und liegt nur noch sechs Punkte hinter GetSpeed. Nach einer Pause beim vergangenen Rennen kehrt Chantal Prinz zurück und bildet gemeinsam mit ihrem Ehemann Alexander Prinz, ihrem Vater Michael Kroll sowie Torsten Kratz das Fahrerquartett.Drei weitere Mercedes-AMG GT3 ergänzen das Starterfeld. Der zweite GetSpeed-Einsatz (Team JR286) wird von Patrick Liddy, Tanner Harvey, Jonathan Hirshberg und Steve Jans pilotiert. Viper Niza Racing aus Malaysia setzt erneut auf Melvin Moh, Douglas Khoo und Dominic Ang. Auf Rang drei der GT3-Gesamtwertung liegt Ajith RedAnt Racing. Das Team möchte seine konstant starken Leistungen mit Kobe de Breucker, den Brüdern Yannick und Ayrton Redant sowie dem international bekannten tamilischen Schauspieler Ajith Kumar fortsetzen.Punktgleich mit HOFOR Racing auf Rang zwei liegt der Audi R8 LMS GT3 EVO II von Sainteloc Junior Team, Sieger des Saisonauftakts beim Michelin 12H MUGELLO. Am Nürburgring gehen Pierre Kaffer, Michael Doppelmayr, Elia Erhart, Stephane Tribaudini und Ernst Inderbitzin an den Start.Für Continental Racing by Simpson Motorsport sind bislang Vasily Vladykin und Paul Scheushner bestätigt. Den Audi R8 von Juta Racing steuern Lutz Obermann, Andres Latorre, Leonardas Dirzys sowie ein noch nicht benannter vierter Fahrer. HAAS RT setzt Vater und Sohn Peter und Nicolas Guelinckx in einem bislang noch nicht bestätigten Fahrzeug ein.Vier weitere Hersteller komplettieren das hochkarätige GT3-Feld. Proton Competition bringt einen Porsche 911 GT3 R (992) EVO an den Start, gefahren vom amtierenden Fahrermeister Manuel Lauck gemeinsam mit Constantin Dressler, Jörg Dreisow und Joel Sturm. Das neue Team Up2Race feiert sein Debüt mit einem baugleichen Porsche für Oleksiy Kikireshko, Tim Heinemann und Fabio Grosse.Auch zwei Ferrari werden erwartet: Era Motorsport setzt den Ferrari 296 GT3 EVO mit Dwight Merriman, Oliver Bryant, Ryan Dalziel und Jake Hill ein. Pellin Racing vertraut im Ferrari 296 GT3 auf Lisa Clark, Kyle Marcelli, Jeff Westphal und Massimo Perrina.Abgerundet wird das GT3-Feld durch den Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO von E2P Racing mit Pablo Burguera, Antonio Sainero und Oliver Campos sowie den Lamborghini Huracán GT3 EVO von ARC Bratislava, den Matej und Adam Konopka gemeinsam mit ihrem Vater Miroslav und Zdeno Mikulasko pilotieren. Hochspannung auch in der 992-KlasseBei noch zwei ausstehenden Rennen ist in der traditionell stark umkämpften 992-Klasse weiterhin alles offen. Mühlner Motorsport hatte nach Siegen in Mugello und Spa-Francorchamps zunächst einen komfortablen Vorsprung aufgebaut. Den Porsche 911 GT3 Cup (992 I) mit der Startnummer 921 teilen sich Conrad Tox Leveau, Martin Rump und Joshua Bednarski.Beim letzten Rennen in Frankreich gelang Red Camel-Jordans.nl jedoch der erste Saisonsieg, wodurch der Rückstand auf lediglich 16 Punkte schrumpfte. Am Nürburgring fahren Fabian Danz, die Brüder Luc und Rik Breukers sowie ihr Vater Ivo den Porsche mit der Startnummer 909.Seblajoux Racing bringt zwei Fahrzeuge an den Start. Im Porsche mit der Nummer 888 wechseln sich Sebastien Lajoux, Stephane Perrin, Anthony Vince und Louis Perrot ab. Im Fahrzeug mit der Nummer 910 sind bislang Lionel Amrouche und Enzo Joulié bestätigt. In der 992-AM-Wertung könnte die Startnummer 888 sogar die Führung der Meisterschaft übernehmen.Die amtierenden 992-Champions von RPM Racing setzen auf Tracy Krohn, Niclas Jönsson und Philip Hamprecht. Für Chazel Technologie Course fahren Jean-Paul Dominici, Antoni de Barn und Jean-Mathieu Leandri. Van Berlo Motorsport by CP Motorsport schickt Marcel van Berlo, seinen Sohn Glenn sowie Bart van Helden ins Rennen.Nach ihrem Sieg in der 992-AM-Klasse beim Circuit Paul Ricard wollen Steven Gambrell, Igor Sorokin und Jonathan Kearney für HRT Performance erneut angreifen. MM Racing bringt den Porsche der Brüder Mick, Tom und Steve Meurrens zu seinem zweiten Saisonstart. Außerdem plant Mühlner Motorsport einen zweiten Einsatz mit der Startnummer 904, für die bislang Rolando Saca und Silvain Pastoris bestätigt sind. Neue Teams und voller ZeitplanDie Michelin 24H SERIES European Series begrüßt mit KEO Racing einen Neuzugang in der GTX-Klasse. Das Team setzt einen Ligier JS2 RS für Adrian Kunzle und Kevin Madsen ein.In der GT4-Klasse bestreitet Bonk Motorsport seinen ersten Saisonstart. Michael Bonk, Martin Kroll und Claudia Hürtgen teilen sich den BMW M4 GT4 EVO (G82).Eine Woche vor dem Rennen werden drei Fahrzeuge in der TCE-TCX-Klasse erwartet. asBest Racing führt mit seinem SEAT Leon Cup Racer (Startnummer 102) die Meisterschaft mit vier Punkten Vorsprung an. Pia Ohlsson startet gemeinsam mit Michael Neuhauser. Für den Porsche 718 Cayman GT4 CS (982) hat das Team Silas Passos, Alexandre Dante und Cesar Fonseca nominiert. Die Fahrerbesetzung des Cupra TCR DSG steht noch aus. Nach den CR Track Days am Nürburgring am Mittwoch und Donnerstag (1. und 2. Juli) beginnt am Freitag, 3. Juli, das freie Training. Das Qualifying startet um 15:25 Uhr Ortszeit mit drei Sessions für die Klassen 992, GTX, GT4 und TCE-TCX. Anschließend folgen ab 16:35 Uhr die drei Qualifying-Sessions der GT3-Fahrzeuge.Der erste Teil des Zwölf-Stunden-Rennens beginnt am Samstag, 4. Juli, um 12:00 Uhr Ortszeit und umfasst sechs Rennstunden. Der zweite Rennabschnitt startet am Sonntag, 5. Juli, ebenfalls um 12:00 Uhr.Qualifying und Rennen werden live auf dem YouTube-Kanal Creventic Motorsports TV übertragen. Ergänzt wird das Programm durch Rennen des Prototype Cup Europe und des Radical Cup Europe. Text – Marc Orme, Bilder – Nico Mombaerts

Das sind die Juli-Highlights am Nürburgring

23.06.2026

Hochsommer in der Eifel, Zeit für die nächsten Highlights auf und neben dem Nürburgring: Im Juli wartet das 40. Jubiläum der Renn-Giganten des Truck-Grand-Prix (10. – 12. Juli) und die Premiere der 12H Nürburgring auf der Grand-Prix-Strecke (03. – 05. Juli), bevor Ende des Monats die Radsportler traditionell bei Rad am Ring (24. – 26. Juli) die Grüne Hölle erobern. Außerdem dürfen sich Fans im Juli auf qualmende Reifen und fliegende Pfeile freuen.  Das sind die Nürburgring-Highlights im Juli: Internationaler Shell ADAC Truck-Grand-Prix | 10. bis 12. Juli 2026 Seit 1986 bringt ein ganz besonderes Event den Nürburgring einmal im Jahr zum Beben– mit Truck-Racing, Country-Atmosphäre und unzähligen freudig-friedlichen Fernfahrern. Der Internationale Shell ADAC Truck-Grand-Prix feiert in diesem Jahr sein 40. Jubiläum. Neben den packenden und traditionell kontaktreichen Positionskämpfen der tonnenschweren Race-Trucks wartet ein großes Rahmenprogramm aus Industriemesse, Country- und Party-Festival sowie vielen weiteren Programmpunkten. Country-Legenden wie Tom Astor und Truck Stop sind genauso dabei wie das beeindruckende Feuerwerk am späten Samstagabend. Tagestickets für das Kult-Event starten bei 32,00 Euro. Wer den Truck-Grand-Prix von seiner exklusiven Seite erleben möchte, greift zu den VIP-Tickets in der Coca-Cola business°lounge ab 360,00 Euro. MICHELIN 12H Nürburgring & DLMM | 03. bis 05. Juli 2026 Zum ersten Mal macht die bekannte GT- und Tourenwagen-Serie Halt am Nürburgring. Auf zahlreichen Rennstrecken Europas und auch in den Emiraten ist die Serie darüber hinaus unterwegs. Bei der Premiere der „Michelin 12H Nürburgring“ gibt es auf der 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke ein packendes „Split Race“. Das bedeutet: das zwölfstündige Rennen wird in zwei 6-Stunden-Abschnitte am Samstag und Sonntag aufgeteilt. Das Starterfeld reicht von GT3- und GT4-Boliden bis hin zu Tourenwagen von Premiummarken wie Audi, Porsche, Mercedes-AMG, Lamborghini und Ferrari. Tickets sind ab 10,00 Euro erhältlich. VIP-Angebote inklusive Logenplätze und exklusiver Verpflegung sind ab 320,00 Euro buchbar. Parallel zum Dröhnen der Motoren auf der Grand-Prix-Strecke fliegen am ersten Juli-Wochenende auf dem ring°boulevard die Dartpfeile. Bereits zum dritten Mal gastieren die „Deutsche Liga Mannschafts-Meisterschaften (DLMM)“ am Nürburgring und verwandeln die 3.500 Quadratmeter große Indoor-Fläche in ein Tollhaus des elektronischen Dartsports. Als größtes E-Darts-Turnier Europas bricht das Event Rekorde: Mehr als 500 Teams und 4.000 aktive Spielerinnen und Spieler werden an über 250 Automaten parallel um die begehrten Meistertitel kämpfen. Ein großes Spektakel – auch für Außenstehende. In diesem Sinne: “Onehundredandeighty!“. Rad am Ring | 24. bis 26. Juli 2026 Nachdem das Radsport-Highlight im vergangenen Jahr mit 11.948 Teilnehmern einen Rekord verzeichnete, schickt sich „Rad am Ring“ auch 2026 an, die Grüne Hölle wieder fest in die Hand der Radfahrer zu legen. Das Disziplinen-Portfolio lässt keine Wünsche offen: Vom legendären 24h-Radrennen über Jedermann-Rennen, Tourenfahrten, die Rad-Bundesliga und ein knackiges 22-Kilometer-Zeitfahren bis hin zum Kids Race und dem staubigen Gravel Race ist alles geboten. Ergänzt wird das sportliche Wochenende durch eine große Expo im Grand-Prix-Fahrerlager, die alles rund um das Thema Zweirad bereithält. Nürburgring Drift Cup | 31. Juli bis 02. August 2026 Zum Monatswechsel von Juli auf August lädt der Nürburgring Drift Cup zum nächsten Lauf. Europäische Elite-Drifter stellen sich dabei der anspruchsvollen Strecke sowie den kritischen Blicken der Jury. Nach den freien Trainings am Freitag und der Qualifikation am Samstag gipfelt das Wochenende in den spektakulären „Twin-Battles“ am Sonntag. Wenn zwei bis zu 1.000 PS starke Boliden im direkten Duell Stoßstange an Stoßstange durch die Kurven fliegen, entscheiden Nuancen über das Weiterkommen oder das vorzeitige Aus. Tagestickets sind ab 25,00 Euro verfügbar. Die Nürburgring-Highlights im Juli 2026: 03. – 05. Juli: MICHELIN 12H Nürburgring 03. – 05. Juli: DLMM (ring°boulevard) 10. – 12. Juli: Int. Shell ADAC Truck-Grand-Prix 18. Juli: RCN (Nordschleife) 24. – 26. Juli: Rad am Ring 31. Juli – 02. August: Nürburgring Drift Cup

Zweitplatzierter Abt-Lamborghini nachträglich disqualifiziert

12.06.2026

Das bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026 zweitplatzierte Team Abt wird aufgrund eines technischen Verstoßes nachträglich disqualifiziert. Dies haben die Sportkommissare in einer Sitzung am 12. Juni 2026 beschlossen. Die nachfolgenden Fahrzeuge rücken auf, sodass hinter dem siegreichen Mercedes-AMG Team RAVENOL mit Maro Engel / Luca Stolz Luca / Fabian Schiller / Maxime Martin Maxime (Mercedes-AMG GT3) nun der Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO von Walkenhorst Motorsport mit Christian Krognes / Mattia Drudi / Nicki Thiim folgt. Neu auf Rang 3: Rowe Racing mit Daniel Harper / Max Hesse / Sheldon van der Linde / Dries Vanthoor (BMW M4 GT3 EVO). Bei einer technischen Nachuntersuchung war am Lamborghini mit der #84 (mit Luca Engstler / Mirko Bortolotti / Patric Niederhauser Patric) eine zu hohe Leistung festgestellt worden. Diese lag außerhalb des Toleranzbereichs, der laut Balance of Performance (BoP) vorgeschrieben ist. Insgesamt waren in den Tagen nach dem Rennen im Rahmen einer routinemäßigen Nachuntersuchung sechs GT3-Fahrzeuge der SP9-Klasse überprüft worden. Bei den Untersuchungen der anderen fünf Fahrzeuge von Aston Martin, BMW, Ford, Mercedes-AMG und Porsche unter anderem auf einem Rollenprüfstand zur Leistungsmessung gab es keine Beanstandungen. Da das Team Abt auf eine Berufung verzichtet hat, ist das Ergebnis der 54. Auflage der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring nun endgültig und kann unter www.24h-rennen.de abgerufen werden.

Die Michelin 24H SERIES betritt Neuland mit ihrem ersten Besuch auf dem Nürburgring

11.06.2026

Weniger als eine Woche nach der Halbzeit der Michelin 24H SERIES European Series auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich treffen Fahrer und Teams bereits erste Vorbereitungen für das vorletzte Rennen der Saison 2026 – das mit Spannung erwartete Michelin 12H NÜRBURGRING. Die vierte Runde der Meisterschaft am Wochenende vom 3. bis 5. Juli markiert nicht nur die willkommene Rückkehr der von Creventic organisierten Kategorie nach Deutschland zum ersten Mal seit 2022, sondern die Veranstaltung ist auch der erste Besuch der Michelin 24H SERIES auf der berühmten GP-Strecke des Nürburgrings. An der Spitze der GT3-Klasse geht das lokale GetSpeed Team PCX Racing in die vierte Runde; das Mercedes-AMG-Team liegt mit sechs Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Es wird auch das Schwesterauto des GetSpeed Team JR286 ins Rennen schicken, das im Kampf um den Titel in der GT3-AM-Klasse auf dem zweiten Platz liegt. Das bevorstehende Event könnte für GetSpeed kaum mehr ein „Heimrennen“ sein – der Team-Hauptsitz befindet sich nämlich direkt am Nürburgring selbst –, sodass der aktuelle Tabellenführer mit reichlich Unterstützung rechnen kann. HOFOR Racing dürfte nach dem fantastischen Gesamtsieg beim letzten Rennen auf dem Circuit Paul Ricard garantiert noch in Feierstimmung sein, und das Mercedes-AMG-Team geht als Führender der GT3-AM-Klasse in die vierte Runde. Ebenfalls am Start am Nürburgring stehen neben den Mercedes-AMG-Fahrzeugen die Kategorie-Stammgäste Ajith RedAnt Racing und Viper Niza Racing – Ersteres liegt in der GT3-PRO-AM-Wertung hinter GetSpeed Team PCX auf dem zweiten Platz und in der Gesamtwertung der GT3 auf dem vierten Platz. Für zusätzliches lokales Interesse an der GT3 sorgt der einzige Porsche 911 GT3 R (992) EVO des deutschen Teams Proton Competition; das Team aus Baden-Württemberg liegt derzeit auf dem dritten Platz in der PRO-AM-Wertung und auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung der GT3-Meisterschaft. Vier Audi R8 LMS GT3 EVO II sind für das erste Michelin 12H NÜRBURGRING gemeldet, jeweils ein Fahrzeug vom Sainteloc Junior Team – den Siegern des Saisonauftakts, dem Michelin 12H MUGELLO –, HAAS RT, Continental Racing by Simpson Motorsport und Juta Racing. Era Motorsport ist mit seinem Ferrari 296 GT3 EVO bestätigt, der beim letzten Rennen sein Debüt feierte, und das Ferrari-Team Pellin Racing kehrt nach seiner Abwesenheit in Paul Ricard willkommen zurück. Pellins Variante ist der Ferrari 296 GT3. Vervollständigt wird das GT3-Feld durch E2P Racing mit seinem Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO und den zurückkehrenden Lamborghini Huracán GT3 EVO von ARC Bratislava. Klassenkämpfe in 992, GT4 und der erweiterten TCE-TCX stehen vor der WiederaufnahmeNach dem Sieg des Red Camel-Jordans.nl Porsche 911 GT3 Cup (992 I) in Runde drei hat sich der Abstand an der Spitze der 992-Meisterschaft zum Tabellenführer Mühlner Motorsport – Sieger in Mugello und Spa – zwei Veranstaltungen vor Schluss auf 16 Punkte verringert. Mühlner hat für den Ausflug zum Nürburgring zudem einen zweiten Porsche gemeldet. Die deutschen Teams RPM Racing und HRT Performance sind in der 992-Klasse bestätigt, wobei letzteres derzeit zwei Porsche einsetzt, während das Team Seblajoux Racing ebenfalls mit zwei Fahrzeugen an den Start gehen wird. Ebenfalls im Einsatz sein werden Chazel Technologie Course, MM Racing und Van Berlo Motorsport by CP Motorsport. In der GT4-Klasse sind derzeit zwei Fahrzeuge gemeldet: Circuit Toys, Sieger der Michelin 12H PAUL RICARD-Klasse, bringt seinen markanten Toyota GR Supra GT4 EVO2 mit und wird vom deutschen Team Bonk Motorsport herausgefordert, das mit seinem BMW M4 GT4 EVO (G82) sein Saisondebüt gibt. Die TCE-TCX-Klasse wird für die vierte Runde auf sechs Fahrzeuge erweitert: Der in der Klasse führende SEAT Leon Cup Racer von asBest Racing – Sieger in Mugello und Paul Ricard – tritt neben dem Porsche 718 Cayman GT4 CS (982) und dem Cupra TCR DSG des Teams an, womit asBest Racing mit drei Fahrzeugen an den Start geht. Der Hauptkonkurrent in der Meisterschaft, Not Only Motorsport, Sieger in Spa, wird versuchen, den knappen Vorsprung von asBest von vier Punkten mit seinem leistungsstarken Ligier JS2 R aufzuholen. Seinen erst zweiten Einsatz in der Saison der European Series bestreitet der bewährte BMW M3 (E46) von J-Mec Engineering, und Sharky Racing feiert mit einem Audi RS3 LMS TCR eine längst überfällige und sehr willkommene Rückkehr in die TCE-TCX. Nach den CR Track Days am Mittwoch, dem 1. Juli, und Donnerstag, dem 2. Juli, folgen am Freitag, dem 3. Juli, das freie Training und das Qualifying auf dem Nürburgring – die Klassen 992, GT4 und TCE-TCX nehmen an drei Qualifying-Sessions teil, wobei drei zusätzliche Sessions nur für die GT3 stattfinden. Der erste Teil des Rennens beginnt am Samstag, dem 4. Juli, um 12:00 Uhr Ortszeit, der zweite Teil am Sonntag, dem 5. Juli, um 12:00 Uhr. Neben dem Geschehen beim Michelin 12H NÜRBURGRING finden auch Rahmenrennen des von Creventic organisierten Prototype Cup Europe und des Radical Cup Europe statt. Creventic Motorsports TV überträgt live auf YouTube, mit Streaming und Live-Timing.

Die Nürburgring-Highlights im Juni: Rock am Ring im Rekordfieber, GRIP-Jubiläum und Classic Cars

28.05.2026

Rock am Ring ist im Juni im Rahmen der Events der große Headliner: Seit Monaten ist das Mega-Festival ausverkauft. Aber die Grüne Hölle hält noch mehr bereit: eine faszinierende Zeitreise bei der ADAC Nürburgring Classic, packende Langstrecken-Action in der Grünen Hölle und das zehnjährige Jubiläum von „GRIP – Das Motorevent“. Zudem dürfen sich Besucher auf die Cheerleading Nationals in der ring°arena sowie GT- und Tourenwagensport beim ADAC Racing Weekend mit Porsche Sports Cup freuen.  Das sind die Nürburgring-Highlights im Juni: Linkin Park & Co. vor 90.000 Fans – und im Livestream: Rock am Ring | 05. – 07. JuniRock am Ring schrieb bereits vor dem ersten Akkord Geschichte: Die 2026er Ausgabe des legendären Festivals war so früh ausverkauft wie noch nie zuvor. Mit 90.000 Weekend-Tickets unterstreichen die Fans ihre Begeisterung für das traditionsreiche Musikfest. Als Top-Acts werden unter anderem Linkin Park, Volbeat, Iron Maiden und Limp Bizkit die Bühnen zum Beben bringen. Wer kein Ticket mehr ergattern konnte, kann die RaR-Momente dennoch miterleben: Die Telekom bringt das Event im kostenlosen Livestream bei MagentaTV in alle Wohnzimmer. Nicht nur auf den Bühnen wird an diesem Wochenende Gas gegeben: Die Touristenfahrten Nordschleife finden trotz des Festivals ganz regulär statt. Die Strecke ist trotz Festival erfahrungsgemäß ohne größere Verkehrsbehinderungen zu erreichen. Das Beste aus 100 Jahren Motorsport: ADAC Nürburgring Classic | 12. – 14. JuniBei der ADAC Nürburgring Classic kehren die Ikonen der Automobilgeschichte zurück auf den Asphalt von Grand-Prix-Strecke und Nordschleife. Das Event bietet historischen Motorsport zum Anfassen – von packenden Positionskämpfen auf der Strecke bis hin zu eleganten Klassikern im Fahrerlager. Der Begriff „Classic“ ist dabei breit gefasst: Tourenwagen der 80er und 90er-Jahre, Rennwagen aus der Vorkriegszeit sowie Formel-Fahrzeuge der 90er und 2000er-Jahre sind ein Leckerbissen für Augen und Ohren. Wer ein besonderes Erlebnis sucht, greift hier zum VIP-Ticket (ab 300,00 Euro) und genießt beste Plätze, vielseitige Speisen und Getränke sowie einen exklusiven VIP-Shuttle zur Nordschleife. Weiter geht‘s in der Grünen Hölle: Nürburgring Langstrecken-Serie – Rennen 6 | 20. JuniRund einen Monat nach den legendären 24h Nürburgring geht es direkt weiter mit dem beliebten Langstreckensport in der Grünen Hölle: Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) startet in ihr sechstes Saisonrennen. Die „1. ADAC Eifel Trophy“ wartet dabei mit einem neuen Veranstaltungsnamen, aber dem gewohnt fanfreundlichen Konzept auf. Das Ticket öffnet den Zugang zu allen geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager sowie zur Boxengasse und der Startaufstellung vor dem Rennen. Die Preise sind wie gewohnt fair und familienfreundlich: Für Erwachsene kostet das Ticket 25,00 Euro, Kinder bis einschließlich 14 Jahren genießen freien Eintritt. Für exklusive Einblicke sorgen die beliebten RACE&LUNCH-Tickets (190,00 Euro) oder das komplette VIP-Paket für 285,00 Euro, das erstklassiges Catering, Logenplätze, eine geführte Bustour über die Strecke und einen VIP-Shuttle an die Nordschleife beinhaltet. 10 Jahre GRIP – Das Motorevent: Das große Jubiläum in der Eifel | 21. JuniJubiläum mit Adrenalin-Garantie: „GRIP – Das Motorevent“ feiert sein 10-jähriges Bestehen und lädt die Community an den Nürburgring. Gemeinsam mit Matthias Malmedie und den anderen bekannten Gesichtern der TV-Crew verwandelt sich das Fahrerlager in ein PS-Paradies. Die Besucher erwartet ein vielseitiges Programm: spektakuläre Driftshows, die große GRIP Fan Base inklusive Autogrammstunden, Renntaxi-Fahrten im GT-Racer, eine abwechslungsreiche Expo Meile, das Jedermann-Dragrace auf der Rennstrecke sowie der „Concours d’Coolness“. Tolle Erweiterung für die kleinen Besucher: die Kids Area u.a. mit Hüpfburgen. Vielfalt auf der Strecke: ADAC Racing Weekend & Porsche Sports Cup | 26. – 28. JuniDen motorsportlichen Abschluss des Monats liefert das ADAC Racing Weekend vom 26. bis 28. Juni auf der Grand-Prix-Strecke. Das Event besticht durch ein enorm vielfältiges Motorsport-Programm, das durch die packenden Rennen des Porsche Sports Cup bereichert wird. Fans dürfen sich auf verschiedene Rennserien für GT-Fahrzeuge, Tourenwagen und Formelrenner ganz unterschiedlicher Baujahre freuen. Familienfreundlichkeit wird hier großgeschrieben: Tagestickets starten bereits ab 10,00 Euro und Kinder bis einschließlich 12 Jahren haben komplett freien Eintritt. Erstklassiges Catering und Lounge-Atmosphäre bietet das VIP-Ticket ab 290,00 Euro. Die Nürburgring-Highlights im Juni 2026:▪️ 05. – 07. Juni: Rock am Ring ▪️ 12. – 14. Juni: ADAC Nürburgring Classic▪️ 13. Juni: GLP (Nordschleife)▪️ 20. Juni: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (Rennen 6)▪️ 20. Juni: Cheerleading Stage Championship Nationals (ring°arena)▪️ 21. Juni: 10 Jahre GRIP – Das Motorevent▪️ 26. – 28. Juni: ADAC Racing Weekend mit Porsche Sports Cup

24h Nürburgring nutzen erstmals volle digitale Power an der Nordschleife

04.05.2026

Die Digitalisierung der legendären Nordschleife hat bereits im Sommer 2024 die nächste Stufe erklommen. Nach einer zweijährigen Bauphase und einer Investition von rund zwölf Millionen Euro sorgt ein Netz aus 100 Kameras und 46 LED-Panels für ein neues Sicherheitsniveau. Bisher wurde das Upgrade nur bei Touristen-fahrten, Trackdays und Testfahrten eingesetzt. Bei den diesjährigen ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird dieses System nun erstmals vollständig in den Rennbetrieb integriert. Lückenlose VernetzungDie Basis bilden 100 Kameras und 46 LED-Panels, die entlang der gesamten Strecke installiert wurden. Durch die Verlegung von 80 Kilometern Elektro- und Datenkabeln kann die gesamte Nordschleife – inklusive aller 73 Kurven – lückenlos überwacht werden. Im Normalbetrieb der Nürburgring-Nordschleife – etwa bei Touristenfahrten – sind nicht alle Streckenposten besetzt, durch die Kameras und Panels können die Fahrzeuge aber auf der Strecke verfolgt werden und bei Problemen rechtzeitig gewarnt werden. Bei den 24h Nürburgring sorgt das Feature für ein Sicherheits-Plus. Bei Zwischenfällen – etwa technischen Defekten, Unfällen oder rutschigen Stellen – kann die Rennleitung noch schneller reagieren. „Seit knapp zwei Jahren können wir mit diesem Digitalisierungsschritt den Ablauf von Touristen- und Testfahrten verbessern“, berichtet Ingo Böder, Geschäftsführer Nürburgring GmbH. „Jetzt freuen wir uns, dass auch die 24h Nürburgring davon profitieren können.“ Mehr Sicherheit auch bei HelligkeitBei Touristenfahrten und Trackdays sollen die 46 LED-Panels entlang der GP-Strecke und der Nordschleife die Fahrer schon hunderte Meter vor Gefahrenstellen warnen und damit Unfälle vermeiden. Bei den 24h Nürburgring werden diese zur Unterstützung der Fahrer und Streckenposten genutzt. Der Fokus liegt dabei auf Erhöhung der Sicherheit bei Helligkeit. Sie geben dabei ausschließlich das Flaggensignal wieder, welches am jeweiligen Streckenposten gezeigt wird. Die Panels haben im Gegensatz zu den Flaggen keine sportrechtliche Relevanz. Bei einsetzender Dunkelheit werden die Flaggen, wie bisher, durch Lichtsignale ersetzt. In Verbindung mit weiteren Maßnahmen – wie etwa dem Incident Kamera System, das die Liveübertragung aus allen Cockpits möglich macht – gehen die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring im Bereich Sicherheit einen weiteren großen Schritt nach vorne.

Mai-Highlights am Nürburgring: 24h-Rennen, Green Hell Driving Days und eine PS-Premiere

28.04.2026

Nach einem tollen Saisonstart schaltet der Nürburgring im Mai gleich mehrere Gänge hoch: Der kommende Monat steht im Zeichen eines der bekanntesten Langstreckenrennen der Welt, feiert die Deutschland-Premiere eines einzigartigen PS-Festivals und bietet Fans zahlreiche Gelegenheiten, selbst auf der Strecke aktiv zu werden. Verstappen, Fahrradfahren, Viertelmeile – im Mai ist für jeden etwas dabei. Informationen zu allen Events gibt es auch im Netz auf nuerburgring.de. Das sind die Nürburgring-Highlights im Mai: Deutschland-Premiere: Low Scty PS Arena & Bikeforce26 | 09. Mai 2026Am 09. Mai verwandelt sich der Nürburgring in das Zentrum der europäischen Automobil- und Mobilitätskultur. Die Low Scty PS Arena kommt erstmals nach Deutschland. Das Festival ist weit mehr als ein klassisches Auto- und Tuning-Treffen: Auf der Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke treffen JDM-Legenden auf US-Muscle-Cars und kompromisslose Hypercars. Ein Highlight ist das „Race402“: Beim traditionsreichen Viertelmeilen-Beschleunigungsrennen auf der Start-Ziel-Geraden messen sich Boliden mit insgesamt über 125.000 PS im direkten Duell. Parallel dazu schlägt das Herz der Zweirad-Fans bei der „Bikeforce26“ schneller. Die Stuntbike-Competition verspricht Adrenalin pur, wenn die talentiertesten Piloten Europas ihre Skills zeigen. Fahrzeuge hautnah und Benzingespräche gibt es beim Gridwalk während der Drivers-Parade sowie beim „Cars on Track“, bei dem über die Rennstrecke geschlendert werden kann. Tickets sind ab 29,99 Euro erhältlich. Das Rennen des Jahres auf der Nordschleife: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring | 14. bis 17. Mai 2026Mitte Mai blickt die Motorsport-Welt in die Eifel. Bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring treten Mensch und Maschine gegen die Grüne Hölle an – und Zehntausende fiebern rund um die Strecke mit. Auch wenn die endgültige Starterliste zum Redaktionsschluss noch nicht veröffentlicht ist, lässt der Veranstalter bereits durchblicken: Dieses Jahr wird es richtig voll – auf und neben der Nordschleife. Die 150 Startplätze sind allesamt belegt und der Zuschauerzuspruch bei den Vorbereitungsrennen war riesig. Ein Grund: Formel-1 Fahrer-Max Verstappen tritt dieses Mal beim 24h-Rennen an und möchte sich die Langstreckenkrone aufsetzen. Tagestickets starten bei 37,00 Euro, das volle Event-Erlebnis von Donnerstag bis Sonntag ist ab 74,00 Euro buchbar. Wer die Action zuhause verfolgen möchte: Neben dem Livestream bei YouTube in deutscher und englischer Sprache übertragt der TV-Sender NITRO das gesamte Rennen. Zweirad-Rennsport und Tourenwagen-Action Am Wochenende nach dem 24h-Rennen gehört die Grand-Prix-Strecke zunächst den Bikern: Das ADAC / DMC Reinoldus Race Weekend (23. bis 24. Mai) bietet packenden Breitensport in zahlreichen Klassen – von der Scooter-Klasse über den Yamaha R7 & R3 Cup bis hin zum spektakulären Northern Sidecar Cup. Der Eintritt ist mit 10,00 Euro pro Tag besonders familienfreundlich. Den motorsportlichen Abschluss des Monats bilden die DMV Goodyear Racing Days (29. bis 31. Mai) mit teilnehmerstarken Tourenwagen- und GT-Serien sowie die Nordschleifen-Spezialisten der RCN und GLP am 30. Mai. Selbst mitfahren: Green Hell Driving Days, Rad- und Lauftreff & Trackwalk Nordschleife Für all jene, die das Lenkrad (oder den Lenker) lieber selbst in die Hand nehmen, bietet der Mai reichlich Gelegenheit, den Asphalt der legendären Rennstrecke aus der Cockpit-Perspektive zu erleben. Den Auftakt machen die Green Hell Driving Days powered by Goodyear vom 01. bis 03. Mai: Rund um den Maifeiertag öffnet die Nordschleife an drei aufeinanderfolgenden Tagen von morgens bis abends ihre Schranken für Touristenfahrer. Wer die Ideallinie hingegen lieber entschleunigt und mit fachkundigen Hintergrundinfos erkunden möchte, kann bei den Trackwalks Nordschleife am 08., 22. und 29. Mai hinter die Kulissen blicken. Da die Plätze für diese exklusiven Führungen zu Fuß und per Bus streng limitiert sind, ist hier eine schnelle Anmeldung ratsam. Alle Informationen dazu auf der Webseite des Nürburgrings. Auf Muskelkraft kommt es am 25. und 30. Mai an: Sobald die Motoren ruhen, gehört die Strecke beim Rad- & Lauftreff ab 19:00 Uhr den Radfahrern und Läufern. Es ist die seltene Chance, die berühmten Kurvenkombinationen in der besonderen Atmosphäre der Abendsonne zu genießen und die „Grüne Hölle“ als ganz besondere Herausforderung mit dem Fahrrad zu bezwingen. Die Nürburgring-Highlights im Mai 2026:•    01. - 03.05.2026: Green Hell Driving Days powered by Goodyear (Touristenfahrten)•    09.05.2026:          Low Scty PS Arena & Bikeforce26•    14. - 17.05.2026: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring mit RCN und DHLM•    23.- 24.05.2026:  ADAC / DMC Reinoldus Race Weekend•    25.05.2026:         Rad- & Lauftreff (Nordschleife & GP-Strecke)•    29. - 31.05.2026: DMV Goodyear Racing Days•    30.05.2026:         RCN & GLP

Schubert Motorsport holt zweiten BMW-Sieg in Folge

11.04.2026

Schubert Motorsport hat den dritten Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie gewonnen. In einem von Taktik und beeindruckenden Aufholjagden geprägten 4-Stunden-Rennen setzten sich Marco Wittmann, Philipp Eng und Robin Frijns im BMW M4 GT3 EVO bei Kaiserwetter gegen die versammelte GT3-Konkurrenz durch und bescherten dem Schubert-Team den vierten NLS-Gesamtsieg. Das Podium komplettierten Ayhancan Güven und Matt Campbell für das Team Manthey auf dem zweiten Rang sowie Dennis Olsen, Frédéric Vervisch, Christopher Mies und Vincent Kolb im Ford Mustang GT3 von HRT Ford Racing auf Platz drei. Das Zeittraining 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy wurde zunächst von der Mercedes-AMG dominiert, als David Pittard für das Team KCMG mit einer Zeit von 7:52.393 Minuten die Pole-Position eroberten. In der ersten Startreihe nahmen daneben die späteren Sieger Aufstellung. Die drittschnellste Zeit fuhren Daniel Vazquez-Garcia, Fidel Leib und Michele di Martino im Audi R8 GT3 EVO II für das Team KKraemer Racing. Das Trio konnte aufgrund eines Problems nicht starten. Antal Zsigo, Moritz Kranz und David Jahn belegten im BMW M4 GT3 EVO von Gamota Racing Rang vier. Güven und Campbell im Manthey-Porsche hatten im Qualifying Pech mit Code-60-Phasen und mussten sich mit dem 16. Startplatz begnügen. Das Rennen begann mit einem packenden Startduell, bei dem Pittard für KCMG zunächst die Führung behauptete, während sich dahinter die Konrad-Motorsport-Piloten Patricija Stalidzane, Christian Engelhart und Pavel Lefterov spektakulär auf die zweite Position schoben. Auch der Gamota-BMW zog zunächst an ihren Markenkollegen von Schubert Motorsport vorbei, die auf Rang vier zurückfielen. Über die Distanz von vier Stunden entwickelte sich ein strategisches Schachspiel, in dem Schubert durch fehlerfreie Boxenstopps und eine konstante Pace die Oberhand gewann. Währenddessen pflügten Güven und Campbell für Manthey durch das Feld und machten Position um Position gut, bis sie schließlich auf dem zweiten Rang ins Ziel einliefen. Den dritten Podestplatz sicherte sich das Ford Quartett. Auf Rang vier folgten die Pole-Sitter Kamui Kobayashi, Jesse Krohn, Edoardo Liberati und David Pittard. Pikant: Dem Quartett fehlten am Ende fast genau die 85 Sekunden auf die Spitze, die sich das Team für einen Geschwindigkeitsverstoß in einer Code-60-Phase als Strafe einhandelte. Sieger Eng war von dem Rennen begeistert: „Ich gehe grundsätzlich nie mit der festen Erwartung in ein Rennen, dass wir gewinnen werden. Natürlich hofft man darauf und wünscht es dem gesamten Team, aber heute hatten wir den Sieg nicht unbedingt auf dem Zettel. Obwohl das GT3-Feld zahlenmäßig etwas kleiner war, war die Qualität der Konkurrenz extrem hoch. Dass wir hier bei meinem ersten Nordschleifen-Einsatz seit fast zwei Jahren direkt gewinnen konnten, ist einfach extrem cool und hat riesigen Spaß gemacht.“ Auch der drittplatzierte Mies war zufrieden: „Es war einfach schön, wieder hier zu sein, und es hat riesigen Spaß gemacht – vor allem bei diesem Wetter und den vielen Fans an der Strecke. Ich habe nach zwei Jahren Nordschleifen-Pause die ersten Runden gedreht, da muss man sich erst einmal wieder einfinden. Es hat sich viel getan. Das war anfangs alles etwas ungewohnt für mich, hat aber letztlich sehr gut funktioniert. Ich bin wirklich froh: Mein letztes Rennen hier oben endete mit dem Sieg beim 24h-Rennen, und dass mein erster Einsatz seitdem direkt wieder mit einem Podium belohnt wird, macht mich sehr zufrieden.“ Güven reflektierte vor allem die Aufholjagd: „Ich denke, es war ein gutes Rennen. Heute Morgen im Qualifying hatten wir ein bisschen Pech mit Code-60-Phasen. Aber am Ende haben wir ein gutes Rennen gezeigt, gepaart mit einer guten Strategie. Zusammen mit Matt sind wir ein starkes Lineup und wir haben uns nach vorne gearbeitet. Das Überholen ist nicht immer so einfach, ich musste teilweise 20 Kilometer für die nächste Chance warten, aber für mich war die oberste Priorität, das Auto heile zu halten und Daten zu sammeln." Ein besonderes Highlight war die Leistung von Gamota Racing, die nicht nur den sechsten Gesamtrang belegten, sondern auch die Klasse SP9 PRO-AM souverän für sich entschieden. Moritz Kranz wurde von der Fahrer AG der ILN, der Rennleitung und den Kommentatoren für seine außergewöhnliche Leistung im ersten Stint als Fahrer des Rennens ausgezeichnet. „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet“, sagte er. „Als das Telefon geklingelt hat und mein Teamkollege sagte, Dirk Adorf sei dran, habe ich mir überlegt, was ich falsch gemacht habe. Umso mehr freue ich mich über diese besondere Auszeichnung.“ Sorg triumphiert bei Drama in der Cup 2Abseits des Kampfes um den Gesamtsieg boten vor allem die Markenpokal-Klassen gewohnt packenden Motorsport, der das Bild an der Tabellenspitze maßgeblich prägt. In der Cup 2 (Porsche 911 GT3 Cup) unterstrich das SRS Team Sorg Rennsport seine Ambitionen: Patrik Grütter und Fabio Grosse feierten einen knappen Sieg und fuhren mit einer beeindruckenden Pace bis auf den zehnten Gesamtrang im Feld vor. Über weite Strecken hatten Tim Scheerbarth und Joshua Bednarski im Mühlner-Porsche die Klasse angeführt, ehe sie zwei Runden vor Schluss nach einer unverschuldeten Kollision die Segel streichen mussten. Acht Fahrer an der Spitze der TabelleIn der Cup 3 (Porsche 718 Cayman GT4 CS) triumphierte das Team Smyrlis Racing. Das Duo Oskar Sandberg und Alexander Fielenbach setzte sich in einem engen Schlagabtausch durch und wahrte mit dem erneuten Klassensieg ihre weiße Weste. Damit führen die beiden mit der Idealausbeute von 30 Punkten die Gesamtwertung der Serie an. Ebenfalls mit dem Punktemaximum liegen Edoardo Bugane, Sven Markert, Tim Lukas Müller und Yannick Fübrich (Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels) sowie Piet-Jan Ooms und Ionuc Catalin Timis (SRS Team Sorg Rennsport) auf Platz eins. Rennpremiere eines Exoten: Der HWA EVO.RBesonderes Augenmerk lag zudem auf den beiden spektakulären HWA EVO.R in der Klasse SP-X. Das Trio Luca Ludwig, Jamie Green und Lance David Arnold (#62) brachte den Boliden nach einer soliden Leistung auf dem 18. Gesamtrang ins Ziel. Weniger Glück hatte das Schwesterauto mit der Startnummer 61: Für Evald Holstad, Christian Gebhardt und Sebastian Asch endete der Einsatz vorzeitig mit einem technischen Ausfall. Dennoch lieferten die Prototypen-ähnlichen Fahrzeuge einen spannenden Ausblick auf die technische Vielfalt am Nürburgring. Vollgas in die Zukunft: Erster Schlagabtausch der Kart-JuniorenDer Saisonauftakt der NLS Jugend-Kart-Meisterschaft im Historischen Fahrerlager stand ganz im Zeichen des motorsportlichen Nachwuchses. In den sechs Altersklassen sicherten sich Leonie Heiermann (K1, MSC Altenbach), Ben Heiermann (K2, MSC Altenbach), Maxim Wagner (K3, MSF Steinfeld), Matteo Strauß (K4), Florian Rauhe (K5, MSC Adenau) und Florian Rehmann (K6, AMC Birkenfeld) die begehrten Siege im Parcours. Die abschließende Siegerehrung im Media Center des Nürburgrings bildete den würdigen Abschluss eines erfolgreichen Renntages für die Talente der Jahrgänge 2005 bis 2019. In der NLS geht es Schlag auf Schlag weiter. Bereits am kommenden Wochenende (18.-19. April) markieren die beiden Rennen der ADAC 24h Nürburgring Qualifiers die Rennen vier und fünf der Saison 2026. Die nächste von der VLN ausgerichtete Veranstaltung ist die ADAC Eifel Trophy am 20. Juni. Tickets gibts im Ticketshop des Nürburgrings.

Pirelli testet Formel 1 Reifen am Nürburgring

01.04.2026

Nach intensiven Testfahrten im japanischen Suzuka setzt Reifenhersteller Pirelli seine Tests für die Formel 1 in Europa fort – und nutzt dafür eine der modernsten Rennstrecken des Kontinents: die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings. Am 14. und 15. April stehen dort weitere Reifentests auf dem Programm, unterstützt von den Teams Mercedes und McLaren.Die Bedingungen für Teams, Fahrer und Fahrzeuge sind dabei ideal: Die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings verfügt über die höchste FIA-Klassifizierung „Grade 1“ und erfüllt damit alle Anforderungen an moderne Formel-1-Strecken. Der 5,148 Kilometer lange Kurs bietet ein abwechslungsreiches Layout mit 17 Kurven, großzügige Auslaufzonen sowie eine moderne, digitale Infrastruktur – entscheidend für effiziente Entwicklungsarbeit im Spitzenmotorsport.Ein zentraler Bestandteil ist die digitale Streckenüberwachung rund um die Race Control. Seit 2020 bündelt sie als hochmodernes Herzstück die Kontrolle von Grand-Prix-Strecke und Nordschleife. 35 Bildschirme auf einer rund 30 Meter breiten Videowand ermöglichen eine lückenlose Überwachung. Ergänzt wird das System durch moderne Kameratechnologie inklusive KI-gestützter Anwendungen. Diese Infrastruktur schafft auch für die aktuellen Pirelli-Tests optimale Voraussetzungen für maximale Sicherheit und präzise Abläufe.Unabhängig von den aktuellen Pirelli-Reifentests ist der Nürburgring seit Jahrzehnten ein zentraler Standort für Test- und Entwicklungsfahrten. Während auf der Grand-Prix-Strecke aktuelle Formel-1-Reifen im Fokus stehen, nutzen internationale Hersteller die Nordschleife regelmäßig als eines der anspruchsvollsten Entwicklungsumfelder für Serien- und Hochleistungsfahrzeuge.Die aktuellen Tests unterstreichen die Rolle des Nürburgrings als moderne Rennstrecke und etablierte Plattform für Test- und Entwicklungsarbeit auf höchstem Niveau. Die Formel 1 war zuletzt im Jahr 2020 mit einem Rennen in der Eifel zu Gast. Damals gelang es dem Nürburgring unter besonderen Corona-Bedingungen, ein kurzfristig entwickeltes Veranstaltungskonzept umzusetzen und den „Formula 1 Aramco Großer Preis der Eifel“ mit bis zu 20.000 zugelassenen Zuschauern durchzuführen – zu diesem Zeitpunkt nahezu einzigartig.Das Rennen im Oktober 2020 gewann Lewis Hamilton und stellte damit den Rekord von Michael Schumacher für die meisten Grand-Prix-Siege ein. Bis heute erinnert das Michael-Schumacher-S als einzige nach einem Fahrer benannte Kurvenkombination der Grand-Prix-Strecke an den siebenmaligen Weltmeister. Welche Fahrer die aktuellen Tests für Mercedes und McLaren absolvieren, ist derzeit nicht bekannt.