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09 Oktober, Freitag

Der große Titelkampf in der Eifel

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie steuert auf ihren großen Showdown zu und zum Saisonabschluss erwartet die Motorsportfans noch einmal ein echtes Spektakel: Am kommenden Samstag, 10. Oktober, steht der zehnte und letzte Lauf auf der legendären Nürburgring-Nordschleife an. Im letzten Vier-Stunden-Rennen der Saison werden die noch 15 Punkte vergeben, und damit fällt die Entscheidung...
Der große Titelkampf in der Eifel

09.10.2026

Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie steuert auf ihren großen Showdown zu und zum Saisonabschluss erwartet die Motorsportfans noch einmal ein echtes Spektakel: Am kommenden Samstag, 10. Oktober, steht der zehnte und letzte Lauf auf der legendären Nürburgring-Nordschleife an. Im letzten Vier-Stunden-Rennen der Saison werden die noch 15 Punkte vergeben, und damit fällt die Entscheidung im Titelkampf. Doch auch abseits der Tabellenspitze hat das Event einiges zu bieten. Spannung pur im MeisterschaftskampfIn der Gesamtwertung bahnt sich ein echter Krimi an, denn vor den letzten vier Rennstunden dürfen sich noch drei Fahrerbesatzungen Hoffnungen auf den Titel machen. Angeführt wird die Tabelle vom Trio Edoardo Bugane, Yannick Fübrich und Sven Markert. Die drei treten für Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels im BMW M240i Racing Cup an und reisen mit den besten Karten in die Eifel. Erste Verfolger auf Rang zwei sind Alexander Fielenbach und Oskar Sandberg im Porsche 718 Cayman GT4 CS von Smyrlis Racing. Dahinter folgt auf Position drei Alexandru Vasilescu mit 80 Punkten, der im BMW M4 GT4 für AV Racing by BLACK FALCON an den Start geht. Im Vier-Stunden-Rennen bringt ein Klassensieg 15 Punkte, Platz zwei 11 und Platz drei 8 Punkte. Weil in diesem Jahr zwei Rennen nicht gewertet wurden, gibt es keine Streichresultate und alle acht Läufe zählen zur Meisterschaft. Bugane, Fübrich und Markert reisen mit 94 Punkten an. Gewinnen sie ihre Klasse, kommen sie auf 109 Punkte und sichern sich den Titel aus eigener Kraft. Fielenbach und Sandberg können mit einem Klassensieg auf maximal 105 Punkte klettern. Werden Bugane, Fübrich und Markert in diesem Fall Zweite, herrscht mit jeweils 105 Punkten und sechs Klassensiegen absoluter Gleichstand an der Spitze. Dann gibt die im Saisonverlauf höhere durchschnittliche Teilnehmerzahl in der Klasse den Ausschlag, und die spricht dank des stärker besetzten CUP3-Felds für Fielenbach und Sandberg. Reicht es für das Spitzentrio nur zu Platz drei, kommt es auf 102 Punkte und fällt hinter Fielenbach und Sandberg zurück. Auch Vasilescu hat mit seinen 80 Punkten noch eine theoretische Titelchance: Er wird Meister, wenn er seine Klasse gewinnt, Bugane, Fübrich und Markert leer ausgehen und Fielenbach und Sandberg nicht über Platz fünf hinauskommen. Frischer Wind in der SP10Neues gibt es von Lokalmatador Jung Motorsport: Das Team stellt sich mit einem Mercedes-AMG GT4 einer neuen Herausforderung, das Cockpit teilen sich Eugen Weber, Mario Fuchs und Tobias Jung. Jung blickt voller Zuversicht auf das Projekt: „Wir freuen uns schon total auf diesen Schritt. Eugen, dem das Fahrzeug gehört, hat uns angesprochen, ob wir den Einsatz für ihn machen können. Er hat dieses Jahr auch die Permit bei uns gemacht. NLS 10 wird für uns ein Test sein, das Auto soll 2027 dann die ganze Saison laufen.“ Formel-Talent Mathilda Paatz gemeinsam mit Vater Michael am StartEine besondere Geschichte schreibt beim Finale Formel-Nachwuchstalent Mathilda Paatz. Sie geht zum ersten Mal gemeinsam mit ihrem Vater Michael Paatz im VW Scirocco R von mathilda racing an den Start. Mit Geburtsdatum 1. August 2008 ist Mathilda die jüngste Teilnehmerin im gesamten Feld. Ihr Vater hat in der NLS 16 Klassensiege eingefahren und war bis 2023 regelmäßig am Nürburgring unterwegs, bevor er sich ganz darauf konzentrierte, die Karriere seiner Tochter zu fördern. Jetzt teilen sich die beiden das Cockpit. Mathilda, die im NLS-Fahrerlager groß geworden ist, fiebert ihrem Debüt entgegen: „Ich war mit Papa beim 24h-Rennen am Nürburgring und direkt begeistert. Der Formel-Sport hat für mich nach wie vor oberste Priorität. Aber wir haben uns in den Kopf gesetzt, irgendwann gemeinsam das 24h-Rennen zu fahren. Jetzt spule ich meine ersten Kilometer auf der Nordschleife und bin gespannt, wie es laufen wird.“ 21 GT3-Boliden, Comebacks und Premieren im StarterfeldAuch an der Spitze des Feldes gibt es zum Finale hochkarätigen Zuwachs: Gamota Racing bringt neben dem bereits gemeldeten Auto in der Klasse SP9 PRO-AM (Antal Zsigo, Moritz Kranz, David Jahn) einen zweiten BMW M4 GT3 EVO in der SP9 AM an den Start, den sich Antal Zsigo, Csaba Walter und Dennis Fetzer teilen. Nach drei Rennen Pause meldet sich außerdem Konrad Motorsport zurück: Pavel Lefterov, Dimitar Balev und Aleks Stefanov pilotieren den spektakulären Lamborghini Huracán GT3 EVO I in der SP9 PRO-AM. Damit gehen beim Finale insgesamt 21 GT3-Fahrzeuge auf Siegjagd. Auch sonst gibt es neue Autos und Gesichter im Starterfeld, etwa in der Klasse BMW 325i: Dort teilen sich Alex Wright und Jonathan Sharp die Startnummer 122 von Keeevin Motorsport. In derselben Klasse bestreitet Luca Alpert, DNLS-Champion der Saison 2024/2025, sein allererstes NLS-Rennen. Er fährt gemeinsam mit Christopher Gruber im BMW von Eifelkind Racing. Entscheidungen in den SonderwertungenIn der Junior-Trophäe liegen Benjamin Koslowski und Raphael Rennhofer mit jeweils 63 Punkten gleichauf an der Spitze. Kleines Detail am Rande: Rennhofer hat in der virtuellen DNLS-Saison 2024/2025 gemeinsam mit NLS-Debütant Alpert den Titel geholt. In der Gentleman-Trophäe hat Alexandru Vasilescu mit 80 Punkten die Nase vorn, dahinter folgen ‚Russ Turner‘ (70 Punkte) und Mike Stursberg (61 Punkte). In der Ladies-Trophäe geht Flavia Pellegrino Fernandes mit 37 Zählern als Spitzenreiterin ins Saisonfinale. Tickets für das Saisonfinale kosten 25 Euro und sind hier sowie an den Tageskassen erhältlich, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Im Ticket enthalten ist der Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, zu den beliebten Zuschauerbereichen Brünnchen und Pflanzgarten sowie zu Fahrerlager, Boxengasse und Startaufstellung. Auf dem Programm steht ein voller Nordschleifen-Tag: Das Zeittraining läuft am Samstagmorgen von 08:30 bis 10:00 Uhr. Danach können Fans beim Pitwalk ab 10:20 Uhr in der Boxengasse und beim Gridwalk ab 11:10 Uhr in der Startaufstellung die Fahrzeuge und ihre Fahrer aus nächster Nähe erleben. Um 12:00 Uhr fällt dann der Startschuss zum vierstündigen Finalrennen. Wer nicht vor Ort sein kann, schaltet ab 08:15 Uhr den offiziellen Livestream ein oder hört bei „Radio Nürburgring“ auf rpr1.de und in der RPR1-App rein.

Nürburgring gibt Ausblick auf den Jahreskalender 2027

08.10.2026

Der Nürburgring steuert auf ein besonderes Jahr zu: 2027 feiert die legendäre Rennstrecke ihren 100. Geburtstag. Rund um dieses Jubiläum erwartet die Besucher ein vielseitiger Veranstaltungskalender, der die gesamte Bandbreite des Nürburgrings abbildet. Große Motorsport-Highlights auf Nordschleife und Grand-Prix-Strecke treffen auf ein abwechslungsreiches Programm aus Indoor-Events, Unterhaltung, Musik, sportlichen Herausforderungen und Erlebnissen für die ganze Familie. Ein besonderer Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird das „100 Jahre Nürburgring – Fan Event" am 19. und 20. Juni. Am 19. und 20. Juni 2027 steht der Nürburgring ganz im Zeichen seines 100. Geburtstags. Beim großen Fan Event sind Nürburgring- und Motorsportfans ebenso eingeladen wie Familien und Menschen aus der Region. Motorsport aus verschiedenen Epochen, Action auf und neben der Strecke sowie zahlreiche Mitmachangebote machen die Geschichte und Gegenwart des Nürburgrings erlebbar. Dabei geht es nicht nur um den Blick zurück auf 100 bewegte Jahre, sondern vor allem um ein gemeinsames Wochenende an einem Ort, der seit Generationen Menschen begeistert und verbindet. Große Motorsport-Bühne im JubiläumsjahrNatürlich bleibt der Motorsport auch im Jubiläumsjahr das Herzstück des Veranstaltungskalenders. Auf der Nordschleife sorgen die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) und die Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) über die gesamte Saison für Rennaction. Der Saisonhöhepunkt vom 27. bis 30. Mai: Bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird die Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke erneut zur Bühne für eines der größten Motorsport-Ereignisse des Jahres. Auch auf der Grand-Prix-Strecke wartet ein hochkarätiges Programm. Der Int. Shell ADAC Truck-Grand-Prix bringt vom 09. bis 11. Juli Racetrucks, Festivalatmosphäre und ein vielseitiges Rahmenprogramm in die Eifel. Im August folgen gleich zwei weitere große Motorsport-Wochenenden: Zunächst gastiert die DTM vom 20. bis 22. August am Nürburgring, eine Woche später folgt vom 27. bis 29. August die GT World Challenge Powered by AWS. Motorsportgeschichte auf der RennstreckePassend zum 100-jährigen Jubiläum spielt auch die Historie im Veranstaltungskalender eine besondere Rolle. Vom 11. bis 13. Juni bringt die ADAC Nürburgring Classic Rennfahrzeuge aus verschiedenen Epochen zurück auf die Strecke. Das Eifelrennen am 31. Juli und 01. August knüpft ebenfalls an die lange Motorsporttradition des Nürburgrings an. Vom 13. bis 15. August folgt mit dem BELMOT Oldtimer-Grand-Prix einer der traditionsreichsten Klassiker-Termine. Das ADAC 1000 km Rennen vom 17. bis 19. September ergänzt das Programm der historischen Motorsport-Veranstaltungen im Spätsommer. Rock am Ring und große Unterhaltung in der ring°arenaDass der Nürburgring weit mehr als Motorsport bietet, zeigt der Veranstaltungskalender 2027 ebenfalls eindrucksvoll. An der Spitze steht eines der größten Musikfestivals Deutschlands: Vom 04. bis 06. Juni verwandelt Rock am Ring das Gelände erneut in eine riesige Festivalstadt und bringt zehntausende Musikfans in die Eifel. Auch unter Indoor wird es abwechslungsreich. Während Sport-Fans bei der Darts am Ring Gala am 13. März mitfiebern, dürfen sich Comedy-Fans am 12. Juni auf Bülent Ceylan freuen. Weitere sportliche Highlights gibt es unter anderem beim internationalen Karate-Turnier Rhein Shiai, bei der Deutschen Meisterschaft im Taekwondo sowie bei mehreren Cheerleading-Wettbewerben, die auch 2027 mit Sport, Akrobatik und Show für besondere Bilder in der ring°arena sorgen. Von Rad am Ring bis XLETIX: sportliche Herausforderungen meisternNicht nur zuschauen, sondern selbst aktiv werden: Auch dafür bietet der Nürburgring im Jubiläumsjahr zahlreiche Möglichkeiten. Vom 23. bis 25. Juli gehört die Nordschleife bei Rad am Ring wieder den Radsportlern. Die anspruchsvolle Strecke wird für tausende Teilnehmer zum ultimativen Härtetest. Eine ganz andere Herausforderung wartet vom 25. bis 26. September bei der XLETIX Challenge. Hindernisse, Schlamm und Teamgeist stehen beim Hindernislauf im Mittelpunkt. Bei XLETIX Kids können sich dabei auch die jüngeren Teilnehmer auf ihr eigenes Abenteuer freuen. Angebote für die ganze FamilieFamilien spielen im Veranstaltungskalender 2027 ebenfalls eine wichtige Rolle. Viele der großen Events bieten bereits ein familienfreundliches Rahmenprogramm. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Aktivitäten und Erlebnisse rund um den Nürburgring, die Besucher aller Generationen in die Eifel locken und Raum für gemeinsame Erlebnisse schaffen. Damit verbindet der Nürburgring in seinem 100. Jahr einmal mehr das, was den Standort auszeichnet: Motorsport und Geschichte, Musik und Entertainment, sportliche Herausforderungen und Erlebnisse für die ganze Familie. Der Veranstaltungskalender 2027 macht das Jubiläumsjahr damit auf und abseits der Rennstrecke erlebbar. Die Veranstaltungen 2027 im Überblick

Startschuss für die DTM 2027: Ticketvorverkauf beginnt am Finalsonntag

08.10.2026

Das Finale ist erst der Anfang: Wenn am kommenden Sonntag die Zielflagge für die DTM 2026 fällt, richtet sich der Blick bereits auf die Saison 2027. Direkt nach dem Finalrennen startet der Ticketverkauf und damit die Vorfreude für alle acht Events im kommenden Jahr. Ab 18 Uhr können sich Fans die besten Plätze für 2027 sichern. Tickets gibt es unverändert ab 49 Euro – Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren erleben die DTM in Begleitung eines Erwachsenen sogar kostenlos. Schnell sein lohnt sich gleich doppelt: Die ersten 15.000 Ticketkäufer erhalten kostenlos eine hochwertige BWT-Pro-Climate-Bottle. Das exklusive Extra wird beim jeweils gebuchten DTM-Event vor Ort ausgegeben. Auch ADAC-Mitglieder profitieren 2027 wieder: Im Vorverkauf sparen sie zehn Prozent auf DTM-Tickets. Die DTM begeistert die ganze Familie – mit spektakulären Duellen auf der Strecke und unvergesslichen Erlebnissen abseits des Asphalts. Beim Pitwalk tauchen die Besucher mitten in die faszinierende Welt der DTM ein, bei der „Meet the Drivers“-Autogrammstunde kommen sie ihren Stars ganz nah. In der DTM Fan Zone warten Europas größtes mobiles Bällebad, eine Reaction Wall, Selfie-Spots, eine 360-Grad-Kamera und eine Großbildleinwand. Kostenlose Konzerte bei ausgewählten Events machen das Rennwochenende zum Erlebnis für Groß und Klein. Einzigartig ist bei der DTM die Track Safari, bei der Besucher in Reisebussen während einer Trainingssession auf der Rennstrecke unterwegs sind – näher dran geht nicht.  Der Startschuss fällt vom 23. bis 25. April 2027 auf dem Red Bull Ring presented by VKB-Bank in Österreich. Über die Saison führt die DTM ihre Fans durch Deutschland, Österreich und die Niederlande: acht Rennwochenenden, 16 Meisterschaftsläufe und Motorsport voller Spannung. Der große Showdown steigt vom 8. bis 10. Oktober beim traditionellen Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Bei uns macht die DTM vom 20. bis 22. August 2027 Halt. Jetzt heißt es: schnell zugreifen, Top-Plätze sichern und die Vorfreude auf packende Rennaction und die einzigartige DTM-Atmosphäre genießen. Für die ersten 15.000 Ticketkäufer gibt es zusätzlich die exklusive BWT-Flasche. Und wer schon an Weihnachten denkt, verschenkt mit DTM-Tickets nicht einfach Eintrittskarten, sondern ein rasantes Erlebnis voller Emotionen.

Die Highlights im September

31.08.2026

Die Tage werden kürzer, die Renntage am Nürburgring aber noch lange nicht. Im September präsentiert die Traditionsrennstrecke, die im kommenden Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, ein abwechslungsreiches Programm. Neben spannenden Karrierechancen abseits des Asphalts bei der Jobmesse powered by Nürburgring (11. – 12. September) warten actionreiche Motorsport-Wochenenden mit historischem Langstreckensport beim ADAC 1000km-Rennen (18. – 20. September), packender Zweirad-Action bei der EURO MOTO (04. – 06. September), qualmenden Reifen beim Nürburgring Drift Cup (04. – 06. September) und einem NLS-Doubleheader (12. – 13. September) in der Grünen Hölle. Informationen zu allen Veranstaltungen sowie Tickets gibt es hier auf unserer Website. EURO MOTO | 04. bis 06. September 2026Zweirad-Action auf der Sprintstrecke des Nürburgrings: Die EURO MOTO (ehemals IDM) geht in eine neue Ära und verspricht spektakuläre Schräglagen sowie Motorrad-Duelle auf höchstem Niveau. In den Klassen Superbike, Supersport und Sportbike fighten Europas Motorrad-Asse um jeden Zentimeter Asphalt. Das Event versteht sich als motorsportliches Familienfest: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre genießen freien Eintritt, Tagestickets für Erwachsene sind bereits ab 5,00 Euro (Freitag) bzw. 25,00 Euro (Samstag) erhältlich. Das Wochenendticket kostet 45,00 Euro. Nürburgring Drift Cup | 04. bis 06. September 2026 Zeitgleich zum Zweirad-Spektakel der EURO MOTO qualmen in der Müllenbachschleife wieder die Reifen. Beim Nürburgring Drift Cup stellt sich Europas Elite dem nächsten Wertungslauf. Nach freien Trainings am Freitag und der Qualifikation am Samstag gipfelt das Wochenende am Sonntag in den spektakulären „Twin-Battles“. Zwei bis zu 1.000 PS starke Drift-Boliden fliegen Tür an Tür über den tiefsten Teil des Grand-Prix-Kurses und versprechen packende Millimeterarbeit bei hohen Geschwindigkeiten. Tagestickets gibt es für 25,00 Euro, das Wochenendticket ist für 40,00 Euro zu haben. Jobmesse powered by Nürburgring | 11. bis 12. September 2026Am 11. und 12. September dreht sich im ring°boulevard jeweils von 10 bis 16 Uhr alles um Karriere, Ausbildung und berufliche Perspektiven. Mehr als 30 Aussteller präsentieren bei der Jobmesse powered by Nürburgring ihre vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten. Mit dabei sind Unternehmen und Institutionen aus unterschiedlichsten Branchen – darunter Bundespolizei, Bundeswehr, dm, Manthey, Köllemann, Schnorpfeil und Strabag. Eine große Jobwall zeigt zudem aktuelle Stellenausschreibungen der teilnehmenden Arbeitgeber. Am Freitag besuchen auch Klassen verschiedener Partnerschulen aus der Region die Messe. Der Eintritt zur Jobmesse ist frei. ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie | 12. bis 13. September 2026 Parallel zur Jobmesse wartet nebenan auf der Rennstrecke Langstrecken-Action im Doppelpack. Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie tritt zum Double-Header an: Zwei 4-Stunden-Rennen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen – jeweils eines am Samstag und Sonntag, mit mehr als 100 Rennwagen in verschiedensten Klassen. Tagestickets sind bereits ab 25,00 Euro erhältlich (Kinder bis einschließlich 14 Jahre frei) und beinhalten den Zugang zu den geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager sowie zum Pit- und Gridwalk. Wer das Wochenende exklusiv gestalten möchte, sichert sich ein RACE&LUNCH-Ticket ab 190,00 Euro oder die beliebten VIP-Pakete ab 285,00 Euro inklusive Bustour über die Strecke. ADAC 1000km-Rennen | 18. bis 20. September 2026 Es ist das PS-Wochenende einer wahren Motorsport-Ikone am Nürburgring: Das ADAC 1000km-Rennen. Gleich mehrere Rennen lassen auf dem Grand-Prix-Kurs und der Nordschleife die Herzen von Nostalgikern höherschlagen. Das Teilnehmerfeld reicht von Tourenwagen und Youngtimern der 60er-Jahre bis hin zu den Ikonen der frühen 2000er. Neben den Hauptläufen sorgen Rennen der Deutschen Historischen Langstreckenmeisterschaft (DHLM), die Tourenwagen Golden Ära oder der Porsche Transaxle Cup für spektakuläre Starterfelder. Der Grid Walk kurz vor dem Start sowie der freie Zugang zu allen Tribünen, Boxendach und Fahrerlager machen das Event hautnah erlebbar. Tagestickets im Vorverkauf starten ab 20,00 Euro (Kinder bis 15 Jahre frei), das Wochenend-Kombi-Ticket gibt es ab 35,00 Euro. VIP-Erlebnisse sind ab 290,00 Euro buchbar. Die Nürburgring-Highlights im September 2026:•    04. – 06. September: EURO MOTO•    04. – 06. September: Nürburgring Drift Cup •    05. September: RCN / GLP •    11. – 12. September: Jobmesse powered by Nürburgring•    12. – 13. September: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (Double-Header)•    18. – 20. September: ADAC 1000km-Rennen •    26. September: RCN / GLP

GT World bringt 28.000 Zuschauer an den Nürburgring

30.08.2026

Der Nürburgring bot an diesem Wochenende (28.–30. August) ein GT World Event, das in Erinnerung bleiben wird. Im Mittelpunkt stand der GT World Challenge powered by AWS Endurance Cup. Das traditionsreiche Event in der Eifel lockte 28.000 Zuschauer an, die ein abwechslungsreiches Programm auf der Strecke sowie zahlreiche Aktivitäten im geöffneten Fahrerlager erleben konnten. Am Sonntagnachmittag durften die Fans außerdem die Krönung der Champions miterleben: Mercedes-AMG Team Mann-Filter machte auf heimischem Boden den Gewinn des Endurance Cup perfekt. Platz vier reichte aus, um den Fahrertitel für Maro Engel, Lucas Auer und Luca Stolz endgültig abzusichern und ihren Status als Teil der Elite des internationalen GT-Sports zu untermauern. Der Star des dreistündigen Rennens war der #7 Comtoyou Racing Aston Martin, der das Geschehen von der ersten bis zur letzten Runde kontrollierte. Die belgische Mannschaft war mit dem Wissen an den Nürburgring gereist, dass ein Sieg notwendig war, um ihre Titelchancen am Leben zu halten. Ihr Fahrertrio Nicki Thiim, Marco Sørensen und Mattia Drudi setzte dies von der Pole-Position aus perfekt um.Für den Kampf um den Titel bis zum Finale in Portimão reichte es zwar nicht ganz, doch der Sieg war die verdiente Belohnung für eine makellose Leistung. Team WRT belegte mit seinem #32 BMW den zweiten Platz, gefolgt von Mercedes-AMG Team Verstappen Racing, das nur wenige Wochen nach seinem ersten Triumph im Sprint Cup erstmals ein Podium im Endurance Cup feierte. Tresor Attempto Racing sicherte sich den Sieg im Gold Cup, nachdem Dylan Pereira in der letzten Rennstunde die Führung in der Klasse übernommen hatte. Der #99 Audi war von Beginn an ein Faktor im Rennen, zunächst mit Alex Aka und anschließend mit Alex Frassineti am Steuer. Der Kampf um den Gold-Cup-Titel wird in Portimão entschieden, wobei noch mehrere Fahrerbesetzungen aussichtsreich im Rennen sind. Der Silver Cup ist entschieden. Team WRT machte mit seiner #30 BMW-Fahrerbesetzung aus Matisse Lismont, Ignacio Montenegro und Amaury Cordeel den Titel perfekt. Das Trio führte einen Großteil des Rennens, musste sich nach einer späten Aufholjagd von HRT Ford Racing jedoch mit Platz zwei zufriedengeben. Für den Mustang GT3 war es dank Eduardo Coseteng, Nicolas Baert und Niklas Kalus der erste Klassensieg in der GT World Challenge. Letzterer hinterließ bei seinem Seriendebüt einen starken Eindruck, als er das entscheidende Überholmanöver zum Sieg vollendete. Der #222 2 Seas Motorsport Mercedes-AMG gewann den Bronze Cup von der Pole-Position aus, verlor die Führung jedoch bereits beim Start und eroberte sie erst in der letzten Rennstunde zurück. Dasselbe Team hatte das Rennen bereits im vergangenen Jahr gewonnen, damals mit Charles Dawson am Steuer. Diesmal teilten sich Kiern Jewiss und Reece Barr das Siegerfahrzeug mit ihm.Auch der Teamtitel im Bronze Cup ist entschieden: Kessel Racing sicherte sich die Meisterschaft, nachdem der #74 Ferrari trotz einer Beteiligung an einem Zwischenfall in Kurve 1 als Dritter ins Ziel kam. Die Entscheidung im Kampf um den Fahrertitel fällt in Portimão. Neben der Action auf der Strecke gab es am Nürburgring zahlreiche weitere Aktivitäten für die Zuschauer. Bei den am Samstag und Sonntag angebotenen Pitwalks konnten sie den Teams und Fahrzeugen ganz nah kommen. Zudem bot eine Autogrammstunde vor dem Rennen mit dem kompletten Fahrerfeld die Gelegenheit, die Piloten persönlich zu treffen. Der BMW M3 Touring 24H, der bei den diesjährigen 24h Nürburgring zahlreiche Fans begeisterte, war im Fahrerlager ausgestellt, allerdings nicht nur als Ausstellungsstück. Am Samstag absolvierte das Fahrzeug Taxifahrten. Zwei glückliche Gewinner eines Gewinnspiels durften dabei neben BMW-Werksfahrer Max Hesse auf dem Beifahrersitz eine unvergessliche Fahrt erleben. Für zusätzliche Rennaction sorgten der Lamborghini Super Trofeo, die GT3 Revival Series und der Mazda MX-5 Cup Benelux. Zu den besonderen Geschichten des Wochenendes gehörte der Titelgewinn des ehemaligen GT World Challenge-Fahrers Jean-Luc Beaubelique. Der Franzose sicherte sich im Ferrari 458 den Pro-Am-Titel der GT3 Revival Series, mit demselben Fahrzeug, mit dem er 2013 den Klassensieg bei den CrowdStrike 24 Hours of Spa errungen hatte.

Entscheidende Phase der GT World Challenge powered by AWS am Nürburgring

24.08.2026

Die GT World Challenge powered by AWS kehrt an diesem Wochenende (28.–30. August) zurück. 55 Fahrzeuge kämpfen am Nürburgring um den Sieg. Die Eifelstrecke ist seit ihrem ersten Auftritt im Kalender 2012 zum 15. Mal Austragungsort eines GT World Challenge Events. Damit beginnt eine Serie von vier Läufen innerhalb von acht Wochen – jeweils zwei für den Sprint Cup und den Endurance Cup –, die Mitte Oktober mit dem Saisonfinale in Portimão endet. Doch möglicherweise müssen wir nicht so lange warten, bis die diesjährigen Endurance Cup Champions feststehen, denn mindestens ein Titel könnte bereits in Deutschland entschieden werden. Neben dem Hauptrennen erwartet die Fans ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit dem Lamborghini Super Trofeo, der GT3 Revival Series und dem Mazda MX-5 Cup Benelux. Auch abseits der Strecke gibt es für die Fans am legendären deutschen Austragungsort viel zu entdecken. Bei Pitwalks und einer Autogrammstunde können die Zuschauer die Fahrzeuge aus nächster Nähe erleben und die Fahrer treffen. Die Location ist schlichtweg spektakulär und verbindet eine traditionsreiche Motorsportkultur mit der beeindruckenden Landschaft der Eifel. RennvorschauDer Nürburgring ist für die GT World Challenge ein bekanntes Terrain. Tatsächlich hat – mit Ausnahme von Spa-Francorchamps – keine andere Rennstrecke mehr Events ausgetragen als die 5,1 Kilometer lange GP-Strecke. Das diesjährige Starterfeld mit 55 Fahrzeugen umfasst zehn Hersteller und markiert das erste Rennen des Endurance Cup, seit Ende Juni die CrowdStrike 24 Hours of Spa ausgetragen wurden. In den Ardennen war Porsche der große Gewinner, als Lionspeed GP sich von ganz hinten im Feld eindrucksvoll nach vorne kämpfte und den Sieg holte. Mercedes-AMG Team Mann-Filter belegte den zweiten Platz und erzielte damit nach Circuit Paul Ricard und Monza bereits das dritte Ergebnis dieser Art in ebenso vielen Endurance Cup Rennen. Damit befinden sich Maro Engel, Lucas Auer und Luca Stolz in einer Position, in der sie am Nürburgring zu Champions gekrönt werden können: Ein vierter Platz oder besser reicht unabhängig vom Abschneiden ihrer Konkurrenten zum Titelgewinn. Bei den Klassenkämpfen ist der Gold Cup vor dem Rennen in Deutschland am engsten umkämpft. Nur acht Punkte trennen Garage 59 (McLaren) von ROWE Racing (BMW). Team WRT (BMW) verfügt im Silver Cup über einen deutlichen Vorsprung und ist auf dem besten Weg, den Titel bereits einen Lauf vor Saisonende zu sichern. Kessel Racing (Ferrari) wiederum ist nach der maximalen Punktausbeute bei den CrowdStrike 24 Hours of Spa gut positioniert, um seinen Titel im Bronze Cup zu verteidigen. Die Teilnehmerliste findet ihr hier. Fan-AktivitätenDer Nürburgring gehört zu den berühmtesten und traditionsreichsten Austragungsorten im internationalen Motorsport. Für jeden Fan ist ein Besuch daher ein absolutes Muss. Die gesamte Region ist von Motorsportkultur geprägt: In fast jeder örtlichen Bar findet man Erinnerungsstücke aus dem Rennsport und zahlreiche Unternehmen haben einen direkten Bezug zum Motorsport. Auch landschaftlich hat die Region einiges zu bieten – von den grünen Bergen der Eifel bis zur imposanten Nürburg, die von der Rennstrecke aus zu sehen ist. Auch direkt an der Strecke gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Action hautnah zu erleben. Am Samstagabend um 17:55 Uhr erhalten die Zuschauer Zugang zur Boxengasse und können beobachten, wie die Teams ihre Boxenstopps trainieren. Am Sonntag findet zwischen 12:30 und 13:10 Uhr außerdem eine Autogrammstunde statt, gefolgt von einem Pitwalk zwischen 13:45 und 14:15 Uhr. Auf dem Gelände können die Fans zudem den BMW M3 Touring 24H bestaunen, der bei den diesjährigen Nürburgring 24 Hours zum Kultauto avancierte. An der Rennstrecke gibt es außerdem eine Reihe von Merchandise-Shops – sowohl moderne als auch Retro-Läden –, die eine große Auswahl an Souvenirs anbieten. Neben den üblichen Artikeln wie T-Shirts, Caps und Aufklebern gibt es auch außergewöhnlichere Erinnerungsstücke – darunter einen Toaster, der den Streckenverlauf der Nordschleife auf dem Toast hinterlässt! RahmenrennenWie immer gibt es am Nürburgring-Wochenende auch auf der Strecke jede Menge zusätzliche Action zu erleben. Der Lamborghini Super Trofeo kehrt aus seiner Sommerpause zurück. In der Pro-Wertung liegen nur neun Punkte zwischen den drei führenden Fahrerpaarungen. Silas Lovén Rytter und Patrik Fraboni (Oregon Team) führen mit sieben Punkten Vorsprung vor Kevin Gilardoni und Simone Iaquinta (DL Racing), während Nicholas Pujatti und Benedetto Strigano (Villorba Corse) weitere zwei Punkte dahinter liegen. Der Nürburgring ist zum 14. Mal Teil des Super Trofeo Kalenders und verspricht erneut zwei spannende Rennen. Die GT3 Revival Series feiert ihr Debüt am Nürburgring. Die in diesem Jahr ins Leben gerufene Serie bietet den frühen Generationen von GT3-Fahrzeugen eine neue Heimat und hat bereits große Starterfelder mit einigen ikonischen Fahrzeugen angezogen. Der Pro-Am-Titel könnte bereits in Deutschland entschieden werden: Jean-Luc Beaubelique steht kurz davor, mit seinem Ferrari 458 den Titel perfekt zu machen – einem Fahrzeug, das in seinem früheren Leben bereits Klassensieger bei den CrowdStrike 24 Hours of Spa war. Der Mazda MX-5 Cup Benelux komplettiert das Rahmenprogramm am Nürburgring. Die Markenserie nutzt die weltweit beliebte MX-5-Plattform und ist sowohl bei jungen Nachwuchsfahrern als auch bei erfahrenen Piloten beliebt. Der Nürburgring bildet die vierte von insgesamt sechs Veranstaltungen und ist die einzige außerhalb der Benelux-Region. Den vollständigen Zeitplan findet ihr hier. TicketsTickets gibt es am Freitag ab 10 €, während der Eintritt am Samstag 20 € und am Sonntag 30 € kostet. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Wochenendticket, das den Zugang an allen drei Tagen ermöglicht und 40 € kostet. Alle Tickets beinhalten den Zugang zum Fahrerlager und zu den Tribünen, außerdem sind verschiedene VIP-Angebote erhältlich. Alle Tickets gibt es hier. Kinder bis einschließlich 11 Jahre haben in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen freien Eintritt, während Besucher zwischen 12 und 17 Jahren einen ermäßigten Preis erhalten. Auch für Zuschauer, die einen bestimmten Grad der Behinderung erfüllen, gibt es Ermäßigungen. So könnt ihr zuschauenWer nicht an die Strecke kommen kann, kann die Rennen der GT World Challenge weltweit live auf dem GT World YouTube-Kanal verfolgen. Die Übertragung ist vollständig kostenlos und ermöglicht es den Fans, jede Sekunde der Action mitzuerleben – ganz egal, wo sie sich befinden. Die Live-Berichterstattung vom Nürburgring beginnt am Samstag um 10:50 Uhr mit dem ersten Freien Training. Am Sonntag folgen das Qualifying um 09:45 Uhr und das Hauptrennen um 15:00 Uhr. Auch die GT3 Revival Series wird live auf GT World übertragen.

Wittmann gewinnt fesselnden Eifel-Krimi und feiert 20. DTM-Sieg

16.08.2026

Nervenstark und taktisch clever: Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) machte am Sonntag auf dem Nürburgring seinen 20. DTM-Erfolg perfekt. Der 36-Jährige überzeugte mit frühen und schnellen Boxenstopps sowie sauberen Überholmanövern. Im letzten Drittel eines wilden Rennens übernahm der BMW-Pilot die Führung und sicherte sich seinen ersten DTM-Erfolg seit zwei Jahren. „Der 20. Sieg bedeutet mir enorm viel! In all meinen Jahren in der DTM habe ich viele Höhen und Tiefen erlebt. Es fühlt sich großartig an, aus eigener Kraft ganz vorne mitzufahren. Das Rennen verlief zeitweise chaotisch, aber ich habe einen kühlen Kopf bewahrt, auch wenn es hinten raus richtig eng wurde“, erklärte Wittmann. Tom Kalender (Hamm/Mercedes-AMG Team Landgraf) zeigte eine sensationelle Leistung: Der Youngster machte neun Plätze gut und feierte als Zweiter den ersten Podiumsplatz in seiner DTM-Karriere. Mit Rang drei verpasste Thomas Preining (A/Manthey) ganz knapp den Sprung an die Tabellenspitze und liegt nur noch einen Punkt hinter dem Führenden Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol). Der 40-Jährige schied nach einer Kollision in der ersten Runde aus und blieb damit erstmals seit 18 DTM-Rennen ohne Punkt. 81.000 Besucher erlebten ein heißes Rennwochenende auf dem Nürburgring – mit vielen Überholmanövern und harten Duellen. Keyfacts, Saisonrennen 12 von 16•    Pole-Position: Jules Gounon (Mercedes-AMG Team Mann-Filter, Mercedes-AMG GT3 Evo #48), 1:25,062 Minuten•    Sieger: Marco Wittmann (Schubert Motorsport, BMW M4 GT3 R #11)•    Schnellste Runde: Finn Wiebelhaus (HRT Ford Racing, Ford Mustang GT3 #64), 1:25,988 Minuten Kurz nach dem Start zum zwölften DTM-Meisterschaftslauf kam es auf dem Nürburgring in der ersten Kurve zu einer Kollision – das Safety-Car musste ausrücken. Spitzenreiter Engel musste seinen Mercedes-AMG GT3 ebenso abstellen wie der Markenkollege Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der damit in der Tabelle auf Rang vier zurückfiel. Auch für Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) war das Rennen beendet. Nach dem Re-Start führte Pole-Setter Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) vor Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) und Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing). Wittmann hatte sich um eine Position auf Rang vier verbessert und übernahm nach einem frühen Boxenstopp Platz zwei hinter Gounon. Dörr schied mit einem falsch montierten Hinterreifen aus, Cairoli fiel nach einem schwachen Pflichtstopp weit zurück. Davon profitierte auch Preining, der auf Platz drei vorrückte. Kurz darauf übernahm Wittmann im BMW M4 GT3 Evo die Führung, da Gounon wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse eine Penalty-Lap absolvieren musste und viele Plätze verlor. Nach dem zweiten Reifenwechsel verteidigten Wittmann und Preining ihre Positionen. Kalender setzte dagegen auf einen späten Stopp und kam mit frischen Pirelli-Slicks als Fünfter zurück auf die Strecke. Mit gekonnten Überholmanövern kämpfte sich der 18-Jährige auf Rang drei vor. Schließlich attackierte der Mercedes-AMG-Pilot Preining und zog eine Runde vor Schluss am Österreicher vorbei. Kalender schloss sogar noch zu dem führenden Wittmann auf – doch der überquerte nach 39 turbulenten Runden als Erster die Ziellinie.  Hinter Wittmann, Kalender und Preining folgten Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) und Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) im Lamborghini Temerario GT3 auf den Rängen vier und fünf. Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) belegte in einem weiteren Lamborghini Platz sechs. Aston-Martin-Werksfahrer Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) schob sich als Siebter auf Rang drei in der Gesamtwertung vor. Timo Glock (Kreuzlingen) positionierte den zweiten McLaren 720S GT3 Evo von Dörr Motorsport auf Platz acht. Marco Mapelli (I/Red Bull Team Abt) folgte als Neunter vor Porsche-Pilot Bastian Buus (DK/Land-Motorsport). Tom Kalender: „Als ich nach der Siegerehrung zu meinem Team gelaufen bin, habe ich so viele glückliche Gesichter gesehen wie noch nie. In nur vier Jahren habe ich es vom Kartsport bis aufs Podium in der DTM geschafft. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Nach meinem Ausfall am Samstag hatte ich noch einen frischen Satz Reifen in der Hinterhand. Das hat mir im Duell mit Thomas Preining natürlich geholfen.“ Thomas Preining: „Ein super Heimrennen fürs Team! Beim Start hatte ich riesiges Glück, dass ich der Kollision der Fahrzeuge neben mir gerade noch ausweichen konnte. Ich hätte den zweiten Platz gern ins Ziel gebracht und habe alles gegeben, aber Tom Kalender war einfach nicht zu halten. In der Meisterschaft sind wir jetzt voll im Titelkampf angekommen und das haben wir uns hart erarbeitet.“ Ergebnis, 12. Meisterschaftslauf1. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport)2. Tom Kalender (D/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0,517 Sekunden3. Thomas Preining (A/Manthey), +0,918 Sekunden4. Arjun Maini (IND/HRT Ford Performance), +2,571 Sekunden5. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT), +3,112 Sekunden Das komplette Ergebnis gibt es auf hier.

Ferrari furioso am Nürburgring: Cairoli feiert dritten DTM-Sieg

15.08.2026

Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) hat am Samstag den elften DTM-Meisterschaftslauf auf dem Nürburgring souverän gewonnen. Der Ferrari-Pilot kontrollierte bei hochsommerlichen Temperaturen als Pole-Setter das Feld und wurde nach 39 Runden mit einem Vorsprung von knapp zehn Sekunden als Erster abgewunken. „Dieser Sieg fühlt sich nach zuletzt eher enttäuschenden Wochenenden überragend an. Unser Team hat in der vergangenen Woche einen mega Job gemacht und alles dafür getan, dass wir wieder in die Erfolgsspur kommen. Das hat sich voll ausgezahlt. Erst die Pole-Position, dann der Sieg und die schnellste Rennrunde – das Fahrzeug war einfach eine Rakete“, freute sich Cairoli, der als DTM-Debütant bereits drei Erfolge auf dem Konto hat. Porsche-Pilot Thomas Preining (A) wurde auf dem Heimkurs seines Teams Manthey Zweiter. Der dritte Platz ging an Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Keyfacts, Saisonrennen 11 von 16•    Pole-Position: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14), 1:25,345 Minuten•    Sieger: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14)•    Schnellste Runde: Matteo Cairoli (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 Evo #14), 1:26,031 Minuten Pole-Setter Cairoli behauptete nach einem perfekten Start die Führung vor Preining. Dahinter übernahm Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) Rang drei vor Wittmann und Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), der zwei Positionen verlor. Während es im Feld zu teilweise harten Duellen kam, blieben die Abstände der ersten Fünf konstant. Der 30-jährige Cairoli hatte bis zum Pflicht-Boxenstopp einen Vorsprung von über drei Sekunden herausgefahren und ging nach einem schnellen Reifenwechsel wieder als Erster auf die Strecke. Preining hatte eine Runde zuvor neue Pirelli-Slicks aufziehen lassen und verkürzte mit seinem Porsche 911 GT3 R den Rückstand auf den Italiener, kam aber nicht in Schlagdistanz. Wittmann konnte nach einem frühen Boxenstopp an Dörr vorbeiziehen, Auer blieb Fünfter. Während Cairoli in der Folge seinen Vorsprung immer weiter ausbaute, schloss Dörr zu Wittmann auf, konnte den erfahrenen Fürther jedoch nicht gefährden. Der Ferrari-Pilot machte schließlich mit großem Abstand seinen dritten Erfolg perfekt und hat damit so viele Saisonsiege auf dem Konto wie kein anderer DTM-Fahrer. Durch Rang zwei rückte Preining auch in der Gesamtwertung auf die zweite Position vor. Wittmann und Dörr folgten auf den Plätzen drei und vier. Auer belegte Rang fünf und blieb damit Tabellendritter. Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) hielt sich taktisch klug aus harten Zweikämpfen heraus und behauptete mit Platz sechs die Führung in der Fahrerwertung. Bester Lamborghini-Fahrer war Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) als Siebter. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) wurde auf Position acht gewertet. Ricardo Feller (CH) beendete den elften Saisonlauf im zweiten Porsche 911 GT3 R von Manthey auf Rang neun. Bastian Buus (DK) komplettierte im Neunelfer von Land-Motorsport die Top Ten. Thomas Preining: „Ein super Rennen von uns! Wichtig war, dass ich beim Start meinen zweiten Platz verteidigen konnte. Matteo Cairoli war einfach zu schnell, um ihn ernsthaft unter Druck zu setzen. Die 20 Punkte sind wichtig für die Meisterschaft, genauso müssen wir am Sonntag weitermachen. Ich fahre schon so viele Jahre für Manthey, dass sich das Nürburgring-Wochenende für mich als Österreicher schon wie ein Heimspiel anfühlt.“ Marco Wittmann: „Der Nürburgring ist eine Strecke, die mir einfach gut liegt. Seit der ersten Trainingssession am Freitag sind wir vorne dabei und mussten übers Wochenende keine großen Setup-Anpassungen vornehmen. Das gibt dir als Fahrer das nötige Selbstvertrauen, was du in einem DTM-Rennen brauchst. In den letzten Runden musste ich viel in den Rückspiegel gucken, umso glücklicher bin ich über das Ergebnis.“ Ergebnis, 11. Meisterschaftslauf1. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing)2. Thomas Preining (A/Manthey), +9,973 Sekunden3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +13,756 Sekunden4. Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), +14,569 Sekunden5. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +15,373 Sekunden Das komplette Ergebnis gibt es hier. 

Vor 50 Jahren: Der Unfall von Niki Lauda

01.08.2026

Ein Jahr vor seinem 100. Geburtstag ist der Nürburgring eine vielfältige Eventlocation, an der neben spannendem Motorsport eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen stattfindet. Die Ursprünge der Entwicklung zum Nürburgring von heute, bestehend aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife, liegen über 50 Jahre zurück. Im Zentrum der Geschehnisse in den 1970er Jahren steht ein Mann, dessen Unfall auf der Nordschleife sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt: Niki Lauda. Während der sogenannten „Goldenen Zeit des Motorsports“ in den 1950er und 1960er Jahren waren Autorennen um ein Vielfaches gefährlicher als heute. Nach einer Reihe von tragischen Unfällen auf den Rennstrecken dieser Welt entwickelten die Fahrer ein neues Bewusstsein für ihre Gesundheit. Daraus entfachte Ende der 1960er eine Diskussion um Sicherheit im Motorsport, welche vor allem den 22,835 Kilometer langen Nürburgring betraf. Zu unsicher, zu gefährlich, in vielerlei Hinsicht nicht mehr zeitgemäß – so das Urteil vieler Rennfahrer. Der Boykott der Eifelrennbahn seitens der Formel 1 im Jahr 1970 führte zu umfangreichen Sicherheitsumbauten, gestaffelt über mehrere Jahre, während derer sich das Bild des Nürburgrings grundlegend wandelte. Die Formel 1 sah die Umbauten im Jahr darauf als ausreichend an kehrte wieder in die Eifel zurück, vorläufig für zwei mal drei Jahre. Auch wenn es trotz der Sicherheitsmaßnahmen immer wieder zu teils schweren Unfällen kam, reiste die Königsklasse auch im Sommer 1976 wieder an den Nürburgring – durch den auslaufenden Vertrag zum vorerst letzten Lauf auf der Eifelrennbahn. Trotz der umfangreichen Verbesserungen wurden im Vorfeld dieser Veranstaltung jedoch wiederum Stimmen laut, vor allem die von Niki Lauda, dass die Kombination aus Nordschleife und Formel 1 schlichtweg zu gefährlich sei und von einem Start abgesehen werden sollte. Bekanntermaßen fand der Große Preis des Jahres 1976 trotzdem wie vorgesehen statt. In der zweiten Runde dieses Rennens verlor jedoch ausgerechnet der Österreicher, der am Rennwochenende von vielen Fans für seine Aussagen gegen den Nürburgring angefeindet wurde, in der Linkskurve am Abschnitt Bergwerk die Kontrolle über seinen Ferrari 312T2. Der Wagen durchbrach die Fangzäune, schlug in die Böschung ein und wurde brennend auf die Strecke zurückgeschleudert. Weitere Fahrzeuge konnten nicht mehr ausweichen, Lauda saß bewusstlos im brennenden Ferrari und überlebte nur durch die erfolgreichen Rettungsversuche einiger Fahrerkollegen. Hierdurch wurde auch den Befürtwortern des Nürburgrings klar, dass es neue Lösungsansätze brauchte. Auch wenn das Rennen später neu gestartet wurde, markiert der 01. August 1976 einen Wendepunkt in der langen Geschichte des Nürburgring. Dass die Formel 1 zurückkehren würde, erschien nach dem Rennen unter dem Eindruck des Geschehenen als ausgeschlossen. Lauda, der sich zwar gegen einen Großen Preis mit Formel-1-Wagen auf dem Nürburgring ausgesprochen hatte, die Strecke an sich aber nicht ablehnte, kämpfte sich in den folgenden Wochen trotz schwerster Verletzungen in den Rennwagen zurück und verpasste die Weltmeisterschaft des Jahres 1976 nur knapp. In der Betrachtung der Ereignisse des Sommers 1976 wird oft behauptet, dass Laudas Unfall der hauptsächliche und alleinige Grund für das Aus der Nordschleife als Austragungsort des Großen Preises von Deutschland war. Vorwürfe von vielen Seiten kamen auf, dass Lauda der „Totengräber der Formel 1 auf der Nordschleife“ sei. Die finale Entscheidung hierzu wurde allerdings nicht direkt nach dem Rennen im August 1976 getroffen. Erst im März 1977 wurde, nachdem viele Faktoren betrachtet wurden, im Rahmen einer Streckenbegehung von den Fahrervertretern der Formel 1 entschieden, dass auf der Nordschleife keine Rennen der Königsklasse mehr stattfinden würden. Den Wegfall der Formel 1 am Nürburgring Mitte der 1970er Jahre der Person Lauda anzulasten, wäre folglich ebenso falsch wie zu behaupten, er habe mit seiner Haltung dem Nürburgring langfristig geschadet. Vielmehr lässt sich sagen, dass durch das Fernbleiben der wichtigsten Sportveranstaltung des Landes sowie durch die mahnenden Worte des Österreichers ein Denkprozess Fahrt aufnahm, an dessen Ende die Entscheidung stand, die Grand-Prix-Strecke zu bauen. Dieser neue, deutlich kürzere und allem voran auf Sicherheit ausgelegte Kurs sollte die Zukunft des Nürburgrings und damit auch die Zukunft einer ganzen Region sichern. Im November 1981 begannen die Bauarbeiten, im Mai 1984 wurde die neue Strecke eröffnet. Der damals noch deutlich weniger bekannte Ayrton Senna gewann das Eröffnungsrennen, an dem neben einigen Formel-1-Weltmeistern auch Lauda selbst, voll des Lobes für den neuen Kurs, teilnahm. Die Grand-Prix-Strecke stellt seit Mitte der 1980er Jahre einen wichtigen Faktor für die Zukunft des Nürburgrings dar. Bei der Entwicklung der Sicherheit auf der neuen Strecke hatte ein Mann mitgewirkt, von dem es viele wohl nicht erwartet hätten: Niki Lauda. Nachdem er Mitte der 1970er durch seine Stimme auf Missstände an der Nordschleife aufmerksam machte, nutzte er nun seine Erfahrung, um den Nürburgring weiterzuentwickeln. Auch wenn ihn diese Strecke für sein Leben gezeichnet hatte, hat Lauda, verstorben im Jahr 2019, in vielerlei Hinsicht zur Zukunftssicherung des Nürburgrings beigetragen. Das Erbe seiner Person hinsichtlich des Nürburgrings ist der Wandel, den er angestoßen hat – und dieser Wandel hat dazu beigetragen, den Nürburgring zu dem zu machen, was er heute ist: Der Welt schönste Rennstrecke, die auch im 99. Jahr ihres Bestehens unzählige Fans aus aller Welt in die Eifel zieht.