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11 März, Mittwoch

Die Saison startet: Premieren, Klassiker und die volle Ring-Vielfalt

Wenn im März die ersten Motoren aufheulen, beginnt am Nürburgring mehr als nur eine neue Rennsaison. Es startet ein Jahr, das die ganze Bandbreite der legendären Event-Location widerspiegelt: hochkarätiger internationaler Motorsport, publikumsnahe Serien auf der Nordschleife, Festivals, Community-Events, Familienformate und Mitmachangebote. Rund 60 Veranstaltungen machen den Nürburgring 2026...
Die Saison startet: Premieren, Klassiker und die volle Ring-Vielfalt

11.03.2026

Wenn im März die ersten Motoren aufheulen, beginnt am Nürburgring mehr als nur eine neue Rennsaison. Es startet ein Jahr, das die ganze Bandbreite der legendären Event-Location widerspiegelt: hochkarätiger internationaler Motorsport, publikumsnahe Serien auf der Nordschleife, Festivals, Community-Events, Familienformate und Mitmachangebote. Rund 60 Veranstaltungen machen den Nürburgring 2026 von Frühjahr bis tief in den Herbst hinein zum Treffpunkt für Fans aus aller Welt – und zu einem starken Impulsgeber für die Region. Zu den prägenden Höhepunkten im Kalender zählen traditionsreiche Publikumsmagnete wie die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, die DTM, Rock am Ring, der Int. ADAC Truck-Grand-Prix sowie der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix. Sie stehen für volle Tribünen, volle Campingplätze und eine Atmosphäre, die es so nur in der Eifel gibt. Zwischen März und Oktober wechseln sich diese Großereignisse mit einer Vielzahl weiterer Formate ab – vom internationalen GT-Sport bis zur nahbaren Nordschleifen-Action. Die Nordschleife als HerzstückAls weltweit bekanntes Markenzeichen bildet die legendäre Nordschleife auch 2026 den Prüfstein für fahrerische Höchstleistung. Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie, die RCN Rundstrecken-Challenge und die GLP Gleichmäßigkeitsprüfung sorgen über das gesamte Jahr hinweg für Rennsport zum Anfassen. Hier erleben Fans packende Duelle, offenes Fahrerlager und Motorsport, der greifbar bleibt. Höhepunkt ist das 24h-Wochenende im Mai, wenn mehr als 100 Fahrzeuge zur Jagd durch die „Grüne Hölle“ starten und zehntausende Fans entlang der Strecke campieren. Kaum ein anderes Rennen verbindet sportliche Höchstleistung und leidenschaftliche Fankultur so intensiv. Neue Impulse im internationalen Rennkalender2026 setzt der Nürburgring gezielte Akzente: Erstmals gastiert die MICHELIN 12H Nürburgring in der Eifel. Die Premiere im Rahmen der Michelin 24H SERIES erweitert das internationale Langstreckenportfolio und unterstreicht die Bedeutung des Standorts im globalen GT-Sport. Auch im Zweiradbereich beginnt ein neues Kapitel: Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft tritt künftig unter dem Namen EURO MOTO an. Mit neuem Auftritt und geschärftem Profil positioniert sich die Serie neu – und ist das Aushängeschild für den Motorradrennsport auf der Grand-Prix-Strecke.  Ergänzt wird das internationale Programm durch Formate mit hochwertigem GT-Sport wie die DTM, GT World Challenge oder das ADAC Racing Weekend – ein dichtes Spektrum aus Markenvielfalt, Nachwuchsförderung und Spitzenmotorsport. Wer es gerne eine Nummer größer mag, kann beim Int. ADAC Truck-Grand-Prix die rund 1000 PS starken Racetrucks bewundern. Festival und buntes Fahrerlager inklusive. Ein fester Bestandteil der Saison bleibt zudem der historische Motorsport. Mit der ADAC Nürburgring Classic, dem BELMOT Oldtimer-Grand-Prix sowie dem traditionsreichen ADAC 1.000km Rennen schlägt der Nürburgring auch 2026 die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Historische Formelwagen, Tourenwagen-Ikonen und Langstreckenklassiker erinnern daran, dass hier seit 1927 Motorsportgeschichte geschrieben wird – lebendig, laut und mit unverwechselbarem Charakter. Festival, Szene, CommunityDer Nürburgring ist jedoch weit mehr als Rennsport. Wenn im Juni beim ausverkauften Rock am Ring rund 90.000 Musikfans die Eifel in ein Festivalmeer verwandeln, zeigt sich eine andere Facette des Areals. Events wie der Nürburgring Drift Cup, GRIP – Das Motorevent oder Rad am Ring verbinden Szene, Mitmachcharakter und Leidenschaft für Mobilität in all ihren Formen. Hier gibt es ebenfalls eine Premiere: Mit der Low Scty PS Arena feiert ein Community-Event am Nürburgring Premiere, welches in Österreich bereits zu einer echten Event-Größe mit tausenden Fans herangewachsen ist. Hinzu kommen Indoor-Highlights in der ring°arena und im ring°boulevard – von Darts am Ring bis zum größte E-Darts-Turnier Europas (DLMM) und von Jobmesse bis zum beliebten Familientag. Diese Mischung aus Spitzensport, Entertainment und Community-Formaten macht die Saison 2026 zu einem vielseitigen Erlebnis für unterschiedlichste Zielgruppen – vom eingefleischten Motorsportfan bis zum Familienausflug. Mehr als ZuschauenUnd auch abseits der Großevents bleibt der Ring erlebbar: An weit über 100 Tagen öffnen Nordschleife und Grand-Prix-Strecke für Touristenfahrten, After-Work-Classics oder den Rad- und Lauftreff ihre Schranken. Hier wird aus dem Zuschauer der Akteur – ein Angebot, das den Nürburgring Jahr für Jahr neu erlebbar macht. Mit etablierten Klassikern, internationalen Premieren und einer klaren Vielfalt startet der Nürburgring in eine Saison, die Tradition und Zukunft gleichermaßen verbindet. 2026 verspricht einmal mehr ein Jahr voller Emotionen, Geschwindigkeit und unvergesslicher Momente.

Verstappen startet bei den 24h Nürburgring – spezielles Ticketangebot für Oranje-Fans geplant

09.03.2026

Max Verstappen wird 2026 erstmals bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring an den Start gehen. Der Niederländer, der sich mit vier Formel-1-Weltmeistertiteln in den Jahren 2021 bis 2024 längst einen festen Platz in der Motorsportgeschichte gesichert hat, stellt sich damit der wohl größten Herausforderung des internationalen Langstreckensports: der Nürburgring-Nordschleife. Der prominente Neuzugang im Starterfeld tritt im Mercedes-AMG Team Verstappen Racing gemeinsam mit Lucas Auer (AUT), Jules Gounon (FRA) und Daniel Juncadella (ESP) auf einem Mercedes-AMG GT3 an. Darauf hat sich Verstappen seit dem vergangenen Jahr gezielt vorbereitet und systematisch an den Voraussetzungen für einen Start gearbeitet – unter anderem mit Einsätzen auf der Nordschleife und intensiver Vorbereitung im SimRacing. Auch den Fans des in seiner Heimat als Volksheld verehrten Champions rollen die 24h Nürburgring den roten Teppich aus: Für sie ist ein spezielles Ticketangebot in Planung, dessen exklusive Angebote in Kürze vorgestellt werden. Der Niederländer gilt seit Jahren als ausgewiesener Nordschleifen-Enthusiast. Neben seiner realen Fahrpraxis in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) hat er sich auch im SimRacing im Rahmen der digitalen NLS intensiv mit der Strecke und dem Multi-Class-Racing beschäftigt. „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht“, freut sich Verstappen, der vor dem 24h-Einsatz auch bei NLS2 antreten will. „Die 24h Nürburgring stehen schon seit langem auf meiner Wunschliste, daher bin ich sehr begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können. Letztes Jahr habe ich meine DMSB-Lizenz für die Nordschleife erhalten und konnte an NLS9 teilnehmen, wo wir gewonnen haben. Diese Vorbereitung ist sehr wertvoll, da wir viel gelernt haben, was wir in unser diesjähriges Programm einfließen lassen können. Mit Dani, Jules und Lucas haben wir eine starke Besetzung und erhalten großartige Unterstützung von Red Bull und Mercedes-AMG Motorsport. Jetzt geht es darum, die richtigen Vorbereitungen vor den Events zu treffen, damit wir in den Rennen alles aus uns herausholen können.“ Konsequente Vorbereitung auf den 24h-StartFür die Veranstalter ist Verstappen zunächst einmal vor allem eines: ein Teilnehmer wie alle anderen, der unabhängig von Name und Renommee seine Tauglichkeit für die herausforderndste Rennstrecke der Welt unter Beweis stellen musste. Walter Hornung, Rennleiter der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, betont: „Wir freuen uns, dass Max Verstappen bei den 24h Nürburgring antritt. Er ist – wie wohl alle Starter quer durch die verschiedenen Fahrzeugklassen – der Faszination dieser besonderen Rennstrecke verfallen. Dass er seinen Start ernst nimmt und unglaublich professionell angeht, zeigt schon seine intensive Vorbereitung. Er hat ohne Sonderbehandlung den normalen Qualifikationsprozess durchlaufen, sich mit Einsätzen auf der Nordschleife vorbereitet, das obligatorische E-Learning absolviert und sich mit unzähligen SimRacing-Runden intensiv mit der Strecke beschäftigt. Wir als Organisatoren sind genauso gespannt wie unzählige Fans rund um den Globus, wie gut ihm der Umstieg vom Formel-1-Boliden in die in diesem Jahr besonders heiß umkämpfte GT3-Klasse auf der härtesten Rennstrecke der Welt gelingen wird. Die Nordschleife ist die ultimative Herausforderung des Motorsports – Max nimmt sie an!“ Start im Mercedes-AMG GT3Bei seinem ersten Start bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird Verstappen in einem Mercedes-AMG GT3 antreten. Das Fahrzeug ist eines der beiden Autos des Performance-Aufgebots von Mercedes-AMG. Die beiden von Winward Racing eingesetzten GT3 gehen als Mercedes-AMG Team RAVENOL sowie unter der Verstappen-Bewerbung an den Start. Auch das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer #80 ist mit Maro Engel (GER), Maxime Martin (BEL), Fabian Schiller und Luca Stolz (beide GER) extrem stark besetzt. Formel-1-Vierfach-Champion Verstappen hat mit Auer, Gounon und Juncadella exzellente Teamkollegen an seiner Seite, die ebenfalls aus dem Performance-Kader von Mercedes-AMG stammen. Die #3 auf dem Startnummernhalter entspricht seiner aktuellen Formel-1-Startnummer im Team Oracle Red Bull Racing. Die beiden GT3 bilden damit die Speerspitze des Aufgebots von Mercedes-AMG, das durch AMG-Kundensportteams ergänzt werden wird. Sichere Dir jetzt Dein Event- oder VIP-Ticket!

Maximale Action und qualmende Reifen: Der Nürburgring Drift Cup 2026 verspricht neue Superlative 

08.03.2026

Die Motoren starten, die Reifen qualmen, der Adrenalinspiegel steigt: Der Nürburgring Drift Cup 2026 von Skylimit Events steht in den Startlöchern und verspricht eine Saison mit riesigem Interesse der Fans. Mit einem hochkarätigen internationalen Starterfeld, das sich durch spektakuläre Side-by-Side-Battles und präzises Tandem-Drifting auszeichnen wird, erwartet Zuschauer, Fahrer und Teams ein Jahr der Extraklasse. Die Drift-Piloten werden auf technisch anspruchsvollen High-Speed-Layouts alles geben, um die Clip-Points perfekt zu treffen und sich den prestigeträchtigen Titel zu holen.  Die Saison 2026 legt den Fokus auf die sportliche Herausforderung und die Qualität der Drift-Action. Die Kombination aus intensivem Wettbewerb, internationalen Top-Fahrern und  dem einzigartigen Flair der Nordschleife macht den Nürburgring Drift Cup zu einem der populärsten Meisterschaften in der europäischen Drift-Welt.  Drei Runden pure Leidenschaft: Der Terminkalender 2026 Die Meisterschaft wird in drei intensiven Runden ausgetragen, die den Fahrern alles abverlangen. Fans können die Läufe live vor Ort oder im YouTube-Livestream verfolgen. ● Runde 1: 24. bis 26. April ● Runde 2: 31. Juli bis 2. August ● Runde 3: 4. bis 6. September  Die drei Hauptläufe der Saison 2026 versprechen packende Action und Adrenalin pur. Die erste Runde findet vom 24. bis 26. April statt, gefolgt von der zweiten Runde vom 31. Juli bis zum 2. August. Das Saisonfinale bildet die dritte Runde vom 4. bis 6. September, bei der die Meistertitel vergeben werden. Einen besonderen Höhepunkt markiert der 15. Mai: Am Vorabend des legendären 24 Stunden-Rennens am Nürburgring verwandelt die Falken Drift Show die Rennstrecke in ein Tollhaus aus Speed und Style – ein absolutes Muss für jeden Motorsport-Fan, das atemberaubende Drifteinlagen und spektakuläre Manöver garantiert.  Internationales Spektakel und große Namen mit 180 km/h Bereits der Saisonauftakt im April setzt neue Maßstäbe. Durch die Kooperation mit der europäischen Serie „Drift Kings“ wird ein beeindruckendes Feld erwartet – 2025 waren es schon über 80 Piloten aus 19 Nationen. Sicher: Die Meister der Saison 2025 planen, in der neuen Saison ihre Titel zu verteidigen – die Einschreibung ist geöffnet.  Gefahren wird auf der ikonischen Müllenbachschleife. Während in den ersten beiden Runden das klassische Layout mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern pro Stunde im „Schumacher S“ und engen Drifts durch „Klein Monaco“ gefahren wird, wartet im Finale eine besondere Herausforderung: Ein spezielles Layout fordert die Stars der Drift-Szene bei 170 Kilometern pro Stunde und präzisen Schaltvorgängen vom fünften bis in den zweiten Gang – pure Fahrzeugbeherrschung am Limit.   Beim Finale der dritten Runde starten die Fahrer auf dem Streckenabschnitt zwischen der Ford-Kurve und der Goodyear-Kehre. Die Fahrzeuge erreichen bis zu 170 Kilometer pro Stunde, bevor sie nach zwei „Flicks“ und einem „Big-Entry“ in die Kehre einfahren. Am Ende der Kehre befindet sich ein Wendepunkt, was bedeutet, dass die Fahrzeuge in der Goodyear-Kehre vom fünften in den vierten Gang schalten müssen, für die Haarnadel in den zweiten Gang gehen und dann wieder auf den vierten Gang beschleunigen müssen, ohne den Driftwinkel zu verlieren.  Chancen für Profis und Aufsteiger Um sowohl etablierten Top-Piloten als auch aufstrebenden Talenten eine Bühne zu bieten, ist das Feld in zwei Kategorien unterteilt: ● PRO: Die Königsklasse für erfahrene Piloten und leistungsstarke Boliden. ● CLUB: Die ideale Plattform für Fahrzeuge mit begrenzter Reifenbreite und Fahrer, die wertvolle Wettkampferfahrung sammeln wollen. (Wenn die Drift Kings dabei sind, ist die PRO2 das Äquivalent der CLUB.)  Zusätzlich fördert die Serie die fahrerische Entwicklung durch integrierte Driftschool Einheiten an den Freitagen sowie monatliche Testtage in Zolder (Belgien) und Meppen (Deutschland).  Das Format: Nervenkitzel im K.o.-System Spannung ist bis zur letzten Sekunde garantiert. Nach dem Qualifying am Samstag treten am Sonntag die besten 32 Fahrer jeder Klasse im direkten Duell („Battles“) gegeneinander an. In diesem K.o.-System müssen die Fahrer in der Rolle des „Leaders“ die ideale Linie vorgeben und als „Chaser“ den Kontrahenten mit maximalem Druck verfolgen. Eine Jury entscheidet über Sieg und Niederlage bei einem Drift-Rennen basierend auf vier Kriterien: Tempo, Linienwahl, Winkel des Drifts und individueller Stil. Hohe Geschwindigkeit ist wie im klassischen Motorsport entscheidend, wobei die Fahrer jedoch die vorgegebene Ideallinie der Jury einhalten müssen, um gute Bewertungen zu erzielen. Der Chaser muss dem Leader nicht nur auf den Fersen bleiben, sondern auch durch seine aggressive Fahrweise beeindrucken.Neben den Podiumsplätzen werden auch Sonderpreise wie der „Best Chase-Run“ oder der „Most Exciting Driver“ vergeben. Die Saison 2026 wird mehr als nur eine Meisterschaft – sie ist eine Prüfung für Präzision, Mut und die pure Leidenschaft am Motorsport.  Das sagen die Top-Fahrer PRO-Champion Archie Hamer:  "2025 war der Wahnsinn! Wir hatten viele spannende, verrückte Momente, sicherten uns aber am Ende den Sieg mit einem sauberen Durchmarsch in der letzten Runde. Ich kann allen Organisatoren nicht genug danken – die Meisterschaft war das ganze Jahr über gut organisiert, und ich habe nicht eine Beschwerde. Ihr solltet dieses Jahr nicht verpassen, denn es wird noch heißer hergehen als letztes." CLUB-Champion Jack Gregory: "Wir starteten 2025 mit der Einstellung, es einfach zu versuchen. Es war unser erster Versuch im kompetitiven Driften, obwohl wir schon auf der höchsten Stufe von Drift-Demos in Großbritannien dabei waren. Archie Harmer, mein Teamkollege, überredete mich, bei Runde 1 dabei zu sein, in der Hoffnung, dass wir zu den 24-Stunden-Rennen-Demos eingeladen würden. Wir hatten nicht erwartet, Runde 1 als der Mann zu verlassen, den es zu schlagen galt. Es war ein super surreales Gefühl für uns und wir hatten sicherlich nicht vor, die Meisterschaft zu gewinnen, aber es hat sich gelohnt, die Fans und die neuen Gesichter, die wir unterwegs getroffen haben, werde ich nie vergessen."CLUB-Champion Jack Gregory: "Andy [Jaenen] und sein Team sind großartig, einschließlich des Teams an der Strecke, sie verdienen einen riesigen Schulterklopfer! Die Meisterschaft läuft wie ein Uhrwerk und es ist toll zu sehen. Mein Team und ich haben jeden Moment geliebt, und es sind Momente, die wir alle sehr in unseren Herzen schätzen. Unser Höhepunkt war definitiv Runde 1, wir hatten überhaupt keinen Stress, wir fühlten uns wie die Außenseiter, also hatten wir viel Spaß damit, das kann ich von Runde 2 oder 3 nicht sagen, da ich ein massives Ziel auf meinem Rücken hatte. Insgesamt war die Erfahrung großartig, ich würde die Meisterschaft jedem empfehlen, die Teams, die Fahrer, die Mitarbeiter sind alle so tolle Leute." PRO-Vitzemeisterin Denise Ritzmann: "Für mich ist der Drift Cup wie nach Hause kommen und eine zweite Familie. Ich fahre den Drift Cup, seit es ihn gibt, und möchte ihn auch nicht missen. Familiär, perfekte Organisation, und sie lassen sich immer etwas Neues einfallen, wie andere Layouts. Auch Benni als Sprecher ist lustig, und die Zuschauer werden mit einbezogen. Die Zuschauer sollten kommen, weil sie selbst in einer riesengroßen Familie aufgenommen werden. Ich freue mich darauf, meine zweite Familie im April wieder bei mir zu haben."  Fachkompetenz am Kampfrichterturm: Die Jury der Legenden  Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der fachlichen Bewertung der Läufe. Wir freuen uns, eine Jury präsentieren zu dürfen, die an Erfahrung kaum zu überbieten ist: ● Martin Reinsch (D): Als Urgestein der deutschen Drift-Szene und Pionier der ersten Stunde bringt er unschätzbares Wissen über Technik und Linienwahl ein. ● Jo Lammens (B): Der erste belgische Drift-Meister von 2006 begleitet die gesamte Meisterschaft und wird mit seinem geschulten Auge für Präzision über Sieg oder Niederlage entscheiden. ● Mike Procureur (B): Der Kopf hinter der „Drift Kings“-Meisterschaft verstärkt das Jury-Team exklusiv in Runde 1 und unterstreicht damit die internationale Bedeutung des Events. ● Der dritte Jury-Platz für die Runden 2 und 3 wird später bekannt gegeben.

Die Grüne Hölle erwacht im März: Saisonstart von Null auf hundert auf der Nordschleife

24.02.2026

Im März erwacht die Nordschleife traditionell aus dem Winterschlaf – und in diesem Jahr geht es direkt von Null auf hundert. Ab Samstag, 07. März, öffnen sich bei den Touristenfahrten wieder die Schranken zu den legendären 20,832 Kilometern. An den darauffolgenden Wochenenden geht es direkt weiter: Neben weiteren Terminen für Touristenfahrer stehen gleich zwei Rennen der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie an (14. und 21. März). Abgerundet wird der März mit freudiger „Ally Pally“-Atmosphäre bei Darts am Ring am Samstag, 28. März. Das sind die Nürburgring-Highlights im März: Saisonstart für die Touristenfahrer | 07. & 08. März Startschuss für mehr als 170 Tage Touristenfahrten in diesem Jahr: Am Samstag und Sonntag, 07. und 08. März, öffnen sich die Schranken zur Nordschleife zum ersten Mal in 2026. Es ist liebgewonnene Tradition, dass sich zu diesem Anlass zahlreiche Touristenfahrer und Petrolheads an der Strecke treffen – für die ersten gemeinsamen Runden oder das langersehnte Wiedersehen unter Gleichgesinnten. Und auch nach dem Auftaktwochenende geht es munter weiter. Ab dem darauffolgenden Sonntag (15.03.) ist die Nordschleife fortan im März bereits fast täglich geöffnet. Wie gewohnt kann jeder bei den Touristenfahrten mit seinem eigenen Fahrzeug die Nordschleife oder Grand-Prix-Strecke unter die Räder nehmen. Die Preise bleiben dabei weiterhin stabil: Eine Runde auf der Nordschleife von Freitag bis Sonntag kostet wie bisher 35 Euro, eine Runde unter der Woche 30 Euro. Ein Stint (15 Minuten) auf der Grand-Prix-Strecke kostet für Motorradfahrer und für Autofahrer je 35 Euro. Wichtiger Hinweis: Ab dieser Saison gilt eine neue Notrufnummer: +49 (0) 2691 302 9111. Saisonauftakt ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie | 14. & 21. März Zwei Rennen in sieben Tagen und dazu bunte Starterfelder: Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) startet mit Vollgas in die neue Saison. Unmittelbar nach dem Saisonauftakt am Samstag, 14. März, findet am Wochenende darauf bereits das zweite Rennen statt (21. März). Der zweite Termin wurde kurzfristig auf dieses Datum gelegt, um eine Lücke im Kalender der Formel 1 zu nutzen. Schließlich plant Superstar Max Verstappen dieses Jahr die Teilnahme am 24h-Rennen und möchte diesen NLS-Lauf potentiell zur Vorbereitung mitfahren. Damit ist er nicht allein: Insbesondere bei den ersten Rennen des Jahres sind die Topfahrzeuge der großen Langstreckenteams im Hinblick auf das große Saisonhighlight stets stark vertreten. Fans dürfen sich also auf besonders viele GT-Boliden von Porsche, BMW und Mercedes-AMG freuen. Das Ticket für 25 Euro (Kinder bis 14 Jahre frei) beinhaltet den Eintritt ins Fahrerlager, zur Startaufstellung und zu allen Zuschauerbereichen. Wer sich ein Upgrade gönnen möchte: Erstklassiges Catering und beste Plätze gibt es mit dem „RACE&LUNCH“-Ticket (190 Euro) oder dem vollen VIP-Paket (285 Euro) – Letzteres sogar inklusive einer geführten Bustour über die Nordschleife kurz vor Rennstart. Darts am Ring Gala | 28. März Ally Pally goes Green Hell: Die ring°arena verwandelt sich am Samstag, 28. März, wieder in ein Tollhaus feiernder Darts-Fans. Bei der „Darts am Ring Gala“ gastiert bereits zum fünften Mal die Weltelite der fliegenden Pfeile in der Eifel. Frenetisch angefeuert werden sie dabei in der Indoor-Location des Nürburgrings von tausenden Fans des Sports. Das Line-up der offiziellen PDC-Veranstaltung wird dieses Jahr angeführt vom ehemaligen Weltmeister Luke Humphries und dem amtierenden Vize-Weltmeister, Gian van Veen. Mit dabei sind zudem Stars wie Nathan Aspinall, Stephen Bunting und der deutsche „Maximiser“ Max Hopp, die allesamt bei der diesjährigen WM am Start waren. Wer noch dabei sein möchte, sollte sich beeilen: Für das Darts-Spektakel am Nürburgring sind nur noch vereinzelt Tickets verfügbar – bereits ab 30 Euro. Diese gibt es online unter nuerburgring.de. Die Nürburgring-Highlights im März 2026: 07. & 08. März: Saisonstart Touristenfahrten Nordschleife 14. März: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie - Rennen 1  21. März: ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie - Rennen 2 28. März: RCN / GLP – Lauf 1 28. März: Darts am Ring Gala

Der Vorverkauf des 53. BELMOT Oldtimer Grand Prix ist eröffnet!

19.11.2025

Tauche ein in Deutschland’s schönste und spannendste motorsportliche Zeitreise auf dem Grand-Prix-Kurs und der Nordschleife, angefangen mit Vorkriegsrennern über die Formel-, GP- und Superwagen der 50-ziger und 60-ziger Jahre bis hin zu den Tourenwagen und GT der ehemaligen DTM und DRM. Diese vielversprechende Mischung ist ein Garant für nervenaufreibende und packende Duelle live und in Farbe auf dem Nürburgring, beim 53. BELMOT Oldtimer Grand Prix. Das einstündige Abendrennen am Samstag mit Feuerwerk zum Zieleinlauf ist nur eines der vielen Highlights an diesem Wochenende, die bereits in Vorbereitung sind! Nicht zu verpassen sind die Boliden der Motorsportgeschichte auch im Grand-Prix-Fahrerlager. Das ist echte Historie zum Anfassen, denn man trifft hier auf Motorsport-Ikonen zu Autogrammstunden und kann den Mechanikern alter Schule über die Schultern schauen! Natürlich findet Ihr im Fahrerlager auch wertvolle Memorabilia sowie passende Motorsport-Accessoires. Einen mehr als passenden Rahmen bieten die Autos der Baujahre bis zu den 1950er Jahren im historischen Fahrerlager und auf der anderen Seite des Lagers das exklusive Treffen der TOP-Marken in der AMG-Arena. Faszination pur! Und all dies wieder zum gewohnten Datum, dem ZWEITEN Wochenende im August:  07. - 09. August 2026. Tagestickets sind hier ab sofort im Vorverkauf ab 29,00 Euro erhältlich, das gesamte Wochenende kostet im VVK 79,00 Euro. Besonders attraktiv für Familien: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre genießen freien Eintritt!

Vorverkauf für die 24h Nürburgring 2026 hat begonnen

19.11.2025

Der Countdown für die Rennsaison 2026 läuft: Seit dem 17. November sind die Tickets für die großen Nürburgring-Veranstaltungen des kommenden Jahres erhältlich. Neben den legendären ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026 gehen auch die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers vom 17. bis 19. April 2026 im überarbeiteten Ticket-Shop des Nürburgrings online. Zum Vorverkaufsstart werden zunächst die klassischen Ticketkategorien – vom Tagesticket über das Race- und Wochenendticket bis hin zum Eventticket – angeboten. Die neue komfortable und besonders benutzerfreundliche Ticketplattform bietet selbstverständlich eine Print@Home-Option sowie digitale Tickets fürs Smartphone. Beibehalten wird die in diesem Jahr erfolgreich eingeführte Ticketstruktur: die Tageskarten für Donnerstag, Freitag und Sonntag werden durch das samstags und sonntags gültige Raceticket ergänzt. Als Mehrtagesoptionen sind außerdem das Wochenendticket (Freitag – Sonntag) sowie das beliebte Eventticket (Donnerstag – Sonntag) erhältlich. Das digitale Ticket hat sich bewährt und wird auch 2026 fortgeführt. Es ermöglicht eine unkomplizierte Zugangskontrolle direkt per QR-Code am Einlass und vereinfacht damit den Ablauf vor Ort erheblich. Parken, Campen und Kombitickets Auch kommendes Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, Parkplätze im Voraus zu reservieren. Dieses Angebot kann beim Kauf eines Eventtickets unproblematisch zugebucht werden. Das beliebte Kombiticket mit den 24 Stunden von Spa-Francorchamps kehrt ebenfalls zurück und geht voraussichtlich vor Weihnachten in den Vorverkauf, um Racing-Fans doppelt zu bescheren. Ein großer Erfolg war 2025 das neu geschaffene Family&Friends-Areal an der Müllenbachschleife. Das Angebot wird derzeit gemeinsam mit dem Nürburgring optimiert, der Vorverkaufsstart ist für das Frühjahr 2026 geplant. Zudem arbeiten ADAC Nordrhein und Nürburgring an einer weiteren Verbesserung: Derzeit wird geprüft, ob künftig auch Campingtickets für die Bedarfscampingplätze rund um die Nordschleife im Vorverkauf angeboten werden können. Gleiche Preisstruktur, gewohnte Fairness Die Ticketpreise für das ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026 und die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers bleiben auf dem Niveau des Vorjahres. Besucher profitieren weiterhin von vergünstigten Vorverkaufspreisen. An der Tageskasse gilt ein Aufschlag von fünf Euro. Ticketpreise ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026 Ticket Gültigkeit Normal* Ermäßigt** Eventticket Donnerstag – Sonntag 74,00 € 45,00 € Wochenendticket Freitag – Sonntag 69,00 € 42,00 € Raceticket Samstag – Sonntag 62,00 € 38,00 € Tageskarten Donnerstag 37,00 € 24,00 €   Freitag 37,00 € 24,00 €   Sonntag 35,00 € 21,00 € *) Preis im Vorverkauf. Ab Montag, den 11.05.2026, 8:00 Uhr wird ein Zuschlag von fünf Euro gegenüber den Vorverkaufspreisen erhoben. **) Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt. Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre und Gäste mit Behinderung zahlen den ermäßigten Preis. Eine Begleitperson von Gästen mit den Ausweisen „B“ und „H“ zahlt ebenfalls den ermäßigten Eintrittspreis auf den Tageskassenpreis. Ticketpreise ADAC 24h Nürburgring Qualifiers 2026 Ticket Gültigkeit Normal Ermäßigt** Wochenendticket Freitag – Sonntag 45,00 € 25,00 € Tageskarten Freitag 10,00 € 6,00 €   Samstag 27,00 € 16,00 €   Sonntag 27,00 € 16,00 € **) Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt. Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre und Gäste mit Behinderung zahlen den ermäßigten Preis. Eine Begleitperson von Gästen mit den Ausweisen „B“ und „H“ zahlt ebenfalls den ermäßigten Eintrittspreis auf den Tageskassenpreis.

Tickets für 2026 jetzt erhältlich – Vorfreude auf die neue Saison beginnt

17.11.2025

Die ersten Tickets für die Nürburgring-Saison 2026 sind ab sofort verfügbar. Fans können sich schon jetzt ihre Plätze für ausgewählte Event-Highlights sichern – und damit die Vorfreude auf ein neues Motorsportjahr offiziell starten. Auch wenn die aktuelle Saison gerade erst zu Ende geht, laufen die Vorbereitungen für 2026 bereits auf Hochtouren. Mit dem Start des Ticketverkaufs öffnet sich der Blick auf ein Jahr voller packender Rennen, einzigartiger Erlebnisse und unvergesslicher Momente am Nürburgring. Ob traditionsreiche Großveranstaltungen oder beliebte Publikumsmagneten: Die ersten Events sind im Ticketshop freigeschaltet und bieten Fans frühzeitig Planungssicherheit für die kommende Saison. Jetzt Tickets sichern und den Countdown Richtung 2026 starten! ADAC RAVENOL 24h Nürburgring | Eventticket & VIP ADAC 24h Qualifiers | Eventticket & VIP BELMOT Oldtimer Grand Prix | Eventticket & VIP ADAC Truck-Grand-Prix | Eventticket & VIP Rock am Ring | VIP DTM | VIP & RACE & LUNCH

100 Jahre Nürburgring | 30.10.1925: Die Namensgebung

30.10.2025

Heute, am 30. Oktober 1925, vor genau 100 Jahren, erhielt unsere Rennstrecke ihren Namen. Im Jahr 1925 wurde in einem öffentlichen Preisausschreiben nach einer passenden Bezeichnung gesucht – zahlreiche Vorschläge gingen ein. Die entscheidende Idee stammte vom damaligen preußischen Regierungspräsidenten Dr. Francis Kruse: „Nürburg-Ring“. Am 30. Oktober 1925 wurde dieser Name offiziell vergeben – und ist heute weltweit bekannt. ℹ️ Der Nürburgring wurde 1927 eröffnet. Wir blicken bei der #Roadto100 bis in unser großes Jubiläumsjahr immer wieder auf verschiedene Meilensteine unserer langen Geschichte zurück!

NLS 10: Wüstenhagen und Mijatovic sind Meister 2025

11.10.2025

Strahlende Sieger bei trüben Witterungsbedingungen: Die Meister der Saison 2025 der ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie heißen Nick Wüstenhagen und Ranko Mijatovic. Am Ende einer kräftezehrenden Saison reichte dem Duo beim zehnten Saisonrennen im BMW M4 GT4 von FK Performance Motorsport nach neun Siegen in Folge Platz zwei beim Finale, um den Titel klarzumachen. Für das Team aus Bremen, das seit 13 Jahren in der NLS unterwegs ist, ist es der erste Titel in der populären Langstrecken-Serie. Der letzte Tagessieg der Saison ging an Falken Motorsports. Dorian Boccolacci überquerte nach 4:01:30,077 Stunden die Ziellinie 22,281 Sekunden vor Nico Menzel im Schwersterfahrzeug. Der Kelberger war gleich auf beiden Porsche 911 GT3 R des Teams unterwegs und belegte so gleichzeitig die Ränge eins und zwei, letzteren an der Seite von Joel Sturm. Das Haupt Racing Team bestätigte die aufsteigende Tendenz mit dem dritten Podestplatz für den Ford Mustang GT3 in Folge. „Ich habe gehofft, dass mir die Titelverteidigung gelingen würde. Planen kann man so etwas aber nicht“, sagte Mijatovic. „Ich wollte zurück zu FK Performance Motorsport und mit Nick war das eine mega Fahrerkombi.“ Mijatovic ist nach Rekordmeister Johannes Scheid der erste Fahrer, dem nach einem Fahrzeugwechsel die Titelverteidigung gelungen ist. Scheid fuhr 1980 einen Autobianchi A112 und 1981 einen Fiat 127 Sport, Mijatovic stieg vom BMW M240i Racing in den BMW M4 GT4 auf. Große Freude über Meisterschaft Nummer eins auch bei Wüstenhagen: „Wir haben auf den Titel hingearbeitet. Am Ende war es aber eine Menge Arbeit. Für mich ist es das erste Mal und so langsam wird es real, was uns da gelungen ist. Mein Ziel ist es natürlich, im kommenden Jahr an diesen Erfolg anzuknüpfen. Aber das muss natürlich auch in meinen beruflichen Alltag passen. Wo die Reise hingeht, werden wir sehen.“ Zu Saisonbeginn war auch Tobias Wahl Teil der heutigen Meistermannschaft. Nach einem Fahrradunfall war der 39-jährige Lokalmatador aus Remagen ab NLS7 allerdings zum Zusehen verdammt. An seiner Stelle bestritt Reinhold Renger die verbleibende Saison. „Wir sind als FK Performance seit 2013 in der NLS unterwegs und es macht uns sehr stolz hier nun die Meister zu stellen. Das war für uns auf jeden Fall nicht das verflixte 13. Jahr, denn es ist einer unserer größten Erfolge“, grinste Teamchef Martin Kaemena. „Glückwunsch an Martin und sein Team“, sagte Matthias Unger, der in den vergangenen sieben Jahren mit seinem Team Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels die Meister gestellt hatte. „In der kommenden Saison sind sie die Gejagten und wir werden alles daransetzen, den Titel zurückzuholen.“ Adrenalin Motorsport geht jedoch auch in diesem Jahr nicht leer aus. Philipp Leisen, Philipp Stahlschmidt und Daniel Zils gewannen mit Abstand die Produktionswagen-Trophäe der NLS. Das Trio holte mit dem BMW 330i sechs Klassensiege in der VT2-RWD. Mühlner Motorsport gewinnt die PETNDie Vizemeisterschaft sicherten sich Tim Scheerbarth und Arne Hoffmeister im Porsche 911 GT3 Cup von Mühlner Motorsport. Mit ihrem siebten Saisonsieg, zusammen mit David Jahn, gewann das Trio zudem die Gesamtwertung der Porsche Endurance Trophy Nürburgring. Der Titel in der Klasse Cup 3 der PETN ging an Joshua Bednarski und Lorenz Stegmann, die den Porsche 718 Cayman GT4 CS von W&S Motorsport pilotierten. Richtig spannend wurde es am Ende noch einmal in der Junior-Trophäe der NLS. Noah Nagelsdiek aus Alsdorf bei Aachen durfte am Ende jubeln – auch wenn das zählbare Rennergebnis am Ende ausblieb. Der 25-Jährige schied im Porsche 911 GT3 Cup von LOSCH Motorsport by BLACK FALCON kurz vor Rennende aus. Glück im Unglück: Seinen ärgsten Verfolger im Titelkampf, Harley Haughton (20) im Porsche 718 Cayman GT4 CS des SRS Team Sorg Rennsport, ereilte in der ersten Rennhälfte das gleiche Schicksal. Damit behielt Nagelsdiek am Ende die Nase mit gerade einmal einem Punkt vorne. Der schnellste Gentleman in der Saison war Heiko Eichenberg. Der 51-jährige Teamkollege von Haughton setzte sich unter anderem gegen die beiden Routiniers Joachim und Jürgen Nett durch, die im Audi S3 von Dupré Motorsport Engineering in der VT2-F+4WD am Start gewesen sind und die Klassensieger-Trophäe für sich entschieden. Dem Vater einen Schritt vorausDie NLS-Ladies-Trophäe 2026 geht an Janina Schall. Die 20-Jährige fuhr im Team ‚Girls only – Ready to rock the Green Hell‘ erst ihre zweite Saison in der NLS, ist ihrem bekannten Vater Ralf Schall bereits jetzt einen Schritt voraus. Der Routinier errang zwar fünf Gesamt- und 106 Klassensiege – die meisten davon im kultigen Mercedes-Benz 190E – ein Titel blieb ihm jedoch in seiner langen Langstrecken-Karriere verwehrt. „Das ist jetzt ein Punkt, wo ich meinen Vater etwas sticheln kann“, grinste Schall. „Und ich hoffe, dass dies nicht mein letzter Titel sein wird. Das Girls-Only-Team war und ist für mich genau richtig für den Einstieg in die NLS. Ich habe viel gelernt – nicht nur fahrerisch, auch drumherum.“ Der Goodyear Award für das erfolgreichste Fahrzeug, das in diesem Jahr auf Reifen von NLS-Partner Goodyear gesetzt hat, geht an den BMW M240i Racing von PTerting Sports by Up2Race, den Jannick Reinhard, John Van Der Sande und ‚Alboretto‘ beim Finale pilotierten. Erster Champion der in diesem Jahr neu eingeführten BMW 325i Challenge by Goodyear ist Moran Gott (Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels). Der Israeli holte neun Siege, sechs davon als Solist. Die Plätze zwei und drei gehen an Eugen Becker (JS Competition) sowie Juha Miettinen, Dan Berghult und Oliver Frisse (Keeevin Sports and Racing). Falken Motorsports beschließt Saison mit TraumergebnisDie beiden Falken-Porsche waren in diesem Jahr das Maß der Dinge. Das Team feierte nicht nur den fünften Sieg. Viermal belegten die Elfer zudem die Plätze eins und zwei.Das Fahrzeug mit der Startnummer #3 sicherte sich den Sieg in der NLS-Speed-Trophäe vor der #4. Für seine Leistung, bei anspruchsvollen und teils feuchten Bedingungen in der Grünen Hölle gleichzeitig Platz eins und zwei zu belegen, wurde Menzel von der Rennleitung, der Fahrer AG der ILN (Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring) und den Streckensprechern zum ‚Fahrer des Rennens‘ gekürt. „Nico hat heute eine außergewöhnliche Performance angeliefert“, sagte Alex Böhm, Vorstandsmitglied der ILN. „Er ist bei den Bedingungen sowohl spektakulär als auch mit Bedacht gefahren. Das hat uns alle beeindruckt.“ Menzel, der seinen dritten NLS-Sieg feierte, war von der Ehrung begeistert: „Es bedeutet mir viel, diesen Preis zu bekommen, vor allem wenn man bedenkt, welches Gremium ihn vergibt. Von den ausgemachten Experten nominiert zu werden, ist großartig.“ Mike Jäger zieht ein positives Fazit„Die NLS hat eine sehr gute Saison hinter sich. Es gab eine Menge Highlights auf und neben der Rennstrecke, an die sich Teilnehmer und Fans noch lange erinnern werden“, sagt VLN-Geschäftsführer Mike Jäger. „Max Verstappen in der NLS war natürlich eine ganz große Nummer, aber auch die Premiere der NLS Jugend-Kart-Meisterschaft oder unsere Fahrerlagerpartys mit den Teilnehmern und Sportwarten waren meine persönlichen Höhepunkte. Wir haben in Sachen Zuschauer vor Ort als auch in den Livestreams neue Bestwerte erzielt. Das motiviert mein Team und mich, auch über den Winter Vollgas zu geben. Wir haben eine Reihe von Ideen, die wir im kommenden Jahr umsetzen möchten – schließlich feiern wir unsere 50. Saison in der Grünen Hölle.“ Die ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie startet am 14. März 2026 in das Jubiläumsjahr – die 50. Saison in der Grünen Hölle. Danach folgen sieben weitere Termine mit neun Rennen. Nach der erfolgreichen Einbindung im vergangenen und diesem Jahr, zählen auch 2026 die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers wieder zur Meisterschaft. Virtuell geht es bereits am 24. Oktober 2025 weiter. Das dritte Rennen des Community-Cups der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie führt über drei Stunden und verspricht packendes Racing, das im Livestream unter vln.de zu sehen ist.