Nürburgring schließt langfristige Verträge mit vier Sicherheitspartner

06.10.2026

Sicherheit am Nürburgring ist das Ergebnis vieler Komponenten, die im täglichen Betrieb zuverlässig ineinandergreifen müssen. Neben den eigenen Mitarbeitern und umfangreicher technischer Infrastruktur spielen dabei spezialisierte Unternehmen eine wichtige Rolle. Der Nürburgring setzt deshalb auch in Zukunft auf bewährte Partner, die die besonderen Anforderungen von Nordschleife und Grand-Prix-Strecke sowie die Abläufe vor Ort seit vielen Jahren kennen. Mit Riedel Communications, Lenz Abschleppdienst, E-Unit sowie Nett Stahl- und Metallbau wurden nun langfristige Vereinbarungen geschlossen. Drei Partnerschaften werden nun bis Ende 2031 fortgeführt, die Zusammenarbeit mit Nett sogar bis Ende 2034. Damit setzt der Nürburgring auf Kontinuität und Planungssicherheit – und zugleich auf die gemeinsame Weiterentwicklung wichtiger Bereiche rund um den sicheren und zuverlässigen Streckenbetrieb.

„Mit Riedel, Lenz, E-Unit und Nett arbeiten wir seit vielen Jahren vertrauensvoll und erfolgreich zusammen. Gerade wenn es um Sicherheit geht und im entscheidenden Moment schnelles und zuverlässiges Handeln gefragt ist, ist es wichtig, die richtigen Personen an den richtigen Stellen zu haben“, sagt Nürburgring-Geschäftsführer Ingo Böder. „Unsere Partner kennen den Nürburgring, seine besonderen Anforderungen und die Abläufe vor Ort – und vor allem kennen wir uns auch persönlich und wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können. Dahinter stehen Menschen, die mit viel Erfahrung und Herzblut bei der Sache sind. Deshalb führen wir diese Kooperationen langfristig fort und schaffen damit gleichzeitig die Grundlage, unsere Prozesse gemeinsam weiterzuentwickeln.“

Kommunikation: Riedel verbindet die Beteiligten auf und neben der Strecke
Eine zentrale Rolle für die Kommunikation vor Ort spielt Riedel Communications. Das Unternehmen stellt am Nürburgring wesentliche Bestandteile der digitalen Kommunikationsinfrastruktur bereit und sorgt für deren Betrieb und technische Betreuung. Dazu gehören unter anderem professionelle Digitalfunksysteme sowie die Intercom-Infrastruktur. Sie ermöglichen die Kommunikation unterschiedlicher Beteiligter und Einsatzbereiche bei Veranstaltungen und im Streckenbetrieb. Die Zusammenarbeit zwischen Riedel und dem Nürburgring besteht bereits seit vielen Jahren und wird mit dem neuen Vertrag von 2027 bis Ende 2031 fortgesetzt. 

Bergung: Lenz sorgt für schnelle Hilfe auf der Rennstrecke
Wenn ein Fahrzeug auf der Rennstrecke nicht mehr aus eigener Kraft weiterfahren kann, kommt der Lenz Abschleppdienst zum Einsatz. Das Unternehmen übernimmt Bergungs- und Abschleppdienstleistungen bei verschiedenen Motorsport-Veranstaltungen, aber auch bei anderen Nürburgring-Formaten wie den Touristenfahrten, den After Work Classics, den Test- und Entwicklungsfahrten, Trackdays oder Fahrerlehrgängen. Für die Vielfalt an möglichen Aufgaben steht ein spezialisierter Fuhrpark bereit, mit dem auch Renn- und Formelfahrzeuge sowie Fahrzeuge mit alternativen Antrieben geborgen werden können. Gerade bei einem Zwischenfall ist Geschwindigkeit entscheidend: Bei erhöhtem Bedarf müssen beispielsweise zusätzliche Bergungsfahrzeuge in kurzer Zeit zur Verfügung stehen. Die langfristige Zusammenarbeit wird für weitere fünf Jahre von Anfang 2027 bis Ende 2031 fortgeführt.

Spezialtechnik: E-Unit stellt Lösch- und Bergungsfahrzeuge bereit
Ein weiterer Baustein sind die speziellen Lösch- und Bergungsfahrzeuge der „E-Unit“. Sie kommen bei exklusiven Anmietungen, gewerblichen Nutzungsformen oder bei Großveranstaltungen auf der Grand-Prix-Strecke und der Nordschleife zum Einsatz – beispielsweise bei den Test- und Entwicklungsfahrten, bei Trackdays und Fahrerlehrgängen. Die Fahrzeuge ergänzen die vorhandenen Strukturen um spezialisierte Technik für entsprechende Einsatzsituationen, wie beispielsweise das schnelle Abstreuen bei Betriebsmittelverlust oder Löscharbeiten. Auch hier setzen beide Seiten auf eine langfristige Perspektive: Die neue Vereinbarung beginnt am 01. Januar 2027 und läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2031.

Schutzeinrichtungen: Nett hält Leitplanken und Zäune instand
Für einen weiteren sichtbaren Bestandteil der Streckensicherheit ist Nett Stahl- und Metallbau zuständig. Das Unternehmen übernimmt Arbeiten rund um die Errichtung, Inspektion und Reparatur von Schutzeinrichtungen auf und entlang der Rennstrecken. Dazu gehören insbesondere Schutzplanken und Zäune. Die Arbeiten orientieren sich an den jeweils aktuellen technischen Vorgaben des Weltmotorsportverbandes FIA. Wenn an der Strecke kurzfristig sicherheitsrelevante Reparaturen notwendig sind, ist Nett schnell vor Ort, damit der Fahrbetrieb sicher fortgesetzt werden kann. Entsprechende Ersatzteile hält das Unternehmen für die Arbeiten vor, damit der sichere Betrieb am Nürburgring gewährleistet ist. Mit einer Vertragslaufzeit vom 01. Januar 2027 bis Ende 2034 ist diese Zusammenarbeit besonders langfristig angelegt.