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22 September, Donnerstag

Grünes Licht für die DNLS 22/23: Neuerungen in der virtuellen Meisterschaft

Noch dröhnen in der Grünen Hölle die Motoren – und bei noch drei zu fahrenden Rennen startet die Nürburgring Langstrecken-Serie am 8. Oktober in den goldenen Herbst und in Richtung Meisterschaftsentscheidung. Damit den Freunden des gepflegten Nordschleifen-Sports auch über den Winter nicht langweilig wird, laufen die Vorbereitungen zur Saison 22/23 der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie...
Grünes Licht für die DNLS 22/23: Neuerungen in der virtuellen Meisterschaft

22.09.2022

Noch dröhnen in der Grünen Hölle die Motoren – und bei noch drei zu fahrenden Rennen startet die Nürburgring Langstrecken-Serie am 8. Oktober in den goldenen Herbst und in Richtung Meisterschaftsentscheidung. Damit den Freunden des gepflegten Nordschleifen-Sports auch über den Winter nicht langweilig wird, laufen die Vorbereitungen zur Saison 22/23 der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie auf Hochtouren. Mehr Competition lautet das Motto für den Winter. Um die DNLS-Rennen auf die heimischen Bildschirme zu bringen, wird der Livestream zudem erneut aufgewertet. Die DNLS geht in ihre vierte Saison. Ursprünglich als Ersatz für ausgefallene Rennen in der realen Welt zu Pandemiebeginn ins Leben gerufen, hat sich das digitale Pendant der Nürburgring Langstrecken-Serie schnell in die Herzen der Fans gefahren. Packender Motorsport bei kalten Temperaturen – die virtuelle Welt macht es möglich. Und damit das Erlebnis DNLS noch stärker wird, gibt es einige Neuerungen im Livestream. Die Opening-Show bekommt ein neues Format. Großer Bestandteil ist der frühere Einstieg in das Trainingsgeschehen, um die Zuschauer noch besser abzuholen. Zudem wird den beiden Stammmoderatoren Patrick Simon und Olli Martini künftig stets ein Simracing-Experte zur Seite stehen und seine Expertise im virtuellen Racing einbringen.Was die DNLS von Beginn an auszeichnete, ist die Kombination aus realen Rennfahrern und Simracing-Profis in den Fahrzeugen der Klasse SP9. Diese Regeln werden für die kommende Saison verfeinert. Dabei wird ein internes Rating der Simracing-Profis für mehr Wettbewerbsfähigkeit unter den Teilnehmern sorgen. Auch die Voraussetzungen, die ein realer Rennfahrer mitbringen muss, um teilzunehmen, werden konkretisiert, um einen kompetitiveren Wettbewerb zu gewährleisten. Die DNLS-Saison startet am 19. November mit dem ersten Rennen. Kurz vor Weihnachten geht es am 17. Dezember noch einmal rund. Im neuen Jahr finden die Rennen am 7. Januar, 11. Februar und 11. März statt. Ausgeschrieben werden auch in dieser Wintersaison die Klassen SP9, CUP2, SP10 und SP3T. Bis zu 60 Fahrzeuge gehen in den 3-Stunden-Rennen in der Rennsimulation iRacing an den Start. Einschreibungen sind in Kürze online möglich.

Übermüdet und trotzdem hellwach: Denes/Barneveld gewinnen DNLS4 im Mahle-Porsche

14.02.2022

Fünf Mercedes-AMG-Teams beendeten das HAPPY RACING 3h-Rennen am Sonntag auf den ersten acht Plätzen. Erneut gab es also eine starke Gesamtleistung der SP9-Boliden aus Affalterbach. Doch der Sieger des vierten Rennens der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) presented by Goodyear war das Mahle Racing Team. Der US-Amerikaner Phil Denes und der Niederländer Ryan Barneveld wiederholten im Porsche 911 R GT3 den Triumph aus DNLS2. Zweiter wurde das Team BMW Bank mit Bruno Spengler und Kay Kaschube. Dahinter folgten die Sieger des ersten und des dritten Laufes, das Mercedes-AMG E-Sports Team Landgraf mit Elias Seppanen und Luca Kita vor dem Mercedes-AMG E-Sports Team HRT mit Norbi Kiss und Florian Denzler. „Ich hatte keine großen Erwartungen an das Rennen, weil ich gestern bereits das 12-Stunden-Rennen von Bathurst gefahren bin. Deswegen musste ich um 2 Uhr in der Nacht aufstehen. Ryan hat einen tollen Job gemacht. Wir haben auch von der einen oder anderen Strafe beziehungsweise Long-Stopp unserer Mitstreiter profitiert. Am Ende hat sich der Aufwand gelohnt. Irgendwann will ich die Nordschleife auch mal real befahren“, sagte Phil Denes. „Erst dann hat man als Rennfahrer gelebt.“ In 7:47,03 Minuten fuhr Norbert Kiss zunächst mit dem Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG E-Sports Team HRT die schnellste Zeit in der Qualifikation. Doch bereits in der Startphase musste der Ungar Joshua Rogers im Porsche 911 R GT3 von Coanda Simsport passieren lassen. Letztlich landete Rogers mit Teamkollege Tommy Ostgaard auf Rang sechs. Das Duo musste – weil kein Fahrer aus dem realen Motorsport dabei war – einen längeren Strafstopp machen. Dahinter folgten Denes im Porsche 911 R GT3 (Mahle Racing Team) sowie Spengler im BMW M4 GT3 (Team BMW Bank). 20 Minuten nach Beginn verlor Kiss im Wehrseifen kurz die Kontrolle über seinen SP9-Boliden, somit rutschte er zwischenzeitlich bis auf Platz sieben zurück. Kurz danach ereignete sich der nächste folgenschwere Zwischenfall. Nils Koch (BS Competition) im BMW M4 GT3 und Daniel Juncadella vom Mercedes-AMG E-Sports Team Winward rauschten unverschuldet in einen quer stehenden Wagen. Für den Gesamtdritten BS Competition war das Rennen vorzeitig beendet. Der Spanier setzte hingegen die Fahrt fort. Am Ende wurde er mit Alexi Elomaa zumindest noch Fünfter.In der Schlussphase war das Team BMW Bank mit Spengler hinter dem Volant der einzig ernsthafte Herausforderer des führenden Mahle-Porsche von Denes. Im Ziel betrug der Vorsprung des Siegers 10,44 Sekunden. Coanda Simsport macht in der Cup2 den Hattrick perfektEinen gebrauchten Renntag erwischten in der Cup2 Marcus Jirak/Martin Ascher von Ascher Racing, die nach einer Kollision in den ersten Runden nur Neunte in der Klasse wurden. Ihren Siegeszug fortsetzen konnten dadurch im Porsche 911 GT3 Cup David Williams und Zachery Campbell von Coanda Simsport Cup2, die inklusive des aktuellen Rennens nun die letzten drei Läufe für sich entschieden.Die Dominatoren der SP10-Klasse sind weiterhin der Österreicher Pascal Stix und Maxim Ramsteijn aus den Niederlanden im Porsche Cayman GT4. Am Ende lag das zum dritten Mal siegreiche Duo 5,4 Sekunden vor dem Team RSO 397 mit Nils Carstensen und Nils Lorenz. Einen packenden Zweikampf bis zum Zielstrich lieferten sich In der SP3T das Team Heusinkveld 404 sowie CoRe SimRacing SP3T. Lediglich 0,31 Sekunden betrug nach drei Stunden Renndistanz der Zeitunterschied zwischen den beiden schnellsten Audi RS3 LMS. Sven Glatzel, Fabian Siegmann und Patrick Kubinji hatten das bessere Ende für sich gegenüber Corentin Guinez und Kieran Harrison. Am 6. März steigt beim Lego Technic 3h-Rennen der große Showdown in der DNLS.

GROSSER SHOWDOWN ZUM FINALE: DIE MEISTER STEHEN FEST

09.11.2020

Das Finale der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie powered by VCO war an Spannung kaum zu überbieten. Bei noch drei von vier offenen Entscheidungen war bestes Simracing vorprogrammiert – und die Protagonisten enttäuschten die Fans der digitalen Rennserie nicht: Packende Positionskämpfe prägten das MANN-FILTER 3h-Rennen bis zum Fallen der Zielflagge und auch die Entscheidungen fielen erst auf den letzten Metern. Am lautesten jubelten nach drei Stunden die Sieger der ersten Saison in dem virtuellen Nordschleifen-Championat: Das Team BMW Bank sicherte sich den Titel in der Königsklasse SP9, in der Cup 2 triumphierte SimRC und CoRe SimRacing hatte gleich doppelte Grund zur Freude: Das Team gewann die Klassen SP10 und SP3T. Den Titel in der Königsklasse SP9 hatten nach drei Stunden Kay Kaschube, Nils Koch und Bruno Spengler inne. Platz vier reichte aus, um die erste Saison der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie als Gesamtsieger in der SP9 zu beenden. Dabei wurde es für das Trio am Ende noch einmal brenzlig: In Führung liegend übernahm BMW-Werksfahrer Spengler in Runde 19 das Cockpit des BMW Z4 GT3. Den Simracing-Profis in den Fahrzeugen der Kontrahenten hatte der DTM-Champion von 2012 scheinbar nicht viel entgegen zu setzen. Aber: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“, relativierte Spenglers Teamkollege Koch nach dem Rennen. Damit ging der Tagessieg zum zweiten Mal an das MAHLE Racing Team mit Sami-Matti Trogen und Alex Arana im Audi R8 LMS, die sich mit 1,42 Sekunden Vorsprung gegen Dominik Staib und Agustin Canapino von Williams Esports durchsetzten. Das „Heimspiel“ beendeten Jack Sedgwick, Aleksi Elomaa und Philip Ellis im Mercedes-AMG GT3 des MANN-FILTER Team HTP-WINWARD auf Rang drei. Champion Koch weiter: „Wir wussten sehr genau, welche Platzierung zum Titelgewinn reichen würde. Bruno hätte sicher mehr gegenhalten können, aber wir wollten kein unnötiges Risiko eingehen.“ Glücklich war auch Kaschube: „Eine großartige Saison. Gegen die Profis aus dem realen Motorsport zu fahren, war ein besonderes Erlebnis. Das wäre im vergangenen Jahr noch undenkbar gewesen.“ Auf Rang fünf folgte mit Laurin Heinrich und Robert Heger für BS+ COMPETITION ein weiterer BMW Z4 GT3. Die beiden Mercedes-AMG-Teams Vodafone Team GetSpeed mit den Fahrern Philipp Nölle und Luci Trefz sowie Schnitzelalm Racing mit Marcel Marchewicz und Jay Mo Härtling belegten die Positionen sechs und sieben. In der Klasse Cup 2 fuhr Claudius Wied im Porsche 911 GT3 von SimRC im Alleingang zum Titel. Martin Ascher und Marcus Jirak kämpften mit Wied rundenlang um die Führung, mussten sich am Ende jedoch mit 5,21 Sekunden Rückstand geschlagen geben. Bereits vor dem Finale war der Titel in der SP10 zugunsten von CoRe SimRcing entschieden. Dies hielt Carl E Jansson und Sindre Setsaas aber nicht davon ab, den fünften Saisonsieg einzufahren. Das Team RSO fuhr mit den Piloten Nils Carstensen, Patrick Langkau und Manuel Waibel auf Rang zwei und sicherte sich so Platz drei in der Meisterschaft hinter Sorg Rennsport eSports GT4. „Gegen CoRe ist in dieser Klasse kein Kraut gewachsen“, sagte Langkau. „Daher war Platz zwei im Rennen unser angestrebtes Ziel. Das haben wir mit einer klugen Taktik erreicht.“ Ein kleines Drama spielte sich in der SP3T auf den letzten Metern ab. Wie schon in den vergangenen Rennen kämpften CoRe und SimRC über die komplette Distanz Stoßstange an Stoßstange. Der Showdown auf der Döttinger Höhe und in der Hohenrain-Schikane blieb dann aber aus. In der letzten Runde kam ein GT4-Fahrzeug unmittelbar vor den beiden Audi RS 3 LMS von der Strecke ab und geriet in die Schussbahn. Eine Kollision war unvermeidlich. CoRe schlug weniger heftig in die Begrenzung ein und Marius Golombeck und Kimmo Suominen (CoRe) holten schließlich den Sieg vor Felix Luding und Jürgen Frank. „Ich bin fast sprachlos“, sagte Golombeck nach dem Rennen. „Letztlich kann ich mir in so einer Situation niemand besseren im Cockpit vorstellen als meinen finnischen Teamkollegen Kimmo.“ Die Enttäuschung bei Frank war groß: „Die Situation war grenzwertig. Trotzdem hatten wir eine geile Saison mit CoRe SimRacing. Das war ganz großer Sport. Und es geht ja schon bald wieder los. Und dann machen wir da weiter, wo wir aufgehört haben.“ Digitale Rennserie geht in die zweite SaisonFortsetzung folgt: Nach der erfolgreichen Premiere der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie powered by VCO geht es in fünf Wochen mit Vollgas in die zweite Saison. Der Auftakt der DNLS findet bereits am 28. November 2020 statt – dann als Winterserie mit fünf Rennen über die Distanz von je drei Stunden bis zum März nächsten Jahres. Infos zur Teilnahme werden in Kürze unter http://www.VLN.de/dnls veröffentlicht. Die Termine 20/2128.11.2020 – Rennen 119.12.2020 – Rennen 216.01.2021 – Rennen 320.02.2021 – Rennen 406.03.2021 – Rennen 5