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19 Dezember, Montag

DNLS: Doppelsieg für Williams ESports

Die Digitalabteilung des britischen Traditionsrennstalls Williams Racing hat beim NIMEX 3,5h-Rennen einen doppelten Erfolg gefeiert. Mit einem Sieg in der Tasche gehen Will Tregurtha und Vasilios Beletsiotis in die Weihnachtspause der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie presented by Goodyear. Im Mercedes-AMG GT3 triumphierte das Duo mit einem souveränen Vorsprung von 28,68 Sekunden vor den...
DNLS: Doppelsieg für Williams ESports

19.12.2022

Die Digitalabteilung des britischen Traditionsrennstalls Williams Racing hat beim NIMEX 3,5h-Rennen einen doppelten Erfolg gefeiert. Mit einem Sieg in der Tasche gehen Will Tregurtha und Vasilios Beletsiotis in die Weihnachtspause der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie presented by Goodyear. Im Mercedes-AMG GT3 triumphierte das Duo mit einem souveränen Vorsprung von 28,68 Sekunden vor den Teamkollegen Marcel Marchewicz und Alessandro Bico. Platz drei sicherten sich Norbi Kiss und Bruno Spengler im BMW M4 GT3 des Team BMW Bank. Die Pole-Position zum zweiten Rennen der Saison 22/23 sicherte sich Sami-Matti Trogen im BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport mit einer Zeit von 7:47,146 Minuten. Damit verwies der Finne, der sich das Cockpit mit seinem Landsmann Aleksi Elomaa teilt, Alexey Nesov im Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team URANO eSports um 1,325 Sekunden auf Platz zwei. Tregurtha / Beletsiotis starteten das Rennen von Position drei. Im Rennen verteidigte Trogen zuerst die Führung vor Tregurtha, musste sich dem Briten dann aber in Runde sieben geschlagen geben. „Wir dachten im Qualifying, wir wären schnell. Als ich dann aber die Zeit von Sami-Matti gesehen habe, wusste ich, dass wir es nicht waren“, sagte Tregurtha. „Im Rennen lief dann bei uns alles nach Plan. Wir wussten aufgrund unterschiedlicher Strategien nicht genau, auf welcher Position wir liegen, wir wussten aber, dass wir nun wirklich schnell waren. Ich bin über den Sieg sehr happy.“ Das neue Reifenmodell, das in der Rennsimulation iRacing jüngst implementiert wurde und welches eine größere Abnutzung simuliert, kam dem erfahrenen GT-Piloten entgegen. „Das fühlt sich für mich jetzt viel besser an, ist viel näher an der Realität. Ich kann damit sehr gut umgehen.“ Hinter dem Spitzentrio fuhr das Mercedes-AMG Team URANO eSports auf die Plätze vier und fünf vor den Titelverteidigern vom AMG Team HRT by Unicorns of Love. Walkenhorst Motorsport musste sich am Ende mit Rang sieben begnügen. In der Klasse Cup2 hatte PhoenixRacing eSport am Ende die Nase des Porsche 911 GT3 Cup vorne. Platz zwei ging an das Team75 Bernhard by SimRC, Peter Bonk Per4mance belegte Rang drei. „Wir haben etwas von den Strafen und Unfällen unsere Mitstreiter profitiert“, sagte Fabian Hochstatter, der sich den Phoenix-Porsche mit Raphael Rennhofer teilte. „Raphael ist zu Beginn zwei Hammerstints gefahren. Danach wurde es jedoch noch einmal spannend. Wir wussten nicht genau, ob wir von den GT3-Fahrzeugen noch einmal überrundet würden. Dann hätten wir unter Umständen eine Runde mehr fahren müssen und es wäre mit dem Sprit eng geworden. Gut, dass es sich am Ende so ausgegangen ist.“ Erst auf den letzten Metern entschied sich die Klasse SP10. Das URANO-Duo Dylan Scrivens und Constantin Tscharf rettete mit dem Mercedes-AMG GT4 einen hauchdünnen Vorsprung vor den BMW-Piloten Daniel Muth und Ben Kelly-McAuley ins Ziel. Platz drei ging an BS Competition mit den Fahrern Phil Denes und Joshua W Anderson, die ebenfalls einen BMW M4 GT4 pilotierten. „Ich bin absolut sprachlos. Damit haben wir nicht gerechnet“, sagte Scrivens. „Wir haben durch einen Unfall in der Anfangsphase fast eine Minute verloren. Aber wir haben nie aufgegeben und hatten eine Superpace. Am Ende hatten auch unsere Mitstreiter Probleme und plötzlich haben wir wieder um den Sieg gekämpft.“ Ein starkes Comeback feierte das Team Heusinkveld in der SP3T. Nach einem enttäuschenden Auftakt war der Sieg bei DNLS2 Balsam für die Seele. Das Team gewann das Rennen vor SimRC $DNLS und Impulse Racing. „Das haben wir gebraucht“, sagte Fabian Siegmann. Dass er zusammen mit Stefan Scheller am Ende ganz oben stand, dafür war vor allem die fehlerfreie Fahrt ausschlaggebend. „In der Startphase fahren wir in der SP3T wie an der Perlenschnur aufgereiht. Da wiegen Strafen, die man sich einhandeln kann, besonders schwer. Diesmal hatten wir die richtige Pace und haben uns keine Patzer geleistet.“ Das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Für die DNLS-Teilnehmer ist dies eine Gelegenheit, ein paar Tage auszuspannen. „Aber nicht zu lange, dann beginnen wir bereits mit dem Training für DNLS3“, so Siegmann. Das Schütz Messtechnik 3h-Rennen findet am 7. Januar 2023 statt.

Rennen 2 der digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie steht an

16.12.2022

Schalensitz statt Weihnachtsmarkt, Lenkrad statt Glühwein – so lautet das Motto für den Samstag des vierten Adventswochenendes. Am 17. Dezember startet Rennen zwei der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie presented by Goodyear. Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest ist das NIMEX 3,5h-Rennen eines der letzten Events des Jahres. Die Teilnehmer wollen 2022 mit einem guten Ergebnis beschließen. Dementsprechend spannend wird es in den vier Klassen des populären digitalen Nordschleifen-Championats zur Sache gehen. Die heiße Rennaction liefert der LEGO Technic Livestream unter vln.de ab 11:30 Uhr auf den heimischen Bildschirm – das perfekte Kontrastprogramm zu Schnee und Eis vor der Haustür. Der Saisonauftakt der DNLS war ein Vorgeschmack, was die Fans des virtuellen Racings auch beim zweiten Rennen der Wintersaison 22/23 erwartet. Die Entscheidung um den Rennsieg zwischen Dörr Motorsport und Walkenhorst Motorsport fiel erst in den letzten Minuten des Auftaktrennens. Wenige Sekunden trennten die Protagonisten, als Alexi Elomaa kurz vor dem Brünnchen die Kontrolle über seinen BMW M4 GT3 verlor und den fast sicher geglaubten Sieg verlor. Diesmal ist sogar noch mehr Konzentration gefordert, denn die Renndistanz ist 30 Minuten länger. Das bietet nicht nur den Fans ein deutliches Plus an Action, sondern den Teams auch neue Möglichkeiten, über eine perfekte Strategie zum Erfolg zu kommen. Eng ging es zu im Teilnehmerfeld beim H&R 3h-Rennen. Auf die schnellste Runde im Rennen gerechnet trennte das schnellste und langsamste Fahrzeug in der Klasse SP9 gerade einmal 7,366 Sekunden. Führungsrunden sammelten die Sieger, Dörr Esports (5), Walkenhorst Motorsport (13) sowie die AMG Teams HRT by Unicorns of Love (5), WilliamsEsports (1) und URANO eSports (1). Beim NIMEX 3,5h-Rennen absolvieren die beiden Teams MJR eSports und SimScene Racing einen Gaststart. Letzteres wird von Real-Fahrer Yves Volte unterstützt, der in der NLS 2022 zusammen mit Felix von der Laden und Georg Griesemann den KTM X-BOW CUP gewann. In der Klasse Cup 2 kämpft eine Reihe von virtuellen Ablegern der realen NLS-Teams um den Tagessieg. Rennen eins gewann das Team75 Bernhard by SimRC vor PhoenixRacing eSports und Leipert eSports. Weitere bekannte Teamnamen sind KKRämer Racing Esports, Peter Bonk Per4mance und W&S e-Motorsport. In der SP10 sind unter anderem Nachwuchsteams von Dörr Esports und Walkenhorst vertreten. Sie treffen auf namhafte Simracer in Diensten von CoRe SimRacing, BS-COMPETITION, URANO eSports und Team RSO. Gaststarts absolvieren BCMC Motorsport und das Downforce Racing Team. Einen guten Einstand in die DNLS feierte der Hyundai Elantra N TC. Die schnellste Rennrunde des Tourenwagens aus Südkorea beim Auftakt betrug 8:41,659 Minuten. Damit verloren die Simracer in der SP3T über die Distanz von drei Stunden nur drei Runden auf die Spitze. Die Tabelle führt aktuell SimRC $DNLS an, vor Impulse Racing und Puresim Esports. Das Freie Training des NIMEX 3,5h-Rennens findet von 9 bis 11:05 Uhr statt. Das Zeittraining ist zweigeteilt. Von 11:40 bis 12:20 Uhr kämpfen die Klassen Cup 2, SP10 und SP3T um die Startpositionen im Grid. Die SP9 absolviert die Zeitenjagd von 12:30 bis 12:45 Uhr. Das Rennen startet um 13 Uhr in vier Startgruppen.

Die Meister krönten sich bei goldenem Herbstwetter

05.11.2022

Beim 46. NIMEX DMV 4h-Rennens, dem Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie, fielen bei goldenem Herbstwetter alle offenen Entscheidungen: Zu den Meistern krönten sich beim Saisonfinale auf der Nürburgring Nordschleife Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas. Für ihr Team Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive rund um Teamchef Matthias Unger ist es bereits der fünfte Titel seit 2018. Mit dem dritten Sieg in Folge sicherten Jakub „Kuba“ Giermaziak und Kim Luis Schramm dem Scherer Sport Team Phoenix Platz eins in der prestigeträchtigen NLS Speed-Trophäe. Nach 4:00:21,803 Stunden wurden Giermaziak und Schramm im Audi R8 LMS GT3 EVO II als Sieger abgewinkt. Mit einem Rückstand von 1:34,847 Minuten belegten Vincent Kolb und Frank Stippler im Schwesterfahrzeug Platz zwei. Dass die beiden Audi-Duos in dieser Konstellation zum dritten Mal in Folge jubeln durften, dafür war auch ein technisches Problem am BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport verantwortlich. Rund eine Stunde vor Rennende steuerte Christian Krognes zum letzten planmäßigen Stopp in Führung liegend die Box an. Aufgrund von Problemen an der Tankanlage des BMW M4 GT3 konnte nicht die geplante Menge Kraftstoff nachgefüllt werden und die Standzeit dauerte mehr als eine Minute länger als vorgesehen. Zu allem Überfluss musste der Norweger zu einem erneuten Tankstopp die Box kommen. „Das ist uns noch nie passiert und wir haben noch keine Idee, wo das Problem gelegen hat“, erklärte Krognes. „Bis dahin lief unser Auto gut und wir waren eindeutig auf Siegkurs.“ Ein kleiner Trost: Krognes fuhr in 7:49,578 Minuten einen neuen Rundenrekord im Rennen.„Das Rennen war tricky. Ich habe in der Anfangsphase ein paar Positionen verloren und musste dann über die Distanz aufholen“, sagte Giermaziak. „Von der Pace her lagen wir auf gleichem Niveau wie Stippi im Schwesterfahrzeug und die Jungs im Walkenhorst-BMW. Aufgrund unterschiedlicher Strategien lagen wir zur Rennmitte ‚bereinigt‘ auf Platz eins, ehe der BMW auf einmal richtig schnell wurde. Am Ende ging das Rennen doch noch zu unseren Gunsten aus. Erneut einen Doppelsieg für das Scherer Sport Team Phoenix einzufahren, ist fantastisch.“ Ein positives Saisonfazit zog Kolb: „Wir hatten eine traumhafte Saison, ohne Ausfall oder technische Probleme. Wir haben bei acht Rennen sechsmal auf dem Podium gestanden. Das ist mega! Wir können mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.“ Der Sieg in der Pro-Am-Wertung der Klasse SP9 ging an Jörg Müller, Mario von Bohlen und Anders Buchardt. Den Am-Triumph sicherten sich Henry Walkenhorst, Friedrich von Bohlen und Alexander Prinz. AVIA W&S Motorsport holt den Titel in der PETN Cup 2Daniel Blickle ist Meister der Fahrerwertung in der Cup-2-Klasse der Porsche Endurance Trophy Nürburgring. Zusammen mit David Jahn holte der 44-Jährige beim Finale Platz fünf im Gesamtklassement und den dritten Klassensieg. Damit setzte sich der Fahrer von AVIA W&S Motorsport gegen Karsten Krämer und Christopher Brück von KKrämer Racing durch, die Platz zwei im Rennen und in der Meisterschaft einfuhren.Die Meister der Cup-3-Klasse standen bereits vor dem Finale fest. Mauro Calamia, Ivan Jacoma und Kai Riemer holten für Schmickler-Performance den vierten Saisonsieg. Jacoma und Riemer gewannen die PAGID Racing-Trophäe für Gentlemen-Fahrer. Die neuen Champions haben Benzin im BlutNicht nur auf der Rennstrecke zeigt sich die Auto-Verrücktheit von Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas – auch abseits der Piste haben die drei mit Autos zu tun. Zils betreibt einen Fahrzeug-Großhandel in Bendorf nahe Koblenz. Sandberg ist als McLaren-Techniker tief in der Materie verwurzelt. Der ausgebildete Rennmechaniker ist bei der Dörr Group in Frankfurt am Main angestellt. Chef der Unternehmensgruppe ist Rainer Dörr, der vielfältigste Sportwagenhändler Deutschlands und langjährigen Teilnehmer in der NLS. Setsaas schließlich ist Fahrlehrer in seiner Heimat Stjørdal, einer Kommune unweit von Trondheim in Norwegen gelegen. „Es spielt eigentlich keine Rolle, in welchem Rennauto man sitzt. Am wichtigsten ist es, dass man am Ende gewinnt. Das ist einfach ein tolles Gefühl“, sagt Setsaas. Der 24-jährige Norweger ist seit 2018 in der Nürburgring Langstrecken-Serie unterwegs und errang bis jetzt zehn Klassensiege. Auf mittlerweile 21 Erfolge kann sein Landsmann Sandberg zurückblicken. 2014 debütierte der 30-Jährige mit einem BMW 325i in der Klasse V4. Eine Nummer kleiner war das erste Fahrzeug, das Zils bei seiner Premiere in der NLS im Jahr 2000 bewegte: ein VW Polo. 82 Klassensiege gehen auf das Konto des 44-Jährigen. Damit belegt Zils Platz acht in der ewigen Klassensieger-Statistik des Nordschleifen-Championats und ist Verfolger von Nordschleifen-Größen wie Heinz-Otto Fritzsche, Jürgen Nett, Peter Haas, Andreas und Ralf Schall, Johannes Scheid und Volker Strycek. Seitdem er 2009 das erste Rennen an der Seite von dem heutigen Teamchef Matthias Unger absolvierte, blieb er dem Rennstall aus Heusenstamm treu – und das überaus erfolgreich. 2017 und 2018 belegte er jeweils Platz zwei in der Meisterschaft, 2021 wurde er Dritter. „Eigentlich wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um den Helm an den Nagel zu hängen“, sagt Zils. „Mit dem Gewinn der Meisterschaft habe ich mit einen großen und lang gehegten Traum erfüllt. Aber dann würde ich im kommenden Jahr vor dem Livestream sitzen und es würde wieder kribbeln. Spaß beiseite. Ich bin gespannt, was Matthias Unger für 2023 plant.“ Dass Zils weiter mit dem Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive rechnet, das versteht sich fast von selbst.Sandberg ist 2022 einer der erfolgreichsten Nordschleifen-Fahrer überhaupt. „Das war eindeutig mein bestes Jahr im Motorsport“, sagt Sandberg. „Ich habe bei den TotalEnergies 24h Nürburgring den Klassensieg geholt, habe vor zwei Wochen den Titel in der Leistungsprüfung RCN gefeiert und jetzt die Meisterschaft in der NLS – mehr geht nicht. Der NLS-Titel ist natürlich am wichtigsten.“ Nicht nur für die Champions, auch für die weiteren erfolgreichen Piloten der Nürburgring Langstrecken-Serie ist ein Termin ganz dick im Kalender angestrichen: der 26. November. Dann findet die große ‚Night of Champions’ am Nürburgring statt und es werden Pokale und Preisgelder überreicht. Eine Woche später präsentiert sich die NLS auf der Essen Motor Show. Das Nordschleifen-Championat ist vom 3. bis 11. Dezember (Previewday am 2. Dezember) in Halle 3 am Stand des Nürburgrings vertreten.

Spannung beim NLS-Finale 2022

02.11.2022

Die Saison 2022 der Nürburgring Langstrecken-Serie befindet sich auf der Zielgeraden, am Samstag, 5. November steigt das Finale. Auf dem Programm steht das 46. NIMEX DMV 4h-Rennen, das im April witterungsbedingt verschoben werden musste. Beim achten Rennen werden in den unterschiedlichen Kategorien der NLS die Meister gekürt. Spannung für die Besucher ist somit vorprogrammiert. Tickets für das 4-Stunden-Rennen in der Grünen Hölle sind ab 18 Euro erhältlich. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. > mehr Infos & Tickets Nach sieben Rennen in der Grünen Hölle stehen Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas im BMW 330i des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive praktisch als Meister der Nürburgring Langstrecken-Serie 2022 fest. Das Trio holte in der Klasse der Produktionswagen bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo und Heckantrieb alle sieben Rennsiege. Dabei sammelten sie maximale Punktzahl und liegen in der Tabelle uneinholbar in Führung. Neben der Gesamtwertung wird sich das Adrenalin-Trio auch die Produktionswagen Trophäe sichern, Setsaas wird auch die medienkraftwerk Junior-Trophäe 2022 für sich entscheiden. „Wir freuen uns riesig darüber, den NLS-Meistertitel erneut zu verteidigen – eine sensationelle Sache“, freute sich Teamchef Matthias Unger. Auf Platz zwei der Gesamtwertung rangieren Mauro Calamia, Ivan Jacoma und Kai Riemer, die einen Porsche 718 Cayman GT4 CS (982) pilotieren. Die Fahrer von Schmickler Performance powered by Ravenol haben ihrerseits beim siebten Rennen den Titel in der Cup-3-Wertung der Porsche Endurance Trophy Nürburgring fix gemacht. Drittplatziert ist Daniel Blickle, der im Porsche 911 GT3 Cup (992) gute Aussichten hat, den Titel in der Cup-2-Wertung der PETN für AVIA W&S Motorsport klarzumachen. Dies wollen ihm Karsten Krämer, Christopher Brück und Moritz Kranz von KKrämer Racing hingegen streitig machen, die in dem Porsche Markenpokal Platz zwei belegen.Auch wenn vereinzelt Vorentscheidungen in der NIMEX Team Trophäe gefallen sind, Spannung ist in einigen Klassen weiter angesagt. In der VT2-FWD führt mathilda racing - Team LAVO Carwash mit dem Volkswagen Scirocco R vor DRUCKREGELT&WAPPLER by Mertens Motorsport mit dem Hyundai i30 N. Der Vorsprung beträgt aktuell 24 Punkte, derer 35 sind noch zu vergeben. Zum Showdown kommt es unter anderem auch in der SP9 Pro-Am zwischen Huber Motorsport (Porsche 911 GT3 R) und PROsport-Racing (Aston Martin Vantage GT3). Spannend wird es auch teamintern in der BMS M240i Racing Cup Klasse zwischen den beiden Adrenalin-Autos #652 und #650. Vakant ist ebenfalls noch der Titel in der NLS Speed-Trophäe. Sicher ist nur, dass er an das Scherer Sport Team Phoenix gehen wird. Acht Punkte trennen den grünen Audi R8 LMS GT3 Evo II #16, der beim Finale von Jakub ‚Kuba‘ Giermaziak und Kim Luis Schramm pilotiert wird und den blauen R8 #5 von Vincent Kolb und Frank Stippler.Im Kampf um den Gesamtsieg werden zudem die BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport, der Porsche 911 GT3 R von Huber Motorsport, der Mercedes AMG GT3 von Landgraf Motorsport sowie der Aston Martin Vantage GT3 von PROsport-Racing ein Wörtchen mitreden. Nachdem Manthey-Racing und Falken Motorsports bereits den neuen Porsche 911 GT3 R der Generation 992 im Testeinsatz auf die Nordschleife gebracht haben, ist nun Dinamic Motorsport an der Reihe. Matteo Cairoli und Julien Andlauer pilotieren den in der Klasse SP-X eingestuften Elfer.Seiner langen Liste an Klassensiegen will Ralf Schall beim 46. NIMEX DMV 4h-Rennen einen weiteren Triumph hinzufügen. In der Statistik liegt Schall mit 105 Siegen auf Rang drei hinter Volker Strycek (135) und Johannes Scheid (134). Das Finale bestreitet er im Gruppe-H-Porsche. Über diesen Erfahrungsschatz verfügen andere Teilnehmer noch nicht. Um Erfahrungen im Renneinsatz auf der Nordschleife zu sammeln, sind für das Team Four Motors Bioconcept-Car unter anderem der frisch gebackene Champion des Porsche Carrera Cup Deutschland, Laurin Heinrich, und Formel-Spezialist David Beckmann am Start sowie die Zwillingstöchter von Ex-DTM-Fahrer Fritz Kreutzpointner, Alesia und Jacqueline, im Einsatz. Das 46. NIMEX DMV 4h-Rennen führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Die Startampel schaltet um 12 Uhr auf Grün. Zuvor werden im Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr die Positionen im Grid ausgefahren. Der komplette Renntag wird live auf vln.de gestreamt und bringt die einzigartige Atmosphäre des Nordschleifen-Championats auf den heimischen Bildschirm.

Ring-Highlights im November: Motorsport-Showdowns, Taekwon-Do und Jobmesse

26.10.2022

Im November regiert die Event-Vielfalt auf und neben der gesamten Rennstrecke des Nürburgrings. Mit packendem Motorsport auf Grand-Prix-Stecke und Nordschleife bei der Nürburgring Langstrecken-Serie und mit actiongeladenen Zweikämpfen in der Müllenbachschleife bei der FIA World Rallycross Championship. Direkt neben der Start- und Zielgeraden können Besucher im Bitburger Event-Center die Jobmesse - powered by Nürburgring erleben. Unternehmen aus der Region stellen hier ihre Karriere-Chancen vor. Hochwertigen Kampfsport gibt es unterdessen in der ring°arena. Hier findet die deutsche Meisterschaft im Taekwon-Do statt. Die Highlights im Kurzportrait Jobmesse – powered by Nürburgring | 18. und 19. NovemberIn der gesamten Region rund um den Nürburgring gibt es viele spannende Karrierechancen. Am Freitag, 18. und am Samstag, 19. November stellen zahlreiche Unternehmen ihr Jobportfolio vor. Von Ausbildungsstellen, über Angebote für Professionals bis hin zu Aushilfsjobs. Los geht es an beiden Tagen im Bitburger Event-Center jeweils um 10 Uhr. Unter anderem mit dabei sind die IHK Koblenz, Lidl, dpd, Bofrost, Subway, Manthey, Nett Stahl- & Metallbau, Riedel, SANI, WiSolar oder die Volksbank RheinAhr Eifel. Als Messeteilnehmer präsentieren natürlich auch die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG und die Nürburgring Hotels & Ferienpark – managed by Lindner ihr Portfolio. Der Eintritt für die Besucher ist kostenlos. Alle Infos und Aussteller finden sich auf der Webseite des Nürburgrings. Nürburgring Langstrecken-Serie | 05. NovemberDie Nürburgring Langstrecken-Serie geht zum Saisonfinale in die Verlängerung. Die Fans erleben beim Nachholtermin eine Extraschicht packenden Motorsport der beliebten Serie. Mit dabei ist auch das frisch gebackene Meistertrio Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas. Sie konnten im vergangenen Rennen die entscheidenden Punkte holen. Freuen können sich die Zuschauer auf die gesamte Bandbreite an Rennfahrzeugen. Vom seriennahen Kleinwagen bis zum ausgewachsenen GT3-Boliden. Nach dem Qualifying am Vormittag gehen die Startergruppen um 12 Uhr auf die Jagd nach den letzten Punkten des Jahres. Vier Stunden lang gibt es dann zum letzten Mal in 2022 Rennaction auf der legendären Nordschleife. Tickets kosten 18 Euro pro Person (Kinder bis 14 Jahren frei). Damit kommen Besucher auf die geöffneten Tribünen an der Grand-Prix-Strecke, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten, ins Fahrerlager, die Boxengasse, in die Startaufstellung und ins Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk. FIA World Rallycross Championship | 12. und 13. NovemberBeim letzten Rennen am Nürburgring in diesem Jahr wird ein Weltmeister gekrönt. Bei der FIA World RX of Germany strebt Johan Kristoffersson seinem insgesamt fünften Rallycross-Titel entgegen. Der Schwede erlebt eine absolute Traumsaison und konnte bislang fast alle Rennen für sich entscheiden. Den Nürburgring hat Kristoffersson in guter Erinnerung. Bereits 2021 durfte er sich die Krone des Rallycross-Sports in der verschneiten Eifel aufsetzen lassen. Die Zuschauer können im stadionartigen Rund der Müllenbachschleife live dabei sein. Bei der Action auf Kies und Asphalt haben sie die rund einen Kilometer lange Strecke und die außergewöhnlich schnellen Rennboliden jederzeit im Blick: Ausgestattet mit 500 kW – umgerechnet rund 680 PS – und einem Drehmoment von 880 Nm beschleunigen sie schneller als aktuelle Formel-1-Fahrzeuge. Deutsche Taekwon-Do Meisterschaft 2022 | 05. NovemberKampfsport der Extraklasse gibt es in der ring°arena zu erleben. Der International Taekwon-Do Federation Deutschland e.V. lädt zur deutschen Taekwon-Do Meisterschaft 2022. Ab 12 Jahren bis in das Erwachsenen-Alter gehen die Kämpfer nach Alter und Graduierung an den Start. Darüber hinaus gibt es im Rahmen des Wettkampftages verschiedene Disziplinen wie Kampf, Spezial-Technik oder Kraft-Bruchtest. Neben der Meisterschaft messen sich Teilnehmer auch in einem Kinder- und Nachwuchsturnier. Der Eintritt für Besucher ist frei. Die Highlights im November:•    05.11. Nürburgring Langstrecken-Serie•    05.11. Deutsche Teakwon-Do Meisterschaft•    12. – 13. 11. FIA World RX of Germany•    18. – 19. 11. Jobmesse – powered by Nürburgring

Erneuter Doppelsieg für Phoenix-Racing bei der NLS8

23.10.2022

Großer Jubel bei Phoenix-Racing. Das Team aus Meuspath am Nürburgring feierte beim PAGID Racing 46. DMV Münsterlandpokal den zweiten Doppelsieg in Folge. Beim vorletzten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie wurden Jakub „Kuba“ Giermaziak und Kelvin van der Linde nach 4:00:20,906 Stunden und 27 Runden als Sieger abgewinkt. Mit 28,797 Sekunden Rückstand kamen Frank Stippler und Vincent Kolb im zweiten Phoenix-Audi ins Ziel. Über den ersten Podestrang jubelten Marcel Marchewicz, Marek Böckmann und Kenneth Heyer im Mercedes-AMG GT3 von Schnitzelalm Racing. Im Kampf um die Meisterschaft ist eine Vorentscheidung zugunsten von Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas gefallen. Das Quartett liegt vor dem NLS-Saisonfinale in zwei Wochen uneinholbar in Führung. Jakub „Kuba“ Giermaziak ist einer der erfolgreichste NLS-Fahrer der Saison 2022. Im Audi R8 LMS GT3 EVO II des Scherer Sport Team Phoenix holte der Pole am Samstag seinen dritten Saisonsieg. Prominent die Namen seiner Teamkollegen: Den ersten Triumph holte er zusammen mit René Rast bei NLS4, den zweiten mit Kim Luis Schramm und Luca Engstler bei NLS7, den dritten schließlich mit Kelvin van der Linde. „Das Siegen wird nie langweilig“, grinste Kuba im Ziel. „Jeder einzelne Sieg fühlt sich fantastisch an. Kelvin hat im ersten Stint sehr gut vorgelegt, so dass ich das Rennen relaxed angehen konnte.“ Nach viermonatiger Nordschleifen-Abstinenz kehrte 24h-Sieger van der Linde erfolgreich in die Grüne Hölle zurück. „Die ersten Runden waren etwas ‚shaky‘“, so der Südafrikaner. „Danach hatten wir eine perfekte Strategie und konnten frei fahren.“ Der erste Rennabschnitt war geprägt von einem spannenden Kampf um die Führung. Beim Start übernahm zunächst Tim Heinemann im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport die Führung. Noch im ersten Umlauf schob sich Alessio Picariello im Dinamic-Porsche an dem Novizen vorbei. „Grello“, der Elfer von Manthey-Racing, fiel zeitgleich einem Unfall zum Opfer. Stippler setzte sich in Runde drei an die Spitze und in der Phase der ersten Boxenstopps übernahm der Mercedes-AMG GT3 von Landgraf Motorsport zeitweise die Führung. Der blieb dann allerdings nach 15 Runden mit einem technischen Defekt auf der Strecke. Führungskilometer sammelten auch die später Drittplatzierten im Mercedes-AMG GT3 von Schnitzelalm Racing, sowie der von Manthey-Racing eingesetzte EMA-Porsche. Olsen verunfallte kurz vor Schluss auf aussichtsreicher Position liegend und Dinamic Motorsport leistete sich eine zu kurze Boxenstandzeit. Am Ende stand so Platz fünf hinter dem zweiten Schnitzelalm-AMG von Carrie Schreiner und Peter Terting zu Buche. Heinemann und sein Teamgefährte Ragginger wurden auf Platz drei abgewinkt, aufgrund von Gelb-Vergehen fiel das Duo im Falken-Porsche auf Rang sieben zurück. Stippler und Kolb errangen zum vierten Mal in diesem Jahr Platz zwei. „Ich bin sehr glücklich“, sagte Kolb. „Natürlich fuchst es mich etwas, immer nur Zweiter zu werden. Man darf aber nicht vergessen, dass ich montags bis freitags einem normalen Beruf nachgehe. Da ist es schon cool, bei den ganzen Top-Fahrern in der NLS am Ende Zweiter zu sein.“ Die letzten Meter waren für Schlussfahrer Heyer im Schnitzelalm-AMG ein Wechselbad der Gefühle. Auf der Döttinger Höhe zog Ragginger im Falken-Porsche noch vorbei. „Ich dachte nur, das war es jetzt mit unserem ersten Podestplatz“, so Heyer. „Als ich dann nicht ins Parc Fermé, sondern unter das Podium geleitet wurde, war ich zunächst verdutzt. Nun ist die Freude groß.“ Marchewicz ergänzte: „Das war ein perfekter Saisonabschluss für unser erstes GT3-Jahr auf der Nordschleife. Drei Jahre haben wir darauf hingearbeitet, dann hatten wir eine Menge Pech. Der jetzige Erfolg ist vor allem für das Team wichtig, das erneut einen perfekten Job gemacht hat.“ Adrenalin-Trio steht vor dem TitelgewinnBeim PAGID Racing 46. DMV Münsterlandpokal fiel in der Meisterschaft die Vorentscheidung. Zils, Sandberg und Setsaas fuhren im BMW 330i des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive den siebten Klassensieg in Folge ein. Damit liegt das Trio in der Fahrerwertung uneinholbar in Führung und wird beim Finale in zwei Wochen zu den neuen Meistern der Nürburgring Langstrecken-Serie gekürt. „Ich habe das noch gar nicht realisiert“, gestand Zils, der in den vergangenen Jahren bereits mehrfach nur knapp am Titel vorbeischrammte. „Wir haben heute alles genau so gemacht wie immer. Der Druck unserer Kontrahenten war jedoch spürbar größer.“ Das Geheimnis des Erfolgs beschreibt Sandberg: „Wir sind ein verdammt gutes Fahrertrio. Wir reden offen über unsere Stärken und Schwächen und versuchen, am Ende immer das Beste für das Team herauszuholen. Apropos Team, Adrenalin weiß einfach, wie man gute Autos baut und hat entsprechend einen großen Anteil am Erfolg. Nicht ohne Grund ist es für die Mannschaft rund um Matthias Unger der fünfte Titel in Folge.“ Überwältigt war auch Setsaas: „Was heute passiert ist, liegt noch jenseits meiner Wahrnehmung. Ich war mit neun Jahren zum ersten Mal am Nürburgring beim 24h-Rennen und habe seitdem davon geträumt, hier einmal erfolgreich zu sein. 15 Jahre später hat es geklappt.“ Das Finale der Nürburgring Langstrecken-Serie findet in zwei Wochen statt. Der Nachholtermin des im April wetterbedingt abgesagten 46. NIMEX DMV 4h-Rennens beschließt die 46. Saison des Nordschleifen-Championats. Die Renndistanz beträgt vier Stunden. Tickets sind ab 18 Euro erhältlich. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Spannung beim vorletzten NLS-Rennen

19.10.2022

Die Nürburgring Langstrecken-Serie biegt auf die Zielgerade ein. Der eigentlich als Finale geplante PAGID Racing 46. DMV Münsterlandpokal (22. Oktober) ist aufgrund der Verschiebung von NLS2 nun das siebte Rennen der Saison 2022. Der Kampf um Meisterschaft spitzt sich zu und ein Rennen vor Schluss ist sogar eine Vorentscheidung möglich. Tickets für das 4-Stunden-Rennen in der Grünen Hölle sind hier erhältlich. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Sie haben nach sechs Rennen noch immer eine blütenweiße Weste: Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas im BMW 330i des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive. Mit sechs Siegen in sechs Rennen startet das Trio als Titelfavorit in die letzten zwei Rennen. Vier Punkte sind in den verbleibenden zwei Rennen noch notwendig, um in der Meisterschaft praktisch uneinholbar in Führung zu gehen. In Ergebnissen ausgedrückt: Platz fünf in einer Klasse mit sieben oder mehr Fahrzeugen, Platz vier bei sechs Fahrzeugen usw. Für Teamchef Matthias Unger ist der fünfte Titel in Folge also zum Greifen nah. Die Verfolger – Mauro Calamia, Ivan Jacoma und Kai Riemer, die für Schmickler Performance powered by Ravenol einen Porsche 718 Cayman GT4 CS (982) pilotieren – errangen bislang drei Klassensiege. Bei noch 30 zu vergebenden Punkten in den verbleibenden beiden Rennen benötigt das Trio zwei Siege, um die Chancen auf den Titel zu wahren. Selbst bei maximler Punkteausbeute müsste sie auf das Pech der Tabellenführer hoffen, denen lediglich vier Zähler zum Titel fehlen. Auf Platz drei rangieren punktgleich aktuell die beiden dominierenden Teams aus der Porsche Endurance Trophy Nürburgring Cup 2, AVIA W&S Motorsport und KKrämer Racing haben keine Chance mehr auf den Titel. Beide haben über den Verlauf der Saison die Siege unter sich aufgeteilt und so Punkte eingebüßt. „Auch wenn die Tabelle ein anderes Bild abzeichnet, unsere bisherige Saison in der Klasse VT2-R+4WD war kein Selbstläufer“, sagt Adrenalin-Teamchef Matthias Unger. „Wir mussten unsere ganze Erfahrung in die Waagschale werfen und die Rennen waren immer hart umkämpft. Auch wenn die Ausgangsbasis für uns sehr gut ist – abgerechnet wird zum Schluss. Wir müssen die beiden Rennen unverändert konzentriert angehen, um an Ende den fünften Titel in Folge einzufahren.“ Ring frei für Runde zwei: Falken Motorsports testet den neuen ElferNach dem erfolgreichen ersten Testeinsatz des neuen Porsche 911 GT3 R (992) beim vergangenen NLS-Rennen durch Manthey Racing kommen nun die Porsche-Kundenteams zum Zug. Den Anfang macht Falken Motorsports, die bei NLS 8 den neuen Elfer an den Start bringen. Am Volant wechseln sich Julien Andlauer und Klaus Bachler ab. „Für Falken Motorsports ist es eine große Ehre, als erstes Kundenteam den neuen Porsche 911 GT3 R (992) einsetzen zu dürfen. Der Nürburgring ist dafür die perfekte Location“, sagt Stefanie Olbertz, verantwortlich für den Motorsport bei der Falken Tyre Europe GmbH. „Das gesamte Team ist vor dem Einsatz sehr gespannt. Wir werden voll angreifen und schauen, was geht. Parallel sind wir ja auch mit dem bekannten Modell am Start, so dass wir unmittelbar Vergleichswerte haben, die dann in unsere Reifenentwicklung für die kommende Saison mit einfließen.“ Den zweiten Falken-Porsche pilotieren Tim Heinemann und Martin Ragginger. Beim Münsterlandpokal kehrt Grello auf die Nordschleife zurück. Pilotiert wird der gelb-grüne Manthey-Porsche von Jaxon Evans und Thomas Preining. Daneben bestreitet das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring einen Einsatz zusammen mit dem australischen Team EMA Motorsport und den Fahrern Matteo Cairoli und Dennis Olsen. Neben Preining und Olsen kehren weitere DTM-Fahrer auf der Nordschleife zurück. Für HRT gehen der Österreicher Lucas Auer und der Inder Arjun Maini zusammen mit dem Australier Jordan Love in einem Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. „Die Nürburgring Langstrecken-Serie hat einen besonderen Reiz und ich möchte auch hier eine gute Performance zeigen. Zusammen mit Arjun und Jordan sind wir gut aufgestellt“, sagt DTM-Vizemeister Auer. Und auch Kelvin van der Linde lässt es sich nicht nehmen, 2022 noch einmal an den Ort seiner größten Erfolge zurückzukehren. Der Südafrikaner startet zusammen mit Kuba Giermaziak im Audi R8 LMS des Scherer Sport Team Phoenix. „Auf der Nordschleife ist das Ziel immer, zu gewinnen“, so der Audi-Sport-Fahrer. „Nach dem Erfolg beim 24h-Rennen wollen wir natürlich wieder konkurrenzfähig sein. Ich bin bisher noch nie mit Kuba in einem Auto gefahren, aber er ist ein schneller Mann. Wir sind perfekt vorbereitet und haben gute Chancen auf ein Topergebnis.“ Neue Fahrzeuge – im Großen und im KleinenBei NLS8 wird das Team Keeevin Sports and Racing rund um Kevin Wolters erstmals einen neu aufgebauten Hyundai i30N Performance in der Klasse VT 2 FWD einsetzen. In den letzten zwei Monaten wurde das Fahrzeug ausgiebig getestet. „Nun ist es so weit, dass wir mit unserem neuen Fahrzeug an den Start gehen können“, sagt Wolters. „Es hat etwas länger gedauert, aber jetzt können wir gut vorbereitet in die letzten beiden Rennen gehen, so dass wir im nächsten Jahr wieder voll angreifen können.“ Neuland betreten Georg Griesemann, Maik Rönnefarth, Yves Volte und Felix von der Laden. Die drei Piloten des Team Teichmann Racing starten erstmals mit einem Toyota Supra GT4 in der Klasse SP10. „Wir schauen stehts nach Optionen, um uns möglichst breit aufzustellen“, sagt Michael Teichmann. „Die Option, den Supra GT4 im Rahmen von NLS 8 zu testen, hat sich für uns sehr kurzfristig ergeben. Nach einem Unfall im letzten Rennen ist unserer X-BOW GTX nicht einsatzbereit. Das gibt uns Gelegenheit, zum Saisonende ein neues Fahrzeug zu testen und in der Winterpause über eine Erweiterung unserer Einsatzfahrzeuge zu entscheiden.“ Der PAGID Racing 46. DMV Münsterlandpokal führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Die Startampel schaltet um 12 Uhr auf Grün. Zuvor werden im Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr die Positionen im Grid ausgefahren. Der komplette Renntag wird live auf vln.de gestreamt und bringt die einzigartige Atmosphäre des Nordschleifen-Championats auf den heimischen Bildschirm.

Doppelsieg für das Scherer Sport Team Phoenix

08.10.2022

Zwei Fahrzeuge, ein Team: Die beiden Audi R8 LMS GT3 EVO II des Scherer Sport Team Phoenix machten den Sieg beim 54. ZEWOTHERM ADAC Barbarossapreis unter sich aus. Jakub „Kuba“ Giermaziak, Kim Luis Schramm und Luca Engstler gewannen Rennen sechs der Nürburgring Langstrecken-Serie nach vierstündiger Renndistanz mit einem Vorsprung von 21,649 Sekunden vor den Teamkollegen Frank Stippler und Vincent Kolb. Einen fantastischen Einstand feierten Julien Andlauer und Frédéric Makowiecki bei der Weltpremiere des neuen Porsche 911 GT3 R: Sie belegten beim ersten Renneinsatz des neuen 911er Platz drei. Die Witterungsbedingungen machten Rennen sechs der NLS gleich mehrfach zu einer großen Herausforderung. Nach tiefen Temperaturen im Zeittraining folgte leichter Regen in der Startaufstellung und noch ehe das Rennen begonnen hatte, wurde es zur Pokerpartie. Die meisten Teams gingen auf Nummer sicher und setzten in der Startphase auf Regenreifen. Nach fünf Runden war die Strecke genug abgetrocknet, um auf Slicks zu wechseln. Dies taten auch die beiden Scherer-Audi, die so den ‚kurzen‘ Stint vorzogen. Nach zweieinhalb Stunden setzte stellweise erneut Regen ein. Auch davon ließen sich die beiden Audi-Teams nicht beeindrucken und fuhren den Sieg im spektakulären Paarflug souverän nach Hause. Am Ende jubelte das Team im grünen Audi R8 – Giermaziak, Schramm und Engstler – bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Podest. Giermaziak bereits zum zweiten Mal in dieser Saison als Gesamtsieger. Groß war die Freude auch bei Engstler, der sein erstes Nordschleifen-Rennen mit einem GT3-Fahrzeug mit dem Sieg krönte. „Wenn mir heute morgen jemand erzählt hätte, dass ich am Ende des Tages ganz oben stehe, hätte ich ihn für verrückt erklärt“, sagte Engstler. „Mein Ziel war es, auf der Nordschleife Kilometer zu sammeln, das Auto ganz zu lassen und kein Risiko zu gehen. Als ich im Regen mit Slicks unterwegs war, hat mir das Team sehr geholfen. Wir wussten immer, wo es nass ist und wo trocken. So konnte ich mich immer auf die Gegebenheiten einstellen.“ Auch Kolb war mit seinem dritten Podestrang in Folge zufrieden: „Im dritten Stint war ich im Regen unterwegs. Hier galt es, vor allem keine Fehler zu machen. Insgesamt hatte ich heute erneut viel Spaß und der Doppelsieg für Phoenix ist ein fantastisches Ergebnis.“ Dass der neue Porsche 911 GT3 R bei seiner Rennpremiere gleich einen Podestplatz erringen würde, damit war nicht zu rechnen. Da der Elfer noch nicht über eine finale Homologation für die GT3-Klasse verfügt, startete er in der extra dafür vorgesehenen Klasse SP-X. Unabhängig von der erzielten Trainingszeit musste die #911 von Manthey hinter dem letzten GT3-Fahrzeug der ersten Startgruppe das Rennen aufnehmen und zusätzlich bei jedem Boxenstopp 30 Sekunden länger stehen. Dass es am Ende trotzdem zu einem Podestplatz reichte – mit 2:07,450 Minuten Rückstand – war unter anderem der Rennverlauf und der perfekten Taktik des erfahrenen Manthey-Teams zu verdanken. „Wenn du die 90 Sekunden, die wir an der Box verloren haben, abziehst, siehst Du die Realität“, sagte Makowiecki. „Das Auto lief gut – ganz wie erwartet. Wir wissen jetzt, wo wir noch Dinge verbessern können.“ Der direkte Rundenvergleich untermauert die Aussage des Franzosen: Stippler fuhr in seiner schnellsten Runde 7:57,319 Minuten, der Manthey-Porsche 7:58,942 Minuten. Hinter dem Spitzentrio wurde der Mercedes-AMG GT3 von Landgraf Motorsport auf Platz vier abgewinkt. Da die Fahrzeughöhe jedoch nicht dem Reglement entsprach, wurde die Startnummer #55 nach dem Rennen disqualifiziert. Mit Schnitzelalm Racing rückten die Markenkollegen Carrie Schreiner und Peter Terting auf Platz vier vor. Auf Rang fünf feierten Christoph Breuer und Nico Verdonck im Aston Martin Vantage GT3 von PROsport-Racing den Sieg in der Pro-Am-Kategorie. Schnellste in der Am-Kategorie waren Michael Heimrich und Arno Klasen im Audi R8 LMS GT3 EVO II von Twin Busch by équipe vitesse. Einen sehenswerten Kampf um den Sieg in der Klasse V4 lieferten sich bis zum Schluss Philipp Leisen (Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive) und Malte Tack (Manheller Racing). Stoßstange an Stoßstange jagten die beiden BMW 325i durch die Grüne Hölle – mit dem besseren Ende für den dreifachen Champion Leisen. Im Ziel betrug sein Vorsprung 5,104 Sekunden. Eng ging es auch in der VT2-FWD zu. mathilda racing – Team LAVO Carwash setzte sich mit im VW Scirocco R mit 5,546 Sekunden Vorsprung auf den BMW 128ti von Sorg Rennsport durch. Ebenfalls knapp war der Zieleinlauf in der SP3: Der Toyota GT86 Cup von Car Competiton Racing Team wurde mit dem 6,069 Sekunden vor dem Renault Clio Cup von X85racing als Klassensieger abgewinkt. Eine kleine Vorentscheidung ist in Sachen Meisterschaft gefallen. Während Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas im BMW 330i des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive ihren sechsten Klassensieg im sechsten Rennen feierten, patzten die Verfolger. Mauro Calamia, Ivan Jacoma und Kai Riemer, die für Schmickler Performance powered by Ravenol einen Porsche 718 Cayman GT4 CS (982) pilotieren, errangen in der CUP3 nur Rang drei. Daniel Blickle und Tim Scheerbarth wurden im Porsche 911 GT3 Cup von AVIA W&S Motorsport Zweite in der CUP2. Die Klassensiege gingen an Smyrlis Racing mit Christopher Rink, Philipp Stahlschmidt und Francesco Merlini in der CUP3. Erneut triumphieren durften Karsten Krämer, Christopher Brück und Moritz Kranz von KKrämer Racing in der CUP2. Das siebte Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie findet in zwei Wochen, am 22. Oktober statt. Der PAGID Racing 46. DMV Münsterlandpokal führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Der Porsche 911 GT3 R startet zu seinem ersten Renneinsatz im Rahmen der NLS7

06.10.2022

Vorhang auf und Bühne frei. Im Rahmen des 54. ZEWOTHERM ADAC Barbarossapreis findet eine Weltpremiere statt, welche die Herzen der NLS-Fans höherschlagen lässt: Der brandneue Porsche 911 GT3 R startet zu seinem ersten Renneinsatz und wird am kommenden Samstag (8.10.) von Julien Andlauer und Frédéric Makowiecki pilotiert. Das Filmset ist die Nürburgring-Nordschleife und neben dem Protagonisten gibt es 131 weitere Hauptdarsteller. Vier Stunden geht die Jagd durch die Grüne Hölle. Tickets für das sechste Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie gibt es ab 18 Euro (Kinder bis 14 Jahre kostenlos) online sowie vor Ort an den Tageskassen. Der komplette Renntag wird live gestreamt und bringt die einzigartige Atmosphäre des Nordschleifen-Championats auf den heimischen Bildschirm. > Mehr Infos, Tickets & Livestream „Der neue 911 GT3 R tritt in große Fußstapfen“, sagt Michael Dreiser, Leiter Vertrieb bei Porsche Motorsport. „Sein Vorgänger hat seit 2019 in vier Saisons so gut wie alles gewonnen, was es in der GT3-Szene zu gewinnen gab.“ Der Herausforderer basiert auf der aktuellen Generation 992 und kann mit Beginn der Saison 2023 durchstarten. Die Entwicklung begann bereits 2019 und gipfelt nun im ersten Einsatz unter realen Rennbedingungen auf der schönsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Das Hauptaugenmerk lag auf einer verbesserten Fahrbarkeit für Profis und sogenannte Gentleman-Fahrer, sowie größeren Leistungsreserven je nach Einstufung durch die ‚Balance of Performance‘ (BoP). Auch eine vereinfachte Handhabung des Rennwagens für die Teams und optimierte Laufzeitkosten standen im Mittelpunkt der Entwicklung.Der neue Elfer startet in der Klasse SP-X, weil er noch nicht über eine finale Homologation für die GT3-Klasse verfügt. Trotzdem spielt er mit den 15 Fahrzeugen, die für die Klasse SP9 genannt haben, in einer Liga. Seine direkten Gegner sind unter anderem die beiden Audi R8 LMS GT3 EVO II des Scherer Sport Team Phoenix, die aktuell um die Krone in der NLS Speed Trophäe kämpfen. Im Fahrzeug mit der #16 feiert Luca Engstler an der Seite von Jakub „Kuba“ Giermaziak und Kim Luis Schramm sein GT3-Debüt auf der Nordschleife. Dieses Ziel streben mittelfristig auch drei weitere prominente Teilnehmer an. Der dreifache Le Mans Sieger und Ex-Formel-1-Pilot Kazuki Nakajima nimmt das Rennen zusammen mit Heiko Tönges im Toyota GT86 von TOYOTA GAZOO Racing Germany powered by Ring Racing in Angriff. Ferdinand Habsburg, Urenkel von Karl I. von Österreich und Ex-DTM-Pilot, startet zusammen mit Benjamin Goethe im BMW 330i des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive, um seine Pflichtrunden für die Erlangung der ‚großen‘ Nordschleifen-Lizenz zu erlangen. Ebenfalls in Sachen ‚Permit‘ am Start ist Hugo Sasse. Der Tabellenführer der ADAC GT4 Germany absolviert zusammen mit Gabriela Jílková, Niek Hommerson und Ivan Peklin einen Doppelstart auf zwei Porsche Cayman von PROsport-Racing in den Klassen V5 und VT3. Interessante Sidestories sorgen für UnterhaltungIn der Saison 2022 waren sie Gegner, nun machen sie gemeinsame Sache. Die Rede ist von Laurin Heinrich und Larry ten Voorde, die zusammen mit Georg Kiefer im Porsche Cayman GT4 CS von Four Motors Bioconcept Car in der Klasse der Alternativen Treibstoffe am Start sind. Im Carrera Cup lieferten sich beide einen erbitterten Kampf um die Meisterschaft, den Heinrich zuletzt auf dem Sachsenring für sich entschied. Eine Renaissance erlebt bei NLS7 die TCR-Klasse. Fünf Fahrzeuge von vier unterschiedlichen Herstellern sind vertreten. Ihr Comeback nach zweijähriger Pause feiern Jürgen und Joachim Nett mit ihrem Peugeot 308 Racing Cup TCR. Das Duo trifft dabei auf die beiden stark besetzten Audi RS3 LMS von Møller Bil Motorsport mit den drei erfahrenen Norwegern Håkon Schjærin, Kenneth Østvold und Anders Lindstad sowie Scherer Sport mit den Piloten Andreas Gülden, Mathias Schläppi und Michael Bohrer. Auf einen Volkswagen Golf GTI TCR setzen Sebastian Schemmann, Florian Haller und Daniel Fink für den MSC Emstal, einen Seat Cupra Leon Cup Racer/TCR bringen Jens Wulf, Roger Vögeli und Meik Utsch an den Start. Neben der SP9 mit 15 Fahrzeugen sind die beiden Klassen VT2 mit Front- sowie Heck- und Allradantrieb mit zehn und elf Fahrzeugen ebenfalls sehr gut besetzt und bringen gemäß dem NLS-Wertungssystem volle Punkte. Die beiden Klassen der Porsche Endurance Trophy Nürburgring warten mit 13 (CUP2) und 15 (CUP3) Fahrzeugen ebenfalls stark auf. In der Meisterschaft liegen Daniel Zils, Oskar Sandberg und Sindre Setsaas im BMW 330i des Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive in Führung. Das Trio hat 17 Punkte Vorsprung vor den zweitplatzierten Mauro Calamia, Ivan Jacoma und Kai Riemer, die für Schmickler Performance powered by Ravenol einen Porsche 718 Cayman GT4 CS (982) in der CUP3 pilotieren und ihrerseits elf Punkte Vorsprung auf Daniel Blickle und Tim Scheerbarth im Porsche 911 GT3 Cup von AVIA W&S Motorsport haben. © Foto: Porsche