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11 Januar, Dienstag

Nürburgring nonstop: Saisonkarte ab sofort erhältlich

Ein Ticket fürs ganze Jahr: Ab sofort ist die Saisonkarte 2022 für die Touristenfahrten Nürburgring erhältlich. Sie ermöglicht das ganze Jahr lang unlimitierten Zugang während der öffentlichen Sessions. Die Saisonkarte gilt dabei sowohl für die Nordschleife, als auch die Grand-Prix-Strecke. Der Preis bleibt stabil.  Knapp 200 Mal öffnen sich dieses Jahr die Tore zur Nordschleife und zur...
Nürburgring nonstop: Saisonkarte ab sofort erhältlich

11.01.2022

Ein Ticket fürs ganze Jahr: Ab sofort ist die Saisonkarte 2022 für die Touristenfahrten Nürburgring erhältlich. Sie ermöglicht das ganze Jahr lang unlimitierten Zugang während der öffentlichen Sessions. Die Saisonkarte gilt dabei sowohl für die Nordschleife, als auch die Grand-Prix-Strecke. Der Preis bleibt stabil.  Knapp 200 Mal öffnen sich dieses Jahr die Tore zur Nordschleife und zur Grand-Prix-Strecke für Touristenfahrer. Mit der Jahreskarte sind all diese Termine inklusive! Der offizielle Startschuss für die Touristenfahrten 2022 fällt am Samstag, 12. März. Das gesamte Wochenende steht die Nordschleife für jedermann offen. Danach geht es Schlag auf Schlag: Beinahe täglich öffnet die Strecke dann für Privatfahrer. Die genauen Zeiten finden sich hier auf der Webseite des Nürburgrings.  Echte Highlights versprechen wieder das Oster-Wochenende - Karfreitag, 15. April, bis Ostermontag, 18. April - sowie die Green-Hell-Driving Days. Letztere finden vom 16. bis 19. Juni und vom 1. bis 3. Oktober 2022 statt. Wer das ultimative Fahrvergnügen sucht, ist mit der Saisonkarte also gut beraten. Sie gibt es weiterhin für 2.200 Euro und berechtigt zum Fahren auf der Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke.  Der Erwerb funktioniert schnell und unkompliziert: Auf der Webseite des Nürburgrings registrieren, Saisonkarte wählen, den Kauf-Vorgang wie gewohnt abschließen. Zwei Monate sind es noch, bis es endlich wieder losgeht. Aktuell wird der Asphalt auf dem winterlichen Nürburgring erneuert. Pünktlich zum Saisonbeginn haben alle Fahrer dann wieder perfekte Bedingungen auf den bekanntesten 20,832 Kilometern dieser Welt.

Asphaltfräse macht den Anfang: Nürburgring bekommt zweieinhalb Kilometer neuen Asphalt

18.11.2021

Die Nordschleife und die Grand-Prix-Strecke bekommen in diesem Winter insgesamt zweieinhalb Kilometer neuen Streckenbelag. Den Startschuss für die Arbeiten gab diese Woche eine mächtige Asphaltfräse auf der Döttinger Höhe. Sie wird sich nun von der langen Nordschleifen-Geraden durch die Abschnitte Antoniusbuche, Tiergarten und Hohenrain-Schikane bis zur Grand-Prix-Strecke arbeiten. Hier werden die Hyundai N Kurve vor Start-Ziel sowie die Verbindungsstücke zwischen beiden Rennstrecken neu asphaltiert. Bis Februar 2022 werden die Baumaschinen Vollgas geben, damit der Saisonstart wie jedes Jahr bei besten Streckenbedingungen stattfinden kann. Nächstes Event: WorldRX Nürburgring (27. & 28. November) „Die Asphaltarbeiten auf unseren Rennstrecken sind einer der emotionalsten Bestandteile meines Jobs“, erklärt Projektleiter Alexander Schnobel. „Wir arbeiten hier im Auftrag der 95-jährigen Geschichte unserer Rennstrecke. Die Erhaltung der Streckencharakteristik hat bei den Bauarbeiten immer höchste Priorität. Gleichzeitig stellen wir einen modernen Standard her, der den heutigen Anforderungen an unsere Strecken gerecht wird.“ Seit 20 Jahren ist Schnobel am Nürburgring für die Bauplanung und die Infrastruktur zuständig und hat bereits etliche Projekte rund um die Strecke umgesetzt. Neben den Asphaltarbeiten gehören hierzu auch die vielen baulichen Sicherheitsmaßnahmen, die neue Race Control oder das digitale Test-Cluster auf der Döttinger Höhe.  Grundhafter Ausbau auf der Nordschleife – neue Asphaltoberfläche auf der Grand-Prix-StreckeIm Durchschnitt wird jedes Jahr auf Nordschleife und Grand-Prix-Strecke ein Kilometer Asphalt erneuert. Bei einer Gesamtlänge von rund 25 Kilometern muss die Qualität des neu eingebauten Asphalts deshalb rund 15 bis 20 Jahre den höchsten Beanspruchungen standhalten, bevor er wieder erneuert wird. „Unsere Rennstrecken sind von Mitte März bis Mitte November täglich ausgelastet. Neben den rund 50 Großveranstaltungen sind dies unter anderem Fahrtrainings, Touristenfahrten oder die Testfahrten der Industrie“, erklärt Alexander Schnobel. Darüber hinaus erläutert der Projektleiter, dass bei den Bauarbeiten auf den Rennstrecken unterschiedlich vorgegangen wird. Bei der Nordschleife werden demnach auch die unter dem Asphalt liegenden Schichten der 1927 eröffneten Strecke erneuert. Über ein Meter tief wird der Bereich deshalb ausgeschachtet und anschließend komplett neu aufgebaut. Bei der modernen Grand-Prix-Strecke, auf der 1984 zum ersten Mal gefahren wurde, reicht es hingegen in der Regel, wenn die oberen beiden Asphaltschichten zunächst abgefräst und anschließend erneuert werden. Eigens entwickelte Asphaltmixturen sorgen zudem dafür, dass das jeweilige Grip-Niveau auch bei der neu eingebauten Oberfläche auf den jeweiligen Strecken einheitlich bleibt. Dies soll den Fahrern auf einer Runde von 25 Kilometern Länge ein verlässliches Fahrgefühl ohne zu große Unterschiede geben.   2,5 Millionen Euro für neuen AsphaltInsgesamt investiert der Nürburgring für die Baumaßnahme rund 2,5 Millionen Euro. Wie in der Vergangenheit setzt man hierbei auf Expertise aus Rheinland-Pfalz – so sind die Firma Schnorpfeil aus Treis-Karden und in der Planung das Ing.-Büro Porz & Partner aus Sinzig beteiligt. Eine der Besonderheiten in diesem Jahr: Obwohl die Bauarbeiten auf der Nordschleife und Grand-Prix-Strecke zwei Strecken einschließt, die getrennt voneinander betrieben werden können, werden sie auf einer zusammenhängenden Fläche durchgeführt. Er umfasst die Strecke von der Döttinger Höhe bis zur Sabine-Schmitz-Kurve, und beinhaltet die Verbindungsstücke zwischen Grand-Prix-Strecke und Nordschleife sowie die dort befindliche Hyundai N Kurve der Grand-Prix-Strecke. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten Ende Februar abgeschlossen sein. Kurz darauf startet der Nürburgring im März in seine 95. Saison.

Nürburgring nimmt Streckenbetrieb wieder auf: Touristenfahrten auf Nordschleife

28.07.2021

Der Nürburgring wird dieses Wochenende mit den Touristenfahrten wieder in den Streckenbetrieb auf der Nordschleife starten. Am Samstag, 31. Juli, öffnen sich um 9 Uhr die Schranken erstmals seit dem Hochwasserunglück. Gleichzeitig bleibt das Fahrerlager der Grand-Prix-Strecke noch bis 15. August die wichtige Einsatzzentrale für Hilfskräfte der Flutkatastrophe. Das bedeutet auch, dass der diesjährige AvD-Oldtimer-Grand-Prix abgesagt werden muss. Die Veranstaltung findet nächstes Jahr vom 12. bis 14. August 2022 statt. Die DTM hingegen kann als erste Rennserie wieder wie geplant vom 20. bis 22. August stattfinden. Mit der Wiederaufnahme des Streckenbetriebes gehen die Betreiber des Nürburgrings einen wirtschaftlich notwendigen Schritt. Die bereits von der Corona-Krise getroffene Event-Location sichert so den Fortbestand des eigenen Unternehmens, der Unternehmen in der Region sowie der Veranstalter und Partner. „Wir versuchen in jeder Hinsicht unseren Beitrag in dieser Krise zu leisten. Sei es weiterhin als zentrales Drehkreuz für Einsatzkräfte und Hilfsgüter oder gleichzeitig als Wirtschaftsmotor der Region“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort. „Wichtig ist, die Hilfe für die gesamte Region zu stemmen: Auf der einen Seite haben wir von der Naturkatastrophe betroffene Ortschaften und auf der anderen Seite viele Unternehmen, die vom Geschehen am Nürburgring abhängig sind – sie haben gerade Hauptsaison.“ Es ist ein Spannungsfeld aus wirtschaftlicher Notwendigkeit und persönlicher Anteilnahme, in dem sich die Rennstrecke gerade bewegt. Auch Mitarbeiter der Rennstrecke sowie deren Familien und Freunde wurden teilweise stark vom Unwetter getroffen. Der Nürburgring selbst blieb verschont, die Infrastruktur komplett intakt. Anreise ohne Rettungsarbeiten zu störenWährend aus dem Grand-Prix-Fahrerlager weiterhin die Hubschrauber der Bundeswehr aufsteigen und Einsatzkräfte zu ihren Einsätzen ausrücken, öffnen sich am Samstag zum ersten Mal wieder die Schranken für die Touristenfahrten. Damit die anreisenden Besucher weder die Arbeiten in der Region behindern noch die Zufahrtswege der betroffenen Regionen verwenden, hat der Nürburgring Hinweise zur optimalen Anreise veröffentlicht. Die Informationen sowie die Öffnungszeiten finden sich auf der offiziellen Webseite der Rennstrecke. Zudem kommuniziert der Nürburgring zu diesem Thema tagesaktuell auf seinen Social Media Kanälen. 49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix abgesagt – DTM kann wie geplant stattfindenDa das Grand-Prix-Fahrerlager des Nürburgrings weiterhin als Einsatzzentrale genutzt wird, kann der 49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix hingegen nicht stattfinden. Die Veranstaltung wurde deshalb für dieses Jahr abgesagt. Der Termin für 2022 steht bereits fest. Vom 12. bis 14. August wird die international bedeutende Oldtimer-Veranstaltung im nächsten Jahr zu Gast sein. Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wer den Eintrittspreis unkompliziert erstattet haben möchte, findet alle nötigen Informationen auf der Internetseite der Rennstrecke. Als erste Rennserie wird vom 20. bis 22. August die DTM am Nürburgring wieder an den Start gehen. Das Starterfeld aus 19 Fahrern und fünf Herstellern tritt dabei auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke an. Als Rahmenrennen sind die DTM Trophy, die DTM Classic Touring Car Legends, der BMW M2 Cup und der Lotus Cup Europe dabei. Aktuelle Hinweise zu Deiner AnreiseBitte achte bei Deiner Anreise darauf, die vom Hochwasser betroffenen Regionen weiträumig zu umfahren und keine Arbeiten der Helfer zu behindern oder Zufahrtswege zu blockieren.Tagesaktuelle Informationen zur Verkehrslage findest Du hier: https://verkehr.rlp.deEmpfohlene Anfahrten:A 61 - Abfahrt WehrA 48 - Abfahrt Ulmen

Nürburgring derzeit Basis für Einsatzkräfte: Wochenend-Veranstaltungen bis 8. August abgesagt

22.07.2021

Der Nürburgring sagt die geplanten Wochenend-Veranstaltungen vorerst bis einschließlich 8. August ab. Hierzu gehören die FIA World Rallycross Championship und das ADAC Racing Weekend (30. Juli – 1. August) sowie das ADAC GT Masters (6. – 8. August). Grund für die Absage ist die weiterhin anhaltende Notsituation im Landkreis Ahrweiler und die Stationierung verschiedener Einsatzkräfte am Nürburgring. Für die FIA World Rallycross Championship konnten die Verantwortlichen bereits einen neuen Termin am Nürburgring finden. Die Rennserie kommt nun am 27. und 28. November in die Eifel. Tickets behalten ihre Gültigkeit, weitere Informationen für Ticketinhaber gibt es per E-Mail. Neue Termine für das ADAC GT Masters sowie das ADAC Racing Weekend werden derzeit in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern geprüft. Über die Termine aller weiteren Nürburgring-Angebote – wie etwa Touristenfahrten und Formel-Kurse – informiert die Rennstrecke auf ihrer Webseite. Einsatzkräfte nutzen Nürburgring derzeit als BasislagerDerzeit nutzen Polizei, Bundeswehr, Rettungsdienst sowie Brand- und Katastrophenschutz aus dem gesamten Bundesgebiet den Nürburgring und seine Infrastruktur als zentrales Basislager. Sie starten von hier aus in die betroffenen Gebiete des Landkreises Ahrweiler. Ministerpräsidentin Malu Dreyer machte sich am Mittwoch ebenfalls ein Bild von der Lage an der Rennstrecke. „Der Nürburgring ist in dieser Hochwasserkatastrophe zu einem beispiellosen Ort der Hilfe und Solidarität geworden“, sagte Dreyer. Derzeit nutzen die Organisationen mehr als 60.000 m² des Nürburgring-Geländes. Hierzu gehören das Fahrerlager sowie angrenzende Veranstaltungsflächen und Parkplätze. Im Bitburger Event-Center, in der ring°arena und im ring°boulevard werden aktuell noch viele Sachspenden von freiwilligen Helfern sortiert. Die Verteilung in die Ortschaften erfolgt mit Helikoptern und Fahrzeugen der Einsatzkräfte. Betroffene Bürger können sich benötigte Artikel aber auch selbst im Bitburger Event-Center abholen. Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort zeigt sich zutiefst beeindruckt von der Hilfsbereitschaft: „Hier helfen tagtäglich hunderte Freiwillige mit, die Not in der Region ein Stück zu lindern. Dafür spreche ich ihnen meinen tiefsten Dank aus.“ Die Stelle für Sachspenden hatte der Nürburgring gemeinsam mit dem ADAC Mittelrhein ins Leben gerufen, nachdem der Int. ADAC Truck-Grand-Prix abgesagt wurde. Wer helfen möchte, kann dies weiterhin tun. Die Kreissparkasse Ahrweiler hat ein Soforthilfekonto für die Betroffenen eingerichtet:               IBAN: DE 86577513100000339457BIC: MALADE51AHR Sachspenden werden nicht mehr benötigt.

ERFOLGREICHER START INS OSTER-WOCHENENDE

02.04.2021

Der Nürburgring freut sich über einen erfolgreichen Start in das Oster-Wochenende. Während auf der Strecke die Touristenfahrer ihre Runden drehten, blieb es am Karfreitag rund um die Strecke verhältnismäßig ruhig. In normalen Jahren sorgten immer wieder viele tausend Besucher für ein massives Aufkommen auf den Zufahrtsstraßen sowie entlang der Nordschleife. Die Polizei als auch die Betreiber der Rennstrecke zeigten sich entsprechend zufrieden. Sie führen den Erfolg auf eine gute Kommunikation im Vorfeld, auf strukturierte Maßnahmen vor Ort sowie auf die verständnisvollen Besucher zurück, die sich fast ausnahmslos bereitwillig an die Regeln hielten. „Dieser Karfreitag ist ein gutes Beispiel dafür, was man auch in Zeiten der Pandemie erreichen kann, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten“, freut sich Nürburgring Geschäftsführer Mirco Markfort. „Wir haben es trotz des schönen Wetters geschafft, den Menschen zu erklären, dass auf der Strecke zwar Touristenfahrten stattfinden, jedoch ansonsten alle Plätze rund um die Strecke geschlossen sind und wir von einem Tagesausflug zum Nürburgring abraten. Dass dies bereitwillig aufgenommen wurde, ist sehr erfreulich.“ Insgesamt konnte der Geschäftsführer von einem respektvollen Miteinander zwischen Besuchern und Ordnern berichten. Ähnlich wie der Nürburgring-Geschäftsführer sieht es auch die Polizei, die mit einem Aufgebot von rund 100 Kräften im Einsatz war. Zeitweise beobachtete der Polizeihubschrauber das Geschehen aus der Luft. „Das Aufkommen rund um den Ring war grundsätzlich deutlich geringer als sonst zu Karfreitag üblich“, berichtet der Leiter der Polizeidirektion Mayen, Manuel Wehrmann. „Wir konnten zeitweise, insbesondere am Mittag und frühen Nachmittag, einen zähflüssigen Verkehr beobachten. Unsere eingesetzten Kräfte sorgten jedoch dafür, dass dieser zu keinem Zeitpunkt zum Erliegen kam. Hierdurch wurden Personenansammlungen weitestgehend unterbunden oder konnten durch gezielte Ansprachen und Lautsprecherdurchsagen aufgelöst werden. Insgesamt verlief der Karfreitag am Nürburgring sehr gesittet.“ Ganztägige Touristenfahrten noch bis Ostermontag auf beiden StreckenWie der Nürburgring machte auch die Polizei im Vorfeld des Oster-Wochenendes auf die geltenden Regeln und die erhöhte Einsatzbereitschaft aufmerksam. Neben den Polizeikräften hatte der Nürburgring 60 Ordner rund um die Strecke eingesetzt. Diese kontrollierten verschiedene Bereiche wie zum Beispiel das geöffnete Grand-Prix-Fahrerlager sowie die gesperrten Parkplätze und mögliche „Hotspots“. Noch bis einschließlich Ostermontag bietet der Nürburgring auf Nordschleife und Grand-Prix-Strecke ganztägig die Touristenfahrten an. Weiterhin bleibt jedoch die zentrale Botschaft an all diejenigen, die das Angebot nicht wahrnehmen: „Stay at home“.

MIT ERPROBTEN KONZEPTEN, BMW M-PARTNERSCHAFT UND FAN-RADIO: NÜRBURGRING STARTET IN DIE VERANSTALTUNGSSAISON 2021

18.03.2021

Der Motorsport kehrt zurück in der Grünen Hölle. Mit dem ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie wird am 27. März die Event-Saison 2021 auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt eröffnet. Bis in den November warten viele verschiedene Veranstaltungen. Erprobte Zuschauerkonzepte sollen wieder dafür sorgen, dass die Fans das Geschehen auch live an der Strecke verfolgen können. Gemeinsam mit RPR1 wird zudem „Radio Nürburgring“ neu konzipiert und garantiert, dass die Rennaction erstmals auch weltweit via Internetradio verfolgt werden kann. Zudem kann der Nürburgring sich ab dieser Saison über einen neuen starken Partner freuen: Die Performance-Marke BMW M erweitert ihr Engagement an der geschichtsträchtigen Rennstrecke. Trotz vieler Unwägbarkeiten in Corona-Zeiten fühlen die Verantwortlichen sich gut aufgestellt für die kommende Saison. Der Kalender des Nürburgrings ist 2021 gut gefüllt. Das alleine wäre keine Neuigkeit. In Zeiten der Pandemie aber ist dies besonders bemerkenswert. Seit einem Jahr beherrschen die Corona-Maßnahmen die Eventbranche. Und auch wenn Rock am Ring bereits abgesagt werden musste, gibt es gute Nachrichten: Der Motorsport kann stattfinden. Hierzu zählen Veranstaltungen wie das ADAC TOTAL 24h-Rennen, die DTM, der ADAC Truck-Grand-Prix oder der AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Genauso aber auch die zahlreichen Trackdays oder Fahrtrainings, wie die Nürburgring Formel-Kurse. „Trotz Corona ist unsere Rennstrecke bis Mitte November ausgebucht – sieben Tage die Woche, von Montag bis Sonntag“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort, der den Nürburgring gemeinsam mit einem Team von 200 Festangestellten und rund 1.100 Aushilfen durch die Krise steuert. Und dennoch räumt auch er ein: „So wirklich garantieren kann man in diesen Zeiten nichts.“ Obwohl der Nürburgring unter den Rahmenbedingungen verhältnismäßig erfolgreich arbeitet, ist der wirtschaftliche Erfolg nicht mit den Jahren vor der Pandemie zu vergleichen. Und dennoch versucht der Nürburgring vieles wieder möglich zu machen, um seine Rolle als Wirtschaftsmotor einer gesamten Region weiterhin einzunehmen. „Wir haben mit unseren Konzepten im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass viele Veranstaltungen und Angebote stattfinden konnten. Damit haben wir geholfen, Arbeitsplätze in der Region und in der gesamten Branche zu erhalten. Dieser Verpflichtung werden wir weiterhin nachkommen“, erklärt Markfort. Erprobte Konzepte für Zuschauer an der StreckeDeshalb sei es wichtig, dass der Nürburgring aktiv auf den erprobten Konzepten aufbaut und langfristig auch Zuschauer zurück an die Strecke bringt. „Die Fans sind der emotionale Rahmen, die jedes Event besonders machen. Darüber hinaus sind Ticketverkäufe ein existenzieller wirtschaftlicher Faktor für jeden Veranstalter“, erklärt der Geschäftsführer. Die kontaktlosen Zuschauer-Konzepte wurden deshalb mit den gleichen Gesundheitsexperten wie 2020 weiterentwickelt. Eine entscheidende Rolle hierbei spielten wieder das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn, das MVZ Labor Koblenz sowie das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Ahrweiler. Auch deshalb schaut Markfort optimistisch in die Zukunft. „Wir fühlen uns gut aufgestellt und stehen bezüglich unserer Konzepte mit den Behörden in Kontakt. Wir werden nun die Entwicklung der Pandemie genau beobachten und weiterhin das Gespräch suchen – im Sinne des Sports, der Fans, der Motorsport-Teams und Unternehmen, der Region und natürlich für den Nürburgring.“ BMW M – Ausbau der Partnerschaft am NürburgringGrund zur Freude hat der Nürburgring bereits an anderer Stelle. Mit der Performance Marke BMW M gibt es ab dieser Saison den Ausbau einer langjährigen Partnerschaft. Nürburgring-Fans kennen bereits die BMW M Power Tribüne an der Grand-Prix-Strecke und die Werbebande an der „alten Boxengasse“ der Nordschleife. Unverkennbar gehört ebenfalls die BMW-Brücke über der Start-Zielgeraden zum Bild des Nürburgrings. Diese wurde bereits gut sichtbar in den Farben von BMW M neu gestaltet. Bei den Fahraktivitäten gehört der Automobilhersteller mit seiner Driving Experience ebenfalls zu den intensivsten Nutzern der Rennstrecke. Nun möchte BMW M den Nürburgring als Heimat der Marke etablieren. Herzstück der neuen Kooperation, die zunächst bis einschließlich 2025 dauert, ist ein BMW M Showroom im ring°boulevard, der für die Besucher des Nürburgrings zu ausgewählten Terminen öffnet. Darüber hinaus soll es auch weitere Veranstaltungen geben – zum Beispiel im Rahmen des 50. Geburtstags von BMW M im Jahr 2022. Radio Nürburgring ab sofort weltweit empfangbarDas Geschehen am Nürburgring können alle Fans in Zukunft weltweit per Radio verfolgen. Bislang war Radio Nürburgring unter der Frequenz 87,7 lediglich im Umfeld der Rennstrecke zu empfangen. Durch den Ausbau der Partnerschaft mit dem rheinland-pfälzischen Radiosender RPR1 schafft das „Ring-Radio“ nun den Sprung ins Internet. Hier wird das Geschehen am Nürburgring in Zukunft auf den gängigen Radioplattformen, als Webchannel auf rpr1.de und in der RPR1-App an verschiedenen Veranstaltungswochenenden zu hören sein. Zusätzlich wird es den Stream „Streckensprecher Nürburgring“ auf der Webseite des Nürburgrings geben – für all diejenigen, die einfach den Streckensprechern zuhören möchten. Die erste Übertragung wird es beim zweiten Saisonrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie am 17. April geben.

SAISON STARTET MIT KONTAKTLOSEN TOURISTENFAHRTEN

03.03.2021

Die kontaktlosen Touristenfahrten eröffnen am kommenden Wochenende (6. und 7. März) die Nürburgring-Saison 2021. Zum ersten Mal in diesem Jahr kann die geschichtsträchtige Nordschleife wieder umrundet werden. Wer sein Fahrzeug hier bewegt, benötigt besonderes Geschick und Umsicht – denn die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt wartet mit einer Länge von 20,832 Kilometern, 73 Kurven und 300 Metern Höhenunterschied pro Runde. Damit jeder diese Faszination selbst und nach einheitlichen Regeln erfahren kann, gilt während der Touristenfahrten die Straßenverkehrsordnung. Zudem setzt der Nürburgring wieder auf das erprobte Konzept der „kontaktlosen Touristenfahrten“, das sich bereits im vergangenen Jahr bewährt hat. Die geöffneten Parkplätze an der Nordschleife sollen Fahrern den nötigen Raum für Ruhepausen geben. Ordner kontrollieren hier die Einhaltung der Regeln wie Abstand und Maskenpflicht. Die Rückkehr der Motorengeräusche ist jedes Jahr ein besonderer Moment am Nürburgring. In Zeiten der Pandemie steht aber vielmehr die Gesundheit aller Beteiligten im Mittelpunkt. Seit vergangenem Jahr gibt es deshalb die „kontaktlosen Touristenfahrten“. Das Konzept gilt als erprobt, denn keine einzige Corona-Infektion im Landkreis Ahrweiler ist auf das Fahrangebot zurückzuführen. Damit dies auch so bleibt, gelten am Nürburgring weiterhin einheitliche Regeln. So sind Guthaben und Tickets ausschließlich Online erhältlich – auf der Webseite des Nürburgrings und im Green-Hell-Driving-Portal, von Zuhause am PC oder von unterwegs mit dem Handy. Vor Ort gelingt die Zufahrt zur Strecke kontaktlos per vorgehaltenem QR-Code oder per Karte. Analog der Corona-Regeln ist die Teilnahme an den Touristenfahrten maximal zu zweit pro Fahrzeug möglich. Das Aussteigen auf dem Areal der Nordschleifen-Zufahrt ist wie im vergangenen Jahr nicht erlaubt. Hier bleibt der gesamte Parkbereich gesperrt. Lediglich der Besuch des regelmäßig desinfizierten WCs ist möglich. Für Notfälle und Probleme sind das Büro an der Nordschleife und eine Clearingstelle auf dem Parkplatz gegenüber der Nordschleifen-Zufahrt besetzt – auch hier wurden die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen für den Schutz aller Beteiligten getroffen. An der zweiten Zufahrt im Adenauer Stadtteil Breidscheid bleibt die Schranke weiterhin geschlossen. Geöffnete Parkplätze bieten Raum für ErholungRund um die Nordschleife werden die Parkplätze an den Streckenabschnitten Brünnchen und Pflanzgarten sowie der Parkplatz „In der Acht“ gegenüber der Nordschleifen-Zufahrt geöffnet sein. Neben Wanderern und Radfahrern, die bereits in den vergangenen Wochen diese Flächen nutzten, stehen sie ab kommendem Wochenende auch den Touristenfahrern als Erholungsraum zur Verfügung. Hier gelten die allgemeinen Corona-Regeln wie das Abstandsgebot und eine Maskenpflicht. Für die Einhaltung der Verhaltensrichtlinien sorgen durch den Nürburgring eingesetzte Ordner. Zudem bittet die Rennstrecke ihre Fans auch weiterhin die „Stay at home“ Regel zu beachten und nicht ausschließlich zum Zuschauen anzureisen. Dabei setzen die Betreiber neben dem durchdachten Konzept auch auf die Eigenverantwortung eines jeden einzelnen. Um die gestiegenen Personalkosten zu refinanzieren hat sich der Nürburgring entschlossen eine Parkgebühr von 2 € pro Fahrzeug zu erheben. Der Parkschein gilt den ganzen Tag auf allen geöffneten Parkplätzen.

ERSTMALS AUF DER NORDSCHLEIFE: NÜRBURGRING INVESTIERT WEITER IN DIGITALISIERUNG

08.02.2021

Erstmals bekommt ein Streckenabschnitt der Nürburgring-Nordschleife eine digitale Infrastruktur. Die Döttinger Höhe wird auf einer Länge von 2,7 Kilometern mit Kameras, Anzeigesystemen und intelligenter Software ausgestattet. Die Baumaßnahme verbindet den 1927 eröffneten Kurs mit der modernen Infrastruktur der Grand-Prix-Strecke und der neuen Racecontrol. Die neue Technik soll bereits in der anstehenden Saison zum Einsatz kommen. Bauarbeiten am Nürburgring. Kein ungewöhnliches Bild zur aktuellen Jahreszeit auf der längsten permanenten Rennstrecke der Welt: Regelmäßig sind im Winter Baufahrzeuge auf der Nordschleife unterwegs – zum Beispiel wenn der Asphalt erneuert wird. Doch anstatt der sonst üblichen Straßenfertiger oder –walzen ist dieses Jahr zunächst ein überdimensionaler Pflug am Nürburgring unterwegs. Mit seiner Hilfe verlegen die Facharbeiter dort etliche Kilometer Glasfaserleitungen und Stromkabel. „Digital Marshalling“ bringt Flaggensignale direkt ins Auto2021 wird der Nürburgring nun hier unterschiedliche Systeme testen. Zahlreiche Kameras werden dabei das Bild direkt in die neue Racecontrol bringen. Eine neue Software mit künstlicher Intelligenz soll helfen Gefahren schneller zu erkennen. Zudem soll das sogenannte „Digital Marshalling“ weiter ausgebaut werden. Mit digitalen Anzeigepanels, die auch Flaggensignale darstellen, können die Verantwortlichen das Geschehen auf der Strecke steuern. Darüber hinaus werden die Signale und wichtige Informationen dem Fahrer direkt auf dem Display im Cockpit angezeigt. Wichtiger Bestandteil der Maßnahme auf der Döttinger Höhe ist ebenfalls der Test verschiedener Möglichkeiten der Stromversorgung des gesamten Systems. Aus dem gesamten Testlauf sollen sich auch Rückschlüsse ergeben, welche Anforderungen eine Digitalisierung weiterer Streckenabschnitte der Nordschleife mit sich bringen würde. Mit ihrer Länge und Topografie bringt die anspruchsvollste Rennstrecke der Welt besondere Anforderungen mit sich. Hier gibt es unzählige Quadratkilometer Wald, eine hügelige Landschaft und ein Streckenlayout mit vielen Kurven, starken Steigungen und Gefällen. Das, was den Nürburgring so weltberühmt gemacht hat, würde insbesondere die Stromversorgung sowie die Datenverarbeitung und –weitergabe zu einer großen Aufgabe machen. In knapp vier Wochen soll die Maßnahme auf der Döttinger Höhe abgeschlossen sein. Schließlich warten am ersten März-Wochenende die ersten kontaktlosen Touristenfahrten des Jahres 2021.

CREATE THE BEAST - FANS GESTALTEN OFFIZIELLES NÜRBURGRING CO-PILOT-FAHRZEUG

04.01.2021

Unter dem Slogan „Create the Beast“ hat der Nürburgring einen Gestaltungswettbewerb für alle kreativen Fans ins Leben gerufen. Gesucht wird ein neues Layout für das offizielle Mercedes-AMG „Co-Pilot-Fahrzeug“ der Rennstrecke. Im Rahmen der Touristenfahrten bietet der Nürburgring rasante Taxi-Fahrten auf dem Beifahrersitz dieses Fahrzeugs an. Wer seine Design-Idee in 2021 auf der legendären Nordschleife sehen möchte, kann ab sofort und bis spätestens zum 18. Januar 2021 teilnehmen. Der Gewinner des Wettbewerbs darf selbstverständlich im neu folierten Fahrzeug Platz nehmen und die Jungfernfahrt 2021 hautnah erleben – Erinnerungsvideo und -fotos inklusive. Auf der Webseite des Nürburgrings finden sich für die Gestaltung des Fahrzeugs auch die passenden Designvorlagen. Diese können direkt im Grafikprogramm bearbeitet, aber auch ganz klassisch ausgedruckt und ausgemalt werden. Die Teilnahme gelingt über zwei Wege: Der eigene Entwurf kann entweder direkt per Email an CreatetheBeast@nuerburgring.de gesendet oder auf dem jeweils eigenen Social Media Account gepostet werden. Wer seine Idee auf Facebook oder Instagram hochlädt und den Post im Text mit dem Hashtag #CreatetheBeast versieht, ist automatisch dabei. Unter allen Einsendungen wählt anschließend eine Jury die drei Finalisten aus. Diese Designs werden dann noch einmal zur Abstimmung auf den Social-Media-Kanälen des Nürburgrings der Community präsentiert. So wird der Mercedes-AMG, das offizielle Co-Pilot-Fahrzeug des Nürburgrings, zum PS-starken Fan-Projekt.