NEWS

22 Mai, Mittwoch

ring°guide zum 24h-Rennen: Hinweise zu Anreise & Camping

Wichtige Hinweise zur Anreise des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring: Was Besucher dieses Jahr wissen müssen Das legendäre 24-Stunden-Rennen am Nürburgring, ein Höhepunkt für Motorsport-Fans, steht unmittelbar bevor. Um Besuchern die bestmögliche Erfahrung zu bieten, veröffentlicht der Nürburgring wichtige Informationen und Neuerungen zur Anreise und zum Camping, die in diesem Jahr beachtet...
ring°guide zum 24h-Rennen: Hinweise zu Anreise & Camping

22.05.2024

Wichtige Hinweise zur Anreise des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring: Was Besucher dieses Jahr wissen müssen Das legendäre 24-Stunden-Rennen am Nürburgring, ein Höhepunkt für Motorsport-Fans, steht unmittelbar bevor. Um Besuchern die bestmögliche Erfahrung zu bieten, veröffentlicht der Nürburgring wichtige Informationen und Neuerungen zur Anreise und zum Camping, die in diesem Jahr beachtet werden müssen. Alle notwendigen Informationen gibt es in der Park- & Campingordnung. Öffnungszeiten und regulierte Anreise Die Campingplätze an der Nordschleife öffnen ihre Tore am Montag, den 27. Mai, um 06:00 Uhr, während die Campingplätze an der Grand-Prix-Strecke in der A & C-Zone zu folgenden Zeiten öffnen: A5, Montag, 8 Uhr, C-Zone, Mittwoch, 7 Uhr. Besucher werden gebeten, nicht vor diesen Zeiten anzureisen, um den Landschafts- und Naturschutz sowie den Schutz der Anwohner zu gewährleisten. Verstöße gegen diese Regelung werden von der Polizei, dem Ordnungsamt und Nürburgring-Ordnern vor Ort streng kontrolliert. Regelungen für 2024 Öffnungszeiten der Campingplätze:Nordschleife: Montag, 27. Mai, ab 06:00 Uhr.Grand-Prix-Strecke: A5, Montag, 8 Uhr, C-Zone, Mittwoch, 7 Uhr Das Camping vor den offiziellen Öffnungszeiten ist aufgrund des Landschafts-, Natur- und Anwohnerschutzes grundsätzlich verboten.Die Einhaltung dieser Regelungen wird von Polizei, Ordnungsamt und Ordnern kontrolliert. Falls eine frühere Anreise aus planungsbedingten Gründen unvermeidbar ist, stellt die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG Parkflächen zur Verfügung. Adenauer Forst – Wichtige Änderung: Aufgrund einer Baustelle ist die Anreise zum Campingplatz im Adenauer Forst vor den offiziellen Öffnungszeiten dieses Jahr strikt untersagt. Es besteht keine Möglichkeit, sich vorab in der Nähe des Eingangs zum Campingbereich aufzustellen. Wehrseifen, Metzgesfeld: Für diese Campingplätze gibt es aus Gründen des Anwohnerschutzes grundsätzlich keine Möglichkeit zur Voranreise. Ausweichflächen für andere Campingplätze: Für die weiteren Campingplätze entlang der Nordschleife sind Ausweichflächen für eine vorzeitige Anreise eingerichtet. Diese sollten jedoch nur in Ausnahmefällen genutzt werden. Hatzenbach: Frühanreisende Camper werden zur Ausweichfläche D1a geleitet, die ab Samstag, 25. Mai, 8:00 Uhr, zugänglich ist. Zufahrt erfolgt über die B258. Neu ist, dass das Aufstellen auf der Kreisstraße 73 vor der offiziellen Öffnung des Campingplatzes nicht mehr erlaubt ist, um Lärmbelästigung und Beeinträchtigungen für Anwohner zu vermeiden sowie Rettungswege freizuhalten. Brünnchen, Karussell & Hohe Acht: Früher anreisende Camper werden ab Samstag, 25. Mai, 8:00 Uhr zum Parkplatz P96 umgeleitet. Brünnchen II, Pflanzgarten: Früher anreisende Camper werden ab Samstag, 25. Mai, 8:00 Uhr zum Parkplatz P98 umgeleitet. Schwalbenschwanz: Früher anreisende Camper werden zum Parkplatz P100 geleitet, der ab Freitag, 24. Mai, 8:00 Uhr, geöffnet ist. One Racetrack. One Community. Wie in den Vorjahren verfolgt der Nürburgring auch 2024 den Grundsatz „One Racetrack. One Community.“. Dies beinhaltet die Aufforderung an alle Besucher während der Anreise, des Aufenthalts und der Abreise Rücksicht auf die Region und ihre Anwohner zu nehmen und sich an die Campingordnung zu halten.

Tipps für Fans der 24h Nürburgring

21.05.2024

In der Woche um Fronleichnam geht am Nürburgring die Post ab: Bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring steht die traditionsreiche Rennstrecke im Herzen der Eifel ganz im Sinne des vielleicht schönsten Vollgas-Festivals Europas. Bereits ab Montag, 27. Mai, füllen sich die Bedarfscampingplätze rund um die Nordschleife mit den enthusiastischen Fans, die bis zum Zieleinlauf am Sonntag, 2. Juni die legendäre „Grüne Hölle“ in ein Paradies der Motorsport-Freunde verwandeln. Auch wenn das eigentliche Programm auf und neben der Strecke erst ab Donnerstag (30. Mai) so richtig läuft, gibt es auch in den Tagen zuvor ein quirliges Leben rund um die schönsten 25 km Asphalt der Welt. Wenn dann ab Fronleichnam das eigentliche Rennprogramm startet, geht es Schlag auf Schlag: mit unzähligen Attraktionen und buntem Entertainment, während auf dem „Ring“ Motorsport live zu erleben ist. Für viele Vollgas-Fans sind diese Tage ein Muss – und wer es einmal erlebt hat, dem droht Suchtgefahr. Wer es ausprobieren möchte: Alle Ticket-Infos sowie das ausführliche Fan-Programm samt Zeitplan gibt es hier. Auch wenn die Räder erst ab Donnerstag rollen: Der Ansturm der Fans beginnt traditionell am Montagvormittag, wenn die Bedarfscampingplätze an der Nordschleife öffnen. Dann sind die zahlreichen Einzelbesucher und Fangruppen bereits eifrig am Werk und richten rund um die legendäre Nordschleife ihre Camps ein – übrigens genau parallel zur Anreise der Teams im Fahrerlager. Dort gibt es aber so richtig erst ab Dienstagmittag etwas zu sehen, denn dann beginnt die Technische Abnahme, die bis Mittwochabend dauert. Fahrzeug für Fahrzeug rollt dann in die Prüfhalle – und Besucher haben hier die Möglichkeit, bereits einen Blick auf die Wettbewerbsfahrzeuge zu werfen. Mittwochs gibt es dann – ausnahmsweise! – nicht den traditionellen Adenauer Racing Day, der in diesem Jahr leider Straßenbauarbeiten im Ortskern der Rennstadt am Ring zum Opfer fällt. Dennoch lohnt der Weg nach Adenau, denn der bei Fans beliebte REWE-Markt startet an diesem Tag mit seinen täglichen Aktionen rund um die 24h. Hier gibt es übrigens auch die Merchandising-Kollektion des Eifelklassikers im Angebot. Infos zu dieser und anderen Aktionen finden sich übrigens auch im 24h-Fanguide. Ab Donnerstag startet das Rennprogramm „Vollgas“ heißt es dann ab Donnerstag – und das auf sowie neben der Strecke. Den Weckdienst am Vormittag übernimmt ab 8:30 Uhr die Leistungsprüfung der RCN auf der Nordschleife, ab dem späten Vormittag gibt es die ersten Rennen mit den Tourenwagen-Legenden und der Cup- und Tourenwagen-Trophy auf dem Grand-Prix-Kurs. Highlights sind natürlich die beiden 24h-Qualifyings, von denen das zweite bis 23:30 Uhr dauert und damit das authentische Langstreckenfeeling in der Abenddämmerung verbreitet. Ab Donnerstag sind außerdem die 24h-Fanbusse im Shuttledienst rund um die Strecke im Einsatz und die Fan-Meile auf dem ring°boulevard öffnet ihre Tore. Freitag ist Fantag! Der Freitag bringt nicht nur das dritte 24h-Qualifying (ab 13:30 Uhr) und den entscheidenden Kampf um die Pole beim Top-Qualifying (ab 17:30 Uhr). Auch die Tourenwagen-Legenden und die Cup- und Tourenwagen-Trophy fahren zwei weitere Rennen. Während sie auf dem Grand-Prix-Kurs laufen, gibt es eine Ehrenrunde mit 24h-Partner Monster über die Nordschleife – die Fans dürfen sich auf vielfältige Aktionen freuen. Und wenn die Pole vergeben ist, geht die Party natürlich noch weiter. Ab 19:45 Uhr öffnet sich die Boxengasse: Bei der großen Autogrammstunde mit allen Teams dürfen sich die Besucher auf Selfies und Small-Talk mit den Fahrern, Autogramme und das echte 24h-Familiengefühl freuen. Wann sonst gibt es schließlich auch die Gelegenheit, einmal ein Selfie auf der Start-Ziel-Geraden oder in der Boxengasse zu machen und dort zu flanieren? Gleichzeitig gibt es die Qual der Wahl, denn in der Müllenbachschleife gibt es parallel bei der Falken Drift Show quietschende Reifen, qualmende Drifts und spektakuläre Action. Lars Gutsche moderiert das Geschehen dort, das auch im 24h-Livestream übertragen wird und bei dem neben dem Falken Drift Team auch viele weitere Fahrzeuge zu sehen sind. Erstmals dabei: zwei Hyundai-Modelle mit Elektro-Antrieb! Samstag wird die Zeit bis zum Start nicht lang Bevor die 24h Nürburgring am Samstag um 16:00 Uhr endlich starten, gibt es noch einmal eine Extraportion Entertainment. Ein Höhepunkt: das Rennen der 24h Classic am Vormittag. Für Rennaction auf dem Grand-Prix-Kurs sorgen außerdem die Tourenwagen-Legenden mit ihrem dritten Lauf des Wochenendes. Wenn sie durchs Ziel gegangen sind, dann beginnt der endgültige Count-Down: Auf der Nordschleife gibt es dann eine Toyota-Ehrenrunde und Fahrzeug-Korsos mit BMW, Hyundai und Volkswagen. Augen auf beim VW-Defilee: Hier sind ein paar ganz besondere Modelle dabei, schließlich feiern die Wolfsburger am Wochenende den 50. Geburtstag des Golf. Während sich auf der Start-Ziel-Gerade ab 14:45 Uhr das Starterfeld formiert, gibt es vor den Fahrzeugen eine FMX-Show von Monster. Natürlich gehören auch traditionelle Highlights wie die Verleihung des Glickenhaus-Pokals zu den fest eingeplanten Programmpunkten. Fahrerlager: RAVENOL-Riesenrad, Geburtstags-Partys und vieles mehr Wenn das Rennen dann endlich läuft, geht es auch mit dem Entertainment weiter – denn von Donnerstag bis Sonntag warten neben der Strecke jede Menge Fan-Highlights. Ab Donnerstag öffnet die Fan-Meile auf dem ring°boulevard ihre Pforten, wo sich nicht nur eine Reihe von Unternehmen mit Ausstelllungen, Autogrammstunden und Entertainment finden. Natürlich gibt es hier auch leckeres Catering – und zwei waschechte Premieren. Volkswagen feiert das Golf-Jubiläum mit der Weltpremiere des Golf GTI Clubsport (Freitag, 16:30 Uhr). Toyota präsentiert auf seinem großen Stand am Samstag erstmals in Deutschland den neuen GR Yaris. Geburtstagsstimmung gibt es auch im Fahrerlager. Hier feiert Mercedes-AMG mit der Fortsetzung einer Geburtstagstour über die internationalen Top-Events 130 Jahre Motorsport mit Stern. Bei den 24h gibt es einen großen Ausstellungs- und Aktionsbereich auf dem Heliport, der überhaupt zum Hotspot für Fans wird. Schließlich lädt hier auch RAVENOL zur Riesenradfahrt ein – durch ein Sponsoring des 24h-Titelpartners zum deutlich ermäßigten Preis gibt es einen unvergleichlichen Panoramablick über die Eifel. Ein Magic-Sky-Zeltdach mit 30 Metern Durchmesser sorgt außerdem dafür, dass der Fanbereich auf dem Heliport wetterfest ist. Hier gibt es auch die Monster-Fanzone mit Aktionsfläche, Lounge-Area und vielen Attraktionen. Auch die Fan-Hospitality von „Bembel with Care” mit Bullriding-Action und der ADAC Videowand ist hier zu finden. Neu ist in diesem Jahr eine Catering-Meile auf der Multifläche neben dem Heliport: Hier warten der CEWE-Fototruck, in der ADAC-Vorteilswelt gibt es für Clubmitglieder einen kostenlosen Kaffee, außerdem sind ein DTM-Infomobil und viele Foodtrucks hier positioniert. Außerdem ist Hyundai im Fahrerlager mit einem großen Auftritt zu finden: Der offizielle Fahrzeugpartner der 24h Nürburgring plant für die Besucher in seinem Ausstellungsbereich im Fahrerlager sehr viel Programm unter anderem mit DJ, Videowand und einigem mehr. Immer informiert bleiben: Alle Infos online Alle wichtigen Informationen für Besucher sowie den Fan-Zeitplan gibt es auch online auf der Homepage der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring. Da sich in den Tagen vor dem Event traditionell noch viele Termine und Aktionen konkretisieren, lohnt es sich, hier den letzten Stand der Dinge nachzusehen: Besucherinfos Fan-Zeitplan  

Jubiläum: 40 Jahre Grand-Prix-Strecke

19.05.2024

Am 12. Mai 1984 eröffnet, feiert die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Heute ist sie vielfältige Heimat für Motorsport-Events, Festivals und Sport-Events – entstanden ist sie als Antwort auf drängende Fragen rund um die Sicherheit im Motorsport. Die spannende Entstehungsgeschichte wird begleitet von legendären Namen und bietet bis heute die Grundlage für den vielfältigsten Nürburgring aller Zeiten, der jedes Jahr Hunderttausende Motorsportfans aus aller Welt begrüßt. Eine chronologische Zeitreise – die wir jeden Tag um ein Kapitel erweitern: Sicherheitsdiskussionen in den 1970ern führen zur Neukonzipierung des NürburgringsDie Welt des Motorsports in den 1970ern: Rennwagentechnik wandelte sich, dazu orientierten sich Fahrer und Veranstalter in Richtung kürzerer Rennstrecken, die den aktuellsten Sicherheitsanforderungen genügten – Ansprüche, denen damals die über 22 Kilometer lange Nordschleife nicht mehr gerecht werden konnte. Kaum noch lösbare Sicherheitsprobleme und hohe Organisationskosten machten die legendäre Strecke zunehmend unwirtschaftlich für die Rennserien. Nachdem 1976 auch die prestigeträchtige Formel 1 abgewandert war, kamen viele Fragen rund um die Zukunft des weltbekannten Nürburgrings auf, der seit 1927 die wirtschaftliche Grundlage einer ganzen Region darstellte. Verschiedene Optionen wurden diskutiert – am Ende blieb nur der Neubau einer sogenannten Arenastrecke, die Fahrern, Veranstaltern und Zuschauern beste Bedingungen bieten würde. Von der Naturstrecke hin zum vielfältigsten Nürburgring aller ZeitenIn den späten 1970er Jahren machten sich weltweit führende Experten im Rennstreckenbau daran, den Nürburgring neu zu gestalten. Sie entwickelten in kürzester Zeit innovative Entwürfe für eine moderne und sichere Grand-Prix-Rennstrecke, die neben der historischen Nordschleife bestehen sollte. Eine ursprünglich vorgeschlagene, fast sieben Kilometer lange Streckenführung mit zwei Boxengassen wurde aus Kostengründen verworfen. Die Entscheidungsträger einigten sich schließlich auf einen rund 80 Millionen DM teuren Neubau, der am Standort des bisherigen Start- und Zielbereichs sowie der alten Südschleife realisiert wurde. Der finale Entwurf sah eine 4,542 Kilometer lange Grand-Prix-Strecke vor, die sowohl alleine als auch in Kombination mit der Nordschleife befahren werden konnte. Zum Erhalt dieser wirtschaftlich und kulturell bedeutsamen Strecke entstanden mehrere Bürgerinitiativen, darunter der Verein „Ja zum Nürburgring“, gegründet von Otto Flimm. Dieser spielte eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der Finanzierung für das Bauprojekt. Der erste Spatenstich für 30 Monate BauzeitIm November 1981 erfolgte der erste Spatenstich durch Dr. Bernhard Vogel, den damaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, und markierte den Beginn des Baus der neuen Rennstrecke am Nürburgring. Über die nächsten 30 Monate entstand eine moderne Strecke, die von Anfang auch den hohen Anforderungen des Landschafts- und Umweltschutzes gerecht wurde. Südschleife sowie Start- und Zielschleife, seit Beginn Teil des Nürburgrings, fielen zugunsten der neuen Strecke weg. Trotz der umfangreichen Bauarbeiten blieb der Motorsport in der Eifel lebendig. Um weiterhin Rennen zu gewährleisten, wurde die Nordschleife verkürzt und bekam eine eigene Boxengasse an der Tribüne 13 sowie zusätzliche Räumlichkeiten für die Rennleitung.  Feierliche Eröffnung 1984 und Überraschung beim EröffnungsrennenAm 12. Mai 1984 wurde die neue Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings offiziell eröffnet. Zu den neu eingeweihten Einrichtungen gehörten auch ein Pressezentrum, ein Motorsportmuseum sowie verbesserte Anlagen für Teams und Veranstalter. Der Höhepunkt der Eröffnungsfeierlichkeiten war ein Rennen mit baugleichen Mercedes-Benz 190 E 2.3-16 Fahrzeugen. Das Fahrerfeld bestand aus ausgewählten, renommierten Motorsportlegenden wie Niki Lauda, James Hunt, Stirling Moss, Phil Hill, Alain Prost oder Jack Brabham. Das Rennen, das über zwölf Runden ging, endete mit einem überraschenden Sieger: Ayrton Senna, damals noch ein aufstrebender, relativ unbekannter Fahrer, sprang kurzfristig für Emmerson Fittipaldi ein und gewann das Rennen eindrucksvoll. Mit diesem Erfolg schrieb sich Senna als erster Sieger überhaupt in die Annalen des „neuen Nürburgrings“ ein. Neue Möglichkeiten, neue Events, große SiegeSeit der Eröffnung der neuen Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings im Jahr 1984 hat sich die Austragung von Motorsport-, Musik- und Sportveranstaltungen in der Eifel etabliert. Die modernisierte Strecke brachte zudem die Formel 1 im Oktober 1984 zurück und diente als Bühne für das Saisonfinale der neu gegründeten Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM).  In den folgenden Jahren erweiterte der Nürburgring sein Veranstaltungsportfolio erheblich. 1985 wurde das mittlerweile legendäre Musikfestival „Rock am Ring“ ins Leben gerufen. Ein Jahr später debütierte der Truck-Grand-Prix, der weitere Besucherströme in die Eifel lockte. Die folgenden vier Jahrzehnte bereicherte der Nürburgring die Event- und Motorsportwelt durch eine Vielzahl von weiteren Veranstaltungen, darunter auch internationale Gastspiele wie die der FIA WEC oder des EDM-Festivals New Horizons. Ein besonderer Moment in der Geschichte der Strecke war der Sieg von Michael Schumacher beim Formel-1-Rennen 1995, bei dem er als erster Deutscher F1-Fahrer auf dem Nürburgring triumphierte. Schumacher, der siebenfache Weltmeister, konnte insgesamt fünf Siege auf dem Nürburgring verbuchen, den er liebevoll „sein Wohnzimmer“ nannte. Die tiefe Verbindung zwischen Schumacher und dem Nürburgring wurde 2007 durch die Benennung eines Streckenabschnitts nach ihm, dem Michael-Schumacher-S, gewürdigt. Der neue Nürburgring im Wandel der ZeitSeit seiner Neueröffnung hat der Nürburgring kontinuierlich seine Infrastruktur verbessert, um den ständig wachsenden Anforderungen an eine Rennstrecke und Eventlocation gerecht zu werden. In den 1990er Jahren wurde die medizinische Versorgung durch die Einrichtung eines neuen Medical Centers erheblich verbessert und auf ein neues Niveau gehoben. Im Jahr 2001 erfuhr die Anlage eine bedeutende Modernisierung, als die bestehenden Boxenanlagen und das Rennleitungsgebäude durch einen umfassenden Neubau ersetzt wurden. Diese neuen Einrichtungen erfüllen bis heute die hohen Standards des modernen Motorsports. Ein weiterer bedeutender Fortschritt wurde 2020 mit der Errichtung der neuen Race Control gemacht. Ausgestattet mit einer 30 Quadratmeter großen Videowand, bestehend aus 35 Bildschirmen, sorgt sie für eine optimale Überwachung und Steuerung der Rennen, dient aber auch bei anderen Events als Leitzentrale. 2002 wurde die Strecke um die AMG Arena erweitert, wodurch die Grand-Prix-Strecke einen anspruchsvollen Abschnitt dazugewann und von ursprünglich 4,542 Kilometern auf 5,148 Kilometer verlängert wurde. Ein weiterer Meilenstein war die Fertigstellung des umfassenden Neubaus im Jahr 2009, der bis heute eine vielseitige Infrastruktur für Publikums- und Firmenveranstaltungen sowie für Tagesbesucher bietet. Dazu gehören die Nürburgring Hotels und Restaurants genauso wie ein Boulevard mit diversen Shops, eine Event-Arena, eine Kartbahn und ein Museum sowie die neue BMW M Power Haupttribüne, direkt an der Start- und Zielgeraden. Der Nürburgring heute: Event-Location für Motorsport und Veranstaltungen aller ArtAuch im Jubiläumsjahr lockt der Nürburgring mit seiner modernen Grand-Prix-Strecke und dank der vielseitigen Infrastruktur wieder hunderttausende Zuschauer zu einer breiten Palette an Veranstaltungen. 2024 begeistern dort Rennserien wie die DTM,  die ADAC GT Masters, die GT World Challenge und die IDM, sowie etablierte Events wie der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix, die Nürburgring Classic, die Ferrari Racing Days und der BELMOT Oldtimer-Grand-Prix.  Das Highlight des Langstreckenkalenders, die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring, lockt auch dieses Jahr wieder Fans aus aller Welt, die die einzigartige Atmosphäre der Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife erleben möchten. Nur eine Woche nach dem Motorsport-Marathon verwandelt Rock am Ring das Fahrerlager in eine pulsierende Festival-Arena, gefolgt von Rad am Ring, einem herausfordernden Radsportevent, das die Teilnehmer ins Schwitzen bringt. Dreh- und Angelpunkt ist auch dabei die Infrastruktur der Grand-Prix-Strecke. Die Faszination des Nürburgrings speist sich so auch dieses Jahr aus der Kombination von Tradition und Moderne. Aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife. Letztere hat ihr großes Jubiläum noch vor sich, wenn der Nürburgring in nur drei Jahren 100 Jahre alt wird und sich auch Dank der Grand-Prix-Strecke erfolgreich auf das nächste Jahrhundert vorbereitet. September 1984Die DTM fährt ihr Saisonfinale auf der neuen Grand-Prix-Strecke. Damals noch unter dem Namen Deutsche Produktionswagen-Meisterschaft (DPM) wird das Rennen im Rahmen des Super-Sprint-Wochenendes ausgetragen.  Mit dabei sind Fahrer wie Olaf Manthey, Harald Grohs oder Volker Strycek, der im Premierenjahr den Gewinn der Meisterschaft feiern darf. Das Rennen auf dem Nürburgring gewinnt Peter John im Chevrolet Camaro Z28.  Die DTM feiert dieses Jahr – genauso wie die Grand-Prix-Strecke – ihr 40-jähriges Jubiläum. Vom 16. bis 18. August geht es auf den 3,6 Kilometern der Sprintstrecke um wichtige Meisterschaftspunkte. Mai 1985Nur ein Jahr nach der Eröffnung der Grand-Prix-Strecke, feiert ein heute legendäres Festival ebenfalls seine Premiere: „Rock am Ring“. 17 Bands begeistern die 75.000 Besucher – alle treten auf einer einzigen Bühne auf. Größen wie U2, Joe Cocker, Chris de Burgh und Marius Müller-Westernhagen sind bei der ersten Ausgabe dabei. In den folgenden Jahren wird „Rock am Ring“, dessen markante Buchstaben RAR zu einem echten Markenzeichen auf den Heckscheiben der anreisenden Autos avancieren, immer wieder die Highlights der Musikszene in die Eifel bringen. Der Nürburgring verwandelt sich zur bebenden Festival-Area, wie diese Luftaufnahme von 1999 zeigt. Dieses Jahr können sich die Fans ebenfalls auf echte Kracher freuen – das Line-up für den 7. bis 9. Juni steht fest. Die Bands um die Headliner Die Ärzte, Green Day und Måneskin werden auf der Bühne wieder ordentlich einheizen.  Alle Infos und Tickets sind gibt es hier. 1986Ein donnernder Auftakt in XXL: Der 1. Internationale ADAC Truck-Grand-Prix bringt ein neues Rennformat nach Deutschland. Mit "Power, Action, Fun, Music" und bei bestem Sommerwetter lockt die Premiere bereits über 70.000 Zuschauer an. Auf der Strecke duellieren sich 51 Fahrer aus acht Nationen – auf den Rängen herrscht eine beeindruckende Stimmung. Bis heute kommen die Fans dem Geschehen hautnah: Im Fahrerlager und beim Grid-Walk erleben Besucher die PS-Giganten aus nächster Nähe. Das Erfolgskonzept setzt sich fort – auch in diesem Jahr werden Tausende erwartet. Sie können sich auf packenden Motorsport und den unterhaltsamen Mix aus Musik, Messe und Festival freuen. Das Rahmenprogramm bietet vom Trucker-Korso über das Fan-Village bis hin zum Kinderland für jeden etwas. Die 37. Auflage des Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix wird in diesem Jahr vom 11. bis 14. Juli 2024 ausgetragen. Alle Infos und Tickets gibt es hier. 1995Als erster deutscher Fahrer in der Formel 1 sichert sich der spätere Rekordweltmeister Michael Schumacher 1995 den Sieg auf dem Nürburgring. Es ist einer seiner emotionalsten Saisonsiege auf dem Weg zu seinem zweiten Weltmeistertitel. Noch vier weitere Male sollte er anschließend am Ring ganz oben auf dem Treppchen stehen. 2000, 2001, 2004 und 2006 durfte er an gleicher Stelle, in seinem „Wohnzimmer“, die Ziellinie als erster überqueren. Im Jahr 2007 folgte dann eine ganz besondere Ehre. Als einziger Rennfahrer überhaupt wurde ihm ein eigener Streckenabschnitt auf der Grand-Prix-Strecke gewidmet: das Michael-Schumacher-S. Es erinnert bis heute an seine außergewöhnlichen Leistungen und seine besondere Verbindung zum Ring, der für immer bedeutender Teil von Schumachers Geschichte bleiben wird. Gleichzeitig gehört Michael Schumacher fest zur Geschichte des Nürburgrings. Eine lebensgroße Figur des gebürtigen Kerpeners können die Besucher im Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk aus nächster Nähe bewundern – natürlich in seiner einzigartigen Jubelpose. Entwicklung der Infrastruktur des NürburgringsDer Nürburgring hat sich entlang der Grand-Prix-Strecke in den letzten Jahrzehnten stetig weiterentwickelt, um den hohen Anforderungen des modernen Motorsports gerecht zu werden und ein vielseitiges Erlebnis für alle Besucher zu bieten. 2001: Die bestehenden Boxenanlagen und das Rennleitungsgebäude wurden durch einen umfassenden Neubau ersetzt. Diese neuen Einrichtungen erfüllen bis heute die hohen Standards des modernen Motorsports.2002: Die Strecke wurde um die AMG Arena erweitert, wodurch die Grand-Prix-Strecke einen anspruchsvollen Abschnitt dazugewann und von ursprünglich 4,542 Kilometern auf 5,148 Kilometer verlängert wurde.2009: Ein weiterer Meilenstein war die Fertigstellung des umfassenden Neubaus, der heute eine vielseitige Infrastruktur für Publikums- und Firmenveranstaltungen sowie für Tagesbesucher bietet. Neben den In- und Outdoor-Flächen gehören ebenfalls dazu die Nürburgring Hotels und Restaurants genauso wie ein Boulevard mit diversen Shops, die ring°arena, die ring°kartbahn, das Museum ring°werk sowie die neue BMW M Power Haupttribüne, direkt an der Start- und Zielgeraden. Bis heute trägt diese Vielseitigkeit zur positiven Entwicklung des Nürburgrings bei. In den 1990er Jahren: Die medizinische Versorgung wird durch die Einrichtung eines neuen Medical Centers erheblich verbessert und auf ein neues Niveau gehoben. Bis heute versorgt das Medical Center nicht nur Aktive und Besucher am Nürburgring - vom Bienenstich bis zum akuten Notfall - sondern trägt auch zur medizinischen Versorgung in der gesamten Region bei.  2020: Ein weiterer bedeutender Fortschritt für die Sicherheit wurde mit der Errichtung der neuen Race Control gemacht. Ausgestattet mit einer 30 Quadratmeter großen Videowand, bestehend aus 35 Bildschirmen, sorgt sie für eine optimale Überwachung und Steuerung der Rennen und dient auch bei anderen Events als Leitzentrale. Heute: Auch weiterhin setzt der Nürburgring alles daran, die Sicherheit auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings hat bis heute den „FIA Grade 1“ Status, die höchste Kategorie des Weltverbandes FIA für den Sicherheitsstandard und das Leistungsvermögen einer Rennstrecke. Die Lizenzierung ist Voraussetzung, damit internationale Spitzen-Rennserien bis hin zur Formel 1 auf der Strecke fahren dürfen.

Starterliste verspricht packende 24h

13.05.2024

Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring gelten bei vielen Fans und Teilnehmern als das „Rennen des Jahres“. Dem Anspruch wird das Motorsport-Festival, zu dem auch in diesem Jahr über 200.000 Zuschauer erwartet werden, einmal mehr gerecht: Nach dem Ende der Nennungsfrist finden sich 130 Fahrzeuge auf der vorläufigen Teilnehmerliste. An der Spitze des Feldes geben sich bei der anstehenden 52. Auflage des Langstreckenklassikers vom 30. Mai bis 2. Juni die Stars der GT3-Szene ein Stelldichein. Acht Automobilhersteller mit 26 hochkarätigen Super-Sportwagen finden sich in den Top-Klassen (GT3 / SP9 und SP-X), in denen der Gesamtsieg ausgefahren wird. Spannend wird es auch hinter der hochkarätig besetzten Spitze, denn auch beim Kampf um den Sieg in den zahlreichen Fahrzeugklassen wird es spannende Action ohne Ende geben. > Hier geht es zur Starterliste für die 24h Das Projekt „Titelverteidigung“ dürfte für die Publikumslieblinge von Frikadelli Racing schwierig werden. Denn dem Ferrari 296 GT3 des Teams um Klaus „Frikadelli“ Abbelen droht nicht nur rein zahlenmäßig heftige Gegenwehr, auch die Fahrerbesatzungen sind exzellent. Hochkarätige Kunden-Rennteams der großen deutschen Automobilhersteller Audi, BMW, Porsche und Mercedes-AMG werden mit Werkspiloten und -material unterstützt, um nach der Krone auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt zu greifen. In der vorläufigen Favoritenrolle sind dabei die Porsche-Teams, die bei den bislang absolvierten Läufen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) und bei den ADAC 24h Qualifiers im April alle Rennsiege unter sich ausmachten. Am erfolgreichsten: Falken Motorsports – die Werksmannschaft des japanischen Reifenherstellers schickt zwei Porsche 911 GT3R mit Top-Piloten ins Rennen. Die grün-blauen Neunelfer mit den Startnummern #33 und #44 dürften eine Benchmark für das gesamte Starterfeld sein – gemeinsam mit dem Fahrzeug der Markenkollegen von Manthey Racing. Für die geht die #911 im bekannten „Grello“-Design ins Rennen, ebenfalls pilotiert von vier ausgewiesenen Top-Piloten. Die Porsche GT3-Armada wird komplettiert durch die Teams Renauer, Dinamic GT und Lionspeed, wobei letztere in der Pro-Am-Wertung fahren. Insgesamt sechs 911 GT3R sind am Start. Top-Teams an der Spitze des FeldesGeht es nach der reinen Quantität, dann sind neben den Porsche-Teams die Mannschaften ganz vorne dabei, die auf Mercedes-AMG GT3 setzen. Auch hier werden mehrere Teams von Piloten aus dem Werkskader ergänzt. Als Einsatzteams sind die bewährten und sehr erfolgreichen Mannschaften von HRT und GetSpeed mit von der Partie, zudem wird ein Pro-Am-GT3 von Hofor Racing by Bonk Motorsport ins Rennen geschickt. Mit je drei Fahrzeugen sind Audi und BMW vertreten. Speerspitze der Ingolstädter sind die beiden R8 LMS GT3 von Scherer Sport PHX, außerdem gibt es einen Pro-Am-Einsatz von Juta Racing. BMW setzt auf den M4 GT3 und die Teams RMG und Rowe Racing. Very british kommen vier Aston Martin Vantage AMR GT3Evo an den Ring, die von Walkenhorst, Prosport Racing und Four Motors eingesetzt werden. Für die richtige Würze, spektakuläre Optik und für eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs sind außerdem die beiden Lamborghini Huracan GT3 von Abt und Konrad Motorsport sowie der SCG 004C von Glickenhaus Racing im Feld mit dabei. Cup-Klassen und GT4-Feld mit starker BesetzungFür Hochspannung wird auch der Fight in den weiteren Klassen sorgen, die attraktive Fahrzeuge und hart umkämpfte Wertungen bieten. Über 20 Starter kommen etwa aus der PETN (Porsche Endurance Trophy Nürburgring), wobei die Cup3-Wertung mit 14 Fahrzeugen besonders hervorsticht: Die Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport wetteifern zwar nicht um Meisterschaftspunkte, aber dafür um den begehrtesten Einzelsieg der Saison. Stark besetzt ist außerdem die GT4-Klasse (SP10), deren 14 Starter sich auf Aston Martin, BMW, Mercedes-AMG, Porsche und Toyota verteilen. In den Produktionswagenklassen ist die Kategorie der VT2 mit Heckantrieb mit zehn Startern besonders stark umkämpft – sie ist fest in der Hand der BMW-330i-Modelle. VW feiert Golf-Jubiläum, Mercedes-AMG zelebriert 130 Jahre MotorsportVerteilt im Feld und in unterschiedlichen Klassen gibt es bei den 24h erneut eine Reihe von Werkseinsätzen von Automobilherstellern oder Unternehmen der Zulieferindustrie. Dazu gehören etwa Subaru und Hyundai. Volkswagen nutzt die 24h Nürburgring, um den 50. Geburtstag des Golf zu zelebrieren. Bei den 24h feiert ein von Max Kruse Racing eingesetzter Golf GTI sein Renndebüt, der passend zum Jubiläum die Startnummer #50 trägt. Zu den Feierlichkeiten gehört außerdem ein Trio von Golf GTI im Rahmenrennen der 24h Classic und eine Weltpremiere: Am Freitag wird auf dem ring°boulevard der neue Golf GTI Clubsport erstmals vorgestellt. Dieses Jubiläum ist übrigens nicht das einzige, das am Rennwochenende zelebriert wird: Mercedes-AMG feiert auch bei den 24h 130 Jahre Motorsport im Zeichen des Sterns. Ein stark besetzter Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed wird deshalb die Startnummer #130 tragen, im Fahrerlager wird es außerdem eine große Aktionsfläche zum Thema geben.

Am 24h-Wochenende gibt es Motorsport satt

10.05.2024

Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring stehen für packende Motorsport-Action auf der schönsten Rennstrecke der Welt. Spannend geht es aber nicht nur beim eigentlichen 24h-Rennen zu, auch das sportliche Rahmenprogramm sorgt für eine äußerst kurzweilige Zeit: Aktuelle und historische Rennfahrzeuge, Breitensport im besten Sinne und aufregende Drift-Action bei der Falken-Drift-Show erwarten die Besucher am Fronleichnamswochenende (30. Mai bis 2. Juni). Und wie es sich für dieses Rennsport-Festival gehört, gibt es in allen Bereichen des legendären Veranstaltungsgeländes etwas zu erleben. ADAC 24h Classic mit gigantischem StarterfeldDas Rennen der ADAC 24h Classic ist für viele Besucher ein eigener Höhepunkt des Wochenendes. Bei der rasanten Hommage an die mittlerweile über 50-jährige Historie der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring begeben sich historische Rennwagen auf die Spuren des Endurance-Klassikers. Wie erstmals im vergangenen Jahr, steht das eigentliche Rennen am Samstagvormittag auf dem Programm: Drei Stunden lang packende Szenen mit legendären Autos – das ist genau die richtige Begleitung zum Frühstück und als Einstimmung auf den Renntag mit dem Start der 24h Nürburgring um 16:00 Uhr als Höhepunkt. Die 24h Classic steht nicht nur bei den Zuschauern hoch im Kurs. Die Organisatoren des historischen Rennspektakels meldeten schon weit vor dem Nennungsschluss: Nichts geht mehr. Mit 210 Fahrzeugen und etlichen Rennwagen auf der Warteliste ist das Maximum dessen erreicht, was die Streckenlizenz für diesen Lauf zulässt. Die Zuschauer dürfen sich also auf ein großartiges und spannendes Starterfeld mit zahlreichen automobilen Highlights aus den beiden beteiligten Rennserien freuen. Die Youngtimer Trophy, die das Gros der Teilnehmer stellt, steht für unvergängliche Tourenwagen- und GT-Klassiker, die hier am Start sind. Vom NSU TT über die klassischen „Hundeknochen“-Ford Escort bis hin zum Porsche 911 RSR ist hier alles vertreten. Ein Neuzugang dürfte von Beginn an die Herzen der Fans erobern: Der legendäre Beckmann-Opel Manta ging bis zum vorigen Jahr noch bei den 24h an den Start und wechselt ab diesem Jahr endgültig ins Lager der historischen Fahrzeuge. Einen wichtigen Beitrag zum Starterfeld leistet dazu die Historic Championship 81 (HC ’81) als älteste historische Rennserie Deutschlands. Zu den 30 Nennungen gehören hier ebenfalls viele Porsche 911 RSR und ST, aber auch Alfa Romeo, BMW M1, Lancia Flavia oder auch VW Golf 1. Auf den Spuren der DTMEbenfalls eine Hommage an die 24h-Historie ist das riesige Starterfeld der Tourenwagen Legenden. Fast 50 (!) der klassischen Renntourenwagen und GT-Sportwagen der siebziger bis neunziger Jahre erinnern mit ihrem besonderen Fokus auf historische DTM-Fahrzeuge an jene Jahre, als diese erste Liga der deutschen Tourenwagen im Rahmenprogramm der 24h ihre Rennen austrug. Allerdings rennen die Teilnehmer heute nicht mehr über die rund 25 km lange Gesamtstrecke, sondern bleiben auf dem Grand-Prix-Kurs. Dafür gibt es um so mehr Action, denn die Serie trägt bei den 24h Nürburgring gleich drei halbstündige Läufe aus: Von Donnerstag bis Samstag heißt es jeweils einmal am Tag „Ring frei“ für die Ahnen der heutigen DTM-Generation. Cup und Tourenwagen TrophyEine motorsportliche Mischung der besonderen Art bietet die Cup- und Tourenwagen-Trophy, die in diesem Jahr zum zweiten Mal zum Programm der 24h Nürburgring gehört. Hier treten über 35 Fahrzeuge aus verschiedenen Cups und Rennserien bis hin zur WTCC an, die ihre beiden Rennen am Donnerstag und Freitag ebenfalls auf dem Grand-Prix-Kurs austragen. Es wird das zweite Rennwochenende der Saison nach dem erfolgreichen Auftakt in Hockenheim werden. Als Tabellenführer kommt Jesco Kaczmarek (Porsche 997GT3 Cup) in die Eifel. Beim Fight um den Sieg wird er sich vor allem mit den Fahrern der sechs genannten Porsche 911 der Baureihen 996 und 997 auseinandersetzen müssen, allen voran mit Vorjahressieger Mike Münch. Auch die BMW-Fraktion mit dem ehemaligen Meister Sascha Faath und dem auch aus der NLS bekannten Heiko Hammel will aber ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden. Im Feld sind auch einige TCR-Fahrzeuge sowie Starter mit Mini- oder Renault-Clio-Fahrzeugen vertreten – ein buntes Starterfeld, das viel Racing und beste Unterhaltung verspricht. Vier Stunden Nordschleife pur zum AuftaktDen motorsportlichen Auftakt am Donnerstagvormittag übernimmt traditionell die Rundstrecken Challenge Nürburgring. Ab 9:10 Uhr geht das große Starterfeld der beliebten Breitensportserie zur Leistungsprüfung auf die Nordschleife. Hier geht es zwar rasant zu, aber die vielfältigen Fahrzeuge kämpfen nicht im direkten Wettstreit um die Platzierungen, sondern vor allem im Kampf gegen die Uhr. Dabei wechseln sich Sollzeit- und Bestzeitrunden ab, deren Auswertung erst am Ende in einer Ergebnisliste mündet. Den Spagat, schnell und kontrolliert sowie möglichst exakt die in der RCN-Version 20 km lange Strecke zu meistern, gelang in der bisherigen Saison dem Duo Julian Reeh / Sascha Steinhardt am besten: Schon beim Saisonauftakt im Rahmen der ADAC 24h Nürburgring Qualifiers im April setzte sich Reeh im Porsche 997 GT3 gegen Routinier Ralf Schall durch und fuhr den ersten Gesamtsieg für das Porsche-Team nach Hause. Nachdem auch beim zweiten Saisonlauf Ende April ein Sieg gelang, sind die beiden Fahrer, die sich das Fahrzeug teilen, nun auch im Rahmen der 24h in der Favoritenrolle. Falken Drift ShowDer Freitagabend ist bei den 24h Nürburgring ein Höhepunkt der eigenen Art. Denn nachdem die schnellsten Piloten des Wochenendes ab 17:30 Uhr die Pole-Position und besten Startplätze im Rahmen des Top-Qualifyings unter sich ausgemacht haben, geht es motorsportlich in den Abend. Wie es sich für ein Festival gehört, ist dabei nicht nur auf einer einzelnen Bühne etwas zu erleben: Während an Start / Ziel die Tore zur Boxengasse aufgehen und die Fans beim Pitwalk Autogramme sammeln und einmal dort flanieren können, wo sonst nur Teams und Rennwagen hindürfen, steigt in der Müllenbachschleife die Falken Drift Show. Das hauseigene Drift-Team des japanischen Reifenherstellers und wichtigen 24h-Partners Falken geht dann abwechselnd mit anderen „Querstehern“ auf die Strecke, um die spektakulärsten Driftwinkel auf die Strecke zu zaubern. Auch diese Gaudi, die sich jedes Jahr aufs Neue Tausende Fans nicht entgehen lassen, ist ein eigener Höhepunkt des Wochenendes und der ausgelassene Schlusspunkt hinter einem proppenvollen Motorsporttag.

Das Ring-Wochenende – Von Touristenfahrten bis Motorrad-Events

10.05.2024

An diesem Wochenende bietet der Nürburgring, besonders für Motorrad-Fans, eine Vielzahl an HeartRace-Erlebnissen an. Ob vielfältige Motorrad-Cups im Rahmen des 4. ADAC / DMC Race Weekends, Rennmotorräder verschiedener Epochen beim Köl hier ist für jeden etwas dabei. Alle Events im Überblick:  4. ADAC / DMC Race Weekend (10. Mai - 11. Mai) TICKETS Tickets gibt es hier oder an den Tageskassen zu kaufen TAGESKASSEN Kasse 1 (Historisches Fahrerlager) Kasse 11 (Stefan-Bellof-Str.) info°center GEÖFFNETE TRIBÜNEN  T4a T12a ZUGÄNGE Tor 1 (historisches Fahrerlager) Tor 11 (Stefan-Bellof-Straße) PARKPLÄTZE Parkplätze A6, A7, A8, B1 A10 (Busse) PARKGEBÜHREN Tagespauschale PKW: € 10,00 pro Fahrzeug Tagespauschale Busse: € 50,00  Kölner Kurs (12. Mai) TICKETS Tickets gibt es hier oder an den Tageskassen zu kaufen TAGESKASSEN Kasse 1 (Historisches Fahrerlager) Kasse 11 (Stefan-Bellof-Str.) info°center GEÖFFNETE TRIBÜNEN  T3 (BMW M Power Tribüne) T12a  PARKPLÄTZE Parkplätze A6, A7 PARKGEBÜHREN Tagespauschale PKW: € 10,00 pro Fahrzeug Touristenfahrten Nordschleife  Freitag, 10.05: 17:00 Uhr bis 19:30 Uhr  Samstag, 11.05: 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr Sonntag, 12.05: 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr    

Den Nürburgring auf eigene Weise erfahren

08.05.2024

Zu Fuß, auf dem Fahrrad, mit dem eigenen Auto, dem Oldtimer oder mit dem Bus: Den Nürburgring kann jeder auf seine eigene Weise erleben und erfahren. Einer der Höhepunkte: Die Green Hell Driving Days für passionierte Auto- und Motorradfahrer. Dieses Jahr fallen diese besonderen Touristenfahrten auf das Pfingstwochenende (18. - 20. Mai). Wer die Strecke mit Muskelkraft bezwingen möchte, ist unterdessen beim Rad- und Lauftreff genau richtig. Wer den eigenen Oldtimer gebührend ausführen möchte, kann dies im Rahmen der After Work Classics auf der Grand-Prix-Strecke tun. Und wenn man sich von einem echten Rennfahrer die Grüne Hölle hautnah erklären lassen möchte, gibt es den Trackwalk Nordschleife.  Touristenfahrten und Green Hell Driving DaysDie Green Hell Driving Days locken jedes Jahr Nordschleifen-Fans aus der ganzen Welt in die Eifel. Drei Tage Touristenfahrten am Stück sind vor allem für internationale Ring-Enthusiasten ein guter Grund für einen Besuch. Und so werden vom 18. bis 20. Mai wieder Kennzeichen aus allen Teilen der Welt auf der Nordschleife zu entdecken sein. Ein Pfingst-Besuch am Nürburgring lohnt sich in jedem Fall – auch, wenn man ausschließlich zuschauen und Atmosphäre aufsaugen möchte. Auch auf der Grand-Prix-Strecke weitet der Nürburgring dieses Jahr seine Abendsessions bei den Touristenfahrten aus. Am 14. Mai, 19. Juni sowie 23. und 30. Juli können Auto- und Motorradfahrer die Rennstrecke selbst erfahren – jeweils bis 20:45 Uhr. Exklusiv für Oldtimer – die After Work ClassicsEine besondere Stimmung versprechen auch die After Work Classics. Diese Touristenfahrten sind speziell für Oldtimer-Fahrzeuge auslegt. Insgesamt viermal stehen die After Work Classics in diesem Jahr noch an. An drei Montagen – 13. Mai, 17. Juni und 26. August sowie einem Mittwoch, 25. September – öffnet die Grand-Prix-Strecke abends (18 bis 20 Uhr) exklusiv für Autos, die mindestens 30 Jahre alt sind. Den Mythos hautnah erlebenBeim Rad- und Lauftreff wird die Grüne Hölle mit Muskelkraft bezwungen. Radsportler und Läufer können sich auf Nordschleife und Grand-Prix-Strecke ausprobieren. Sieben Termine stehen dieses Jahr an – besonders viele davon vor Rad am Ring. Denn Radfahrer nutzen sie gerne als Vorbereitung für das große Zweirad-Event Rad am Ring vom 19. bis 21. Juli. Die genauen Daten und weitere Informationen gibt es online auf nuerburgring.de. Trackwalk Nordschleife - mit dem Bus und zu Fuß durch die Grüne HölleWer sich mit dem Bus über die Nordschleife chauffieren lassen möchte, markiert sich die Termine für den sogenannten „Trackwalk“ im Kalender. An Bord eines komfortablen Reisebusses geht es durch die Grüne Hölle: informativ, mit einem professionellen Rennfahrer als Guide, und mit Haltestellen für kurze, interessante Ausstiege auf der Strecke. So erleben die Teilnehmer eine ganze Runde Nordschleife und können zwischendurch auf dem legendären Asphalt mit der Strecke auf Tuchfühlung gehen. Erwachsene zahlen 34,90 Euro, Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, zahlen 14,90 Euro. Infos und Daten auf einen Blick: Touristenfahrten & Green Hell Driving Days Öffnungszeiten nahezu täglich Besonderheit: Green Hell Driving Days | 18. bis 20.05.2024 | je 08:00 – 19:00 Uhr  Preise pro Runde: Montag bis Donnerstag, 30 Euro | Freitag bis Sonntag & Feiertag, 35 Euro After Work Classics   Termine: 13.05. (Sprint), 17.06. (Sprint), 26.08. (Sprint), 25.09. (GPS)  Öffnungszeit jeweils von 18:00 – 20:00 Uhr  Zugelassen sind nur Oldtimer. Also Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind. Preise: 35 Euro pro 15-Minuten-Stint | Guthabenaufladung analog zu den „normalen“ Touristenfahrten  Touristenfahrten Grand-Prix-Strecke Highlight-Termine mit längerer Fahrzeit:  Dienstags, 14.05., 19.06., 23.07., 30.07.2024 | je 18:00 - 20:45 Uhr Preise: 35 Euro pro 15-Minuten-Stint Trackwalk Nordschleife Termine: freitags, 10.05., 14.06., 12.07., 16.08., 06.09.2024 | Beginn: 19:30 Uhr Preise: Erwachsene: 34,90 Euro | Kinder (6 - 12 Jahre): 14,90 Euro  Rad- & Lauftreff | Grand-Prix-Strecke & Nordschleife Termine: 22.05., 15.06., 24.06., 03.07., 16.07, 29.07., 06.08.2024 Grand-Prix-Strecke: 19:00 bis 21:30 Uhr | letzte Auffahrt: 21:00 Uhr  Nordschleife (nur Radfahrer): 19:30 bis 21:30 Uhr | letzte Auffahrt: 20:30 Uhr  Preis Grand-Prix-Strecke: Läufer & Radfahrer 5 Euro Preis Grand-Prix-Strecke & Nordschleife: nur Radfahrer zugelassen 18 Euro Kinder & Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre zahlen keine Teilnahmegebühren, dürfen aber nur in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen teilnehmen.

Die Nürburgring-Highlights im Mai

03.05.2024

Classics, Bikes und packender Langstrecken-Motorsport: In den kommenden Wochen locken zahlreiche Events an den Nürburgring. Ende Mai blickt die Rennsport-Welt gebannt in die Eifel für die prestigeträchtigen ADAC RAVENOL 24h Nürburgring (30. Mai – 02. Juni). In der Woche zuvor lädt die Nürburgring Classic (24. – 26. Mai) zum dreitägigen Fest des historischen Motorsports. Zweirad-Fans kommen mit dem Motorrad-Doubleheader aus ADAC DMC Race Weekend (09. – 11. Mai) und dem Kölner Kurs (12. Mai) auf ihre Kosten. Los gehen die „Mai-lights“ mit der Rennpremiere der Nürburgring Endurance Serie (03. – 04. Mai), die auch gleichzeitig das letzte Kräftemessen der Teams vor dem 24h-Rennen bietet. Weitere Informationen stehen online bereit auf nuerburgring.de. Die Veranstaltungen im Überblick: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring (Donnerstag, 30. Mai – Sonntag, 02. Juni)Die Königsdisziplin der Langstreckenrennen, ausgetragen auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Jahr für Jahr fasziniert das 24h-Rennen Motorsport-Fans aus nah und fern. Auch 2024 versprechen die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wieder ein Highlight zu werden. Rund 130 Rennautos liefern sich einen Tag und eine Nacht lang packende Duelle auf den 25,3 Kilometern des Rings. Angefeuert werden sie dabei von tausenden Zuschauern. Viele von ihnen schlagen ihre Zelte direkt an der Strecke auf und feiern die größte Rennsport-Party des Jahres. Los geht es bereits am Fronleichnams-Donnerstag (30. Mai) mit Qualifyings, Rennen weiterer Serien und großem Rahmenprogramm neben der Strecke. 24h-Rennstart ist am Samstag (01. Juni) um 16 Uhr. Tickets für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring gibt es online (bestellbar bis 17.05.) oder vor Ort bereits ab 34 Euro. Nürburgring Classic (24. – 26. Mai)100 Jahre Motorsport-Geschichte gehen bei der Nürburgring Classic vom 24. bis 26. Mai auf die Strecke. Fans dürfen sich unter anderem auf historische Formel-Fahrzeuge, Rennwagen der Vorkriegszeit sowie DTM-Tourenwagen aus den 80er- und 90er-Jahren freuen. Hunderte der seltenen Garagenschätze werden insgesamt zur Nürburgring Classic erwartet, welches teils auf der Nordschleife und größtenteils auf der Grand-Prix-Strecke stattfindet. Bei den rund 20 Rennen geben die Piloten ordentlich Gas, trotz des oft hohen Alters der Fahrzeuge. Ein Besuch lohnt auch wegen der Atmosphäre neben der Strecke. Im Ticket – bereits ab 18 Euro – ist stets auch der Eintritt ins Fahrerlager inkludiert. Dort warten Riesenrad, Live-Musik und Rennlegenden darauf, entdeckt zu werden. ADAC DMC Race Weekend (09. – 11. Mai) & Kölner Kurs (12. Mai)Zwei Motorrad-Events auf einen Schlag: Mit dem ADAC DMC Race Weekend (09. bis 11. Mai) und dem Kölner Kurs (12. Mai) steht ein Wochenende die Grand-Prix-Strecke ganz im Zeichen schnittiger Zweiräder. Während beim Race Weekend moderne Maschinen den Eifelkurs bezwingen, gehen beim Kölner Kurs Rennmotorräder vergangener Epochen auf die Strecke. Große Starterfelder und anspruchsvolle Langstreckenrennen wechseln sich beim ADAC DMC Race Weekend ab mit unterhaltsamen Programmpunkten. Beim Scooter Cup drehen beispielsweise kultige Roller im zweier und vierer Takt der Motoren ihre Runden auf dem Ring. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich die Seitenwagen-Gespanne beim Kölner Kurs. Neben den akrobatischen Zwei-Mann-Motorrädern dürfen sich Zuschauer an jenem Sonntag auf viele weitere historische Rennmaschinen freuen. Tagestickets (inklusive Fahrerlager) kosten für das ADAC DMC Race Weekend 15 Euro, für den Kölner Kurs 10 Euro. Wer beide Events besuchen möchte, erwirbt lieber ein vergünstigtes Kombiticket. Veranstaltungen im Mai 2024: 03. & 04. Mai: Nürburgring Endurance Serie 2 09. – 11. Mai: ADAC DMC Race Weekend 12. Mai: Kölner Kurs 24. – 26. Mai: Nürburgring Classic 25. Mai: GLP Gleichmäßigkeitsprüfung 30 Mai – 02. Juni: ADAC RAVENOL 24h Nürburgring (und RCN) Weitere Informationen:www.nuerburgring.de

Der 24h-Countdown läuft unerbittlich

02.05.2024

Die Vorbereitungen auf die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 30. Mai bis 2. Juni sind in vollem Gang. Nach dem Prolog bei den 24h Qualifiers verbleibt den Teams inzwischen nur noch ein knapper Monat, ihre Einsatzfahrzeuge für das Rennen des Jahres fit zu machen. Von „großer Stille“ kann dabei keine Rede sein. Zahlreiche Top-Piloten sind etwa in den diesen Wochen unterwegs, um Punkte in DTM, Intercontinental GT Challenge und anderen Top-Serien zu jagen. Ende Mai kommen sie dann alle wieder am Nürburgring zusammen, um beim längsten Rennen des Jahres auf der längsten Rennstrecke der Welt die Besten zu ermitteln. Die Messlatte scheinen dabei die Porsche-Teams zu sein: Sie haben nach einer dominanten Vorstellung bei den vier bisher absolvierten Nordschleifen-Rennen im Rahmen von Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) und 24h Qualifiers die Favoritenrolle übernommen. Die spannende Jagd auf die Neunelfer ist also eröffnet – und Fans können sie live vor Ort erleben: Tickets für die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring gibt es ab 34 Euro (Tageskarten Do. / Fr. / So.) im Vorverkauf hier auf der offiziellen Homepage! Die aktuellen Kräfteverhältnisse auf der Nordschleife spiegeln sich auch in der gemeinsamen Herstellerwertung für NLS und 24h Nürburgring wider. In ihr sammeln die GT3-Fabrikate Punkte. Nach je zwei NLS-Läufen und den beiden 24h-Qualifiers-Rennen führt Porsche deutlich vor Audi und Mercedes-AMG. Die Neunelfer der Teams Falken und Manthey teilten sich bislang die Siege, während alle anderen Fabrikate sich dahinter anstellen mussten. „Ein positives Wochenende mit zwei Podiumsplätzen“, fasste etwa Manthey-Pilot Ayhancan Güven die Qualifiers zusammen, um mit viel Understatement hinterherzuschicken: „Ich denke, die Vorbereitung läuft gut für uns. Sonntags waren wir nochmal schneller als am Samstag.“ Im Falken-Team, auf dessen Konto alleine drei der vier Siege gingen, ist die Stimmung nach der gelungenen Testphase ebenfalls bestens: „Wir haben aktuell eine sehr gute Basis, und mit der Kombination aus Reifen, Auto und Set-up gegenüber dem vergangenen Jahr einen Schritt nach vorne gemacht“, fasste Klaus Bachler die Erfahrungen für das Team des japanischen Reifenherstellers zusammen. Mit dem Wahnsinnstempo der Porsche Schritt zu halten, fiel anderen zu Saisonbeginn noch schwer, weil die entscheidenden Sekundenbruchteile fehlten. „Wir sind noch nicht ganz aussortiert“, bilanzierte etwa Mercedes-AMG-Pilot Maro Engel. „Der neue Reifen spielt im Moment eher der Konkurrenz in die Hände. Wir müssen die Daten analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen.“ Andere kamen etwas besser in Gang, haderten aber ebenfalls noch: Zwei Mal platzierte sich einer der Audi R8 LMS GT3 evo II in den bisherigen Rennen in den Top-Drei. „Unser Auto ist bekannt, und wie haben einen ähnlich Speed wie im vergangenen Jahr“, erklärte Routinier Frank Stippler (Scherer Sport PHX). „In Sachen Entwicklung ist ja auch nicht viel passiert. Bei den Konkurrenten sind die Entwicklungsschritte größer. Wir müssen noch irgendwie irgendwas finden, weil wir sonst einen Tick zu langsam sind.“ Bis zu den 24h Nürburgring – soviel ist sicher – dürfte nicht nur Stipplers Team das Einsatzgerät noch einmal gründlich gecheckt und optimiert haben. 24h Qualifiers überzeugten mit KlassenvielfaltEinen großen Teil der Show liefern auf der Nordschleife nicht nur die mächtigen GT3-Boliden, sondern gerade auch die vielen Serien- und Special-Rennwagen. Schon bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers im April teilten sich die über 120 Teilnehmer auf fast 20 verschiedene Fahrzeugklassen auf. Auch in ihnen geht es mit hohem Einsatz um jeden Meter und jede Sekunde. Und wer diese „bunte Liga“ als „Breitensport“ einstuft, der hat nur zum Teil recht: Nicht wenige der Fahrzeuge werden von Automobilherstellern oder Unternehmen der Zulieferindustrie eingesetzt oder zumindest finanziert. So startete etwa Subaru in der SP4T-Klasse, und Hyundai kündigte gerade erst für die 24h Nürburgring den größten Einsatz seiner Historie beim Langstreckenklassiker an: Gleich drei Werksfahrzeuge schicken die Koreaner in den Kampf um die Krone der gerade auch international stark beachteten TCR-Klasse. Hinzu gesellen sich gleich mehrere Reifenhersteller, die mit teilweise sehr prominenten Einsätzen nicht nur Werbung in eigener Sache betreiben, sondern hier im Motorsport auch wichtige Erkenntnisse gewinnen, die später dann in die Entwicklung von Straßenreifen einfließen. Zwischenstand Herstellerwertung nach 4 Läufen POS HERSTELLER PUNKTE 1 Porsche  86 2 Audi     65 3 Mercedes-AMG 60 4 Lamborghini 56 5 Glickenhaus 41 6 Aston Martin 31 7 BMW 30 8 Ferrari 15