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08 Mai, Freitag

Insight - Was Nordschleife und 24h Nürburgring für die Automobilindustrie bedeuten

Welche Rolle spielen die 24h Nürburgring für die Unternehmen der Automobilindustrie? Die Antwort liegt nicht allein zwischen Startaufstellung und Zielflagge, sondern vor allem in der Entwicklungsarbeit, die dem großen Ereignis vorausgeht. Denn bevor bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring um Positionen gekämpft wird, ist die Nordschleife der zentrale Prüfstand für Performance unter realen...
Insight - Was Nordschleife und 24h Nürburgring für die Automobilindustrie bedeuten

08.05.2026

Welche Rolle spielen die 24h Nürburgring für die Unternehmen der Automobilindustrie? Die Antwort liegt nicht allein zwischen Startaufstellung und Zielflagge, sondern vor allem in der Entwicklungsarbeit, die dem großen Ereignis vorausgeht. Denn bevor bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring um Positionen gekämpft wird, ist die Nordschleife der zentrale Prüfstand für Performance unter realen Extrembedingungen – und zugleich die Schnittstelle zwischen Entwicklung, Motorsport und Serienfahrzeug. Die einzigartige Kombination aus Länge, Streckencharakteristik und Witterung macht die Nordschleife zu einem Ort, an dem sich Motorsport, Industrie und Produktentwicklung unmittelbar miteinander verzahnen. Was hier besteht, bewährt sich nicht nur im Wettbewerb – sondern auch auf der Straße. „Die 24h Nürburgring sind eines der wichtigsten Motorsportereignisse weltweit“Christoph Sagemüller, Mercedes-AMG Motorsport Für Mercedes-AMG Motorsport sind die 24h Nürburgring dabei weit mehr als ein einzelnes Event. „Das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ist für uns eines der wichtigsten Motorsportereignisse weltweit – nicht nur historisch, sondern vor allem strategisch“, erklärt Christoph Sagemüller, Leiter Mercedes-AMG Motorsport. Entscheidend sei dabei nicht allein das Ergebnis, sondern die Leistungsfähigkeit unter realen Bedingungen: „Gesamtsiege wie 2013 und 2016 sind für uns ein klarer Beleg für die Performance unserer Marke.“ Die Grundlage dafür entsteht auf der Strecke selbst. Die Nordschleife gilt als ultimativer Härtetest – und als Entwicklungsplattform zugleich. „Was hier funktioniert, funktioniert unter nahezu allen Bedingungen“, so Sagemüller. Die dort gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in Serienfahrzeuge ein – etwa in den Bereichen Fahrdynamik, Dauerhaltbarkeit und Performance unter Extrembedingungen. Motorsport und Serie sind dabei eng miteinander verzahnt: „Unser Anspruch ist es, Performance glaubwürdig von der Rennstrecke auf die Straße zu bringen.“ Die Test- und Entwicklungsarbeit findet für die Performance-Marke deshalb auch auf verschiedenen Ebenen statt. Im Rahmen der offiziellen Test- und Entwicklungsfahrten des Nürburgrings ist AMG bis zu 17 Wochen im Jahr auf der Nordschleife unterwegs. Eines der spektakulärsten Ergebnisse dieser Arbeit: der Mercedes-AMG ONE – bis heute im Rahmen der offiziellen Rekordfahrten des Nürburgrings das schnellste Serienfahrzeug auf der 20,832 Kilometer langen Nordschleife. Ebenfalls auf diesem legendären Asphalt entwickelt: der Mercedes-AMG GT 63 PRO, das sogenannte „Beast of the Green Hell“. Mit dem Fahrzeug werden bis heute im Rahmen der Co-Pilot-Fahrten des Nürburgrings Besucher aus der ganzen Welt von erfahrenen Rennfahrern über die Nordschleife pilotiert – ein direkter Transfer von Entwicklung in ein erlebbares Markenerlebnis. „Eine Ölmarke, die auf der Nordschleife performt, ist mehr als alltagstauglich“Martin Huning, RAVENOL  Auch für Zulieferer sind die Nordschleife sowie die Test- und Entwicklungsfahrten zentraler Bestandteil der Arbeit. RAVENOL nutzt die Strecke gezielt, um Produkte unter realen Bedingungen zu testen und zu optimieren. „Wir entwickeln permanent neue Produkte und möchten diese genau dort erproben, wo sie später auch eingesetzt werden“, erklärt Martin Huning, Direktor Motorsport bei RAVENOL. Der Nürburgring ist dabei weit mehr als nur Teststrecke: „Jeder weiß um die besonderen Herausforderungen der Nordschleife. Eine Ölmarke, die hier performt, ist mehr als alltagstauglich.“ Die enge Verbindung zwischen Testen und Wettbewerb zeigt sich insbesondere im Umfeld der 24h Nürburgring. Als Titelpartner ist RAVENOL fest verankert und betreut beim legendären Rennen einen großen Teil der Fahrzeuge. „Neben einem eingespielten Team und erfahrenen Fahrern braucht es vor allem ein zuverlässiges Gesamtpaket – und dazu gehören auch die richtigen Betriebsstoffe“, so Huning. „Die Nordschleife testet Fahrzeug, Fahrer und Reifen gleichzeitig“Marco Lo Prato, Goodyear  Eine ähnliche Perspektive nimmt Goodyear ein, dessen Reifen unter extremen Bedingungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen müssen. Für den Reifenhersteller steht bei den 24h Nürburgring vor allem die Konstanz im Fokus. „Es geht nicht darum, für wenige Runden maximale Performance zu liefern, sondern über 24 Stunden hinweg Verlässlichkeit und Vertrauen zu schaffen“, erklärt Marco Lo Prato, Manager Global Communications – Racing bei Goodyear. Die Nordschleife fungiert dabei als „lebendes Labor“, in dem sich Technologien unter realen Extrembedingungen beweisen müssen. „Sie testet alles gleichzeitig – Fahrzeug, Fahrer und Reifen“, so Lo Prato. Genau diese Anforderungen machen den Nürburgring zur Benchmark, die weit über den Motorsport hinausreicht: „Die Erkenntnisse aus dem Rennsport fließen direkt in unsere Serienprodukte ein. Was hier funktioniert, schafft Vertrauen – auch im Alltag.“ Die Nordschleife als Maßstab der Entwicklung Dass selbst erfahrene Teams und Hersteller jedes Jahr erneut gezielt auf der Nordschleife testen, ist kein Zufall. Mit ihren 73 Kurven, Steigungen und Gefällen sowie einer abwechslungsreichen Mischung aus technischen Passagen und High-Speed-Abschnitten stellt die Nordschleife Fahrer, Fahrzeug und Technik vor immer neue Herausforderungen. Hinzu kommt die besondere Herausforderung der 24h Nürburgring selbst: dichter Verkehr mit Fahrzeugen unterschiedlichster Leistungsklassen, wechselnde Bedingungen bei Tag und Nacht sowie eine Renndistanz, die höchste Präzision und Zuverlässigkeit erfordert. „Die Nordschleife stellt jedes Jahr neue Anforderungen, deshalb ist eine gezielte Vorbereitung unverzichtbar“, betont Sagemüller. Für alle Beteiligten gilt dabei derselbe Grundsatz: Erfolg entsteht nicht während der 24h Nürburgring, sondern in den Wochen und Monaten zuvor – auf der Strecke, im Testbetrieb und in der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Damit wird deutlich: Die 24h Nürburgring sind nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch die sichtbarste Spitze eines umfassenden Entwicklungsprozesses. Die Nordschleife bildet dabei die Schnittstelle zwischen Motorsport, Industrie und Serienprodukt – ein Sieg bei den 24h Nürburgring und eine erfolgreiche Rekordfahrt stehen dabei vor allem für eines: weltweite Anerkennung und Sichtbarkeit. Oder, wie es im Kontext der Entwicklungsarbeit seit jeher heißt:„Jeder lobt, was Nürburgring-erprobt.“

Golf GTI EDITION 50: Die Nordschleife in 7:44,523 Minuten!

07.05.2026

Für die 20,832 Kilometer lange Runde auf der legendären Rennstrecke benötigte der Golf GTI EDITION 50 – mit Rennfahrer und Volkswagen Test- und Entwicklungsfahrer Benjamin Leuchter am Steuer – nur 7:44,523 Minuten. Mit seiner neuen Rekordzeit unterstreicht der Golf GTI EDITION 50 seine Ausnahmestellung in der Volkswagen Modellpalette – als leistungsstärkster und fahrdynamisch präzisester Serien Golf GTI. Auf der Nordschleife ist der Golf GTI EDITION 50 damit auch schneller als alle bisherigen Volkswagen Serienmodelle. Alle Rekordfahrten und weitere Infos Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunde des Golf GTI EDITION 50 gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.

ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai 2026: Erste Ticketkategorien ausverkauft – 24h-Tickets dringend im Vorverkauf sichern!

07.05.2026

24h-Fans aufgepasst! Der Ansturm vor allem auf den Samstag des 24h-Wochenendes ist so groß, dass erste Ticketkategorien ausverkauft sind. Das Wochenendticket (Freitag / Samstag / Sonntag) und das Raceticket (Samstag / Sonntag) sind ab sofort nicht mehr verfügbar. Auch in der Kategorie Eventticket (Donnerstag – Sonntag) wird es langsam eng: Hier stehen derzeit nur noch 7.500 Karten zur Verfügung (Stand: Donnerstag, 07. Mai). Jeder, der die 24h Nürburgring live vor Ort erleben will, sollte sich also seine Eintrittskarte schnellstmöglich hier sichern. Neben dem Vier-Tages-Ticket sind auch weiterhin noch Tageskarten für Donnerstag, Freitag und Sonntag verfügbar. Wer aber am Samstag ohne Ticket auf gut Glück zum Ring fährt, wird keine Eintrittskarte mehr kaufen können!  Um den Samstag als beliebtesten Tag bei den 24h Nürburgring vor allem mit Blick auf die Verkehrssituation zu entzerren, haben die Veranstalter eine große Bitte an alle Fans: Bildet nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften, reist am Samstag sehr, sehr frühzeitig an oder – noch besser – nutzt das Eventticket, um schon am Donnerstag oder Freitag zum Ring zu fahren. Wer eigentlich nur einen Tagesausflug zum Ring machen wollte, kann am Fronleichnams-Donnerstag bis in den späten Abend Rennaction auf der Nordschleife erleben. Auch der Sonntag mit dem Zieleinlauf um 15:00 Uhr bietet nicht nur ein tolles Rennprogramm, sondern auch eine entspanntere Anfahrt.

Taycan Turbo GT mit Manthey Kit fährt neuen Rekord in 06:55,533 Minuten

07.05.2026

Mit einem neuen Rundenrekord auf der legendären Nürburgring-Nordschleife unterstreicht das neue Manthey Kit seine dynamischen Qualitäten eindrucksvoll: Der damit ausgerüstete GT-Elektro-Sportler umrundete den 20,832 Kilometer langen Kurs in der Eifel mit Porsche-Entwicklungsfahrer Lars Kern am Steuer in 6:55,533 Minuten – und ist damit über neun Sekunden schneller als der bisherige Rekordhalter in der Klasse Elektro-Fahrzeuge der Oberklasse. Zugleich unterbot Lars Kern damit seine eigene, im Oktober 2023 mit einem Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket erzielte Bestmarke um zwölf Sekunden.  Alle Rekordfahrten und weitere Infos Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunde des Taycan Turbo GT mit Manthey Kit gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.  

24h Nürburgring nutzen erstmals volle digitale Power an der Nordschleife

04.05.2026

Die Digitalisierung der legendären Nordschleife hat bereits im Sommer 2024 die nächste Stufe erklommen. Nach einer zweijährigen Bauphase und einer Investition von rund zwölf Millionen Euro sorgt ein Netz aus 100 Kameras und 46 LED-Panels für ein neues Sicherheitsniveau. Bisher wurde das Upgrade nur bei Touristen-fahrten, Trackdays und Testfahrten eingesetzt. Bei den diesjährigen ADAC RAVENOL 24h Nürburgring wird dieses System nun erstmals vollständig in den Rennbetrieb integriert. Lückenlose VernetzungDie Basis bilden 100 Kameras und 46 LED-Panels, die entlang der gesamten Strecke installiert wurden. Durch die Verlegung von 80 Kilometern Elektro- und Datenkabeln kann die gesamte Nordschleife – inklusive aller 73 Kurven – lückenlos überwacht werden. Im Normalbetrieb der Nürburgring-Nordschleife – etwa bei Touristenfahrten – sind nicht alle Streckenposten besetzt, durch die Kameras und Panels können die Fahrzeuge aber auf der Strecke verfolgt werden und bei Problemen rechtzeitig gewarnt werden. Bei den 24h Nürburgring sorgt das Feature für ein Sicherheits-Plus. Bei Zwischenfällen – etwa technischen Defekten, Unfällen oder rutschigen Stellen – kann die Rennleitung noch schneller reagieren. „Seit knapp zwei Jahren können wir mit diesem Digitalisierungsschritt den Ablauf von Touristen- und Testfahrten verbessern“, berichtet Ingo Böder, Geschäftsführer Nürburgring GmbH. „Jetzt freuen wir uns, dass auch die 24h Nürburgring davon profitieren können.“ Mehr Sicherheit auch bei HelligkeitBei Touristenfahrten und Trackdays sollen die 46 LED-Panels entlang der GP-Strecke und der Nordschleife die Fahrer schon hunderte Meter vor Gefahrenstellen warnen und damit Unfälle vermeiden. Bei den 24h Nürburgring werden diese zur Unterstützung der Fahrer und Streckenposten genutzt. Der Fokus liegt dabei auf Erhöhung der Sicherheit bei Helligkeit. Sie geben dabei ausschließlich das Flaggensignal wieder, welches am jeweiligen Streckenposten gezeigt wird. Die Panels haben im Gegensatz zu den Flaggen keine sportrechtliche Relevanz. Bei einsetzender Dunkelheit werden die Flaggen, wie bisher, durch Lichtsignale ersetzt. In Verbindung mit weiteren Maßnahmen – wie etwa dem Incident Kamera System, das die Liveübertragung aus allen Cockpits möglich macht – gehen die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring im Bereich Sicherheit einen weiteren großen Schritt nach vorne.

Straßenbaumaßnahmen im Bereich des Nürburgrings

04.05.2026

Aufgrund mehrerer Bau- und Sanierungsmaßnahmen kommt es derzeit auf wichtigen Verkehrsachsen rund um den Nürburgring zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Bitte beachtet dies bei eurer Anreise und folgt den ausgeschilderten Umleitungen. Die wichtigsten Informationen haben wir euch nachfolgend zusammengestellt. Alle weiteren Informationen könnt ihr der Internetseite des Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz entnehmen. B 257 - Asphaltarbeiten in der Ortslage Müllenbach dauern witterungsbedingt weiterhin anDie seit dem 18. März laufenden Asphaltarbeiten in der Ortslage Müllenbach im Verlauf der B 257 werden voraussichtlich über den 31. März hinaus andauern. Grund hierfür sind die für die kommende Woche angekündigten Witterungsverhältnisse, die einen planmäßigen Einbau des Asphalts voraussichtlich nicht zulassen werden. Die Maßnahme verschiebt sich somit um etwa zwei Wochen. Sobald es die Wetterlage zulässt, wird der Asphalt umgehend eingebaut. Für die Dauer der Arbeiten bleibt der betroffene Streckenabschnitt weiterhin voll gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit ab Wiesemscheid über die B 258 in Richtung Nürburgring, über die L 94 in Richtung Welcherath und über die B 410 in Richtung Kelberg umgeleitet. Die Ortslage Müllenbach kann während der Bauzeit ausschließlich über Kelberg angefahren werden. ℹ️ Die Umleitung ist vor Ort entsprechend ausgeschildert. L 93 – Fahrbahnsanierung zwischen Müllenbach und Nürburgring gestartetSeit dem 24. März wird die L 93 zwischen Müllenbach und dem Nürburgring umfassend saniert. Diese Arbeiten können aus bautechnischen Gründen und aus Gründen der Arbeitssicherheit nur unter Vollsperrung erledigt werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit großräumig über die B 257 in Richtung Kelberg, von dort weiter über die B 410 in Richtung Hünerbach mit Anschluss an die K 89 und L 94 umgeleitet. Der Anliegerverkehr zum ADAC-Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring wird über eine Behelfszufahrt aufrechterhalten. Die zeitlichen Abläufe der Asphaltarbeiten werden im Vorfeld mit dem Fahrsicherheitszentrum abgestimmt, um betriebliche Abwicklungen entsprechend anzupassen. Im Anschluss an die Fahrbahnsanierung wird das Schutzplankensystem vollständig erneuert. Für diese Arbeiten wird eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung vorgesehen. ℹ️ Aktuelle Informationen hierzu, insbesondere zur Verkehrsführung, können dem Mobilitätsatlas unter hier entnommen werden.

#24hNBR – Wichtige Ticket-Info

30.04.2026

🎫 Die Ticket-Nachfrage im Vorverkauf ist außergewöhnlich hoch.Erstmals in der Geschichte der 24h Nürburgring könnte es sein, dass aufgrund der schon vorab großen Nachfrage die Tageskasse nicht mehr geöffnet wird.  Deshalb: Sichert euch eure Tickets frühzeitig online, damit ihr auf jeden Fall dabei seid!  🚗 Auch schon mal ein Hinweis für die Anreise:Reist am besten frühzeitig an und plant genügend Zeit ein – sowohl für den Bezug der Campingplätze, als auch für den Renntag selbst. Wir halten euch in den kommenden Wochen natürlich weiter auf dem Laufenden!

Teilnehmerboom bei den 24h Nürburgring

29.04.2026

Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring werden ihrem Ruf als Motorsport-Festival der Superlative in diesem Jahr mehr als gerecht: Mit 161 genannten Fahrzeugen wird es das größte Starterfeld seit über zehn Jahren geben – zuletzt waren 2014 mit 165 Fahrzeugen noch mehr Teams beim Langstrecken-Klassiker in der Grünen Hölle vertreten. Weil der Ansturm der Teams so groß ist, wird sogar die Ausschreibung angepasst, die das Feld ursprünglich auf 150 Teilnehmer beschränkte. Möglich wird das auch, weil viele Rennteams ihren Platzbedarf beschränken und so Platz für die Konkurrenten und Kollegen machen. Der erste Blick auf die Starterliste verspricht extreme Leistungsdichte mit neun GT3-Herstellern und über 40 Fahrzeugen in der Topklasse. Zugleich lebt das Rennen auch 2026 von dem, was die 24h Nürburgring seit jeher ausmacht: echtem Multiclass Racing, bei dem Weltstars, Werkspiloten und Nordschleifen-Spezialisten ebenso vertreten sind wie ambitionierte Privatfahrer. ➡️ Hier geht es direkt zur Starterliste. Mit Max Verstappen steht ein prominenter Debütant besonders im Fokus. Der Formel-1-Weltmeister ist mit seinem Mercedes-AMG Team Verstappen Racing am Start, in dem er sich den Mercedes-AMG GT3 mit Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella teilt – drei Teamkollegen, die sowohl mit ihrer Erfolgsstatistik als auch mit ihrer Nordschleifen-Expertise zur absoluten Spitze gehören. Gemeinsam formiert sich damit ein Aufgebot, das für viele Konkurrenten zur Benchmark werden dürfte. Auch der bisherige Saisonverlauf auf der Nordschleife unterstreicht das Potenzial: Beim NLS-Auftakt war das Team zunächst siegreich, ehe eine Disqualifikation den Erfolg wieder kostete; bei den Qualifiers Mitte April wurde die Vorbereitung mit weiteren Führungskilometern fortgesetzt, bevor ein technischer Defekt zum Ausfall führte. Weltklassepiloten in der SpitzengruppeAuch jenseits des Verstappen-Autos ist die Spitze 2026 herausragend besetzt. In den Topklassen SP9, SP-Pro, SP-X und AT1 stehen zusammen 49 Fahrzeuge, die zugleich um die begehrten Plätze im dreistufigen Top-Qualifying kämpfen. Der Kampf um die besten Startpositionen wird damit in diesem Jahr extra-brisant, und schon im Zeittraining ist der Druck enorm. Schließlich ist im „24h-Sprint“, zu dem sich der Langstreckenklassiker entwickelt hat, die gute Startposition wichtiger denn je, wenn man um den Gesamtsieg mitkämpfen will. Die Titelverteidiger von Rowe-BMW schicken in diesem Jahr zwei ihrer BMW M4 GT3 auf die Jagd nach dem Sieg – im Cockpit jeweils ein Aufgebot von Top-Werkspiloten. Ebenso stark besetzt sind die Markenkollegen von Schubert, die das BMW-Aufgebot komplettieren. Bei Porsche bildet erneut Manthey die Speerspitze und schickt den „Grello“ #911 mit Kévin Estre, Thomas Preining und Ayhancan Güven ins Rennen – damit sitzen dort gleich zwei DTM-Champions im Auto. Preining sicherte sich den Titel 2023, Güven krönte sich 2025 zum Champion. Estre wiederum gewann die 24h Nürburgring 2021 im Manthey-Porsche. Auch die Sieger der 24h Qualifiers, Scherer PHX (Audi) sind vertreten, Abt (Lamborghini), Walkenhorst (Aston Martin), Dinamic und Lionspeed (Porsche), HRT (Ford) und weitere Spitzenteams bringen Fahreraufgebote an den Ring, die kaum Wünsche offenlassen. Neun Hersteller in der Topklasse, Spannung im gesamten FeldDie enorme Qualität an der Spitze spiegelt sich auch in der Markenvielfalt wider. Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche sind neun Hersteller in der Topklasse vertreten. Dazu kommen insgesamt 22 weitere Klassen, in denen ebenfalls um Siege, Podien und Prestige gefahren wird. Außerhalb der Topgruppe wird es besonders bei den GT4 in der SP10 (13 Starter) sowie in den beiden Porsche-Cup-Klassen (Cup 2 mit 11 Startern und Cup 3 mit 17 Startern) spannend. Und so zeigt sich, dass das Salz in der Suppe der 24h Nürburgring die Vielfalt ist: Während vorne um den Gesamtsieg gekämpft wird, entstehen quer durch das Feld die vielen weiteren Geschichten, die das Rennen so einzigartig machen. Riesen-Starterfeld – möglich dank TeamgeistDass 2026 überhaupt 161 Fahrzeuge an den Start gehen können, ist keine Selbstverständlichkeit. Denn die Ausschreibung sah bislang maximal 150 Fahrzeuge vor – vor allem, weil die Platzverhältnisse im Fahrerlager und in den Boxen den Anforderungen der Teams kaum noch gerecht werden: Wo früher vielen Teams ein Werkstattzelt für den kompletten Service reichte, stehen heute die Trucks aufgereiht. Um dennoch allen genannten Teilnehmern eine Startmöglichkeit zu geben, waren in den vergangenen Tagen intensive Abstimmungen nötig. Mitarbeiter des ADAC Nordrhein suchten in Gesprächen mit zahlreichen Teams Lösungen, ordneten Flächen neu und hinterfragten jeden Quadratmeter, der als Platzbedarf angemeldet war. So wurde mit viel Kleinarbeit der Weg freigemacht, das Riesen-Starterfeld zuzulassen. „Wir freuen uns sehr über die außergewöhnliche Resonanz auf die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026“, sagt Rennleiter Walter Hornung. „Dass wir dieses große und hochkarätige Feld an den Start bringen können, ist nur möglich, weil viele Teams kooperativ mitgezogen haben. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Hier zeigt sich der besondere Geist der Langstrecken-Community an der Nordschleife: Vom Weltstar bis zum Privatpiloten ziehen alle an einem Strang, weil jeder Teil dieses besonderen Rennens sein will.“

Von der Königsklasse in die Grüne Hölle

28.04.2026

Die Nachricht schlug Wellen: Max Verstappen tritt bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring an. Der vierfache Formel-1-Weltmeister krönt damit eine lange Vorbereitungsphase, die mit SimRacing begann, über NLS-Starts und den obligatorischen Permit-Erwerb für die Nordschleife bis zum Prolog bei den 24h Qualifiers führte. Wenn am 16. Mai die Startampel auf „Grün“ springt, wird sich der Niederländer als 35. Formel-1-Pilot in der Statistik der 24h verewigen. Er ragt mit seinen vier F1-Titeln dabei sicherlich aus der Statistik heraus. Doch einige der ehemaligen 24h-Piloten unter den F1-Veteranen konnten und können es mit seiner Prominenz durchaus aufnehmen – angefangen von Niki Lauda, der 1973 den Langstreckenklassiker am Ring gewann, bis hin zu den deutschen F1-Helden Christian Danner, Nick Heidfeld und Timo Glock. Auch in Sachen GP-Teilnahmen führt Verstappen (bis dato 236 F1-Starts) die Statistik an. Nelson Piquet (204 GPs) hatte eine ähnlich umfangreiche Karriere in der Königsklasse hinter sich bevor er 1994 am Ring antrat. Ebenfalls nicht zu toppen: Verstappens vier WM-Titel, an die immerhin Piquet (Titelträger 1981, ’83 und ’87) sowie die 24h-Teilnehmer Lauda (1975, ’77 und ’84) sowie Jack Brabham (1959, ’60 und ’66) heranreichen. Der zum „Sir” geadelte Australier kam 1980 in die Eifel, blieb im Audi 80 des Teams Karthauser aber chancenlos. Auch „Striezel“ Stuck bleibt unerreichtAls 24h-Rookie gibt es naturgemäß auch einige Aspekte, bei denen eine Reihe von 24h-fahrenden Grand-Prix-Piloten die Nase vorne haben. So wäre ein langer Atem notwendig, um die 19 Starts bei den 24h einzuholen, die Hans-Joachim Stuck von 1970 bis 2011 sammelte. „Striezel“ brachte es in dieser Zeit auf drei Gesamtsiege – allen voran natürlich der erste Platz bei der Premiere der 24h im Jahr 1970. Ebenfalls drei Siege verbuchte Markus Winkelhock bei seinen bislang 16 Starts auf seinem Konto. Der erfolgreichste Ex-Formel-1-Pilot bei den 24h kommt aber aus Portugal: Pedro Lamy sammelte zwischen 2001 und 2010 fünf Gesamtsiege und sechs Klassensiege. Es gab nicht nur Besuch aus der KönigsklasseZu den Weltklassepiloten, die bei den 24h den Weg an den Ring fanden, gehörten nicht nur jene aus der Formel 1: Mit Walter Röhrl (GER), Ari Vatanen (FIN) und Sébastien Loeb (FRA) standen auch drei waschechte Rallye-Weltmeister am Start. Der Finne brachte es auf einen WM-Titel (1981), Röhrl auf zwei (1980 und 1982) und Loeb sogar auf neun (2004 bis 2012). Nicht zu vergessen Johnny Cecotto. Der Venezolaner fuhr vor seiner Zeit in der Formel 1 (1983 bis 1984) in der Motorrad-WM zwei Weltmeistertitel (1975 und ’78) sowie 14 Rennsiege ein. Und auch die 24h mischte er bei seinen vier Starts zwischen 1988 und 1992 auf – er holte 1992 den Gesamtsieg gemeinsam mit Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner sowie Jean-Michel Martin und Marc Duez.