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15 April, Mittwoch

24h Qualifiers werden zum GT3-Gipfeltreffen

Die ADAC 24h Qualifiers bieten den Fans vom 17. bis 19. April einen echten intensiven Vorgeschmack auf die 24h Nürburgring am Himmelfahrtswochenende. Auf der vorläufigen Nennliste stehen 132 Fahrzeuge, allein in der Top‑Klasse SP9 sind 37 GT3‑Autos am Start. Prominentester Pilot des Wochenendes ist erneut Formel-1-Vierfachweltmeister Max Verstappen, der im Mercedes‑AMG GT3 fährt und sich bei...
Die F1 kehrt für Pirelli-Testfahrten an den Nürburgring zurück

15.04.2026

Der erste Tag des von Pirelli am Nürburgring organisierten Entwicklungstestprogramms begann mit einigen Einführungsrunden auf Intermediates Reifen. Da es die ganze Nacht über geregnet hatte, war die Strecke nass, obwohl sich später am Vormittag zaghaft die Sonne zeigte. Die Fahrer warteten daher ab, bis sich die Streckenbedingungen verbesserten, bevor sie das ursprünglich auf Slicks geplante Programm in Angriff nahmen. Oscar Piastri für McLaren und George Russell für Mercedes absolvierten im ersten Teil des Programms mehrere Acht-Runden-Läufe und testeten dabei eine Reihe von Konstruktionsvarianten der C3-Mischung. Die als vielversprechendsten erachteten Lösungen wurden dann am späten Nachmittag vom britischen Fahrer über längere Distanzen evaluiert, um ihr Verhalten über eine repräsentativere Laufleistung zu validieren. Ein technisches Problem hielt Piastris Auto jedoch von der Mittagspause bis fast zum Ende der Session in der Box. Die Streckentemperaturen erreichten in den sonnenexponierten Bereichen 37 °C, während die Umgebungstemperaturen nie über 15 °C stiegen. Piastri fuhr seine schnellste Runde in 1:35,096, während Russell die Uhr bei 1:33,899 stoppte. Ersterer absolvierte 65 Runden (insgesamt 335 Kilometer), letzterer 127 Runden (654 Kilometer). Morgen, am zweiten und letzten Testtag, werden Lando Norris und Kimi Antonelli am Steuer sitzen.   Foto: McLaren F1 / Mercedes-AMG F1

NLS | Schlag auf Schlag: Der erste Double-Header des Jahres

15.04.2026

In der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie gibt es keine Zeit zu Verschnaufen. Nur eine Woche nach dem dritten Lauf steht mit den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers (17.-19. April) die Rennen vier und fünf auf dem Programm. Der Prolog zu den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring zählt zum dritten Mal in Folge zur Wertung des traditionsreichen Nordschleifen Championats. Angeführt von Max Verstappen gehen nicht weniger als 37 GT3-Boliden an den Start und versprechen packenden Sport in der Grünen Hölle. Dabei steigen langjährige NLS-Piloten in die höchste Kategorie auf und auch im Mittelfeld gibt es einige Neuigkeiten. Die Rennen werden am Samstag und Sonntag im Livestream auf dem NLS-YouTube-Kanal übertragen. Nicht weniger als 37 GT3-Fahrzeuge sind bei den Qualifiers mit von der Partie. Hinzu kommt der BMW M3 Touring 24h in der Klasse SP-X. In der Teilnehmerliste sticht ein Name erneut hervor, der internationale Aufmerksamkeit verspricht: Max Verstappen. Der vierfache Formel-1-Weltmeister kehrt nach einem Rennen Pause auf die Nürburgring-Nordschleife zurück. Im Mercedes-AMG GT3 des Mercedes-AMG Team Verstappen Racing wechselt er sich diesmal mit Lucas Auer ab. Debütanten in der SP9 sind bei den Rennen vier und fünf der BMW Z4 GT3 von Saugmotoren Motorsport | 3M, ein Mercedes-AMG GT3 von SR Motorsport by Schnitzelalm, ein McLaren 720s-GT3 von Dörr Motorsport sowie drei Porsche 911 GT3 R, die von PK Motorsport – Lionspeed e.K., High Class Racing und Mühlner Motorsport powered by H&R eingesetzt werden. NLS-Routiniers feiern GT3-PremiereZwei langjährige NLS-Piloten feiern bei den Qualifiers ihre GT3-Premiere: Maik Rönnefarth und Tobias Wahl. Zusammen mit Maxime Dumarey und Marek Böckmann wechseln sie sich im Aston Martin Vantage AMR GT3 ab. „Ich bin mein elftes Jahr in der NLS am Start und bin zehn Jahre GT4 gefahren, daher ist der Wechsel in die GT3-Klasse nun eine logische Konsequenz“, sagt Wahl. „Letztes Jahr hatte ich ja viel Pech und konnte nicht zusammen mit Nick Wüstenhaben und Ranko Mijatovic den Titel holen, weil ich mir einen Schlüsselbeinbruch zugezogen hatte. Jetzt freue ich mich umso mehr auf das Abenteuer mit PROsport. Der Aston Martin hat sich für mich beim Test von Beginn an sehr gut angefühlt. Ich war überrascht, wie gut das Feedback ist, das man als Fahrer spürt. Man kann mit ihm viel präziser und genauer fahren und die Aerodynamik ist grandios. Ich konnte recht schnell eine 8:11 Minuten Runde fahren. Trotzdem ist natürlich noch Luft nach oben und ich freue mich riesig auf meinen ersten Renneinsatz.“ Eine große Ehre wird Christoph Breuer zuteil. Der Absolvent des VLN Honda Junior-Teams 2006 und langjährige Leiter des Geschäftsbereich Road Cars von Manthey bestreitet seit Jahren Rennen in der NLS – seit 2024 im Lamborghini Huracan GT3 Evo II von Renazzo Motorsport rund um den thailändischen Drift-Champion Kiki Sak Nana. Bei den Qualifiers wird Breuer nun erstmalig in dem legendären Grello Platz nehmen, dem Porsche 911 GT3 von Manthey. „Nüchtern betrachtet, wurde noch ein Fahrer gesucht, denn Thomas darf das Rennen nicht allein bestreiten“, sagt Breuer. „Persönlich geht für mich allerdings ein ganz großer Traum in Erfüllung. Wenn man mir das vor fünf Jahren gesagt hätte, dann hätte ich einfach abgewinkt. Ich habe mich schon immer gefragt, wie es ist, Grello zu fahren – nun habe ich die Möglichkeit das selbst zu erleben. Für mich ist das eine Riesenehre und ich habe großen Respekt davor. Das Team steckt in dieses Projekt sehr viel Herzblut – vom Mechaniker bis zum Ingenieur und über die ganzen weiteren Mitarbeitenden hin bis zu der obersten Führungsebene. Meine Aufgabe ist klar definiert: Nichts kaputt machen. Aber ich bin in einem Alter, wo mein Ego das auch zulässt.“ Seine diesjährige Rennpremiere bestreitet Smudo von den ‚Fantastischen Vier‘. Der Rapper teilt sich das Cockpit eines Porsche 911 GT3 Cup mit seinem langjährigen Weggefährten Tom von Löwis und Henrik Bollerselv aus Dänemark. Das Fahrzeug ist wie gewohnt in der AT-Klasse am Start und stellt unter Beweis, dass Motorsport auch nachhaltig sein kann. „Wir freuen uns darauf, diese Saison bei den 24h-Qualifiers zu eröffnen. Sie sind ein Gradmesser. Jede Runde zählt und wir sind bereit zu zeigen, was mit unseren nachhaltigen Technologien möglich ist“, sagt Smudo. Im Mittelfeld geben drei Fahrzeuge aus Asien Ihr Debüt. Subaru Tecnica International bringt wie gewohnt den Subaru WRX in der Klasse SP4T an den Start. In derselben Klasse treten zwei Elantra N1 RP von Hyundai Motorsport N an. So unterscheiden sich die Qualifiers von den übrigen NLS-RennenWährend die NLS-Renntage einem gewohnten Rhythmus folgen, setzen die ADAC 24h Qualifiers auf ein eigenständiges Format. Der vielleicht ist größte Unterschied ist die Streckenvariante. Wie auch beim 24h-Rennen wird die AMG-Arena ausgelassen. Dafür ist die Müllenbachschleife teil des Kurses. Die Streckenlänge wächst auf 25,378 Kilometer. Die längere Distanz pro Runde führt dazu, dass die Strategie unter Umständen angepasst werden muss. Der Zeitplan am Samstag ist ebenfalls nicht üblich für ein NLS-Rennen. Während das Zeittraining wie gewohnt zwischen 08:30 und 10 Uhr stattfindet, startet das Rennen erst um 17:30 Uhr und führt in die Dämmerung hinein. In der Pause zwischen Training und Rennen findet der erste Lauf der Deutschen Historischen Langstrecken-Meisterschaft statt. Das Rennen führt ab 12 Uhr über die Distanz von drei Stunden. Am Sonntag findet einmal im Jahr ein Top-Qualifying in der NLS statt. Nach dem Zeittraining (08:15 bis 09:45 Uhr) startet ab 10:40 Uhr das Top-Qualifying. Hier gehen die Top-Fahrzeuge im Einzelzeitfahren auf die Strecke und fahren die Startpositionen unter sich aus. Das zweite Vier-Stunden-Rennen startet dann um 13 Uhr. Tickets für Freitag sind bereits für 10 Euro erhältlich. Die Renntage gibt es jeweils ab 27 Euro, Wochenendtickets sind ab 45 Euro zu haben. Alle Informationen gibt es unter 24h-rennen.de. Zuschauer die nicht vor Ort sind, können das Rennen im Livestream wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal der NLS verfolgen. Streamstart ist Samstag um 08:10 Uhr, am Sonntag um 8 Uhr.

24h Qualifiers werden zum GT3-Gipfeltreffen

15.04.2026

Die ADAC 24h Qualifiers bieten den Fans vom 17. bis 19. April einen echten intensiven Vorgeschmack auf die 24h Nürburgring am Himmelfahrtswochenende. Auf der vorläufigen Nennliste stehen 132 Fahrzeuge, allein in der Top‑Klasse SP9 sind 37 GT3‑Autos am Start. Prominentester Pilot des Wochenendes ist erneut Formel-1-Vierfachweltmeister Max Verstappen, der im Mercedes‑AMG GT3 fährt und sich bei den beiden vierstündigen Rennen des Wochenendes noch einmal intensiv auf den Start beim Saisonhöhepunkt auf der Nordschleife vorbereiten will – den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring vom 14. bis 17. Mai. Der Niederländer muss sich dabei gegen extrem starke Konkurrenz wehren, denn die Elite der weltbesten GT3-Teams wird am Ring erwartet. Schließlich können beim 24h-Prolog zum letzten Mal Daten gesammelt und die Rennwagen auf Herz und Nieren gecheckt werden. Und auch erste Vorentscheidungen wird das Wochenende bringen. Denn im Rahmen der 24h Qualifiers werden einige Startplätze für das Top‑Qualifying der 24h vergeben – ein weiterer Grund, warum Teams hier nicht nur „testen“, sondern liefern müssen. Wer sich dieses Motorsportspektakel nicht entgehen lassen möchte, der kann sich sein Ticket ab 10 Euro (Schnupperkarte Freitag, Wochenendticket: 45 Euro) sichern. Nachdem der erste NLS-Lauf 2026 witterungsbedingt abgesagt wurde, stand der zweite Lauf ganz im Zeichen von Formel-1-Star Max Verstappen. Der Niederländer demonstrierte mit heißen Zweikämpfen und Top-Rundenzeit, wie ernst er das Abenteuer Nordschleife nimmt und wie gewissenhaft er sich auf sein Debüt bei den 24h Nürburgring vorbereitet. Zusammen mit Daniel Juncadella und Jules Gounon wurde er sogar als Sieger abgewinkt, allerdings musste das Team aus der Wertung genommen werden, weil mehr Reifensätze verwendet wurden als das Reglement erlaubt. Bei NLS3 eine Woche vor den 24h Qualifiers waren es dann drei erfahrene 24h-Teams, die das Geschehen dominierten. Schubert BMW holte den Sieg vor Porsche-Traditionsteam Manthey und einem Ford Mustang von HRT. Siegerfahrer Philipp Eng schwärmte anschließend von der „sehr hohen Qualität“ im Feld. „Das war mein erstes Rennen auf der Nordschleife seit zwei Jahren. Dass wir da gleich gewinnen können, war ziemlich cool“, freute sich der Österreicher. Bei den 24h Qualifiers werden die Belgier Charles Weerts und Ugo de Wilde im Schubert-Cockpit sitzen und sich dann erneut auch mit dem Manthey-Porsche auseinandersetzen. Der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven im Cockpit des grellgelben 911ers bestätigte den Eindruck des Siegers: „Ich glaube, die Konkurrenz ist in diesem Jahr besonders stark. Es war nicht einfach, einige Fahrer und Autos zu überholen.“ Er weiß zu gut, wovon er spricht: Nach Pech im Qualifying musste er sich im Rennen von Platz 16 aus durch das Feld hindurchkämpfen. „Manchmal musst Du da 20 km warten, bevor man sich am nächsten Konkurrenten vorbeikämpfen kann“, erklärte er nach dem Rennen, bei dem es allerdings auch nicht primär um das Ergebnis ging: „Oberste Priorität war, Daten zu sammeln und einen guten Test zu fahren, ohne allzu viel Risiko einzugehen“, so Güven. GT3-Gipfel in SP9: Neun Marken und prominente NamenIm stark besetzten Starterfeld reicht fast schon der Blick auf die Top-Klasse SP9 um zu verstehen, warum die 24h Qualifiers so viel Zugkraft haben: In der Nennliste stehen GT3 von Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, McLaren, Mercedes‑AMG, Lamborghini und Porsche – damit ist die Spitzengruppe maximal breit aufgestellt. Verstappen ist dabei nicht der einzige Name mit Strahlkraft: Mit Thomas Preining (DTM‑Champion 2023) und Mirko Bortolotti (DTM‑Champion 2024) sind zwei prägende DTM‑Titelträger der jüngsten Vergangenheit im Feld vertreten. Daneben setzt die SP‑X-Klasse Akzente: Vier Fahrzeuge sind genannt, darunter zwei HWA Evo R – optisch eine kultige Reminiszenz an die legendären DTM‑Mercedes 190 Evo und damit eines der beliebtesten Fotomotive der Fans. Apropos Kult: Auch der BMW M3 Touring 24h geht an den Start – dem Kombi mit GT3-Technik unter der Haube und exzellentem Fahrer-Line-up gehören ebenfalls die Sympathien vieler Fans. Starke Besetzung: GT4, Cup-Klassen und seriennahe Duelle sorgen für ZündstoffDie Qualität des Starterfeldes gilt bei den 24h Qualifiers nicht nur für die Spitze. In SP10 (SRO‑GT4) sind elf Fahrzeuge von vier Herstellern angekündigt. Hier duellieren sich mit BMW M4 GT4, Mercedes‑AMG GT4, Porsche 718 Cayman GT4 und Toyota GR Supra GT4 hoch attraktive Fahrzeuge. Und da es in den beiden Rennen des Wochenendes auch um wertvolle Punkte für die NLS geht, sind auch die Cup-Klassen gut besetzt. Das gilt etwa für die Porsche 911 GT3 Cup (992) und 718 Cayman GT4 Clubsport aus der Porsche Endurance Trophy, die für enge Fights und spannende Rennen bekannt sind. Bei den Serienwagen sind es die Starter der beiden „kleinen“ VT2-Kategorien, die für Furore sorgen werden – jeweils neun Fahrzeuge mit Front- / Allradantrieb (VT2 Front) bzw. Hecktriebler (VT2 Heck) sind hier gemeldet. Für viele verkörpern gerade sie den echten Spirit der 24h und sind die Seele im bunten Multiclass-Feld auf der Nordschleife. Zehn Nennungen liegen in der BMW M240i-Klasse vor, die damit die stärkste der drei sortenreinen Rennklassen für die Tourenwagen aus München sein wird. Es riecht nach 24h: zwei Rennen und eine historische PremiereDen Auftakt zum Rennwochenende gibt es bereits am Freitagmittag bei den Test- und Einstellfahrten zu den 24h Qualifiers. Nachmittags folgt dann das Qualifying der DHLM, die damit zum ersten Mal auf der Rennstrecke zu sehen ist: Die Serie tritt bei den 24h die Nachfolge des bisherigen 24h-Classic-Rennens an und ist über den Winter zu einem echten historischen Championat geworden, bei dem es um den offiziellen Titel des Deutschen Historischen Langstrecken-Meisters geht. 108 Teams haben ihre Nennung für diesen ersten Lauf abgegeben, der am Samstagvormittag ab 12:00 Uhr für drei Stunden Action sorgt. Das ist eine perfekte Einstimmung auf das erste der beiden Vierstundenrennen, die den sportlichen Kern des Wochenendes bieten. Gewertet als NLS‑Läufe vier und fünf geht es natürlich vor allem um die intensive Vorbereitung auf die 24h. Dazu zählt die Gelegenheit, im ersten Heat am Samstag (ab 17:30 Uhr) in die Abenddämmerung hineinzufahren. Rennen 2 am Sonntag (Start 13:00 Uhr) wird eingeleitet von einem Top-Qualifying, bei dem der Fight um die Pole im Einzelzeitfahren ausgetragen wird. Jeweils morgens stehen außerdem die 90-minütigen Qualifyings auf dem Zeitplan (Samstag ab 8:30 Uhr, Sonntag ab 8:15 Uhr). Tickets sind im Vorverkauf erhältlich; das Schnupperticket für Freitag ist für 10,00 Euro zu haben, das Wochenendticket (Freitag bis Sonntag) liegt bei 45,00 Euro. 

Nürburgring lädt Ende April zum Motorrad-Saisonauftakt „Anlassen“ ein

14.04.2026

Es ist eine der größten Zweirad-Zusammenkünfte Europas – und sie findet ihren Höhepunkt mit einem emotionalen Korso über die Nordschleife: „Anlassen“ am Nürburgring. Am Sonntag, 26. April 2026, verwandelt sich die Eifel wieder zum Mittelpunkt der Motorradszene, wenn tausende Biker gemeinsam die neue Saison willkommen heißen. Das Event verbindet Benzingespräche und PS-Action im Fahrerlager mit Momenten der Besinnung und beweist dabei traditionell viel Herz für soziale Projekte – und das bei freiem Eintritt für alle Besucher. Wo gewöhnlich bei den Motorsport-Events die Teamtrucks das Bild prägen oder zu Rock am Ring die Besucher feiern, sieht das Grand-Prix-Fahrerlager des Nürburgrings zu „Anlassen“ völlig anders aus. Tausende Zweiradfahrer aus dem In- und Ausland kommen hier an jenem Sonntag zusammen. Im vergangenen Jahr kamen 42.000 und verwandelten das Fahrerlager und weite Teile der Grand-Prix-Strecke in ein beeindruckendes Motorrad-Meer. Es ist diese einzigartige Mischung aus dem Duft von Benzin, der Vorfreude auf die ersten Kurven des Jahres und dem tiefen Gemeinschaftsgefühl einer Community, die den Nürburgring an diesem Tag in eine ganz eigene Welt taucht. Action im Fahrerlager: Von Trial-Akrobatik bis zur Safety-DemoBereits ab 08:00 Uhr öffnen sich die Tore zum Fahrerlager, bevor um 10:00 Uhr das offizielle Rahmenprogramm Fahrt aufnimmt. In diesem Jahr dürfen sich die Fans auf eine Premiere freuen: Der AAC Bad Neuenahr präsentiert erstmals eine spektakuläre Trial-Show, bei der die Fahrer die Gesetze der Schwerkraft herauszufordern scheinen. Starker Partner an der Seite der Biker ist erneut POLO Motorrad. Neben dem beliebten Leistungsprüfstand und einer Helmputzaktion sorgt das Unternehmen gemeinsam mit der Motorradstaffel des Polizeipräsidiums Koblenz für wichtige Impulse beim Thema Sicherheit. In Safety-Demos wird praxisnah gezeigt, worauf es zum Saisonstart ankommt. Wer selbst das Gefühl für die Ideallinie schärfen möchte, kann beim Doc Scholl Fahrertraining und dem ADAC vorbeischauen oder sich direkt für die „ADAC Road Racing Academy“ (Teilnahme: 50 Euro; für Kinder von 6 bis 14 Jahren) anmelden. Für die jüngeren oder junggebliebenen Fans wartet zudem der POLO Pit Bike Parcours auf dem Hubschrauberlandeplatz. Namhafte Aussteller wie Öhlins präsentieren vor Ort ihre neuesten Produkte und stehen für den fachlichen Austausch bereit. Eigener Fahrspaß: Geführt über die Grand-Prix-Strecke Für alle, die nicht nur schauen, sondern selbst fahren wollen, bietet der Dortmunder Motorsport-Club (DMC) geführte Ausfahrten auf der Sprintstrecke an. Für das leibliche Wohl sorgt an dem Tag ein vielfältiger Streetfood-Court, musikalisch begleitet von der Band „der nächste bitte“. Abseits der Action öffnet das Nürburgring Medical Center seine Türen für Einblicke hinter die Kulissen der Notfallmedizin an einer Rennstrecke. Gleichzeitig lädt das DRK-Blutspendemobil und das Typisierungsmobil der Stefan-Morsch-Stiftung dazu ein, zum Lebensretter zu werden. Die emotionalen Höhepunkte bilden den Abschluss des Tages: Um 14:30 Uhr findet der ökumenische Gottesdienst mit Pastor Klaus Kohnz und Andrea Thon-Stein statt – ein Moment des Innehaltens, um für eine unfallfreie Saison zu beten. Punkt 15:30 Uhr folgt der Programmpunkt, der immer wieder aufs Neue für Gänsehaut sorgt: Der Korso über die 20,832 Kilometer der Nordschleife. In gemütlichem Tempo fahren die Besucher von „Anlassen“ eine Runde durch die Grüne Hölle – und geben dabei ein beeindruckendes Bild ab. Ausblick: Weitere Zweirad-Höhepunkte am Nürburgring Wer nach dem „Anlassen“ auf den Geschmack gekommen ist, darf sich auf einen Zweirad-Sommer am Ring freuen. Bereits am 09. Mai 2026 verspricht die Bike Force im Rahmen der Low Scty PS Arena als größte Stuntbike Competition Europas richtig Action. Nur wenig später, vom 21. bis 24. Mai, steht das ADAC / DMC Reinoldus Race Weekend ganz im Zeichen des Breitensports auf der Rennstrecke. Ein besonderes Highlight für Nostalgiker wartet beim BELMOT Oldtimer-Grand-Prix (07. bis 09. August): Hier wird Nordschleifen-Rekordhalter Helmut Dähne als Gast erwartet, der zudem seine siegreiche BMW R90S aus der legendären TT-Saison 1976 präsentiert. Den historischen Faden nimmt auch der Kölner Kurs am 22. und 23. August auf, bevor mit der EURO MOTO – bislang bekannt als IDM – vom 04. bis 06. September das große Rennwochenende die Zweiradsaison am Nürburgring abrundet.

Hoher Aufwand für hohe Chancengleichheit

09.04.2026

Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang. Nicht nur Fans aus der ganzen Welt wollen bei dem legendären Langstreckenrennen vor Ort sein, sondern auch immer mehr internationale Teams. Die hohe Nachfrage sorgt auch für eine große Herstellervielfalt: Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden voraussichtlich neun verschiedene Marken alleine in der Top-Klasse SP9 vertreten sein. Dazu kommen auch noch acht verschiedene Reifenhersteller! Eine wohl einmalige Kombination im aktuellen internationalen Motorsport. Doch für den ADAC Nordrhein als Veranstalter bedeutet das auch jede Menge Arbeit. Schließlich sollen die Fans spannenden, engen und ausgeglichenen Motorsport auf der schönsten Rennstrecke der Welt erleben. Dafür arbeiten der Veranstalter und der Technikausschuss im Hintergrund an der perfekten Balance der technischen Parameter. Transparenz statt TaktikspielchenAuch bei den 24h Nürburgring versuchen Teams und Hersteller naturgemäß, ihre wahre Leistungsfähigkeit möglichst lange zu verbergen. Um das echte Potenzial der Boliden zu kennen, wurde deshalb eine Technikkommission eingerichtet. „Die besteht aus vier Personen“, erklärt Rennleiter Walter Hornung, „und kann inzwischen auf eine jahrelange Erfahrung und viele Daten zurückgreifen. Auch beim vergangenen NLS-Rennen konnten wieder Daten gesammelt und mit bestehenden abgeglichen werden.“ Der Kommission steht ein breites Arsenal an Maßnahmen zur Verfügung. Ein zentrales Werkzeug ist die Balance of Performance (BoP). Denn die Fahrzeugkonzepte der Supersportwagen an der Spitze des Feldes sind höchst unterschiedlich: Front-, Mittel- und Heckmotoren sind am Start, ein Drei-Liter-Turbo soll ebenso um den Sieg kämpfen wie ein Vier-Liter-Boxermotor oder ein 6,3-Liter-Hubraum-Monster. Die BoP ermöglicht es, die Leistung der unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte durch technische Parameter anzugleichen. Weiterhin gibt es das Musterreifen-Prozedere, das die Kosten und Performanceunterschiede im Bereich der Reifen unter Kontrolle halten soll. Weitere Maßnahmen im Vorfeld des Saisonhighlights sollen Taktikspielchen bei den Rundenzeiten verhindern. Die virtuelle Ideallinie: Keine Chance für TaktiererDa die 24h Nürburgring heute eher einem langen Sprintrennen gleichen, hat die Startposition eine höhere Priorität als früher. Deswegen versuchen die Teams alles, um ins entscheidende dritte Top Qualifying zu kommen, in dem die vordersten Startplätze vergeben werden. Einen Teil der Startplätze können sich die Teams vorab bei der NLS und den 24h Qualifiers sichern. Das verringert den Druck auf Fahrer und Team. Um auch hierbei Taktikspielchen zu unterbinden, nutzt der Veranstalter eine sektorbasierte Analyse. Die Rennstrecke ist dafür in zahlreiche Abschnitte unterteilt. Statt nur die Zeit einer gesamten Runde zu werten, werden die theoretisch besten Sektorzeiten (auch aus unterschiedlichen Runden) kombiniert. Nimmt also ein Fahrer in einem Sektor absichtlich Gas weg, um seine Zeit zu verschlechtern, entlarvt ihn die Bestzeit aus einer anderen Runde. So lässt sich die wahre Performance eines Autos nicht mehr so leicht verstecken. „Es ist schon ein gewisses Katz- und Mausspiel“, so Hornung weiter. „Die Hersteller verfügen über eine wahre Armada an Ingenieuren, denen die Technikkommission auf die Schliche kommen soll.“ Technische Stellschrauben für mehr BalanceDie Technikkommission kann an verschiedene Stellschrauben drehen, um einen ausgeglichenen Kampf zwischen den Herstellern und Fahrzeugen herzustellen. Die Balance of Performance (BoP) bietet die Möglichkeit, performancerelevante Parameter zu ändern. Dazu gehören unter anderem: das Fahrzeugmindest-gewicht, Luftmengen- und Ladedruckbegrenzung, das maximal zulässige Kraftstoffvolumen, Veränderung aerodynamischer Hilfsmittel und damit verbunden auch Bodenfreiheit, Mindestfahrhöhe, Anstellwinkel und nicht zuletzt die Boxenzeit und die Stintlänge. Der Rennleiter hat die Möglichkeit – in Abstimmung mit den Sportkommissaren notfalls auch während der Veranstaltung – Änderungen an diesen Parametern vorzunehmen. Bei diesen kurzfristigen Anpassungen werden häufig das Mindestgewicht und der Ladedruck geändert, da dies für die betroffenen Teams am schnellsten umsetzbar ist. Das Musterreifen-Prozedere für besseren ÜberblickBis 2017 führten die Hersteller einen wahren „Reifenkrieg“ mit unzähligen Spezialmischungen. Das ließ nicht nur die Kosten explodieren, sondern machte eine BoP fast unmöglich, da die unterschiedlichen Reifen zu starke Auswirkungen auf die Performance des Fahrzeuges hatten. Das heute geltende Musterreifenprozedere sieht deshalb klare Regeln vor: Die Hersteller müssen Referenzreifen beim ADAC Nordrhein e. V. hinterlegen, die als Vergleichsobjekte für chemische Analysen dienen. Pro Fahrzeugmodell ist in diesem Jahr die Reifenauswahl für 24h Nürburgring und die NLS-Läufe inklusive der 24h Qualifiers auf nur vier Spezifikationen (Mischungen) limitiert. Neue Hersteller oder Fahrzeughomologationen erhalten als „Starthilfe“ die Chance, zusätzliche Spezifikationen zu benennen. Vor jeder Veranstaltung müssen von diesen drei Spezifikationen nominiert werden, die dann verwendet werden dürfen. Der Tausch einer Spezifikation ist während einer Veranstaltung ausgeschlossen. Auch die Zahl der insgesamt eingesetzten Slicks ist begrenzt. Für die 24h Qualifiers liegt sie bei 48 Reifen (maximal 24 Stück je Rennen), für die 24h Nürburgring dürfen bis zu 116 Slicks pro Fahrzeug verwendet werden. Maßnahmen greifen bereits im VorfeldDass diese Maßnahmen funktionieren, zeigte der zweite NLS-Lauf Ende März. Hier platzierten sich sechs verschiedene Marken in den Top 10 – abzüglich eines Mercedes-AMG GT3, der nachträglich disqualifiziert wurde: Das Team hatte einen Reifensatz mehr genutzt als in der NLS zugelassen. „Die Rennergebnisse der vergangenen Jahre sprechen für sich“, lobt Rennleiter Hornung die Arbeit der Technikkommission. „Auch nach rund 4.000 Kilometern Renndistanz sind am Ende der 24 Stunden meist noch mehrere Fahrzeughersteller in einer Runde – eine Dominanz einer Marke gibt es nicht. So konnten wir im vergangenen Jahr etwa auch noch am Sonntagvormittag einen engen Kampf an der Spitze sehen.“ Die Fans können sich also darauf verlassen, dass sie vom 14. bis 17. Mai 2026 ein spektakuläres Wochenende erleben werden.

Leidenschaft pur in der Grünen Hölle bei NLS3

08.04.2026

Der Nürburgring bereitet sich auf ein Wochenende vor, das ganz im Zeichen der motorsportlichen Begeisterung steht. Die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy markiert nicht nur den dritten Lauf der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie, sondern ist ein Treffpunkt für Tradition, technologische Innovation und internationale Spitzenklasse. Von den ersten Gehversuchen im Kart-Slalom bis hin zum packendem Multiclass-Racing auf der Nordschleife bietet die Veranstaltung eine Bühne für jede Facette des Rennsports.  Rennpremiere: Der HWA EVO.R erwacht zum LebenEin hochemotionaler Moment bei NLS3 ist die weltweite Rennpremiere eines Fahrzeugs, das die Brücke zwischen glorreicher Motorsport-Tradition und modernster High-End-Technik schlägt: der HWA EVO.R. In der Klasse SP-X schickt die Mannschaft aus Affalterbach zwei Prototypen (Startnummern 61 und 62) in die Grüne Hölle. Der Einsatz markiert für HWA einen historischen Meilenstein: Das erste eigene Modell der Firmengeschichte stellt sich erstmals unter Wettbewerbsbedingungen der härtesten Rennstrecke der Welt. Der HWA EVO ist eine moderne Hommage an den legendären Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo II, eine Stilikone der frühen Neunzigerjahre. Doch unter der markanten Silhouette, die auf nur 100 Exemplare limitiert ist, steckt eine komplette Neuentwicklung. Die Startnummer 61 wird von Evald Holstad, Christian Gebhardt und Sebastian Asch pilotiert. Das Schwesterauto mit der Nummer 66 teilen sich Luca Ludwig, Jamie Green und Lance David Arnold. HWA-CEO Martin Marx beschreibt die Bedeutung des Projekts wie folgt: „Wir freuen uns, dass es mit NLS3 losgeht. Die Serie ist für uns die ideale Plattform, um unsere langjährige Erfahrung unter extremen Bedingungen einzubringen. Gleichzeitig hat dieser Einsatz eine besondere Bedeutung für uns, weil wir als Team an einem Projekt arbeiten, das uns antreibt. Mit dem HWA EVO.R nutzen wir dieses Umfeld, um das Fahrzeug gezielt weiterzuentwickeln und optimal vorzubereiten.“ Die Rückkehr der „alten Lady“: Emotionale Reinkarnation des BMW Z4 GT3Ein besonderes Highlight der 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy ist die Rückkehr eines absoluten Publikumslieblings in die Grüne Hölle. Peter Posavac bringt den legendären BMW Z4 GT3 (Startnummer 40) zurück auf den Asphalt des Nürburgrings und sorgt damit für Gänsehautmomente in der Boxengasse. Das Projekt ist eine reine Herzensangelegenheit, befeuert durch die überwältigende Resonanz der Motorsport-Community. „Das ist hochemotional und zeigt, was Motorsport möglich macht“, beschreibt Posavac die Welle der Unterstützung durch Fans und ehemalige Wegbegleiter. Nachdem die letzten Einsätze in den Jahren 2018 und 2019 vorzeitig endeten, steht für das Team noch eine offene Rechnung mit der Nordschleife an. Dennoch geht die Mannschaft besonnen vor: Bei NLS3 stehen zunächst die Reifenhomologation und wichtige Testrunden im Fokus, um für das große Highlight des Jahres optimal gerüstet zu sein. Posavac betont voller Vorfreude: „Ich freue mich wahnsinnig, die alte Lady nochmal an den Start zu bringen.“ Gemeinsam mit Michael Funke wird er den V8-Sound des „Zetti“ in der Klasse SP9 AM wieder zum Leben erwecken. Aufstieg in die Top-Klasse: Kamui Kobayashi im KCMG-GT3Ein bekanntes Gesicht in einer neuen Rolle ist der Japaner Kamui Kobayashi. Der ehemalige Formel-1-Fahrer, Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Sieger bleibt dem Team KCMG treu, steigt jedoch für die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy in den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 47 auf. Bereits im Jahr 2024 absolvierte Kobayashi seine Pflichtrunden für die DMSB-Nordschleifen-Permit auf einem Toyota GR Supra GT4 Evo2. Dieser Einsatz markiert nun seinen nächsten Schritt in die Klasse SP9 PRO. Um die Umstellung auf das deutlich leistungsstärkere GT3-Fahrzeug im dichten Rennverkehr der NLS effizient zu gestalten, wird Kobayashi von einer erfahrenen Besetzung flankiert. Er teilt sich das Cockpit mit Jesse Krohn, Edoardo Liberati und David Pittard, die über umfassende Langstrecken-Erfahrung auf der Nordschleife verfügen. Kamui Kobayashi ordnet seinen ersten GT3-Einsatz in der Grünen Hölle wie folgt ein: „Es wird ein unglaubliches Erlebnis sein, auf dem Nürburgring einen GT3 zu fahren. Vor meinen DPN-Einsätzen im Jahr 2024 war ich noch nie auf der Nordschleife. Daher war es beeindruckend, sie in der Realität zu sehen, ganz ohne Erwartungen. Diese Rennstrecke gehört zu den anspruchsvollsten und aufregendsten der Welt, und ich kann es kaum erwarten, bei NLS3 mein SP9-Debüt mit KCMG zu geben.“ Ein globales PS-Fest: Die Giganten der TeilnehmerlisteDie Internationalität der Nordschleife spiegelt sich deutlich in der vorläufigen Teilnehmerliste wider, die rund 350 Fahrer aus 37 Nationen umfasst. Den quantitativ größten Einsatz leistet das SRS Team Sorg Rennsport mit zehn Fahrzeugen, gefolgt vom Adrenalin Motorsport Team Mainhattan Wheels, das mit neun Boliden vertreten ist. Ebenfalls mit einer starken Flotte von sieben Autos rückt Black Falcon an. Jeweils fünf Fahrzeuge bringen AsBest Racing, Giti Tire Motorsport by WS Racing sowie W&S Motorsport an den Start, wobei das Spektrum hier von TCR-Rennern über Porsche-Cup-Modelle bis hin zu BMW-Cup-Fahrzeugen reicht. Abgerundet wird das Feld der Großteams durch Mannschaften wie Max Kruse Racing und PROsport racing, die mit jeweils vier Fahrzeugen zur hohen Teilnehmerzahl von insgesamt 139 gemeldeten Autos beitragen. Nachwuchsförderung: Saisonstart der NLS Kart-Slalom-MeisterschaftNach dem großen Erfolg im Vorjahr geht die NLS Jugend-Kart-Meisterschaft 2026 in ihre zweite Runde. Unter dem richtungsweisenden Motto „Vom Kart Slalom Sport in den Rundstreckensport auf die Nordschleife“ verfolgen der MSC Adenau und die VLN das gemeinsame Ziel, junge Talente frühzeitig zu fördern und ihnen eine langfristige Perspektive im Motorsport zu ermöglichen. Der erste von insgesamt drei Saisonläufen findet am Samstag, den 11.04.2026, im Historischen Fahrerlager statt. In insgesamt sechs Altersklassen treten die Nachwuchsfahrer der Jahrgänge 2005 bis 2019 an, um sich auf dem Slalom-Kart zu beweisen. Der Wettbewerb startet um 10:00 Uhr mit der Klasse 1. Den feierlichen Abschluss des ersten Renntages bildet die Siegerehrung um 17:30 Uhr im Media Center des Nürburgrings, bei der die fünf bestplatzierten Fahrer jeder Altersklasse geehrt werden. Brückenschlag zur virtuellen Welt: Ehrung der DNLS-ChampionsEin besonderes Zeichen für die enge Verbindung zwischen realem und digitalem Motorsport wird in der Pause zwischen dem Training und dem Rennen gesetzt. Im Rampenlicht stehen die Champions der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) der Wintersaison 2025/2026 sowie die Gewinner des Community-Cups 2025, die am 11. April ihre offizielle Ehrung erfahren. Die vergangene Saison markierte einen Meilenstein, da Teilnehmer sich hier erstmals Rennerfahrung für die DMSB Permit Nordschleife anrechnen lassen konnten. Gefeiert wird unter anderem das Team BS+COMPETITION, das mit einer perfekten Bilanz von vier Siegen in vier Rennen souverän den klassenübergreifenden Gesamttitel einfuhr. In der Königsklasse SP9 wird die Mannschaft von Falken Simracing geehrt, die sich nach einem dramatischen Finale die Meisterschaft sicherte. Ebenfalls auf das Podium gerufen werden die neuen Champions der Porsche-Cup-Klasse (PEETN) vom Team EMM Esports sowie die Titelträger der Klasse SP10 vom Team SimRC. Tickets für die dritte Veranstaltung der Jubiläumssaison, die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, kosten 25 Euro (Kinder bis einschließlich 14 Jahre kostenfrei) und sind unter VLN.de/tickets sowie an den Tageskassen erhältlich. Damit geht es auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten sowie ins Fahrerlager, die Boxengasse und die Startaufstellung. Um die besten Positionen für die Startaufstellung geht es im Qualifying zwischen 8:30 und 10 Uhr. In der Pause zwischen Zeittraining und Rennen bleibt den Fans ausreichend Zeit, die Boliden aus nächster Nähe zu erleben: Mit einem Ticket geht es ab 10:20 Uhr beim Pitwalk in die Boxengasse, bevor ab 11:10 Uhr die Startaufstellung mit noch mehr Motorsport zum Anfassen lockt. Der Rennstart für das vier Stunden dauernde Langstreckenrennen ist um 12 Uhr.  ⚠️ Wichtige Info zur Anreise über die A61 ⚠️🚗 Die B412 ist in Richtung Nürburgring von der Abfahrt Wehr (33) kommend einseitig gesperrt. Die Anreise per PKW ist über die ausgeschilderte Umleitung möglich. 🚛 LKW, Wohnmobile und Gespanne sollten diese Umleitung nicht nutzen, sondern die Abfahrt Mendig (34). Von dort aus zunächst der B262 Richtung Mayen und dann der B258 in Richtung Nürburgring folgen. Die Rückreise über die B412 in Richtung Wehr ist möglich.

Straßenbaumaßnahmen im Bereich des Nürburgrings

08.04.2026

Aufgrund mehrerer Bau- und Sanierungsmaßnahmen kommt es derzeit auf wichtigen Verkehrsachsen rund um den Nürburgring zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Bitte beachtet dies bei eurer Anreise und folgt den ausgeschilderten Umleitungen. Die wichtigsten Informationen haben wir euch nachfolgend zusammengestellt. Alle weiteren Informationen könnt ihr der Internetseite des Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz entnehmen. B 257 - Asphaltarbeiten in der Ortslage Müllenbach dauern witterungsbedingt weiterhin anDie seit dem 18. März laufenden Asphaltarbeiten in der Ortslage Müllenbach im Verlauf der B 257 werden voraussichtlich über den 31. März hinaus andauern. Grund hierfür sind die für die kommende Woche angekündigten Witterungsverhältnisse, die einen planmäßigen Einbau des Asphalts voraussichtlich nicht zulassen werden. Die Maßnahme verschiebt sich somit um etwa zwei Wochen. Sobald es die Wetterlage zulässt, wird der Asphalt umgehend eingebaut. Für die Dauer der Arbeiten bleibt der betroffene Streckenabschnitt weiterhin voll gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit ab Wiesemscheid über die B 258 in Richtung Nürburgring, über die L 94 in Richtung Welcherath und über die B 410 in Richtung Kelberg umgeleitet. Die Ortslage Müllenbach kann während der Bauzeit ausschließlich über Kelberg angefahren werden. ℹ️ Die Umleitung ist vor Ort entsprechend ausgeschildert. L 93 – Fahrbahnsanierung zwischen Müllenbach und Nürburgring gestartetSeit dem 24. März wird die L 93 zwischen Müllenbach und dem Nürburgring umfassend saniert. Diese Arbeiten können aus bautechnischen Gründen und aus Gründen der Arbeitssicherheit nur unter Vollsperrung erledigt werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit großräumig über die B 257 in Richtung Kelberg, von dort weiter über die B 410 in Richtung Hünerbach mit Anschluss an die K 89 und L 94 umgeleitet. Der Anliegerverkehr zum ADAC-Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring wird über eine Behelfszufahrt aufrechterhalten. Die zeitlichen Abläufe der Asphaltarbeiten werden im Vorfeld mit dem Fahrsicherheitszentrum abgestimmt, um betriebliche Abwicklungen entsprechend anzupassen. Im Anschluss an die Fahrbahnsanierung wird das Schutzplankensystem vollständig erneuert. Für diese Arbeiten wird eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung vorgesehen. ℹ️ Aktuelle Informationen hierzu, insbesondere zur Verkehrsführung, können dem Mobilitätsatlas unter hier entnommen werden. B 412 - Fahrbahnsanierung bei Hohenleimbach gestartetAm 25. März starteten die Arbeiten zur Fahrbahnsanierung auf der B 412 bei Hohenleimbach. Der betroffene Fahrbahnabschnitt erstreckt sich zwischen der Einmündung der K 23 bei Jammelshofen und einem Wirtschaftsweg bei Lederbach. Die Sanierung umfasst die gesamte Fahrbahn einschließlich der Seitenstreifen. Die Arbeiten für die Fahrbahnsanierung erfolgen in vier Bauabschnitten. In den ersten beiden Bauabschnitten, mit denen die Baumaßnahme beginnt, wird eine Einbahnregelung eingerichtet. Der Verkehr in Richtung A 61 wird am Baufeld vorbeigeführt; die Gegenrichtung wird ab Kempenich über die L 83, K 15 und L 10 umgeleitet. Ein Teil der Arbeiten wird innerhalb der Osterferien vom 30. März bis 10. April 2026 umgesetzt. Für den Lkw-Verkehr wird vor Ort eine separate überörtliche Umleitungsstrecke ausgewiesen. Die weiteren Bauabschnitte zwischen der L 10 und der Einmündung Jammelshofen erfolgen nach Baufortschritt unter halbseitiger Verkehrsführung mittels Ampelregelung. ℹ️ Aktuelle Informationen zur jeweiligen Verkehrsführung können seit Beginn der Maßnahme dem Mobilitätsatlas hier entnommen werden.

Ford GT Mk IV: Die Nordschleife in 06:15,977 Minuten!

02.04.2026

Der Ford GT Mk IV bezwingt die „Grüne Hölle“ und setzt mit einer Rundenzeit von 06:15,977 Minuten ein dickes Ausrufezeichen. Fahrzeug: Ford GT Mk IV Fahrer: Frédéric Vervisch Zeit: 06:15,977 Minuten Track: Nordschleife Kategorie: Prototypen / Vorserienmodelle   Onboard durch die Grüne HölleDie Rekordrunde des Ford GT Mk IV gibt es ab sofort auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings. Die Onboard-Aufnahme aus dem Cockpit des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, diese fantastische Runde noch einmal mitzuerleben. 📺 Hier geht es direkt zum Video. Information zu den offiziellen „Nürburgring Rekordfahrten“Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Der TÜV Rheinland prüft auf Serienmäßigkeit und dokumentiert diese. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen. Alle Rekordfahrten und weitere Infos    

Was ist neu? Die Reglementsänderungen 2026

01.04.2026

Der Wandel gehört bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring zum Konzept. Schließlich passen die zuständigen Organisatoren beim ADAC Nordrhein das Reglement des Klassikers seit der Premiere im Jahr 1970 immer wieder an. So halten sie mit der technischen Entwicklung schritt, aber auch die Abläufe wurden immer wieder verbessert und die Sicherheit für alle Beteiligten erhöht. Wie attraktiv das Rennen auch bei seiner 54 Auflage ist, zeigt der Riesenandrang der Teams. Bereits über drei Wochen vor dem Nennschluss (22. April) zeichnet sich ab, dass die maximal möglichen 150 Startplätze ausgebucht sein werden. Die Regularien zum Thema Starterliste finden sich wie alle anderen Spielregeln der 24h Nürburgring in der Ausschreibung als zentralem Dokument des Events. Hier ein Ausblick auf die wichtigsten Neuerungen – und eine Auffrischung in Sachen Startplatzvergabe… Top Qualifying: Drei Mal Vollgas – drei Mal SpannungFür die Fans an der Strecke und am Bildschirm ist sicherlich der neue Ablauf des Top Qualifyings die auffälligste Änderung. Es ist nun, ähnlich wie in der Formel 1, in drei Abschnitte unterteilt: Top Q1, Top Q2 und Top Q3 als Highlight. „Wir haben uns für das neue Format entschieden, da wir den Ablauf für die Fans nachvollziehbarer und transparenter gestalten wollten“, erklärt Rennleiter Walter Hornung die Evolution des Einzelzeitfahrens. Für dieses sind wie bisher nur die Top-Klassen des Feldes zugelassen: SP9 (FIA-GT3), SP11 (GT2), AT1 und SP-Pro. Und schließlich sind auch Fahrzeuge der SP-X startberechtigt, soweit das Team einen entsprechenden Antrag bei der Rennleitung platziert und eine Motorleistung von mindestens 450 PS vorweisen kann. Wie bislang ist auch eine vorzeitige Qualifikation für das Einzelzeitfahren möglich. Maximal sechs Fahrzeuge können sich im Vorfeld den Startplatz für den Kampf um die Pole-Position im abschließenden Top Q3 sichern. Hierzu werden die Ergebnisse aus den NLS-Läufen 1 bis 3 sowie des ADAC 24h Nürburgring Qualifiers herangezogen. Bei den NLS-Läufen gibt es einen Startplatz für die Gesamt-Schnellsten aller Qualifyings und zwei Plätze für die Schnellsten der Rennen, wobei jeweils alle Sektorenzeiten, die die in der Ausschreibung aufgeführten Kriterien erfüllen und zur Wertung gekommen sind, zu theoretischen Bestzeit-Runden kumuliert werden. Im Rahmen der 24h Qualifiers wird ein Startplatz an das Team mit der schnellsten Rundenzeit aus Qualifying und Top-Qualifying vergeben. Je ein weiterer Startplatz geht an die Teilnehmer mit der theoretisch schnellsten Renn-Rundenzeit in den beiden Heats des Wochenendes. Bei den 24h Nürburgring wird es dann am Freitag ernst: Im Top Q1 treten zunächst einmal alle startberechtigten Fahrzeuge an, die noch nicht für das Top Q3 gesetzt sind – für bereits vorqualifizierte Fahrzeuge ist die Teilnahme außerhalb der Wertung ebenfalls erlaubt, aber nicht obligatorisch. Die 20 schnellsten Autos aus der ersten Top Q-Session rücken in das Top Q2 auf. Diese kämpfen dann um die verbleibenden freien Plätze für das Einzelzeitfahren. Bei dieser Session können die vorqualifizierten Fahrzeuge nicht teilnehmen. Die Top-Q-Sessions 1 und 2 gehen über 35 Minuten. Im finalen Top Q3 treten dann maximal zwölf Fahrzeuge in einem Einzelzeitfahren im Kampf um die Pole-Position gegeneinander an. Light Panels – für bessere Sicht auch tagsüberDass bei einsetzender Dunkelheit die Flaggensignale der Streckenposten durch Leuchttafeln ersetzt werden, ist an ausgewählten Positionen inzwischen bewährte Praxis bei den 24h Nürburgring. Doch ab 2026 sollen die Fahrer an diesen Streckenabschnitten auch tagsüber visuell stärker unterstützt werden – schließlich hat das Eifelwetter gerne Regen und Nebel im Gepäck. Deswegen werden dort zusätzlich zu den Flaggen nun auch Light Panels eingesetzt. Diese geben dabei ausschließlich das Flaggensignal wieder, welches am Streckenposten gezeigt wird. Maßgeblich ist immer das Flaggensignal – die Anzeige der Light Panels hat insofern keine sportrechtliche Relevanz, sondern dient alleine der Unterstützung. „Wir haben dieses System beim zweiten NLS-Rennen 2026 ausprobiert“, erzählt 24h-Rennleiter Hornung. „Es kam bei den Fahrern und den Sportwarten vor Ort, die es bedienen müssen, sehr gut an.“ Geplant ist, an der Nordschleife 28 dieser Anzeigetafeln einzusetzen, auf dem GP-Kurs acht. Nennungen: 150 Teilnehmer gehen maximal ins RennenDie ADAC RAVENOL 24h Nürburgring sind in Sachen der Teilnehmerzahl traditionell das größte Rennen der Welt. Doch auch auf die längste Rennstrecke der Welt passen nicht unbegrenzt viele Fahrzeuge: 150 Teilnehmer sind laut Reglement maximal startberechtigt. Während diese Zahl in den vergangenen Jahren nicht ganz erreicht wurde, freuen sich die Organisatoren 2026 über einen wahren Ansturm an interessierten Teams, sodass bereits drei Wochen vor dem Nennungsschluss sicher ist: Die Maximalzahl wird in diesem Jahr ausgeschöpft. Um den Teams ein gerechtes Verfahren zu bieten, sieht die Ausschreibung vor, dass nach dem Ende der Nennfrist eine Prüfung und Auswahl erfolgt, bei der unter anderem die Ausgewogenheit der Klassen und die technische und sportliche Qualität der Teams und Fahrzeuge relevant sind – schließlich lebt das Rennen auch von der Vielfalt vom „kleinen“ Produktionswagen bis zum bulligen GT3. Zieht ein vom Veranstalter angenommenes Team seine Nennung zurück, ist ein Nachrückverfahren vorgesehen, bei dem freiwerdende Plätze dann durch zuvor nicht berücksichtigte Teams nachbesetzt werden.