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24 April, Freitag

Corona-Konzept ermöglicht kontaktlose Touristenfahrten

Mit einem neuen Konzept, welches die Gesundheit aller Beteiligten in den Mittelpunkt stellt, startet der Nürburgring ab Donnerstag, 30. April, mit „kontaktlosen Touristenfahrten“. Seit Beginn der Corona-Krise sind die Touristenfahrten die erste Aktivität, die in angepasster Form stattfinden kann. Somit besteht für jeden wieder die Möglichkeit, das eigene Auto auf der geschichtsträchtigen...
Corona-Konzept ermöglicht kontaktlose Touristenfahrten

24.04.2020

Mit einem neuen Konzept, welches die Gesundheit aller Beteiligten in den Mittelpunkt stellt, startet der Nürburgring ab Donnerstag, 30. April, mit „kontaktlosen Touristenfahrten“. Seit Beginn der Corona-Krise sind die Touristenfahrten die erste Aktivität, die in angepasster Form stattfinden kann. Somit besteht für jeden wieder die Möglichkeit, das eigene Auto auf der geschichtsträchtigen Strecke zu bewegen. Damit dies nach einheitlichen Regeln erfolgt, gilt zwingend die Straßenverkehrsordnung. Die Faszination, den Nürburgring zu befahren, ergibt sich seit der Eröffnung 1927 aus dem anspruchsvollen Streckenverlauf, der jedem Profi und Privatfahrer ein besonderes Geschick und besondere Umsicht bei der Umrundung abverlangt. In Zeiten von Corona muss darüber hinaus einiges beachtet werden.  „Die Gesundheit aller Beteiligten steht für uns schon immer an erster Stelle. Das kann man nicht nur an den ständig erweiterten Sicherheitseinrichtungen an und um unsere Rennstrecke sehen. In Zeiten von Corona sehen wir uns ebenfalls in der Pflicht“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort. „Bei der Entwicklung angepasster Konzepte für unsere Aktivitäten wurde klar, dass die Touristenfahrten mit verschiedenen Vorkehrung durchgeführt werden können.“  Maßnahmen-Paket sorgt für maximale Sicherheit aller BeteiligtenZu den angesprochenen Maßnahmen gehört, dass Guthaben ausschließlich Online aufgeladen werden kann und somit von Zuhause am PC oder von unterwegs mit dem Handy völlig kontaktlos erhältlich ist. Vor Ort gelingt die Zufahrt zur Strecke per vorgehaltenem QR-Code oder per Karte. Das Aussteigen aus dem Auto ist an der geöffneten Zufahrt zur Nordschleife ist verboten. Lediglich das regelmäßig desinfizierte WC, bei dem der Einlass kontrolliert wird, ist zugänglich. An der zweiten Zufahrt imAdenauer Stadtteil Breidscheid bleibt die Schranke hingegen geschlossen. Mitarbeiter werden speziell geschult sowie mit Masken und Einweghandschuhen ausgestattet. Sie sichern den planmäßigen Ablauf, kontrollieren die Einhaltung der Regeln und ahnden im Bedarfsfall auch Zuwiderhandlungen. Für Notfälle und Probleme sind das Büro an der Nordschleife und eine Clearingstelle auf dem Parkplatz besetzt – auch hier wurden die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen für den Schutz aller Beteiligten getroffen. Zudem ist die Streckensicherheit wie gewohnt unterwegs – im Unterschied zu sonst jedoch mit je einem Auto pro eingesetztem Mitarbeiter. Alle eingesetzten Arbeitnehmer, Ordner und Aushilfen werden zudem speziell auf die allgemein gültigen Verhaltensregeln in „Corona“-Zeiten geschult.  Maximal zwei Personen pro Fahrzeug erlaubt – Parkplätze geschlossenFür das Befahren der Strecke im Rahmen der Touristenfahrten sind pro Fahrzeug maximal zwei Personen erlaubt, die bereits gemeinsam angereist sein müssen. Der Fahrer muss zudem Buch darüber führen, wer ihn zum Zeitpunkt der Fahrt begleitet, damit eine mögliche Infektionskette nachvollzogen werden kann. Um Menschenansammlungen rund um die Strecke zu verhindern, bleiben zudem alle Parkplätze wie in den letzten Wochen auch rund um die Nordschleife geschlossen. An die Besucher appelliert der Nürburgring zudem über seine Kanäle eindringlich, sich jederzeit an die Regeln zu halten – auch außerhalb der Rennstrecke.Hotels weiterhin geschlossenAuch wenn kontaktlose Touristenfahrten stattfinden, gibt es weiterhin keine touristischen Übernachtungsmöglichkeiten in der Region. Der Nürburgring bittet deshalb darum, von einer weiteren Anreise abzusehen und nur zum Nürburgring zu kommen, wenn auch wirklich eine Touristenfahrt durchgeführt wird sowie anschließend der Heimweg angetreten werden kann.

Mit Motorsport, Festival und mehr - das sind die Events 2020

09.01.2020

Der Nürburgring hat seinen Veranstaltungskalender für die Saison 2020 präsentiert. Fest steht: Die Besucher der Rennstrecke können sich auch im nächsten Jahr wieder auf einen abwechslungsreichen Event-Mix freuen. Im Fokus steht dabei nach wie vor der Motorsport – allen voran das traditionelle Highlight, das ADAC TOTAL 24h-Rennen, das vom 21. bis 24. Mai ausgetragen wird. 2019 kamen 230.000 Zuschauer für das Rennen in die Grüne Hölle. Neben dem Langstreckenklassiker verspricht ein neues Event besonders kurzweilige Action auf der Rennstrecke: die FIA World Rallycross Championship am 1. und 2. August 2020. AvD-Oldtimer-Grand-Prix, ADAC Truck-Grand-Prix, ADAC GT Masters, Nürburgring Langstrecken Serie VLN oder die DTM sind weitere Aushängeschilder für die Vielzahl der Rennsport-Events.Abseits des Asphalts gibt auch das bekannte Festival „Rock am Ring“ zu seinem 35. Jubiläum wieder Vollgas. Rund um die Headliner „System of a Down“, „Green Day“ und „Volbeat“ stehen bereits viele weitere Bands fest. Das New Horizons Festival ist hingegen nicht mehr im Kalender. Die EDM-Veranstaltung wird sich nach drei Jahren der positiven Entwicklung und 80.000 Besuchern in 2019 eine kreative Pause gönnen, um anschließend an einer anderen Location neu zu starten. Sportlich geht es unterdessen wie gewohnt bei Rad am Ring und dem Fisherman´s Friend StrongmanRun zu.Erstmals kommt 2020 die Darts-Elite an den Nürburgring. Rekordweltmeister Phil Taylor und weitere Spieler der Weltspitze zeigen am 11. September im nächsten Jahr ihr Können am Board. Darüber hinaus warten weitere Indoor-Events wie zum Beispiel „NightWash Live“ im März, das jedoch bereits ausverkauft ist.  Foto: Robert Kah

Vorfreude auf 2020: Nürburgring gibt Termine für Touristenfahrten bekannt

20.12.2019

Wer eine Runde auf dem geschichtsträchtigen Asphalt des Nürburgrings drehen möchte, muss noch lange kein Rennfahrer sein. Im Rahmen der sogenannten Touristenfahrten kann jeder mit seinem Fahrzeug die Faszination Grüne Hölle erleben. Die zahlreichen Termine, an denen die Rennstrecke für Jedermann geöffnet wird, hat der Nürburgring nun für die kommende Saison bekannt gegeben. Zum ersten Mal öffnen sich die Schranken am zweiten Märzwochenende 2020, darüber hinaus warten Highlights wie die Green Hell Driving Days.Ein angemeldetes und versichertes Fahrzeug, eine Fahrerlaubnis sowie die Bereitschaft, sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten - mehr braucht es nicht, um die Nordschleife oder die Grand-Prix-Strecke im Rahmen der Touristenfahrten befahren zu dürfen. An mehr als 170 Terminen, die nun für 2020 veröffentlicht wurden, ist dies im nächsten Jahr möglich. Nach dem Start der Touristenfahrer-Saison am 7. und 8. März wartet am darauffolgenden Wochenende gleich ein erstes Highlight: Am Sonntag, 15. März, wird für alle die „Langstrecken-Variante“ geöffnet. Das heißt, dass die Kombination aus Nordschleife und Sprintstrecke gefahren werden kann – eine besondere, weil seltene Gelegenheit.Gleich mehrere Tage am Stück gibt es die Touristenfahrten bei den „Green Hell Driving Days“. Diese bieten 2020 vom 1. bis zum 3. Mai sowie vom 2. bis 4. Oktober Anlass für einen Touristenfahrer-Kurzurlaub in der Eifel. Am Osterwochenende bieten sich gleich zwei Optionen: Nordschleife und Sprintstrecke werden je an vier aufeinander folgenden Tagen, von Freitag, 10. bis Montag, 13. April, geöffnet. Darüber hinaus warten im nächsten Jahr unter der Woche als auch am Wochenende wieder viele weitere Termine.

Touristenfahrten weiter ohne Preiserhöhung: Rundenpreise bleiben 2020 auch im vierten Jahr stabil

11.11.2019

Bei den Touristenfahrten auf dem Nürburgring bleiben im kommenden Jahr die Preise erneut stabil. Seit der Einführung des variablen Preissystems gibt es die Runden auf der Rennstrecke nun auch im vierten Jahr zu gleichen Konditionen. Eine Runde über die legendäre Nordschleife kostet somit von Montag bis Donnerstag 25 Euro und von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen 30 Euro. Auf der Grand-Prix-Strecke gibt es weiterhin für 30 Euro jeweils einen 15-Minuten-Stint – unabhängig vom Wochentag. Die Saisonkarte, die das unbegrenzte Fahrvergnügen im Rahmen der Öffnungszeiten garantiert, ist ab 16. Dezember bereits für 2020 online buchbar. Sie gibt es ebenfalls zum gleichen Preis wie dieses Jahr.   Über die Touristenfahrten„Keine Eifelfahrt ohne eine Runde über den Nürburgring“, lautet ein Sprichwort aus den Anfangstagen der mehr als 90 Jahre alten Rennstrecke. Das Prinzip gilt bis heute: Denn immer noch öffnen sich die Schranken zur einzigartigen Strecke nicht bloß für Rennfahrer und Testpiloten, sondern regelmäßig auch für jeden, der im Besitz einer Fahrerlaubnis und eines zugelassenen Fahrzeugs ist. So lässt sich während der Touristenfahrten der Mythos Grüne Hölle unter die eigenen Räder nehmen – und das fast täglich. Damit jeder den einzigartigen Fahrspaß auf seine Weise erleben kann, gelten für Touristenfahrten die Regeln der Straßenverkehrsordnung und machen so die Rennstrecke zur schönsten Einbahnstraße der Welt.    Das Runden-Guthaben lässt sich dabei ganz einfach vor Ort an der Zufahrt oder über das „Green Hell Driving Portal“ aufladen. Wer sich unter nuerburgring.de/greenhelldriving registriert, kann alle Fahrten ganz einfach im Netz oder über die App buchen. Dort finden sich zudem alle Termine und Uhrzeiten – sowohl für die Nordschleife, als auch die Grand-Prix-Strecke.    Foto: Nürburgring